Pressespiegel 2010 des Musikvereins "Edelweiß" Sulzbach

Hier finden Sie Nachrichten aus der Presse, die unseren Musikverein betreffen oder in denen unser Musikverein erwähnt wird.


 

 Jahr: 

  1998

  1999

  2000

  2001

  2002
 

  2003

  2004

  2005

  2006

  2007
 

  2008

  2009

  2010 
09.08.2010, Main Echo: "Edelweiß" spielt in Frankreich auf
28.07.2010, Sud Ouest: Edelweiss défend le jumelage
17.07.2010, Main Echo: Junge Musiker schaffen ersten Etappensieg
Bläserklasse: Sulzbacher führen Juniorprüfung ein
Mai 2010, Bayerische Blasmusik: Großartige sinfonische Blasmusik
24.03.2010, Main Echo: Homogen und ausdrucksstark
Konzert: Akteure von Edelweiß Sulzbach laufen unter Winfried Rehse zu großer Form auf
16.03.2010, Main-Echo: Das große Mitklatschen
Jugendmusiktag: Zusammenspiel über Dorfgrenzen hinweg beschert »Heimatklang« eine geglückte 100-Jahr-Feier
17.02.2010, Main Echo: Karneval in einer Trümmerlandschaft
Faschingszug: Ibelo-Abriss und Tempo 30 beschäftigen die Sulzbacher Narren - 19 Zugnummern mit 400 Akteuren
19.01.2010, Main-Echo: Ende der Platznot durch Proberäume in der Volksschule?
Jahresversammlung: Edelweiß hebt Mitgliedsbeitrag an
Januar 2010, Bayerische Blasmusik: Kirchenkonzert mit Gänsehautfaktor

 

"Edelweiß" spielt in Frankreich auf

Main-Echo, 09. August 2010

  Konzert in Hendaye
  

Sulzbach/Hendaye  Bereits seit 1977 besteht zwischen dem Musikverein (MV) "Edelweiß" Sulzbach und der Musikgruppe "Zarpai Banda" aus dem Städtchen Hendaye im französischen Baskenland eine enge Freundschaft. Dies war für die Sulzbacher Musiker Anlass zu einem Besuch des Jugendblasorchesters beim Partnerverein an der 1400 Kilometer entfernten Atlantikküste. Neben einem abwechslungsreichen Besichtigungs- und Erlebnisprogramm war auch deutsch-französisches Musizieren mit der Musikkapelle "Urrunarak" aus Urrugne angesagt: Die Gestaltung des Sonntagsgottesdienstes, der Empfang im Rathaus oder lockere Musik bei Tanz und Wein machten die Tage in Frankreich zum Erlebnis. Als Höhepunkt fanden sich die Edelweiß-Musiker im Zentrum von Hendaye zum gemeinsamen Konzert (Foto) mit den Gastegebern zusammen.

helge/Foto:privat  

 

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Edelweiss défend le jumelage

Sud Ouest, 28. Juli 2010

  JBO Sulzbach
  

Un groupe musical jeune venu découvrir le Pays Basque.
Foto: B.L.
 

Le groupe Edelweiss est arrivé à Urrugne, après plus de 14 heures de car et une visite du bassin d'Arcachon, pour fêter en musique le 30e anniversaire du jumelage avec la ville de Sultzbach (en Bavière). En tout, une trentaine de jeunes de 10 à 19 ans, accompagnés de 9 adultes, sont venus montrer l'étendue de leur talent et la diversité de leur répertoire.

Un programme d'une semaine bien rempli puisqu'ils se produisent à Irun, Hendaye et Urrugne. « Chaque pays à une façon bien particulière d'interpréter les œuvres et c'est très intéressant pour nous d'échanger nos impressions. Edelweiss est un groupe associatif qui compte quatre orchestres et plus de 100 adhérents. En Bavière, les enfants sont encore à l'école mais c'était l'occasion pour eux de découvrir d'autres horizons et de faire perdurer cette mémoire et ce lien fort entre nos deux villes, » souligne Winfried Rehse, professeur de mathématique et chef d'orchestre du groupe.

Edelweiss dégage une sympathie évidente, un besoin constant de rappeler à la jeunesse des deux communes que le jumelage est une chose importante à conserver.




