| Pressespiegel 2007 des Musikvereins "Edelweiß" Sulzbach |
Hier finden Sie Nachrichten aus der Presse, die unseren Musikverein betreffen oder in denen unser Musikverein erwähnt wird.
| Schülerorchester verbindet Kokosnuss-Lied mit Weihnachten |
Main-Echo, 21. Dezember 2007
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Sulzbach. Beschaulich begann am Samstag das Adventskonzert der Sulzbacher Bläserjugend. Mit »Freude schöner Götterfunken« begrüßte das Mikro-Orchester des Musikvereins unter Leitung von Winfried Rehse die Zuhörer in der St.-Anna-Kirche. Mit 17 Kindern und Jugendlichen gab die neue Bläserklasse unter Leitung von Andreas Fath ihr Debüt. Erst seit September spielen die jungen Talente zusammen. Umso beeindruckender, was sie zu Gehör brachten: Mit »Der erste Flug«, »Morgen kommt der Weihnachtsmann« und »Jingle Bells« begeisterten sie die Zuhörer. Das 31-köpfige Schülerorchester startete seine Darbietungen mit dem »Coconut Song«. Was ein Kokosnuss-Lied mit Weihnachten zu tun hat? Der (gewollt) krumme Ton am Ende des Stückes erinnere ihn an den Aua-Schrei eines Nussknackers, der sich an Heiligabend die Zähne an einer Kokosnuss ausbeißt, erklärte der Dirigent. Das Schülerorchester vermied mit fetzigen Stücken wie »Do wah diddy diddy« oder »Rock my Soul«, dass auch nur ein Hauch von Langeweile aufkam. Zum Schluss des einstündigen Konzerts spielten Schülerorchester und Bläserklassen gemeinsam »Macht hoch die Tür«.
red / Foto: privat
| Jugendblasorchester Churfranken gab sein Debüt |
NBMB-Online.de, 12. Dezember 2007
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Das Jugendblasorchester Churfranken unter Leitung von Wilco Grootenboer |
Eine gelungene Premiere hatte das Jugendblasorchester Churfranken des Kreisverbandes Miltenberg. Über 300 Zuhörer waren am 25. November beim ersten Konzert des Orchesters in die Turnhalle nach Trennfurt gekommen, die von Mitgliedern des MV Trennfurt für das Konzert vorbereitet und geschmückt wurde.
Kreisvorsitzender Walter Zöller begrüßte die Zuhörer, darunter auch Bürgermeister Reinhard Simon aus Klingenberg, MdL Berthold Rüth aus Hobbach, den ehemaligen Verbandsdirigenten Dietmar Rehse aus Sulzbach sowie den ehemaligen Verbandspräsidenten Walter Seyfried aus Erlenbach. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Siegfried Postel stellte den Zuhörern den Dirigenten und das Orchester vor.
Die 50 jungen Musikerinnen und Musiker aus fünf Vereinen mit einem Durchschnittsalter von gut 14 Jahren haben sich unter der musikalischen Leitung von Dirigent Wilco Grootenboer nach nur zwei Probentagen in Mömlingen und Trennfurt und einem Probenwochenende im Jugendhaus St. Kilian in Miltenberg intensiv auf ihren ersten Auftritt vorbereitet.
Anm. des Webmasters: Mit dabei waren auch folgende Sulzbacher Musikerinnen und Musiker: Carolin Fries, Elena Mühleck, Jana Reis, Lukas Reis, Maximilian Schuck, David Seitz und Fiona Streun.
Mit dem "Pathfinders Marsch" von Philip Sparke eröffnete das Orchester das Konzert. So wie die Pfadfinder alles riskieren, um neue Wege für ihre Visionen zu finden, haben die Jungmusiker neue Pfade beschritten, um bei diesem Kreisjugendorchester Erfahrungen außerhalb ihres Heimatvereins zu suchen.
Aus einem Medley von Filmmelodien aus der Feder von John Williams (Bearbeitung Michael Sweeny) bestand das Stück "Movie Themes for Band", mit dem das Orchester sein Publikum als nächstes begeisterte. Mit einer gekonnten, aber nicht ganz ernst gemeinten Showeinlage glänzte der Schlagzeuger Maximillian Schuck als Solist an der Triangel im "Concerto for Triangle". Sehr überzeugend und selbstbewusst spielte das Orchester auch weiter bei "Midnight Dancer" (Luigi di Ghisallo) und "Can you feel the love tonight" (Elton John, Arr. Johnnie Vinson). Ein Höhepunkt des Konzerts war das Medley "Let me entertain you" mit den schönsten Songs von Robbie Williams in einem Arrangement von Don Campbell.
