Pressespiegel 2008 des Musikvereins "Edelweiß" Sulzbach

Hier finden Sie Nachrichten aus der Presse, die unseren Musikverein betreffen oder in denen unser Musikverein erwähnt wird.


 

 Jahr: 

  1998

  1999

  2000

  2001

  2002
 

  2003

  2004

  2005

  2006

  2007
 

  2008 

  2009
30.12.2008, Main-Echo: Nicht alltägliche Musikdarbietungen
Benefizkonzert: Sulzbacher Schoppensänger und Gastinterpreten beschließen in der Pfarrkirche ihr 40. Jubiläumsjahr
16.12.2008, Main-Echo: Feuerwerksmusik und weihnachtlicher Power Rock
Adventskonzert: Drei Ensembles zeigen ihr Spielvermögen in der voll besetzten Sankt Anna Kirche in Sulzbach
Dezember 2008, Bayerische Blasmusik: Mainschleife meets Mainmuschel
24.11.2008, Main-Echo: Steigerwald soll Jugend musikalisch anspornen
Jahresversammlung: Neuwahlen für drei Jahre beim Kreisverband Miltenberg im Nordbayerischen Musikbund
05.11.2008, Main-Echo: Blasmusiker bei Prüfung erfolgreich
Ausbildung: Alexander Sommer mit "Gold" belohnt
14.10.2008, Main-Echo: Große Musik für große Klangkörper
Konzert: Symphonische Blasorchester Volkach und Sulzbach vereinen sich in der Main-Spessart-Halle
September 2008, Bayerische Blasmusik: Serenade zum Geburtstag
14.07.2008, Main-Echo: Jugendarbeit mit guten Perspektiven
Blasmusik: Das Jugendorchester Churfranken
08.07.2008, Main-Echo: Junge Trompeter bestehen Feuertaufe
Sommernachts-Serenade: Symphonisches Blasorchester besticht durch Spielfreude
Juli 2008, »Kirchenfenster«: Kulturnachlese
85 Jahre Musikverein Edelweiß Sulzbach
Juli/August 2008, Bayerische Blasmusik: Einmal unter dem Meister spielen...
04.06.2008, Main-Echo: »Edelweiß«-Jugend mit Spitzenresultat
03.05.2008, Main-Echo: Wenn das Nashorn Rumba tanzt...
Nachwuchskonzert: Die Sulzbacher Bläserjugend überzeugt in der Aula der Herigoyen-Volksschule
23.04.2008, Main-Echo: 40 Jahre dem Musikverein Edelweiß treu
22.04.2008, Main-Echo: Edelweiß-Vorsitzender Seitz lässt die Amtsgeschäfte ruhen
Musikverein Sulzbach: Markus Rehse übernimmt Aufgaben - Dirigent Winfried Rehse erhält Gold vom Nordbayerischen Musikbund
12.03.2008, Main-Echo: Höchstes Lob vom Meister persönlich
»Das Konzert«: Symphonisches Blasorchester Sulzbach probt mit dem niederländischen Star Johan de Meij
16.02.2008, Main-Echo: Spitzendirigent aus Amsterdam
Johan de Meij führt am 9. März beim »Konzert 2008« das symphonische Blasorchester aus Sulzbach
08.02.2008, Amts- und Mitteilungsblatt Markt Sulzbach a. Main: Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für Herrn Dietmar Rehse
31.01.2008, Main-Echo: Gewürdigt von höchster Stelle
18 Einwohner des Landkreises mit dem Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet
Januar 2008, Bayerische Blasmusik: Jubiläumskonzert mit Johan de Meij
Musikverein Edelweiß Sulzbach feiert 85-jähriges Bestehen
Januar 2008, Bayerische Blasmusik: Blasorchester Churfranken debütiert

 

Nicht alltägliche Musikdarbietungen
Benefizkonzert: Sulzbacher Schoppensänger und Gastinterpreten beschließen in der Pfarrkirche ihr 40. Jubiläumsjahr

Main-Echo, 30. Dezember 2008

Sie haben das Singen in 40 Jahren nicht verlernt: die Sulzbacher Schoppensänger unter Leitung von Werner Durschang. Foto: Helmut Gesierich  

Sie haben das Singen in 40 Jahren nicht verlernt: die Sulzbacher Schoppensänger unter Leitung von Werner Durschang.
Foto: Helmut Gesierich
 

  
SULZBACH. Das Weihnachtsfest neigte sich am Freitagnachmittag bereits dem Ende zu, als die Sulzbacher Schoppensänger ihr Jubiläums-Benefizkonzert in der Pfarrkirche St. Margareta gaben. Das 23-köpfige Gesangsensemble in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag (wir berichteten). Das Ensemble steht seit seiner Gründung unter der Leitung von Werner Durschang.

Gastinterpreten eingeladen

Um ihre anspruchsvollen Konzertbeiträge noch abwechslungsreicher zu gestalten, hatten die Schoppensänger Gastinterpreten eingeladen. Das Publikum in der voll besetzten Pfarrkirche wurde Zeuge nicht alltäglicher Musikdarbietungen. Durch die Veranstaltung führte Achim Schild (Aschaffenburg). Seine kurzweiligen Überleitungen und Erklärungen waren durchwoben mit kleinen Geschichten und Gedichten.

Nach dem Einzug der Schoppensänger mit Kerzen in Händen unter Orgelklängen eröffneten das Ensemble sein Konzert besinnlich mit "Otcenas" (Vater unser) aus der russischen Messe, einem getragen melancholischen Stück. Olga Bohn-Kaliakina (Marktheidenfeld), Solokünstlerin und Leiterin von acht Chören in vier Vereinen, präsentierte zunächst "Let the bright Seraphin" von Georg Friedrich Händel.

Technische Souveränität

Joachim Schäfer (Elsenfeld) und Winfried Rehse (Sulzbach) begleiteten sie mit Orgel und Trompete. Schäfer bestach durch technische Souveränität und stilsicheres Spiel. Rehse, Dirigent des Musikvereins Sulzbach, erreichte 1995 die staatliche Anerkennung als Dirigent. Jana Reis begleitete ein weiteres Stück der Sopranistin auf der Flöte.

In Weihnachtsstimmung versetzten die Schoppensänger ihr Publikum mit Beiträgen wie dem Trommellied (Michael Sommer, Trommel), "Hymne an die Nacht" von Beethoven, "Tochter Zion" von Händel oder den "Weihnachtsglocken" von Hermann Sonnert.

Ein neunköpfiges Holzbläser-Ensemble (drei Saxophone, vier Klarinetten und zwei Flöten) unter Leitung von Vera Kloss und Franziska Richter wurde eigens für das Benefizkonzert zusammen gestellt. Die Jugendlichen spielen im Symphonischen Blasorchester des Musikvereins Sulzbach.

Ihre Stücke führten in andere Länder mit Renaissance Suite (Tilman Susato), Childrens Prayer (Engelbert Humperdinck) und Volksweisen aus Schottland, England, Irland und Finnland. Das stimmungsvolle Konzert neigte sich langsam dem Ende zu mit dem Weihnachtslied schlechthin: "Stille Nacht" von Franz Gruber. Die erste Strophe spielte das Holzbläser-Ensemble, die zweite sang die Sopran-Solistin, begleitet von mitsummenden Schoppensängern und die dritte Strophe trugen die Jubilare selbst vor.

In einem gemeinsamen Finale mit Akteuren und Zuhörern mit Orgelbegleitung erklang "Oh, du fröhliche". Es folgten Fürbitten nach alpenländischer Volksweise, im Wort vorgetragen von Achim Schild und gesanglich begleitet von den Schoppensängern.

Lang anhaltender Beifall und Ovationen zeigten, dass die Schoppensänger nichts an Attraktivität verloren haben, auch wenn seit ihrer Gründung bereits vier Jahrzehnte vergangen sind. Auf dem Kirchplatz spendierten die Schoppensänger noch Glühwein. Teile des Konzerterlöses fließen dem Sozialkreis Sulzbach zu und werden für Spielgeräte des Kindergartens verwendet.

Helmut Gesierich  

 

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Feuerwerksmusik und weihnachtlicher Power Rock
Adventskonzert: Drei Ensembles zeigen ihr Spielvermögen in der voll besetzten Sankt Anna Kirche in Sulzbach

Main-Echo, 16. Dezember 2008

SULZBACH. Mit drei Ensembles haben die rund 40 Nachwuchsmusiker des Musikvereins Sulzbach am Samstag in der voll besetzten St. Anna Kirche ein Adventskonzert gegeben. Andreas Fath sorgte mit seiner humorvollen Moderation für Abwechslung im einstündigen Konzert.

Den Anfang machte die sechsköpfige Blechbläsergruppe unter Leitung von Winfried Rehse mit dem »Triolenstück«, bei dem die Musiker ihr technisches Spielvermögen bewiesen. Nach der Begrüßung des Vorsitzenden Markus Rehse folgten weitere Stücke des Sextetts, dessen Akteuere aus dem Schüler- und dem Jugendblasorchester des Musikvereins kommen. Als zweite Gruppe trat die Bläserklasse (Dirigent Andreas Fath) auf. Die seit etwa einem Jahr zusammen musizierenden Kinder spielten unter anderem »Lieber, guter Nikolaus« und »Power Rock«. Das dritte und größte Ensemble bildete das Schülerorchester, ebenfalls unter Leitung von Andreas Fath. Nach der »Feuerwerksmusik« von Händel und dem Marsch »Spitfire« beleuchtete der Dirigent in einem Gedicht augenzwinkernd die Problematik der Schlagzeuger, Weihnachtslieder vorzutragen.

Diese Schwierigkeiten habe auch der Komponist des »Jungen Weihnachtskonzerts« erkannt. Er schrieb das Potpourri von Weihnachtsliedern für Blasorchester mit Schlagzeug. Nach dem Überraschungsstück »Tochter Zion« wurde es eng auf der Bühne, denn die letzte Darbietung »Macht hoch die Tür« spielten alle Akteueren gemeinsam.