Übersetzung dieses Artikels von Julia Woller

Edelweiss verteidigt die Partnerschaft
Der Musikverein Edelweiss ist nach mehr als 14 Stunden Busfahrt und dem Besuch der Bucht von Arcachon in Urrugne angekommen, um auf musikalische Art und Weise die 30-jährige Partnerschaft zwischen Sulzbach und Urrugne zu feiern. Etwa 30 Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren, begleitet von 9 Erwachsenen sind angereist um ihr breites Talent und die Vielfältigkeit ihres Repertoires zu zeigen.
Das einwöchige Programm war gut ausgefüllt und führte sie nach Irun, Hendaye und Urrugne. „Jedes Land hat eine besondere Art und Weise um Musikstücke zu interpretieren und es ist äußerst interessant für uns diese Eindrücke auszutauschen. Edelweiss ist ein Verein, der 4 Orchester und über 100 aktive Mitglieder zählt. In Bayern haben die Kinder eigentlich noch Schule, aber dies ist eine Möglichkeit für sie ihren Horizont zu erweitern, die Verbindung unserer beiden Gemeinden zu festigen und durch die gemeinsamen Erinnerungen fortbestehen zu lassen.“ betont Winfried Rehse, Mathematiklehrer und Dirigent.
Edelweiss löste eine Welle der Sympathie aus, eine Notwendigkeit sich an die Jugend der beiden Gemeinden zu erinnern, deren Partnerschaft eine wichtige, schützenswerte Angelegenheit ist.
 

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"Junge Musiker schaffen ersten Etappensieg"
Bläserklasse: Sulzbacher führen Juniorprüfung ein

Main-Echo, 17. Juli 2010

Sulzbach  Seit einigen Jahren bietet die Nordbayerische Bläserjugend ihren Nachwuchsmusikern die Möglichkeit, bei der neu eingeführten Juniorprüfung ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. 22 Kinder der Bläserklassen 2007/09 in der Herigoyen-Volksschule Sulzbach stellten sich am Donnerstag dieser ersten Herausforderung ihrer Musikkarriere.
Erster Verein im Landkreis
Im Landkreis Miltenberg ist der Musikverein Sulzbach der erste Verein, der diese neue Prüfungsform eingeführt hat. Die Prüfung besteht aus zwei Abschnitten: Im theoretischen Teil werden das Wissen um Notennamen, Vorzeichen, Noten- und Pausenwerte, Taktarten und Tonleitern abgefragt. Auch die Gehörbildung wird in Form von Rhythmus- und Tonhöhenerkennung geprüft. Der wichtigste Teil jedoch ist das praktische Vorspiel, in dem die Prüflinge einzeln oder paarweise zwei Tonleitern und zwei Stücke unterschiedlichen Charakters vortragen.
Künftig unter neuem Namen
Diese neue Art der vereinsinternen musikalischen Leistungsprüfung entspricht dem natürlichen Wunsch der Kinder vorzuspielen. Weiterhin soll die Juniorprüfung die Nachwuchsmusiker an Art und Umfang der D1- und D2- Prüfungen heranführen. Ziel ist auch die Motivation der Kinder zum Üben sowie ein erstes Abzeichen als Beweis, dass sie in die Gemeinschaft der Blasmusiker aufgenommen sind. Die Juniorprüfung bedeutet außerdem den Abschluss der Bläserklassenzeit, da das Orchester künftig unter dem Namen »Schülerorchester« auftreten wird.
Die erfolgreichen Musiker
Die Juniorprüfung mit Erfolg abgelegt haben Lara Sommer, Anne Franz, Franziska Wirth, Giuliana Gado, Luis Dölger, Christopher Kunz, Felix Sauer, Timo Kuhn, Lena Kuhn, Lisa Kuhn, Hannah Winter, Emma Zschäbitz, Lea Helfrich und Antonio Stenger. Das bestmögliche Prädikat »mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen« konnten David Wright, Yannik Buhleier, Amelie Vornberger, Laura Hillenbrand, Ronja Daub, Carmen Glaser, Francesca Reis und Isabell Schmitz für sich beanspruchen, wobei sich die beiden Letztgenannten an Klarinette sowie Oboe die Traumnote 1,0 erspielten.


helge
 

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Großartige sinfonische Blasmusik

Bayerische Blasmusik, Januar 2010

Titelseite der Zeitschrift "Bayerische Blasmusik"
  SBO Sulzbach
  

Eine Spitzenleistung zeigte der Musikverein Edelweiß Sulzbach beim Konzert
Foto: privat
 