Zum Abschluss eines gelungenen Konzerts hatte der Diplom-Musiklehrer Wilco Grootenboer für sein Orchester "The lions sleeps tonight" von Georg David Weiss nach einem Arrangement von Simon Felder ausgesucht.
Durch das Programm führten informativ und zum Teil schon sehr routiniert einige Jugendliche aus den Reihen des Orchesters. Nach dem Dank des Kreisvorsitzenden Walter Zöller an alle Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen, konnte das Jugendblasorchester Churfranken erst nach einigen Zugaben die Bühne verlassen.
| Gelungene Premiere Jugendblasorchester Churfranken begeistert |
Main-Echo, 28. November 2007
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Ein vielversprechendes Debüt gab das Jugendblasorchester Churfranken
des Kreisverbands Miltenberg im Nordbayerischen Musikbund beim Konzert vor 300 begeisterten Zuhörern unter der
Leitung von Wilco Grootenboer in der TV-Halle in Trennfurt. |
KREIS MILTENBERG. Eine gelungene Premiere hatte das Jugendblasorchester Churfranken des Nordbayerischen Musikbunds (NBMB) Kreisverband Miltenberg am Sonntag. Über 300 Zuhörer waren beim ersten Konzert des Ensembles in der Trennfurter neuen TV-Halle von der Spielfreude und Dynamik der Jungmusiker unter Dirigent Wilco Grootenboer begeistert. Das stattliche Aufgebot von 50 Jungmusikern mit einem Durchschnittsalter von gut 14 Jahren hat sich nach nur zwei Probentagen und einem Probenwochenende intensiv auf seinen ersten gut einstündigen Auftritt vorbereitet.
Anm. des Webmasters: Mit dabei waren auch folgende Sulzbacher Musikerinnen und Musiker: Carolin Fries, Elena Mühleck, Jana Reis, Lukas Reis, Maximilian Schuck, David Seitz und Fiona Streun.
Das Orchester hatte sich mit dem Stück »Pathfinders March« ein zielgerichtetes Werk von Philip Sparke zum Debüt-Auftakt selbst gewidmet, um musikalisch neue Wege zu finden und dabei auch etwas zu riskieren. Dieses Stück profitierte von einer guten Themenführung der ausgewogenen Registerbesetzung und präziser Trompetenklänge. Neben einem Medley verschiedener Harry-Potter-Filmmelodien hat John Williams auch »Movie Themes for Band« komponiert; aus dem von Michael Sweeny arrangierten Werk ragten besonders die Saxophone und Klarinetten mit konzentriertem Spiel heraus und sorgten voller Harmonie mit den übrigen Registern für einen grandiosen Schlussakkord.
Mehr einer humorvollen Showeinlage gleich kam das Solostück »Concerto for Triangle« von Mike Hannickel. Dabei gelang es dem Solisten Maximilian Schuck, in Gestik und Mimik der oft ein Schattendasein führenden Triangel zumindest bei diesem Konzert zu besonderer Aufmerksamkeit zu verhelfen. Für Musical-Atmosphäre sorgte das erstaunlich selbstbewusst und diszipliniert aufspielende Jugendblasorchester mit dem wechselvollen Stück »Midnight Dancer« von Luigi di Ghisallo. Aus dem mehrfach ausgezeichneten Walt Disney Film »König der Löwen« von Elton John interpretierte das Orchester in prächtiger Manier »Can you feel the love tonight« nach einem Arrangement von Johnnie Vinson.
Dabei sorgte die Souveränität aller Register für einen musikalischen Glanzpunkt an präziser Interpretation, wobei ein besonderes Lob die musikalische Ausarbeitung verdient. Zu den wohl schönsten Titeln aus den zahlreichen Medleys von Robbie Williams gehört »Let me entertain you«, von Don Campbell arrangiert, das das bewegte Leben dieses englischen Ausnahmenmusikers widerspiegelt. Vom Orchester war das variantenreiche Werk mit gelungenem Tempowechsel sauber herausgearbeitet, ein besonderes Lob verdienten sich die Hörner und Posaunen.
Zum Abschluss eines gelungenen und mit ausschließlich jungen engagierten Musikern besetzten Konzerts führte die musikalische Reise ins Zulu-Land Südafrika. Aus den bekannten Walt Disney Filmen hat der Diplom-Musiklehrer Wilco Grootenboer für sein Orchester »The lion sleeps tonight« von Georg David Weiss nach einem Arrangement von Simon Felder ausgewählt.
Mit sauber herausgearbeiteten Inhalten und souverän aufspielenden Trompeten unterstrichen die mit erstaunlicher Präzision aufspielenden jungen Musiker, dass sie sich auf dem richtigen Weg befinden. Dem lang andauernden Beifall folgten noch weitere Zugaben. Durch das Programm führten informativ einige Jugendliche aus den Reihen des Orchesters.