Den Zuhörern wurde ein kurzweiliges Adventskonzert geboten, das sowohl den Musikern als auch den Verantwortlichen die Möglichkeit einräumte, den Leistungsstand einzuordnen. Auf dem Heimweg hatten sicher viele noch einen weihnachtlichen Nachhall im Ohr.

helge  

 

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Mainschleife meets Mainmuschel

Bayerische Blasmusik, Dezember 2008

Titelseite der Zeitschrift "Bayerische Blasmusik"
  Die Symphonischen Blasorchester aus Volkach und Sulzbach boten Klangvolumen und guten Ton der Extraklasse. (Foto: Helmut Gesierich)
  

Die Symphonischen Blasorchester aus Volkach und Sulzbach boten Klangvolumen und guten Ton der Extraklasse.
Foto: Helmut Gesierich
 

Blasorchester Volkach und Sulzbach. Die Main-Spessart-Halle stellte sich für nahezu drei Stunden als große Konzerthalle dar, voll des guten Tons mit dem Klangvolumen durch die beiden Symphonischen Blasorchester Volkach und Sulzbach. Nach dem großen Erfolg des Jubiläumskonzerts bildete die Veranstaltung mit mehr als 100 Aktive einen weiteren musikalischen Höhepunkt. 

Die Volkacher unter Leitung von Ernst Oestreicher gaben mit einem Paukenschlag und "Firework" von Jan an der Roost das musikalische Startsignal für den Abend. Mit "A Portrait of a City" war das Publikum zu einem musikalischen Bummel durch London eingeladen. Danach folgten "The Olympics", ein Arrangement von John Moss und "Mozart" von Sylvester Levay. Nachdem die Volkacher Musiker auf der Bühne den Sulzbachern Platz gemacht hatten, führten diese unter Leitung von Winfried Rehse weiter durch den Abend mit "Cape Fear Chronicles" von Robert Sheldon. Ohne Pause gings weiter in die dunklen Gewölbe unter der Pariser Oper zum "Pantom der Oper".

Nach einer Pause kam das mit Spannung erwartete Zusammenspiel beider Orchester - "Mainschleife meets Mainmuschel", abwechselnd oder auch gemeinsam dirigiert von Oestreicher und Rehse. Beeindruckend erklang der Krönungsmarsch aus der Oper "Der Prophet" von Giacomo Meyerbeer sowie das Finale des II. Akts aus der Oper "Aida" von Guiseppe Verdi. Auch die beiden Klassiker "Oregon" (Jacob de Haan) und "Moment for Morricone" (Ennio Morricone) verfehlten in dieser großen Besetzung ihre Wirkung beim Publikum nicht. Anhaltender Beifall führten zu zwei Zugaben.

Helmut Gesierich  

 

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Steigerwald soll Jugend musikalisch anspornen
Jahresversammlung: Neuwahlen für drei Jahre beim Kreisverband Miltenberg im Nordbayerischen Musikbund

Main-Echo, 24. November 2008

  Der am Samstag in Sulzbach für drei Jahre neugewählte Vorsitzende des Jugendvorstands des NBMB-Kreisverbands Miltenberg, Kai Steigerwald (Niedernberg). Foto: Helmut Gesierich
  

Der am Samstag in Sulzbach für drei Jahre neugewählte Vorsitzende des Jugendvorstands des NBMB-Kreisverbands Miltenberg, Kai Steigerwald (Niedernberg).
Foto: Helmut Gesierich
 

SULZBACH. Am Samstagnachmittag war der Musikverein Edelweiß Sulzbach Gastgeber für die Jahresversammlung des Kreisverbands Miltenberg im Nordbayerischen Musikbund (NBMB).

Vorsitzender Walter Zöller freute sich, 23 Gäste, darunter auch Ehrengäste, im Proberaum (Braunwarthsmühle) des Musikvereins zu empfangen. CSU-Bundestagsabgeordneter Wolfgang Zöller lobte die positive Arbeit des Verbands, verhehlte jedoch auch nicht seine Bedenken, weshalb in einem Verein deutlicher Schwund an Jugendlichen zu verzeichnen und woanders gerade bei der Jugend ein ebenso markanter Zuwachs zu registrieren sei. "Man sollte hier analysieren und Ursachenforschung betreiben", meinte er.

Klammer zur jungen Generation 

Der neue Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Dr. Hans Jürgen Fahn, war überzeugt, dass Blasmusik aus dem kulturellen Leben nicht mehr wegzudenken ist. Eine Untersuchung im Auftrag des Bayerischen Sozialministeriums komme zum Schluss, dass der Einsatz eines Euros für bürgerliches Engagement einen Nutzen von sieben Euro erbrächte. Sulzbachs Bürgermeister Peter Maurer stellte unter anderem das bauliche Ensemble der Braunwarthsmühle vor. CSU-Landtagsabgeordneter Berthold Rüth würdigte das Engagement sowohl der einzelnen Musikvereine als auch des Kreisverbands im Rahmen der Jugendarbeit als "Klammer zur jungen Generation".

Nicht ohne Stolz erklärte Vorsitzender Walter Zöller, dass der Kreisverband trotz kleinen Budgets alle an ihn gestellten musikalischen Aufgaben erfüllen konnte. Sulzbach habe seinen hohen Anteil an Jugendlichen "U27" halten können, Trennfurt habe wiederum zugelegt. Udo Seubert, Vorsitzender "Fränkische Rebläuse" Bürgstadt, fügte ein, dass die Anzahl der Kinder auch deshalb abnehme, weil sie anderweitig zu stark eingebunden seien, um für Musik noch viel Zeit zu haben. Finanzielle Belastungen der Eltern wirkten sich zusätzlich negativ aus. Zöller richtete den Blick auf die Konstanz von Musikveranstaltungen und Repräsentationen und die positive Berichterstattung hierüber.

Die Erfolgsstory des Jugendblasorchesters (JBO) Churfranken sei zurückzuführen auf die organisatorische Aufbauarbeit von Siegfried Postel (stellvertretender Kreisvorsitzender) und die musikalische Arbeit von Wilco Grootenboer (Dirigent des JBO Churfranken), was Zöller an verschiedenen Veranstaltungen festmachte.

Mit Blick auf die Finanzen berichtete Zöller über eine unverändert stabile Lage. Zuschüsse würden komplett in die Aus- und Weiterbildung investiert. Im Rahmen des Finanzierungsproblems des Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) stehe die Frage noch offen, wie weit die angeschlossenen Vereine bereit seien, eine geplante Beitragserhöhung mitzutragen. Bundesdirigent Ernst Oestreicher wirbt aus musikalischen Gründen für einen Verbleib im BDMV.

Werner Höhn (NBMB-Bezirksvorsitzender aus Haßfurt) sagte dazu: "Die neue Führung muss Leistungen erbringen, die für die Vereine einsichtig zu machen sind. Leistungen, die wir jetzt schon bieten, müssen angepasst in eine andere Form gebracht werden. Finanzieller Anspruch und Leistung müssen im Einklang sein".

Im Rahmen der Neuwahlen wurde das Vorstandsteam des NBMB-Kreisverbands für die nächsten drei Jahre einstimmig in ihren Ämtern bestätigt: Vorsitzender Walter Zöller (Klingenberg-Trennfurt), Stellvertreter Siegfried Postel (Mömlingen), Kreisdirigent Jürgen Spall (Wörth).

Ein neues Team des Jugendvorstands formierte sich in einer ebenfalls einstimmigen Wahl: Jugendvorsitzender Kai Steigerwald (Niedernberg) mit den Stellvertretern Markus Rehse (Sulzbach), Michael Gahr (Bürgstadt) und Heidi Czuday (Klingenberg).

Helmut Gesierich  

 

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Blasmusiker bei Prüfung erfolgreich
Ausbildung: Alexander Sommer mit "Gold" belohnt

Main-Echo, 05. November 2008

Kreisdirigent Jürgen Spall (links) übergibt Alexander Sommer das goldene Leistungsabzeichen des Blasmusikverbandes. Foto: privat  

Kreisdirigent Jürgen Spall (links) übergibt Alexander Sommer das goldene Leistungsabzeichen des Blasmusikverbandes.
Foto: privat
 

  
Wörth. 32 junge Blasmusiker des Kreisverbandes Miltenberg im Nordbayerischen Musikbund haben an den vergangenen Wochenenden musikalische Erfolge erzielt.

Nachdem sie sich unter der Leitung von Kreisdirigent Jürgen Spall und den Fachausbildern Wilco Grotenboer (Tompete, Waldhorn, Tenorhorn und Bariton) und Jörg Fischer (Querflöte, Klarinette und Saxophon) intensiv in Theorie und Praxis vorbereitet hatten, fanden die Leistungsprüfungen in Wörth statt. Das goldene Leistungsabzeichen wurde mit einem abschließenden Lehrgang und Prüfung an der Bayerischen Musikakademie in Alteglofsheim (bei Regensburg) beendet. Die schwierigste Prüfung meisterte Alexander Sommer (Trompete, MV Edelweiß Sulzbach).

Nach den Prüfungsterminen konnten der Kreisvorsitzende Walter Zöller mit dem Kreisdirigenten Jürgen Spall an folgende Teilnehmer die Urkunden und Abzeichen überreichen: Leistungsprüfung D3 (Gold) Alexander Sommer.

Leistungsprüfung D2 (Silber): Lukas Almritter, Julia Kiesel (Klarinette), Ramona Reis (Querflöte), Annika Richter (Trompete, alle Sulzbach), Nadja Schmitt (Trompete, Rebläuse Bürgstadt), Julian Staub (Euphonium), Fiona Streun (Tenor-Saxophon, beide Sulzbach) und Florian Ühlein (Tenorhorn, MV Trennfurt).