Musikverein Edelweiß Sulzbach: Eigentlich war kaum etwas anderes als eine erneute Spitzenleistung der Bläser vom Musikverein Edelweiß Sulzbach in der Main-Spessart-Halle in Sulzbach zu erwarten. Sie haben sich unter der Leitung von Winfried Rehse mittlerweile zu einem Klangkörper entwickelt, der als Garant für großartige symphonische Blasmusik gilt: Korrekte Einsätze, homogenes, ausdrucksstarkes Spiel ohne Intonationsschwankungen sind für die 45 Akteure, zum großen Ziel geworden. Das Programm mit vornehmlich zeitgenössischer Blasmusik machte den Abend zu einem reinen Hörvergnügen.
Die Ouvertüre zur Operette »Orpheus in der Unterwelt« von Jacques Offenbach war ein großartiges Entrée für den weiteren Konzertverlauf. Schöne Klarinetten- und Oboen-Soli, brillantes Blech, ein Stück voller knisternder Spannung, so dass der anschließende Beifall nur noch frenetisch sein konnte. Der Hörer durfte schon von Beginn an die Orchesterdisziplin bewundern, die sich auch bei Bert Appermonts beeindruckendem Werk »Jericho« zeigte sowie bei programmatischer Musik wie »Gandalf« aus der Symphonie »Der Herr der Ringe« von Johan de Meij. »In 80 Tagen um die Welt« des Österreichers Otto M. Schwarz bildete den Beginn des zweiten Teils, der mit dem Musical »Elisabeth« und schließlich »Lord Tullamore« des Niederländers Carl Wittrock seinen Lauf nahm.
Um den Nachwuchs brauchen sich die Verantwortlichen des Musikvereins Sulzbach kaum zu sorgen. Das Jugendblasorchester hinterließ mit »Tales of a Distant Star«, dem Werk des jungen Japaners Naoya Wada, und dem mehr erzählenden »West« von Flavio Bar einen glänzenden Eindruck.

Markus Rehse  

 

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Homogen und ausdrucksstark
Konzert: Akteure von Edelweiß Sulzbach laufen unter Winfried Rehse zu großer Form auf

Main-Echo, 24. März 2010

  Konzert2010
  

Zeigten sich in der Main-Spessart-Halle wieder einmal von ihrer besten Seite: die Musiker von Edelweiß Sulzbach unter Regie von Winfried Rehse.
Foto: Wolfgang Tulaszewski
 

Sulzbach  Eigentlich war kaum etwas anderes als eine erneute Spitzenleistung der Bläser vom Musikverein Edelweiß Sulzbach in der Main-Spessart-Halle zu erwarten. Sie sind unter der souveränen Leitung von Winfried Rehse eher noch besser geworden: korrekte Einsätze, homogenes, ausdrucksstarkes Spiel ohne Intonationsschwankungen waren für die 45 Akteure, darunter 15 junge Damen, am Sonntag die Regel.

Die Musizierlaune wirkte fast ansteckend. Das attraktive Programm aus mehreren Jahrhunderten machte zusätzlich den Abend zu einem reinen Hörvergnügen. Die Ouvertüre zur Operette »Orpheus in der Unterwelt« (Jacques Offenbach) war ein großartiges Entrée für den weiteren Konzertverlauf. Schöne Klarinetten- und Oboen-Soli, herrlich der Tanz der Waschermadl, brillantes Blech, letzthin ein Stück voller knisternder Spannung, so dass der anschließende Beifall nur noch frenetisch sein konnte. Der Hörer durfte schon von Beginn an die Orchesterdisziplin bewundern, die sich auch bei Bert Appermonts beeindruckendem Werk »Jericho« zeigte.