Leistungsprüfung D3 (Bronze): Franziska Amrhein (Klarinette), David Bartha (Flügelhorn), Niklas Brunn (Trompete, alle Trennfurt), Bastian Dölger (Bariton, Sulzbach), Johanna Gernath (Oboe, Sulzbach), Daniel Haubenreich (Tenorhorn, Bürgstadt), Andreas Hock (Querflöte, Sulzbach), Luisa Hörlin (Klarinette), Felix Klawitter (Klarinette, beide Trennfurt), Katharina Kluin (Trompete, Sulzbach), Joshua Längle (Tenor-Saxophon, Trennfurt), Vanessa Liebler (Querflöte), Iris Reis, Tina Reis (Klarinette), Jan Schwarzkopf (Trompete), Julian Schwarzkopf (Tenorhorn), Maximilian Schwarzkopf (Saxophon), Adrian Streun (Trompete, alle Sulzbach), Julian Ühlein (Tenorhorn, Trennfurt), Adrian Weis (Waldhorn, Sulzbach), Anne Wesendonk (Querflöte), Dominik Wesendonk (Trompete) und Franziska Zöller (Klarinette, alle Trennfurt).

red  

 

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Große Musik für große Klangkörper
Konzert: Symphonische Blasorchester Volkach und Sulzbach vereinen sich in der Main-Spessart-Halle

Main-Echo, 14. Oktober 2008

  Ungewohnter Stereo-Effekt: Das große Orchester (rechts) sitzt im Normalfall in der Oper "unsichtbar" im Orchestergraben, während das kleine Orchester (links) auf der Bühne steht und die ablaufende Handlung musikalisch begleitet. Helmut Gesierich
  

Ungewohnter Stereo-Effekt: Das große Orchester (rechts) sitzt im Normalfall in der Oper "unsichtbar" im Orchestergraben, während das kleine Orchester (links) auf der Bühne steht und die ablaufende Handlung musikalisch begleitet.
Foto: Helmut Gesierich
 

Sulzbach. Das Innere der Main-Spessart-Halle, sonst überwiegend sportlichen Zwecken dienend, hatte am Samstagabend sein Gesicht verändert. Es stellte sich für nahezu drei Stunden als große Konzerthalle dar, erfüllt vom Klangvolumen der beiden Symphonischen Blasorchester (SBO) Volkach und Sulzbach.

Nach dem großen Erfolg des Jubiläumskonzerts zum 85-jährigen Bestehen des Musikvereins Edelweiß im Frühjahr bildete die Veranstaltung am Samstag mit mehr als 100 Musikern einen weiteren musikalischen Höhepunkt. Die Feier des Jubiläumsjahres fand damit ihre Fortsetzung.

Nachdem die Volkacher mit einem Paukenschlag und dem Stück »Firework« von Jan an der Roost das musikalische Startsignal für den Abend gegeben hatten, begrüßte Markus Rehse, Vorsitzender des Sulzbacher Musikvereins, die Ehrengäste und über 300 Zuhörer. Den ersten Teil bestritten die beiden Orchester in getrennten Aufführungen, um sich nach einer Pause gemeinsam als musikalisches Kraftpaket zu präsentieren, das von beiden Dirigenten präzise in Takt und Ton geleitet wurde.

Verflochtene Variationen

Nach »Firework« war das Publikum mit »A Portrait of a City« zu einem musikalischen Bummel durch die Weltstadt London eingeladen. Durch hellen Fanfarenklang fühlte man sich in Eröffnungsfeiern Olympischer Spiele versetzt. Ein Arrangement von John Moss, »The Olympics«, machte dies mit ineinander verflochtenen Variationen möglich. Die Lebensgeschichte von Wolfgang Amadeus Mozart (Sylvester Levay) wurde nun sensibel zurückhaltend und kräftig schwungvoll zu Gehör gebracht: ein Spiegel der Person, die sich als Musiker und als Mensch zu entfalten versuchte.

Die Sulzbacher Musiker ließen unter Leitung von Winfried Rehse zunächst die »Cape Fear Chronicles« von Robert Sheldon hören - das Publikum ließ sich von den Klangstrudeln willig mit in die musikalischen Tiefen reißen. Ohne Pause ging es weiter in die Gewölbe der Pariser Oper zum »Phantom of the Opera« von Andrew Lloyd Webber.

Nur zusammen spielbar

Nach einer Pause konnten die Gäste das mit Spannung erwartete Zusammenspiel der beiden SBOs als ein großes Orchester erleben. »Mainschleife meets Mainmuschel« bildete mit mehr als 100 Musikern auf der etwa 120 Quadratmeter großen Bühne denn auch den absoluten Höhepunkt des Abends. Ernst Oestreicher und Winfried Rehse dirigierten mal abwechselnd, mal gemeinsam. 

Bereits bei der Planung des außergewöhnlichen Arrangements hatten die beiden Dirigenten bewusst Werke ausgewählt, die für beide Orchester alleine in dieser Form nicht spielbar sind, oder solche, die durch eine große Anzahl von Musikern erst an Reiz gewinnen. Den Beweis dafür erlebten die Besucher hautnah und klanggewaltig mit dem Krönungsmarsch aus der Oper »Der Prophet« (Giacomo Meyerbeer) und dem Finale des zweiten Akts aus der Verdi-Oper Aida. Auch die beiden Klassiker »Oregon« (Jacob de Haan) und »Moment for Morricone« (Ennio Morricone) verfehlten ihre Wirkung beim Publikum nicht. Der Lohn waren stehende Ovationen am offiziellen Ende des Konzert, die von den Orchestern mit zwei Zugaben beantwortet wurden.

Helmut Gesierich  

 

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Serenade zum Geburtstag

Bayerische Blasmusik, September 2008

Titelseite der Zeitschrift "Bayerische Blasmusik"
  Der Musikverein Edelweiß Sulzbach feierte seinen 85. Geburtstag mit einer Sommernachts-Serenade. (Foto: privat)
  

Der Musikverein Edelweiß Sulzbach feierte seinen 85. Geburtstag mit einer Sommernachts-Serenade.
Foto: privat
 

Musikverein Edelweiß Sulzbach: Anlässlich seines 85. Geburtstags hatte der Musikverein Sulzbach am Samstagabend zur Sommernachts-Serenade mit seinem Symphonischen Blasorchester auf den Kirchplatz zwischen den Gotteshäusern St. Anna und St. Margareta geladen. Dieses ohnehin anmutige Ambiente wurde fürs Publikum sinnlich noch angereichert durch die »gefühlte« Musizierlaune der fast 50 Akteure unter Leitung von Winfried Rehse. Als besonders bemerkenswert wies der Moderator darauf hin, dass der hervorragende Leistungsstand des Jugendblasorchesters es ermöglicht habe, einige Jugendliche ins Symphonische Blasorchester nachrücken zu lassen, »die heute hier ihr Bühnendebüt feiern dürfen«. So sei zum Beispiel fast der komplette Trompetensatz ausgetauscht worden - ohne Qualitätseinbuße! Die Abendmusik wurde eingeleitet mit dem Debütwerk von Philip Sparke, »Concert Prelude«. Nach dem ersten Teil mit originaler Konzertliteratur folgten Operettenmelodien und Marschmusik aus Amerika.

Den absoluten Höhepunkt der Sommernachts-Serenade markierte der dritte Teil mit Musicals, was allgemeine Begeisterung auslöste. Von Andrew Lloyd Webber, erfolgreichster Musicalkomponist aller Zeiten, wurden Welterfolge aus »Jesus Christ Superstar«, »Cats« und »Evita« einfühlsam dargeboten.

Als die Zugabe mit Musik aus dem Finale von Beethovens »9. Symphonie« das Ende markierte, war wohl niemand im Publikum, der seinen Besuch bei dieser insgesamt klang- und genussvollen Abendmusik bereut hätte. Einmal mehr stellte das Symphonische Blasorchester Sulzbach das bereits bei verschiedenen Auftritten auf bayerischer Landesebene gezeigte Leistungspotenzial durch musikalische Qualität und Variationsfähigkeit im Rahmen seines umfangreichen Repertoires unter Beweis. Moderator Markus Rehse, der dem Publikum eingangs hinsichtlich des entspannenden, abwechslungsreichen Musikgenusses nicht zuviel versprochen hatte, wies abschließend noch auf die nächste Veranstaltung im Jubiläumsjahr hin: das Konzert mit dem Symphonischen Blasorchester Volkach unter der Leitung von Bundesdirigent Ernst Oestreicher am 11. Oktober in der Main-Spessart-Halle in Sulzbach.

Helmut Gesierich  

 

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Jugendarbeit mit guten Perspektiven
Blasmusik: Das Jugendorchester Churfranken

Main-Echo, 14. Juli 2008

Bürgstadt. Mit dem »Pfadfinders Marsch« begann das einstündige Open-Air-Konzert des Jugendauswahlorchesters Churfranken aus dem Landkreis Miltenberg am frühen Samstagabend in Bürgstadt. Und tatsächlich haben offensichtlich die Verantwortlichen von fünf Musikvereinen aus dem Landkreis, die unter dem Dach des Nordbayerischen Musikbundes verblieben sind, unter der Führung des Kreisvorsitzenden Walter Zöller den richtigen Weg gefunden, was die Pflege des Nachwuchses in der Blasmusik betrifft, Denn was die knapp 50 Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren unter der sensiblen und doch festen Leitung von Wilco Grootenboer boten, war gepflegte Blasmusik auf erstaunlich hohem Niveau. Offensichtlich ist die Ausbildung in ihren heimischen Musikvereinen Bürgstadt, Mechenhard, Mömlingen, Trennfurt und Sulzbach so ausgezeichnet, dass sie es ohne große Probleme schaffen, in neuer Besetzung - etwas 30 Prozent der Musiker waren diesmal zum ersten Mal dabei - und ohne größere Proben sehr harmonisch zusammen zu spielen.

Flott und temperamentvoll leitete der Marsch das Programm ein, bevor die Jugendlichen beim Medley »Let me entertain you« - einem Strauß von Robbie-Williams-Hits - ihre Stärke bewiesen: Sie achten konzentriert auf den Dirigenten, reagieren auf jede Handbewegung und sind in der Lage, die Übergänge zwischen den einzelnen Titeln bruchlos und wunderbar flüssig zu gestalten. Problemlos meisterten sie die Tempo- und Dynamikwechsel und arbeiteten vor allem die sensiblen Pianopassagen sehr fein und sauber heraus. Medleys gehören offenbar zu den Lieblingsnummern der Jugendlichen. Das bewiesen sie auch mit den Filmmelodien von John Williams.

Zugegeben: Beim »Midnight Dancer« war stellenweise zu spüren, dass diesmal die gemeinsame Probenzeit ein bisschen knapp geraten war, und auch das Repertoire wies kaum Veränderungen gegenüber der Premiere des Orchesters vor acht Monaten auf. Das ändert aber nichts an den guten Perspektiven der jungen Musiker und ganz sicher auch nichts am Einsatz der Verantwortlichen, wenn es darum geht, diese hoffnungsvolle Blüte der Blasmusik im Landkreis Miltenberg zu hegen und pflegen.

Der Beifall das Publikums nach dem abschließenden »The lion sleeps tonight« lieferte jedenfalls den Mädchen und Jungen Ansporn für die nächsten Monate, wenn dann das nächste Konzert in Angriff genommen wird. Und die Verfechter von »Churfranken«, das als Bezeichnung nicht unumstritten ist, dürfen sich über ein wirklich positives junges Aushängeschild freuen.

Heinz Linduschka 

 

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Junge Trompeter bestehen Feuertaufe
Sommernachts-Serenade: Symphonisches Blasorchester besticht durch Spielfreude

Main-Echo, 08. Juli 2008

Klangkörper mit Klasse: das Symphonische Orchester des Musikvereins Edelweiß beim Auftritt auf dem Sulzbacher Kirchplatz. Foto: Helmut Gesierich   

Klangkörper mit Klasse: das Symphonische Orchester des Musikvereins Edelweiß beim Auftritt auf dem Sulzbacher Kirchplatz.
Foto: Helmut Gesierich
 

 

Sulzbach. »Wir haben an diesem herrlichen Sommerabend ein lockeres Programm unterhaltsamer Blasmusik in drei Teilen für Sie zusammengestellt. Lehnen Sie sich einfach zurück und genießen Sie die wunderbare Musik in diesem ebenso wunderschönen Ambiente.« Der Vorsitzende des Musikvereins (MV) Edelweiß Sulzbach und Moderator, Markus Rehse, versprach den gut 300 Zuhörern am Samstagabend auf dem Sulzbacher Kirchplatz nicht zu viel. Anlässlich des 85. Vereinsjubiläums gab das Symphonische Blasorchester eine stimmungsvolle und abwechslungsreiche Serenade.

Ohne Qualitätseinbuße

Eine harmonischere Kulisse hätten sich die 50 Akteure unter der Leitung von Winfried Rehse kaum wünschen können und liefen denn auch zur Hochform auf. Einige Nachwuchsmusiker bestanden ihre Feuertaufe und fügten sich bei ihrem Bühnendebüt nahtlos in das »große« Orchester ein. Der komplette Trompetensatz wurde ausgetauscht - ohne Qualitätseinbuße.

Die Abendmusik wurde eingeleitet mit dem Debütwerk »Concert Prelude« des britischen Komponisten Philip Sparke, der heute zur ersten Garde der Blasmusikkomponisten zählt. Eines der bekanntesten Werke von Johannes Brahms, der temperamentvolle »Ungarische Tanz Nr. 5«, folgte. Die musikalische Reise führte weiter in den Süden zur »wahren Volksmusik der Griechen«. In drei Sätzen hat Franco Cesarini die beiden Grundzustände des griechischen Gemüts verarbeitet: tiefe Melancholie und feurige Lebensfreude - was vom Orchester authentisch nachempfunden wurde.

Nach dem ersten Teil mit eher konzertanter Blasmusik folgten nun Operettenmelodien und Marschmusik aus Amerika mit Einladung zum Träumen und Genießen. Aus der Operette »Die Landstreicher« von Carl Michael Ziehrer wurde das Marschlied »Zauber der Montur« zu Gehör gebracht - mit der Erkenntnis, dass eine fesche Uniform oft Türen zu öffnen vermag. Die »Annen-Polka«, von Johann Strauß 1852 anlässlich des Annenfestes geschrieben, ließ nur wenige Zuhörer ganz ruhig auf dem Stuhl sitzen.

Webbers Welterfolge

Den Höhepunkt der Sommernachts-Serenade markierte der dritte Teil mit Musicals: Von Andrew Lloyd Webber, erfolgreichster Musicalkomponist aller Zeiten, wurden Welterfolge aus »Jesus Christ Superstar«, »Cats« und »Evita« einfühlsam dargeboten. Als gegen 21.30 Uhr die Zugabe mit Musik aus dem Finale von Beethovens Neunter Symphonie das Ende markierte, war wohl niemand im Publikum, der seinen Besuch bereut hätte.

Helmut Gesierich 

 

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Kulturnachlese
85 Jahre Musikverein Edelweiß Sulzbach

»Kirchenfenster« - Pfarrbrief der Pfarrgemeinden Sulzbach, Soden und Dornau, Juli 2008

Johan de Meij, Gastdirigent des Abends   

Foto: Manfred Kiesel
 

 

Der Musikverein feiert in diesem Jahr sein 85-jähriges Jubiläum. Pfarrgemeinde und Musikverein verbindet schon länger als 85 Jahre eine traditionelle Partnerschaft, denn seit mehr als hundert Jahren bespielt und begleitet der Verein, wenn auch damals noch ohne Status, musikalisch festliche Veranstaltungen, Prozessionen und Gottesdienste der Ortskirche. Diese Gemeinsamkeit ist pfarrliches Leben. Insofern ist das Jubiläum auch ein besonderes Ereignis für die Pfarrgemeinde und deren Mitglieder.

Das Frühjahrskonzert

   Das Symphonische Blasorchester Sulzbach
 

Foto: Manfred Kiesel
 

Unter dem englischen Begriff >Event< versteht man im Neudeutschen eine hervorragende kulturelle Veranstaltung. Doch der Anspruch dieses Begriffs ist hoch. Oft wird er nicht erfüllt. Jeder, der "das konzert" des Musikvereins Edelweiß am 9. März in der Main-Spessart-Halle besucht und genossen hat, kann sagen, dass er einen echten Event erlebt. Das Symphonische Blasorchester präsentierte und intonierte Musical-Melodien des berühmten Komponisten Andrew Lloyd Webber, dazu noch unter der Stabführung ovn Johan de Meij, der diese bestimmt nicht leichte Musikart arrangierte und durch seine Kompositionen auf dem Blasmusiksektor ebenfalls zu Weltruhm gelangte.

Ein sympathischer Star-Gastdirigent

De Meij hat sich in seinem dreitägigen Probenaufenthalt davon überzeugen können, dass er als Star-Gastdirigent bei den Sulzbacher (Amateur-)Musikern kein Risiko eingeht, zumal das Orchester durch den Hausdirigenten Winfried Rehse optimal vorbereitet war. Es ging ihm wahrscheinlich darum, mit dem Orchester seine Auffassung und seine Ausdeutung der Kompositionen publikumswirksam darzubieten. Und das geschah in hinreißender Weise: Das Symphonische Blasorchester bestach durch Klangreinheit, exakte Einsätze, durch Homogenität, Dynamik, verzögerte und beschleunigte Tempi, aber auch durch sein gesamtes Klangbild. Die Leistungen der Sulzbacher Blasmusiker finden sich häufig im professionellen Bereich. Es ist bestimmt kein Selbstlob, wenn man sich der Meinung vieler Gäste dieses Konzerts anschließt, dass das Niveau des Sulzbacher Orchesters in unserer Region nicht so leicht zu toppen ist. Über siebenhundert Zuhörer belohnten es mit stehendem Applaus.

Glänzend disponiertes Jugendblasorchester

Das Jugendblasorchester Sulzbach   

Foto: Manfred Kiesel
 

 
Aber auch das Jugendblasorchester präsentierte sich mit zwei glänzend intonierten Titeln dem begeisterten Publikum. Wenn eine Musiker-Persönlichkeit wie de Meij mit einem lächelnden Unterton die Jugendblaskapelle von Sulzbach als die beste bezeichnete, die er je gehört habe, dann weiß man, dass er mit seinem Lob im "Dorf" Sulzbach zwar leicht übertrieben hat, aber das Engagement der Jungmusiker und die Arbeit der Vereinsführung und musikalischen Leitung voll anerkennt und honoriert. Johan de Meij war eine Bereicherung im Sulzbacher Kulturleben und sein Gastdirigat in der Geschichte des Musikvereins ein Höhepunkt.

Weitere Aktivitäten im Jubiläumsjahr

Neben dem Frühjahrskonzert veranstaltet der Musikverein im Jubiläumsjahr weitere Events, an denen die Pfarrgemeinde großen Anteil nahm und sicherlich noch nehmen wird. Besonders freuten wir uns auf die Einladung zu einer Serenade auf dem Kirchplatz am 5. Juli.

Wir empfehlen allen Mitgliedern unserer Pfarrgemeinde, sich über die weiteren Aktivitäten im Jubiläumsjahr zu informieren. Ideal ist die Homepage des Musikvereins Edelweiß www.mv-sulzbach.de. Da kommt man aus dem Staunen nicht heraus, wie innovativ und umfassend sich die Musiker dank eines tüchtigen Webmasters präsentieren.

Die Pfarrgemeinde gratuliert dem Musikverein zum Jubiläum und zu seinen musikalischen Erfolgen.

Lothar Eisenträger 

 

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Einmal unter dem Meister spielen...