Jericho und Herr der Ringe
Rehses Ideen zur Interpretation des Werkes mit alttestamentarischem Inhalt und lautmalerischen Passagen beim Umzug der Israeliten und dem abschließenden Mauerfall verdienten wirklich Aufmerksamkeit. Aus der Symphonie »Der Herr der Ringe« von dem bedeutenden holländischen Tondichter Johan de Meij machten sich die Sulzbacher Bläser den »Zauberer Gandalf« zu eigen und produzierten herrliche Filmmusik. Das gleiche gelang ihnen bei »In 80 Tagen um die Welt« des Österreichers Otto M. Schwarz. Das Musical »Elisabeth«, gewidmet dem Schicksal der gleichnamigen Kaiserin von Österreich, konnte auszugsweise nicht weniger gefallen.
Mit der farbigen Komposition »Lord Tullamore« des Niederländers Carl Wittrock nahm das Orchester Irland ins Visier. Es schuf mit dem Volkston auch lebendige Inselstimmung.
Um den Nachwuchs brauchen sich die Sulzbacher Symphoniker kaum zu sorgen. Das Jugendblasorchester hinterließ mit »Tales of a Distant Star«, dem Werk des jungen Japaners Naoya Wada, und dem mehr erzählenden »West« von Flavio Bar einen glänzenden Eindruck. Auch hier überzeugte Winfried Rehse als Dirigent und Orchestererzieher. Sein Bruder und Posaunist Markus Rehse erwies sich erneut als liebenswürdiger Moderator, der sachkundig durchs Programm führte.

tula  

 

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Das große Mitklatschen
Jugendmusiktag: Zusammenspiel über Dorfgrenzen hinweg beschert »Heimatklang« eine geglückte 100-Jahr-Feier

Main-Echo, 16. März 2010

  Jugendmusiktag
  

Blasmusik und Jugend - das geht zusammen. Mit traditionellen Klängen und mit Hits der Pop-Musik bewies dies der Jugendmusiktag in Mespelbrunn.
Foto: Stefan Gregor
 

Mespelbrunn  Abwechslungsreiche Bläsermusik auf erstaunlich hohem Niveau hat am Sonntag den großen Saal im Haus des Gastes über fünf Stunden lang gefüllt. Zum ersten Jugendmusiktag in Mespelbrunn als Auftakt der 100-Jahrfeier des Musikvereins »Heimatklang« mussten Sitzgelegenheiten nachgestellt werden, damit die zeitweise bis zu 400 Besucher Platz fanden.

Böhmisch-mährische Klänge waren zwar auch, aber eher am Rande zu hören. Die Jugend zeigte mit ihren Dirigenten, dass neben Ernst Mosch und den Egerländern auch interessante Arrangements nach ihrem Geschmack begeistern können. Schlummernde Talente gab es nicht an diesem Nachmittag. Alle beteiligten Musiker - mit weit über 50 Prozent jungen Damen - waren äußerst aufgeweckt.
Die Kapellen aus dem Hutzelgrund (Leidersbach bis Sulzbach) (aus Sulzbach waren unser Schülerorchester sowie die Bläserklasse 2007 unter der Leitung von Andreas Fath mit dabei, Anm. des Webmasters) zeigten, wie Miteinander über Dorfgrenzen hinweg Qualität erzeugen kann. Gleiches gilt für die reifen, astreinen Darbietungen der »Young Brass Generation« (Eschau, Hobbach, Sommerau). Die Muttervereine können stolz auf ihren Nachwuchs sein - vielleicht sogar ein wenig neidisch. »Born to be wild« (Steppenwolf), die Familie Feuerstein, Eric Clapton und Abba lieferten neben 19 weiteren Stücken die Hits. Das große Mitklatschen kam bei »Auf der Vogelwiese sitzt der Hans« (Jugendkapelle Soden) in den Saal.
Die »Jungen Mespelbrunner« des gastgebenden Musikvereins »Heimatklang« ernteten mit der Eigenkomposition ihres 18-jährigen Mitspielers Philipp Roth »Unterm böhmischen Himmel« großen Beifall. Die Titanic, Michael Jackson, und Frank Sinatras »Strangers in the Night« zeigten, was eine gut geschulte Formation zu leisten vermag.
Erst seit Weihnachten 2008 spielt die Jugendkapelle Wintersbach zusammen. Ihre Beiträge waren durchweg kurz, aber ausgefeilt. Beethoven, Karibik und Japan, Slow Rock mit Rhythm and Blues standen sich nicht im Weg. Da ist in der Zukunft noch etwas zu erwarten.
Noten muss man lesen und auf seinem Instrument in Musik umsetzen können. Das klingt banal, ist aber schwer und setzt beständiges Üben voraus. Wenn dann noch eine feine Dynamik das gespielte Stück zum Genuss für den Zuhörer machen soll, ist hohe Musikalität gefordert. Dazu haben besonders die Schlagzeuger aller acht Kapellen einen wichtigen Beitrag geleistet. Rhythmussicher und kreativ gaben sie ihren Bläserkollegen stets den notwendigen Halt.
Glanzpunkte gab es viele an diesem Nachmittag. Den Höhepunkt setzten zum Schluss die »Young Stars« der Wiesthaler Werkvolkkapelle (Kreis Main-Spessart). Anspruchsvolle Arrangements, die Kunst der leisen und schmiegsamen Tongebung, bewusst eingeflochtene Dissonanzen und fetziger Sound waren ein Genuss und machten die Zugabe »The Lion sleeps tonight« nötig. Dem »Heimatklang« ist der Auftakt zum 100. Jubiläum eindrucksvoll gelungen.