Bayerische Blasmusik, Juli/August 2008

Titelseite der Zeitschrift "Bayerische Blasmusik"
  Nach dem großartigen Konzert in Sulzbach: Dirigent Winfried Rehse, 1. Vorsitzender Hermann Seitz, Gastdirigent Johan de Meij und Bundesdirigent Ernst Oestreicher (von links). (Foto: Sommer)
  

Nach dem großartigen Konzert in Sulzbach: Dirigent Winfried Rehse, 1. Vorsitzender Hermann Seitz, Gastdirigent Johan de Meij und Bundesdirigent Ernst Oestreicher (von links).
Foto: Sommer
 

Musikverein Edelweiß Sulzbach: »Moment for Morricone«, »Songs from the Musical Cats«, »Phantom der Oper« - wer kennt sie nicht, die grandiosen Arrangements von Johan de Meij? Zum 85-jährigen Bestehen lud der Musikverein Johan de Meij als Gastdirigent für das Konzert ein.

Nach der Zusage von de Meij fuhren die Musiker noch konzentrierter mit der Probearbeit für das Jubiläumskonzert fort. Dass die zehnstündige Probenarbeit mit Johan de Meij von Erfolg gekrönt war, konnten die knapp 800 Zuhörer des Konzerts erleben, die die Darbietungen mit frenetischem Beifall und stehenden Ovationen bedachten. Auch zwischen den Stücken wusste Johan de Meij die Zuhörer mit seinem Charme für sich zu begeistern. Sein Kompliment an das Jugendblasorchester, das mit zwei Stücken das Konzert eröffnet hatte, tat das Seinige dazu. Aber auch dem Blasorchester sprach de Meij sein Lob aus. Insbesondere dankte er Dirigent Winfried Rehse für die optimale Vorbereitung, die er vorgefunden hatte.

Wie aber empfanden die Orchestermitglieder die Arbeit unter Johan de Meij? Hier lässt sich ganz klar festhalten: Das Projekt hat sich sowohl für die einzelnen Musiker als auch für das gesamte Orchester gelohnt! Natürlich durfte das Konzert nicht ohne de Meijs »Moment for Morricone« ausklingen, das man ganz am Ende als Zugabe spielte.
 

Hermann Seitz  

 

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»Edelweiß«-Jugend mit Spitzenresultat

Main-Echo, 04. Juni 2008

Sulzbach. Das Jugendblasorchester des Musikvereins »Edelweiß« Sulzbach nahm am Samstag in Gundelsheim bei Bamberg an einem Wertungsspielen teil. Es erreichte unter Leitung seines Dirigenten Winfried Rehse 97 von 100 Punkten und damit das beste Ergebnis aller Mittelstufenorchester sowie das zweitbeste Ergebnis aller teilnehmenden Orchester. Auch das Schülerorchester des Vereins konnte sich in der Grundstufe über ein »mit gutem Erfolg teilgenommen« unter Leitung von Andreas Fath freuen. Das Wertungsspielen fand im Rahmen des Oberfränkischen Bezirksmusikfestes des Nordbayerischen Musikbundes statt. Den Wertungsrichtern stellten sich 44 Orchester aus Franken. Die Sulzbacher hatten die Teilnahme mit einem zweitägigen Ausflug verbunden und nahmen am Sonntag am Festzug durch Gundelsheim sowie am Gemeinschaftschor mit 900 Musikern teil.

red 

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Wenn das Nashorn Rumba tanzt...
Nachwuchskonzert: Die Sulzbacher Bläserjugend überzeugt in der Aula der Herigoyen-Volksschule

Main-Echo, 03. Mai 2008

Das Jugendblasorchester des Sulzbacher Musikvereins überzeugte beim Konzert in der Schulaula mit hervorragender Blasmusik. Foto: privat   

Das Jugendblasorchester des Sulzbacher Musikvereins überzeugte beim Konzert in der Schulaula mit hervorragender Blasmusik.
Foto: privat
 

 

Sulzbach. Die Jugendlichen des Musikvereins Sulzbach stellten sich ihren Gäste beim Nachwuchskonzert in der Aula der Herigoyen-Volksschule Sulzbach mit überzeugenden Leistungen vor. Zwei Bläserklassen, Schülerorchester und Jugendorchester hatten ein etwa zweistündiges Programm vorbereitet. Eröffnet wurde das Konzert von einem Blechbläserensemble des Orchesters mit der »Bourreé« von Jan van der Roost (Leitung Winfried Rehse).

Bläserklassen bilden seit Jahren einen wichtigen und erfolgreichen Baustein im Ausbildungskonzept des Sulzbacher Musikvereins. In ihnen lernen die Kinder von Beginn ihrer Instrumentalausbildung an das Zusammenspiel. Wie gut dieses Konzept funktioniert, bewies die Bläserklasse 2007 unter Führung ihres Dirigenten Andreas Fath mit den Stücken »High School Cadets« (John Philip Sousa), »Aura Lee« (George R. Poulton) und dem »Hardrock Blues« (John Higgins) sowie den Bearbeitungen zu »Bruder Jakob« und »He Ho, spann den Wagen an«. Bereits seit 2006 spielt die zweite Bläserklasse zusammen, die unter ihrem Dirigenten Winfried Rehse »Ode an die Freude« (Ludwig van Beethoven), »Militärmarsch« (Franz Schubert), »Tanz im Dorf« (Edmund Löffler) und »School Spirit« (John Higgins) zu Gehör brachte. Ein besonderes Lob sprach Rehse hierbei dem 9-jährigen Posaunisten David Wright aus, der erst seit September sein Instrument erlernt, aber bereits wie ein Profi in dem Ensemble agierte.

Nach einer kurzen Pause übernahm das Schülerblasorchester die Regie auf der Bühne. Die von Dirigent Andreas Fath gestellte Frage, was wohl ein Nashorn bei Regen machen würde, beantwortete das Orchester mit dem Stück »When the Rhinos do the Rumba in the Rain« (»Wenn Nashörner im Regen Rumba tanzen«) von Len Orcino. Weitere Stücke waren »Wilhelm Tell Overture« (Gioacchino Rossini), »A Sailors Adventure« (Kees Vlak), »Theme from Mission Impossible« von Lalo Schifrin sowie das allen Fans der Gruppe Santana wohlbekannte Stücke »Oye como va« (Tito Puente). Seit sieben Jahren besteht das Sulzbacher Jugendblasorchester, das bei Wertungsspielen regelmäßig das Prädikat »mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen« erreichte. Das dies gerechtfertigt ist, zeigte das Jugendblasorchester mit den Stücken »Concert Prelude« (Philip Sparke), »Adventure!« (Markus Götz), »Everything I do, I do it for you« (Bryan Adams) und »Variazioni in Blue« (Jacob de Haan).

Beendet wurde das Jugendkonzert mit einem eindrucksvollen Gemeinschaftsauftritt von Schülerorchester und Jugendblasorchester, bei dem gemeinsam nochmals das Stück »School Spirit« von J. Higgins gespielt wurde.

red 

 

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40 Jahre dem Musikverein Edelweiß treu

Main-Echo, 23. April 2008

Für 40 Jahre Treue zum Musikverein Edelweiß Sulzbach ehrten die Vorsitzenden Markus Rehse (hinten links) und Hermann Seitz (hinten rechts) Werner Schwarzkopf, Frank Kunig, Herbert Brauner (hinten von links), Arnold Schmitt, Maria Wagner-Philipp und Helmut Löffler (vorne von links) mit der Vereinsnadel in Gold.

SULZBACH. Im gestrigen Bericht über die Hauptversammlung des Musikvereins Edelweiß Sulzbach war einem Foto ein falscher Bildtext zugeordnet. Für 40 Jahre Treue zum Musikverein Edelweiß Sulzbach ehrten die Vorsitzenden Markus Rehse (hinten links) und Hermann Seitz (hinten rechts) Werner Schwarzkopf, Frank Kunig, Herbert Brauner (hinten von links), Arnold Schmitt, Maria Wagner-Philipp und Helmut Löffler (vorne von links) mit der Vereinsnadel in Gold.

red/Foto: Helmut Gesierich

 

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Edelweiß-Vorsitzender Seitz lässt die Amtsgeschäfte ruhen
Musikverein Sulzbach: Markus Rehse übernimmt Aufgaben - Dirigent Winfried Rehse erhält Gold vom Nordbayerischen Musikbund

Main-Echo, 22. April 2008

Jahrzehnte musikalisch aktiv: NBMB-Kreisvorsitzender Walter Zöller ehrt Dietmar Rehse (50 Jahre), Herbert Brauner (40) und Herbert Grein (50) mit Gold. Foto: Helmut Gesierich   

Jahrzehnte musikalisch aktiv: NBMB-Kreisvorsitzender Walter Zöller ehrt Dietmar Rehse (50 Jahre), Herbert Brauner (40) und Herbert Grein (50) mit Gold.
Foto: Helmut Gesierich
 

 
  
   Zahlen und Fakten:
MV Edelweiß Sulzbach          

Gründung: 1924
Mitglieder: 466, davon 157 Aktive (Erwachsene und Jugend) und zehn Ehrenmitglieder
Vorsitzender: Hermann Seitz, Steinhohle 10, 63834 Sulzbach, Telefon 0 60 28 / 52 46.
Geschäftsführender Vorsitzender/ Kontakt: Markus Rehse, Spessartstraße 78, 63834 Sulzbach, Telefon 0 60 28 / 40 61 26, E-Mail
Vereinsraum: in der Braunwarthsmühle, Friedhofstraße 7, 63834 Sulzbach, Telefon 01 60 / 2 40 52 30
Jahresbeitrag: zwölf Euro, Familien 20 Euro, Kinder und Jugendliche frei
Internet: www.mv−sulzbach.de
helge

  

 

Sulzbach. Markus Rehse hat bei der Hauptversammlung des Musikvereins Edelweiß Sulzbach am Samstag im Gasthaus Zur Goldenen Sonne die Aufgaben des Ersten Vorsitzenden übernommen. Der Dritte Vorsitzende entlastet damit Amtsinhaber Hermann Seitz, der aus beruflichen Gründen kürzer treten will. Die Neuverteilung der Aufgaben soll bis zu den Wahlen im Januar 2009 als Übergangslösung bestehen bleiben. Christiane Fries stellte ihr Amt als Leiterin der Bläserjugend ebenfalls aus beruflichen Gründen zur Verfügung.

In seinem Rückblick richtete Seitz die Aufmerksamkeit unter anderem auf das breite musikalische Spektrum des Vereins mit Schüler-, Jugend- und Symphonischem Blasorchester, Bläserklassen, Blockflötengruppe und musikalischer Früherziehung. Er wies auf 47 Orchesterproben sowie auf 125 Proben der Jugend hin. 22-mal trat das Blasorchester auf, das Jugendorchester 14-mal. Es galt acht Kirchen- und zwei Gemeindetermine wahrzunehmen sowie 21 Ständchen zu spielen. Insgesamt kam man auf 67 musikalische Einsätze.

Musikerziehung schon für Babys

Seitz hob besonders das »Konzert 2008« im März mit dem international bekannten Komponisten und Dirigenten Johan de Meij aus den Niederlanden hervor, das rund 800 Besucher anzog. Wie Ausbildungsleiterin Petra Roos berichtete, existiert seit Herbst 2007 ein Rundumangebot in der Früherziehung vom neu geschaffenen Babygarten (Kinder bis zwei Jahre) über den Musikgarten (bis fünf Jahre) bis zur Grundausbildung II (bis sieben Jahre).

Die Leistungsprüfungen abgelegt haben: Lukas Almritter, Sabrina Gado, Franziska Höcker, Hannah Kiesel, Sandra Kiesel, Ramona Reis, Christoph Schmidtke, Robin Staub, Philipp und Simon Reis, Johannes Wirth (alle D1), Julian Höcker, Jana Reis, Julia Schneider, Tamara Seitz, Anna-Lena Sigl, Maximilian Sommer (alle D2) sowie Michael Sommer (D3).
 

Dirigent Winfried Rehse. Foto: Helmut Gesierich   

 

 
Die Jugendvertreterwahl ergab folgende Besetzung: Carolin Fries mit Vertreterin Fiona Streun, Kassenwart Markus Kinz, Schriftführer Lukas Reis sowie die Orchestersprecher Michael Sommer, David Seitz, Julia Schneider, Jana Reis, Julian Schwarzkopf und Markus Kuhn. Dirigent Winfried Rehse (Foto: Helmut Gesierich) bewertete den Ausbildungsstand der Orchester als sehr zufriedenstellend. Nach dem erfolgreichen Märzkonzert will das Symphonische Blasorchester an keinem Wertungsspielen teilnehmen. Rehse will allmählich junge Musiker ins große Orchester einbinden, um ihnen Chancen zu geben, sich musikalisch weiterzuentwickeln.
   Hinweis des Webmasters: Hier wurde leider die Bildunterschrift vertauscht. Das Bild zeigt die langjährigen Mitglieder des Musikvereins mit dem Ersten und Dritten Vorsitzenden. V. l. hinten: Markus Rehse, Werner Schwarzkopf, Frank Kunig, Herbert Brauner, Hermann Seitz; v. l. vorne: Arnold Schmitt, Maria Philipp-Wagner, Helmut Löffler. Foto: Helmut Gesierich
  

Grund zur Freude: Winfried Rehse (links) erhält vom Kreisvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes, Walter Zöller, für 15 Jahre Dirigententätigkeit die silberne Ehrennadel des NBMB-Bezirks Unterfranken sowie für sein Verdienste um die Blasmusik die goldene Bundes-Ehrennadel.
Foto: Helmut Gesierich
Hinweis des Webmasters: Hier wurde leider die Bildunterschrift vertauscht. Siehe Bericht des Main-Echo vom 23.04.2008 mit der Korrektur.
 

Walter Zöller, Kreisvorsitzender des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB) ehrte David Seitz, Markus Hein, Markus Kinz, Vera und Nadja Kloss, Lisa und Elena Mühleck, Franziska Richter, Michael Sommer, Lukas Reis und Andreas Hock für zehn Jahre Musizieren mit der NBMB-Ehrennadel in Bronze. Die Version in Silber für  20 Jahre erhielten Maria Withelm, Martin Matyssek, Heike Reis und Markus Rehse.

Für 30 Jahre wurden mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet: Bernward Baron, Andreas Reis, Gunter Buhleier, Werner Dölger, Wolfgang Knecht, Yvonne Reis und Winfried Rehse. Mit der Ehrennadel in Gold mit Diamant und dem Ehrenbrief der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände für 40 Jahre wurde Herbert Brauner ausgezeichnet, für 50 Jahre Dietmar Rehse und Herbert Grein. Winfried Rehse wurde zudem für 15 Jahre Dirigententätigkeit mit der Silbernen Ehrennadel des NBMB-Bezirks Unterfranken sowie für seine großen Verdienste um die Blasmusik mit der Goldenen Bundes-Ehrennadel bedacht.

Hagemann seit 60  Jahren dabei

60 Jahre dem Verein die Treue gehalten hat Karl Hagemann, seit 50 Jahren im Verein sind Reinhold Elsässer und Franz Hock.

Auf vier Jahrzehnte Mitgliedschaft blicken Herbert Brauner, Walter Eisenträger, Werner Schwarzkopf, Helmut Löffler, Arnold Schmitt, Adalbert Vogl, Maria  Wagner-Philipp und Frank Kunig zurück. Alle wurden vom Vorstand mit der Vereinsnadel  in Gold ausgezeichnet.

Bürgermeister Peter Maurer bezeichnete den Musikverein Edelweiß als Sulzbacher Garanten für Kultur und Gesellschaft, der eine extrem anspruchsvolle Jugendarbeit leiste.

helge 

 

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Höchstes Lob vom Meister persönlich
»Das Konzert«: Symphonisches Blasorchester Sulzbach probt mit dem niederländischen Star Johan de Meij

Main-Echo, 12. März 2008

Emotionale, aber auch temperamentvolle Arrangements: Der Niederländer Johan de Meij dirigierte das Symphonnische Blasorchester Sulzbach - und verteilte zwischen den Werken viel Lob. Foto: Daniela Tiggemann   

Emotionale, aber auch temperamentvolle Arrangements: Der Niederländer Johan de Meij dirigierte das Symphonische Blasorchester Sulzbach - und verteilte zwischen den Werken viel Lob.
Foto: Daniela Tiggemann
 

 

Sulzbach. »Das Konzert« nannten die Sulzbacher ihr Jubiläumskonzert zum 85-jährigen Bestehen des Musikvereins Edelweiß. Dass es ein unvergleichliches Konzert wurde, dafür sorgten nicht nur die von Leiter Winfried Rehse bestens vorbereiteten Musiker des Symphonischen Blasorchesters Sulzbach. Selbstbewusst hatten sie einen internationalen Star der Blasmusikszene ans Dirigentenpult verpflichtet: den Komponisten und Arrangeur Johan de Meij.

Der Niederländer de Meij hatte sich nicht nur ein ganzes Wochenende für die Proben und das abschließende Konzert Zeit genommen - was dank großzügiger Sponsoren finanziert werden konnte. Der Profi verstand es auch, einen besonders sympathischen Eindruck zu hinterlassen. »Ich habe noch nie eine so gute Jugendkapelle gehört wie die von Sulzbach«, lobte er mit charmantem Lächeln die jungen Musiker, die unter Dirigent Winfried Rehse das Konzert mit zwei modernen Kompositionen einleiteten. Lob gab es auch für das Symphonische Blasorchester, das seit Donnerstagabend zwölf Stunden geprobt hatte.

Die Anstrengung war den Musikern anzumerken. Dennoch: Beschwingt war ihr Klang, perfekt die Intonation und sehr wendig die Einsätze, die der Amsterdamer Musiker deutlich und mit präzisen Abstufungen gab. Die Gelegenheit, die berühmten Musical-Arrangements, die landauf landab von den Bläsern gespielt werden, mal vom Meister selbst gezeigt zu bekommen, nutzten auch viele Musiker und Dirigenten aus anderen Gemeinden und mischten sich unter die mehr als 700 Zuhörer.

"So manche Stelle haben wir erst bei der Probe am Samstag verstanden."
Markus Rehse, Moderator

Vor sechs Jahren legte de Meij eine symphonische Komposition zu einem seiner Lieblingsbücher vor, dem Klassiker »Der Wind in den Weiden« von Kenneth Grahame. Die Hauptpersonen Ratte, Maulwurf und Kröterich bekamen jeweils ein eigenes Thema, der Kopfsatz behandelt mit einem schlichten ACDC-Motiv den Fluss selbst.

Der Humor, der schon beim Buch bezaubert, findet sich auch in der Komposition. Hübsche Motive, schnelle Stimmungswechsel sowie bunte Vielfalt in Dynamik und Tempo zeichnen die Sätze aus. Viel zu tun gab es dabei auch für die Schlagzeuger, die in einer ausgetüftelten Choreografie schnell zwischen ihren Schlagwerken hin und her wechselten. Voller Witz wurde der quakende Kröterich eingeführt, ein Glanzstück der Posaunen, bis ein Blechschaden mit dem Auto hörbar und fürs Publikum mit Autoteilen auch sichtbar das Vergnügen unterbrach.

Der 55-jährige Johan de Meij ist studierter Posaunist und Dirigent und erhielt mit seiner Symphonie Nr. 1 »Der Herr der Ringe« 1988 internationale Anerkennung. Viel gespielt werden von den jüngeren Blasorchestern auch seine zahlreichen Musical- und Filmbearbeitungen. Abwechslungsreich und voller Effekte sind seine beliebten Arrangements. Dabei fordert er viel von allen Bläserregistern, bedenkt sie aber auch mit schönen solistischen Parts. Selbst bei den ausschweifenden Melodien aus den Musicals von Andrew Lloyd Webber wechselt der Arrangeur schnell in eine vielstimmige, komplexe Verteilung auf viele Instrumente.