Friedbert Kunkel  

 

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Karneval in einer Trümmerlandschaft
Faschingszug: Ibelo-Abriss und Tempo 30 beschäftigen die Sulzbacher Narren - 19 Zugnummern mit 400 Akteuren

Main-Echo, 17. Februar 2010

  SBO Sulzbach
  

Tierische Krachmacher: Die Virtuosen des Musikvereins Edelweiß legen sich mächtig ins Zeug.
Es sind dies Herbert Brauner, Martin Matyssek und Johannes Sommer, d. Webmaster

Foto: Andreas Göbel
 

Sulzbach  Mit ihrem traditionellen Faschingszug läuteten die Sulzbacher Narren den Endspurt der fünften Jahreszeit ein. Natürlich durften hier die wichtigsten Ereignisse des Jahres nicht fehlen. Die beste Lösung, um die neue Tempo-30-Zone im Ortskern zu umgehen, kam etwa von den »Überfliegern« der Gruppe Main-Kult: Wer kurzerhand aufs Flugzeug umsteigt, hat keine Probleme mehr mit den irdischen Staus und Tempolimits.

Einmalige Ruinen-Kulisse
Für den globalen Ausblick sorgte hingegen der Carnevalclub Soden mit dem Motto »Fußballweltmeisterschaft 2010 - Soden unterstützt Südafrika«. Wie diese Hilfe aussehen soll? Für die Jecken ganz klar: Der CCS wird einfach umbenannt in den Carnevalclub Südafrika. Tatkräftige Unterstützung gab es wie in jedem Jahr vom Musikverein Edelweiß und den Sodenthaler Musikanten. Trotz der starken Konkurrenz durch den Kreisfaschingszug in Kleinwallstadt ließen es sich die Sulzbacher auch 2010 nicht nehmen, ihren eigenen Zug auf die Beine zu stellen und ausgiebig zu feiern. Die halb abgerissene Ruine der Ibelo sorgte in diesem Jahr für eine wahrlich einmalige Kulisse.
Kindergartenkinder ganz groß
Das Interesse der Sulzbacher Narren am eigenen Zug scheint nach wie vor ungebrochen: Insgesamt 19 Zugnummern und über 400 aktive Teilnehmer hatte man zusammenbekommen, um die fünfte Jahreszeit ausgelassen zu feiern. Die zahlreichen Jecken am Straßenrand sorgten für die richtige Stimmung. Sogar die Kleinsten waren wieder ganz groß dabei, wie etwa die Kinder aus den Kindergärten und den verschiedenen Jugendgruppen der Vereine. Vom König der Löwen bis zu den sieben Zwergen war alles vertreten, was Kinderherzen höher schlagen lässt. So ist zu hoffen, dass die Tradition des Sulzbacher Faschingszuges auch für die nächsten Generationen gesichert ist.

Andreas Göbel  

 

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"Ende der Platznot durch Proberäume in der Volksschule?"
Jahresversammlung: Edelweiß hebt Mitgliedsbeitrag an

Main-Echo, 19. Januar 2010

Sulzbach  Ein großes Problem des Musikvereins Edelweiß Sulzbach, nämlich die Not an Proberäumen für die zahlreichen Jungsmusiker, wird sich vielleicht demnächst lösen: Sulzbachs Bürgermeister Peter Maurer sicherte den Mitgliedern bei der Jahresversammlung zu, dass er eine »mögliche Mitbenutzung stillgelegter Schulräume« in der Volksschule prüfen werde.