In Sulzbach waren drei Musical-Medleys zu hören: Cats, Das Phantom der Oper und Die Frau in Weiß, die de Meij als »der unbekannte Lloyd Webber« bezeichnete. Sehr emotional spielten die Sulzbacher nach der Anleitung des Dirigenten, aber sehr aufmerksam auf die Zäsuren hin. Wunderbare spannungsreiche Soli in perfektem Timing waren von den Saxofonen, zwei Flöten, Oboe, Englisch Horn und Keyboard zu hören, kurz darauf ein Tutti mit ganzer Wucht - langweilig wurde es nie. »So manche Stelle haben wir erst bei der Probe am Samstag verstanden«, berichtete Moderator Markus Rehse von der Mammuttour. Gar nicht hoch genug kann man deshalb die harte Arbeit schätzen, die sich die meist jungen Sulzbacher Musiker zum 85. Geburtstag geschenkt haben - zum Vergnügen gerade auch der Zuhörer.

Daniela Tiggemann 

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Spitzendirigent aus Amsterdam
Johan de Meij führt am 9. März beim »Konzert 2008« das symphonische Blasorchester aus Sulzbach

Main-Echo, 16. Februar 2008

Eine Ikone der sinfonischen Blasmusik ist der Komponist, Dirigent und Posaunist Johan de Meij, der am 9. März beim Musikverein Sulzbach zu Gast sein wird. Foto: privat   

Eine Ikone der sinfonischen Blasmusik ist der Komponist, Dirigent und Posaunist Johan de Meij, der am 9. März beim Musikverein Sulzbach zu Gast sein wird.
Foto: privat
 

 

Sulzbach. Das symphonische Blasorchester des Musikvereins Sulzbach feiert in diesem Jahr 85. Geburtstag. Aus diesem Anlass wird Musikliebhabern am Sonntag, 9. März, ab 18 Uhr in der Main-Spessart-Halle ein besonderer Leckerbissen serviert. Im »Konzert 2008« wird der renommierte Dirigent und Komponist Johan de Meij aus Amsterdam zu Gast sein.

»Das Konzert« - dieser schlichte Titel weist alljährlich auf ein musikalisches Glanzlicht im Frühjahr hin, das vom Musikverein Sulzbach geboten wird. Unter der Leitung von Winfried Rehse gestaltet das symphonische Blasorchester einen bunten Melodienstrauß, zuweilen ergänzt durch Gastkapellen und eigenen Musikernachwuchs. In diesem Jahr hat die Vereinsspitze unter Federführung von Hermann Seitz etwas ganz Besonderes parat. Der 54-jährige Komponist und Dirigent Johan de Meij wird das Orchester zu eigenen Arrangements und Kompositionen dirigieren. Im Mittelpunkt stehen Stücke von Andrew Lloyd Weber, der in diesem Jahr 60 Jahre alt wird und mit seinen Musicals »Phantom der Oper«, »Cats« und »The Woman in White« Weltruhm erlangte.

Höhepunkt des Konzerts wird Johan de Meijs Eigenkomposition »The Wind in the Willows« sein, die eine Hommage an den gleichnamigen Kinderbuchklassiker (»Der Wind in den Weiden«) von Kenneth Graham darstellt. Johan de Meij studierte Posaune und Direktion am königlichen Konservatorium in Den Haag. Für seine erste Symphonie »The Lord of the Rings« erhielt er 1989 den renommierten US-amerikanischen »Sudler Composition Award«.

Preisgekrönte Werke

Das Werk zählt mittlerweile zum Repertoire der bedeutendsten Sinfonieorchester der Welt. Auch seine anderen groß angelegten Kompositionen wie die Sinfonie No. 2 »The Big Apple«, das »T-Bone-Concerto« (Posaunenkonzert) und »Casanova« (Cello-Konzert) sowie die dritte und jüngste Sinfonie »Planet Earth« fanden höchstes Lob in Kritikerkreisen. »Casanova« siegte beim internationalen Komponistenwettbewerb 1999 in Corciano (Italien). Ein Jahr darauf wurde »The Red Tower« beim internationalen Komponistenwettbewerb in Oman mit einem Preis gekrönt.

Neben seiner Tätigkeit als Komponist ist de Meij auch als Musiker aktiv. Er spielt Posaune im Orchester »De Volharding« und ist feste Vertretung in verschiedenen Ensembles und Orchestern. Er ist ein gefragter Gastdirigent und hat in fast allen europäischen Ländern sowie in Japan, Singapur, Brasilien und den USA Konzerte dirigiert. Nun kommt er nach Sulzbach.

Ruth Weitz 

Karten im Vorverkauf in Sulzbach bei der Raiffeisen-Volksbank, der Sparkasse, Schreibwaren Amrhein und Eisenwarenhandel Eisenträger sowie bei allen Musikern. Reservierung unter  0 6028/52 46 oder im Internet unter www.mv-sulzbach.de.

 

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Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten für Herrn Dietmar Rehse

Amts- und Mitteilungsblatt Markt Sulzbach a. Main mit den Ortsteilen Dornau und Soden, 08. Februar 2008

Von links: 1. Bürgermeister Peter Maurer, 1. Vorstand Hermann Seitz, Dietmar Rehse, Landrat Roland Schwing

Herr Landrat Roland Schwing hat am 28. Januar 2008 im Namen von Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten an Herrn Dietmar Rehse überreicht. Herr Rehse leitete über 26 Jahre lang den Musikverein Edelweiß Sulzbach als Dirigent, gründete mehrere Jugendblasorchester, stellte sich als Ausbilder für die Jugend zur Verfügung und unterstützt die Kapelle heute noch als aktives Mitglied. Zu dieser besonderen Ehrung gratulierten 1. Bürgermeister Peter Maurer, 1. Vorstand des Musikvereins "Edelweiß" Hermann Seitz, sowie Landrat Roland Schwing (von links).

 

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Gewürdigt von höchster Stelle
18 Einwohner des Landkreises mit dem Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet

Main-Echo, 31. Januar 2008

   Unser Dietmar Für ihr ehrenamtliches Engagement konnte Landrat Roland Schwing (links) diese Frauen und Männer mit dem Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten auszeichnen. Foto: Ali Kale; Anm. des Webmasters: Dietmar Rehse ist 3. von links.
 

Für ihr ehrenamtliches Engagement konnte Landrat Roland Schwing (links) diese Frauen und Männer mit dem Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten auszeichnen.
Foto: Ali Kale
Anm. des Webmasters: Dietmar Rehse ist 3. von links.
 

Kreis Miltenberg. Sie organisieren, leiten oder dirigieren - ehrenamtlich und oft in mehreren Vereinen. Um ihr zeitaufwendiges Engagement für die Allgemeinheit zu würdigen, hat Landrat Roland Schwing im Namen von Ministerpräsident Günther Beckstein 18 Bürgern des Landkreises am Montag das Ehrenzeichen verliehen.

Beispiel für den Einsatz über Jahrzehnte hinweg ist etwa Karl Heinz Baur aus Wörth. Seit rund 50 Jahren gehört Bauer der Kolping-Familie an und ist seit 1997 ihr Vorsitzender. 18 Jahre war er Mitglied des Stadtrates.

Seit bereits 1968 kümmert sich Eberhard Bechmann um den Rüdenauer Turnverein, dem er seit 1990 vorsitzt. Der Miltenberger Heinrich Bissert war 18 Jahre Mitglied des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirche und als stellvertretender Vertrauensmann Ansprechpartner für Anliegen und Problemen der Gemeindemitglieder. Wilfried Hamanns aus Elsenfeld engagiert sich für den örtlichen Heimat- und Museumsverein, etwa durch die Renovierung von Exponaten.

Gleich in mehreren Vereinigungen hat sich der Miltenberger Walter Höflein verdient gemacht: in der Jagdgenossenschaft, im Imkerverein und auch bei der Gründung des Musikvereins Schippach. Als einer der aktivsten Bürger seiner Gemeinde gilt der Schneeberger Arno Knapp: Ob als Übungsleiter im Sportverein seit 40 Jahren, als Mitglied des Elferrats oder beim Bau des Dorfwiesenhauses, in dem er mehr als 300 Stunden ehrenamtlich arbeitete.

Edeltrude Koch ist seit 1986 als Leiterin der Gruppe »Gymnastik und Rhythmik im zweiten Lebensabschnitt« in Obernburg ehrenamtlich tätig. Für den Fußballsport in Röllbach hat Heinz Kreß in den vergangenen 50 Jahren einiges geleistet: Als Trainer, Schiedsrichter und als Organisator war er aktiv.

Als »gute Fee« der Sportfreunde Schneeberg ist Ellen Lachnit ausgezeichnet worden, da sie dem Verein seit 30 Jahren hilft, wo immer er Unterstützung braucht. Als Kirchenpfleger über 40 Jahre hinweg, als Ortsobmann des Bayerischen Bauernverbands oder als Mitglied des Gemeinderates hat Karl Paulus sich immer für Mainbullau eingesetzt.

Zehn Jahre nach seinem Eintritt in den Musikverein »Edelweiß« in Sulzbach hat Dietmar Rehse 1968 das Dirigentenamt in seinem Verein übernommen und sich seit dem insbesondere für die Jugendausbildung eingesetzt. Einen außergewöhnlichen Dienst für Obernburg leistet Edgar Rippberger seit nun 40 Jahren: Er betreut die im Jahr 1528 errichtete Turmuhr. Er kontrolliert und reinigt die beweglichen Teile wöchentlich und baut sogar Ersatzteile. Die Reinigung und das Schmücken der St. Nikolaus Kirche in Wörth hat Elfriede Roos bereits vor 20 Jahren übernommen.

Dass fast die Hälfte der Neunkirchener Mitglied des Turnvereins sind, ist auch Marina Seubert zu verdanken, die zu den Gründungsmitgliedern gehört und elf Jahre den Verein geleitet hat. Ebenfalls seinem örtlichen Sportverein verschrieben hat sich Werner Weis aus Mönchberg, der seit 35 Jahren Übungsleiter ist.