Bei der Versammlung wurden auf Antrag eines Mitglieds die Jahresbeitragssätze von zwölf auf jetzt 18 Euro für Einzelpersonen, beziehungsweise von 20 auf 30 Euro für Familien angehoben.
»Wir sind gut, aber wir müssen gemeinsam anpacken«, mahnte der Vorsitzende Markus Rehse. 216 aktive Musiker spielen in neun verschiedenen Orchestern oder Gruppen des Vereins, vom symphonischen Blasorchester über Jugend- und Schülerorchester bis hin zum Baby- und Musikgarten. Insgesamt zählt Edelweiß Sulzbach 454 Mitglieder. Die Konzerte seien im vergangenen Jahr immer sehr gut besucht gewesen. Auch die Richter, die alle vier Orchester bei Wertungsspielen in Werneck und in Großwelzheim mit dem Prädikat »sehr gut« beurteilten, waren überzeugt. Aus dem Bericht des Dirigenten geht hervor, dass die insgesamt zwölf Jugendleistungsprüfungen in den Kategorien D1, D2 und D3, die im vergangenen Jahr erfolgreich absolviert worden waren, für gute Nachwuchsarbeit sprechen - ebenso ein erster Platz beim »Jugendwettstreit nach Noten« und erste Preise bei »Jugend musiziert«.
Rehse erinnerte an den Faschingsball, an das Frühjahrskonzert und das Benefizkonzert »Symphonie in Blech« mit dem Rotary Club Obernburg. Rehse forderte jedes Mitglied auf, aktiv mitzuarbeiten. Denn, so Rehse, »der Verein ist kein Dienstleister bei dem man gegen Bezahlung eine Leistung erhält.« Abschließend nannte er die Höhepunkte des Jahres: die Jumelage-Feier vom 17. bis 21. April anlässlich der 30-jährigen Städtepartnerschaft mit Urrugne, das Wertungsspielen in Küps und die Konzertreise des Jugendblasorchesters nach Urrugne.


hof
 

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Kirchenkonzert mit Gänsehautfaktor

Bayerische Blasmusik, Januar 2010

Titelseite der Zeitschrift "Bayerische Blasmusik"
  SBO Sulzbach
  

Beim Kirchenkonzert des Musikvereins Sulzbach war Gänsehaut-Stimmung angesagt.
Foto: privat
 

Musikverein Edelweiß Sulzbach: Ein Klangerlebnis der besonderen Art erlebten die Zuhörer in der St. Margareta Kirche in Sulzbach: Das Symphonische Blasorchester Sulzbach machte am Sonntag mit „Et in Terra Pax“ den Auftakt zur 11. Sulzbacher Konzertwoche. Einleitend spielte das Ensemble die feierlichen Fanfare aus der Festoper „Libussa“ von Bedrich Smetana, die in kristallreinem C-Dur prächtig in der Kirche widerhallte. Leidenschaftlich ging es mit »The Royal Duke« von Jeremiah Clarke weiter, um dann zum Meister des Barock, Johann Sebastian Bach, überzugehen. Nach der Kirchenmusik zu »Nun danket alle Gott« erwartete das Publikum mit „Carmina Burana“ von Carl Orff sicherlich eines der beeindruckendsten Werke der Musikgeschichte. Mit dem mächtigen Ostinato „Oh Fortuna“ und dem bayerischen Tanz „Uf dem Anger“ spielte das Symphonische Blasorchester die wohl bekanntesten Stücke aus Orffs Lebenswerk. Gänsehaut verursachte »Et in Terra Pax« von Jan Van der Roost. Passend zum Volkstrauertag bot das Sulzbacher Orchester ein spektakuläres Plädoyer für den Frieden, bei dem auf eindrucksvolle Weise die gesamte Klangfarbe aller Instrumente zum Ausdruck kam. Die bewegende Wirkung wurde von den andächtig lauschenden Zuhörern mit Bravo-Rufen honoriert.
Kurz vor dem triumphalen Finale schmetterten die 50 Instrumentalisten das »Jubilate!« von Jacob Haan, um dann bei »Flashing Winds« von Van der Roost« noch einmal alle Blechbläser aufblitzen zu lassen. Die Interpretationen und das Klangspektrum des ambitionierten Orchesters wurde vom Publikum mit stehenden Ovationen quittiert. Zum Dank gab es die „Ode an die Freude“ aus der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven und Vorspiel und Choral aus „Großer Gott wir loben dich“ nach Peter B. Smith als Zugaben.

Sylvia Breckl  

 

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