Berthold Wolf aus Mömlingen, der seit seinem zehnten Lebensjahr aktiver Turner beim Turnverein 1895 ist, hat neben sportlichen auch verwalterische Tätigkeiten im Verein übernommen. Seit nunmehr 60 Jahren stellt Hildegard Wüstenhöfer ihre Fähigkeiten als Organistin in den Dienst der katholischen Pfarrgemeinde Kleinwallstadt.

Ebenfalls aktiv für die Pfarrgemeinde ist die Schmachtenbergerin Helena Zoll: Als Mitglied im Pfarrgemeinderat oder als Vorbeterin bei Prozessionen ist sie für viele Schmachtenberger Ansprechpartnerin.

ali 

 

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Jubiläumskonzert mit Johan de Meij
Musikverein Edelweiß Sulzbach feiert 85-jähriges Bestehen

Bayerische Blasmusik, Januar 2008

Titelseite der Zeitschrift "Bayerische Blasmusik"
  Das sinfonische Blasorchester und das Jugendblasorchester des Musikvereins Edelweiß Sulzbach.
  

Das sinfonische Blasorchester und das Jugendblasorchester des Musikvereins Edelweiß Sulzbach.
 

Der Musikverein Edelweiß Sulzbach aus dem unterfränkischen Kreisverband Miltenberg feiert 2008 sein 85-jähriges Bestehen. Höhepunkt des Jubiläumsjahrs wird am 9. März ein Konzert mit dem bekannten Komponisten und Arrangeur Johan de Meij als Gastdirigent sein.

Eine im Rathaus gefundene Rechnung von 1889 gibt einen ersten Anhaltspunkt für die Existenz einer Blasmusikkapelle in Sulzbach. Doch sollte es noch über 30 Jahre dauern, bis sich 1932 offiziell der Musikverein Edelweiß Sulzbach gründete. Heute steht der Musikverein Sulzbach mit einem sinfonischen Blasorchester, einem Jugendblasorchester, einem Schülerorchester, einer Blockflötengruppe, zwei Bläserklassen sowie mehreren Gruppen in der musikalischen Früherziehung gut da. Mit 121 Nachwuchsmusikern und 59 Kindern in der Früherziehung muss man sich keine Sorgen um die Zukunft machen.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt aber, warum man sich beim Musikverein Sulzbach nicht auf diesen Lorbeeren ausruht: 1963 drohte dem Verein fast das »Aus«, als mehrere aktive Mitglieder, unter ihnen der damalige Dirigent Julius Singer, verstarben. Nachwuchsbläser waren bis auf wenige Ausnahmen nicht vorhanden. Nur die Gründung einer Jugendkapelle konnte den Verein retten. Der Verein hatte damals lediglich 97 Mitglieder und die Kosten für Instrumentenbeschaffung und Reparaturen überstiegen die vorhandenen Mittel. Nur mit Mühe konnte dies über Spenden und Zuschüsse bewältigt werden. Der persönliche und finanzielle Einsatz trug gute Früchte: 1966 bereits errang die Jugendkapelle bei einem Wertungsspielen in Sand am Main einen 1. Rang.

Weitblick bewiesen

Man hatte dazugelernt und ließ in der Folgezeit nicht nach, sich in der Jugendarbeit zu engagieren. Weitblick bewies der damalige Dirigent Dietmar Rehse, der erkannte, dass man neue Wege in der Musik finden musste, um die traditionelle Blasmusik weiter pflegen zu können. »Allein mit Märschen, Walzern und Polkas sind Jugendliche nur schwer zu begeistern.« Man erkannte, dass sich die Jugend über moderne Blasmusik aber auch wieder an die traditionelle Blasmusik heranführen lässt. So begann Rehse, eine Mischung aus konzertanter, moderner und traditioneller Blasmusik zu pflegen und formte damit aus der Blasmusikkapelle ein sinfonisches Blasorchester. 1996 übernahm Winfried Rehse den Dirigentenstab von seinem Vater. Auch er arbeitet seitdem daran, nicht auf dem erreichten Niveau zu verharren, sondern dieses zu steigern.

Aus der großen Zahl von Nachwuchsmusikern ergeben sich auch spezielle Anforderungen an das Vereinsmanagement. Im Musikverein hat man darauf reagiert, indem man einen eigenen Bereich »Bläserjugend« geschaffen hat, der sich gezielt um die Jugendarbeit kümmert. Dazu gehört auch, neue Ausbildungskonzepte auf Tauglichkeit zu überprüfen. So wurde beispielsweise vom Musikverein Sulzbach als erstem Verein am Bayerischen Untermain das sehr erfolgreiche »Bläserklassen-Konzept« eingeführt. Im April 2006 wurde dem Musikverein Edelweiß Sulzbach für seine hervorragende Jugendarbeit der »Junior-Award« der Nordbayerischen Bläserjugend verliehen.

Natürlich legt der Verein großen Wert auf das Ablegen von Leistungsprüfungen und auf die Teilnahme an den weiterführenden Maßnahmen des NBMB: Mitglieder des Musikvereins waren Gründungsmitglieder des 1988 entstandenen Nordbayerischen Jugendblasorchester, und auch heute noch spielen Bläser in diesem Orchester mit.

Die Bemühungen haben sich gelohnt: Inzwischen hat das sinfonische Blasorchester seinen festen Platz in der Oberstufe gefunden und konnte beim Wertungsspielen in Heroldsbach das Prädikat »mit ausgezeichnetem Erfolg« erringen. Auch das Jugendblasorchester überzeugte in Gerbrunn beim Wertungsspiel in der Mittelstufe mit dem Prädikat »mit ausgezeichnetem Erfolg«.

Man sollte aber nun nicht glauben, dass der Musikverein Sulzbach ein elitärer Club für Möchtegern-Spitzenmusiker wäre. Der Verein legt Wert darauf, dass die musikalische Leistung nicht das ausschlaggebende Kriterium dafür ist, ob jemand im Orchester mitspielen kann. Viel wichtiger ist es, inwieweit sich jemand auch sonst in den Verein mit einbringt: An Hochleistungsmusikern, die nur zu Proben und zu Konzerten erscheinen, bei Ständchen und Prozessionen aber mit Abwesenheit glänzen, besteht kein Interesse. Zudem legt der Musikverein Wert darauf, bei seinen Konzerten nur im Notfall auf die Verstärkung von Musikern von außerhalb zurückzugreifen, zum Beispiel wenn es zu krankheitsbedingten Ausfällen kommt. Ansonsten gilt: Wo Musikverein Sulzbach draufsteht, ist auch Musikverein Sulzbach drin.

Jugendblasorchester, Schülerorchester, Bläserklassen und einige Kinder aus der musikalischen Früherziehung.  

Jugendblasorchester, Schülerorchester, Bläserklassen und einige Kinder aus der musikalischen Früherziehung.
 

  

»Das Konzert«

Davon können sich alle Besucher des Jubiläumskonzerts am 9. März 2008 überzeugen, wenn Johan de Meij die Sulzbacher als Gastdirigent führen wird. Bei »Das Konzert«, wie die Sulkzbacher ihre jährliche Konzerveranstaltung nennen, werden unter anderem de Meijs Werk »The Wiund in the Willows« sowie seine Arrangements »Phantom der Oper«, »The Woman in White« und »Cats« zu hören sein.

Am 15. Juni steht ein Auftritt bei der Matinee zu den Europa-Tagen der Musik in Volkach an. Eine Serenade sowie ein weiteres Konzert im Oktober, gemeinsam mit dem Sinfonischen Blasorchester Volkach unter Leitung von Bundesdirigent Ernst Oestreicher, runden das Jubiläumsjahr ab.

Auch die Homepage des Musikvereins feiert einen runden Geburtstag: sie wurde vor zehn Jahren zum 75-jährigen Jubiläum eröffnet. Insbesondere das dort vorhandene Musikglossar hat viele Liebhaber gefunden.

Hermann Seitz  

 

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Blasorchester Churfranken debütiert

Bayerische Blasmusik, Januar 2008

Titelseite der Zeitschrift "Bayerische Blasmusik"
  Die »Churfranken« mit ihrem Dirigenten Wilco Grootenboer beim Konzert in Trennfurt. Foto: Postel
  

Die »Churfranken« mit ihrem Dirigenten Wilco Grootenboer beim Konzert in Trennfurt.
Foto: Postel
 

Eine gelungene Premiere feierte das Jugendblasorchester Churfranken. Über 300 Zuhörer waren beim ersten Konzert des Orchesters nach Trennfurt gekommen. Es war ein lang gehegter Wunsch des Kreisverbands Miltenberg, ein eigenes Kreisorchester auf die Beine zu stellen. Um die Jugendlichen zu diesem Orchester zu animieren, wurde für das Musikwerbefest des MV Trennfurt in diesem Sommer erstmals ein Gemeinschaftschor für Jugendkapellen und Jungmusiker aus den Mitgliedskapellen organisiert. Auf die danach erfolgte Ausschreibung haben sich 50 junge Musiker/innen aus fünf Vereinen mit einem Durchschnittsalter von 14 Jahren gemeldet. Unter der musikalischen Leitung von Wilco Grootenboer bereiteten sich die Jugendlichen mit zwei Probentagen und einem Probenwochenende intensiv auf ihren ersten Auftritt vor. Mit dem »Pathfinders March« von Sparke wurde das Konzert eröffnet. Es folgte das Medley von Filmmelodien von John Williams in der Bearbeitung von Michael Sweeny »Movie Themes for Band«. Nach der Showeinlage von Maximilian Schuck bei »Concerto for Triangle« folgte »Midnight Dancer« und »Can you Feel the Love Tonight«. Ein Höhepunkt des Konzerts war das Medley »Let me entertain you«.

Anm. des Webmasters: Mit dabei waren auch folgende Sulzbacher Musikerinnen und Musiker: Carolin Fries, Elena Mühleck, Jana Reis, Lukas Reis, Maximilian Schuck, David Seitz und Fiona Streun.

Siegfried Postel  

 

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