Manfred Seemann
| Auf neue Herausforderungen eingehen Jahresversammlung des Kreisverbands Miltenberg des Nordbayerischen Musikbunds - Lob für gute Arbeit |
Main-Echo, 28. November 2007
Kreis Miltenberg. In der Jahresversammlung des Kreisverbands Miltenberg des Nordbayerischen Musikbunds (NBMB) am Samstagnachmittag im Rebläuse-Musikantenheim in Bürgstadt war Vorsitzender Walter Zöller stolz auf die bleibende Konstanz der Musikveranstaltungen und den damit verbundenen Präsentationen der Verbandsleistungen. Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2007 wurde zudem das Jugendblasorchester Churfranken gegründet.
Zöller stellte seinen Jahresbericht für das Geschäftsjahr 2007 vor. Als einer der acht Kreisverbände in Unterfranken im NBMB haben die Mitglieder im zurückliegenden Jahr eine recht aktive und erfolgreiche Zeit hinter sich gebracht. Um Verbesserungspotential zu erkennen und neue Ideen umzusetzen, bedürfe es jedoch einer intensiven Aktivität und Mitarbeit aller Verbandsmitglieder. Zöller präsentierte die Eckdaten des Kreisverbands Miltenberg und des NBMB Bezirksverbands Unterfranken. Dieser ist mit 376 Kapellen größter Bezirk im NBMB. Der Kreisverband Miltenberg stellt mit seinen fünf Kapellen davon einen Anteil von rund eineinhalb Prozent.
Zöller war stolz darauf, dass der Verband dank einer maßvollen Haushaltspolitik alle gestellten musikalischen Aufgaben erfüllen konnte. Durch die gegenseitigen musikalischen Besuche mit anderen unterfränkischen und nordbayerischen Musikvereinen habe der Verband die Zusammengehörigkeit unterstrichen. Beim Kreisverband erfolgte eine Verminderung der Kapellenzahl durch den Wegfall des Young Symphonic Orchestra Wörth wegen Personalmangels. Allerdings haben mit Sulzbach und Trennfurt zwei große Vereine nochmals um 18 sowie zehn Musiker gegenüber 2006 zugelegt. Auch Bürgstadt bietet laut Zöller eine gute Truppe, Mömlingen und Klingenberg sollten allerdings ihre Reihen wieder besser füllen.
Zeichen der Zeit berücksichtigen
Die musikalischen Leistungen der Jugendlichen wurden durch Zulassung fünf junger Mitglieder zum Nordbayerischen Jugendauswahlorchester honoriert, freute sich der Vorsitzende. Zöller rief dazu auf, die Zeichen der Zeit zu berücksichtigen und auf die neuen Herausforderungen der Zukunft einzugehen. Gerade in Zeiten verminderter Einnahmen des Staates und dadurch zwangsläufig reduzierter Zuschüsse werde sich der Verband über Erhöhungen der Eigenleistungen Gedanken machen müssen.
Kreisdirigent Jürgen Spall berichtete von seiner Arbeit bei der Organisation und Veranstaltung der D1-und D2-Kurse sowie den dazugehörigen Prüfungen. Spall wies darauf hin, dass die Kandidaten für die D1-Prüfung von ihren Ausbildern besser auf die Prüfungen vorbereitet werden müssten. In den Vorbereitungskursen könne der Unterrichtsstoff nur noch verfeinert werden, meinte Spall. Die Grundlagen dazu müssten allerdings zu Hause in den Vereinen gelegt werden.
Markus Rehse informierte in seiner Funktion als stellvertretender Jugendleiter über die Arbeit der Kreisjugendleitung. Stellvertretender Kreisjugendleiter Siegfried Postel berichtete als Projektleiter vom neu gegründeten Jugendblasorchester Churfranken.
Landrat Roland Schwing lobte die Arbeit des Kreisverbands. Nicht auf die Größe des Verbands, sondern auf die Qualität der Arbeit komme es an, so Schwing. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Zöller würdigte die ausgezeichnete Jugendarbeit des Kreisverbands und der Vereine.
mab
| Sogar an Chopin gewagt Sulzbacher Musikjugend zeigt bei Matinée ihr Können |
Main-Echo, 28. November 2007
Sulzbach. Holz- und Blechbläser dominierten beim Sulzbacher Musiknachwuchs, der im Rahmen der Konzertwoche zur Matinée am Sonntag in der alten Pfarrkirche St. Anna vor das Publikum trat.
Schon das Saxofontrio des hiesigen Musikvereins konnte sich hören lassen. Franziska Richter, Tamina Henning und Fiona Streun bliesen mit gutem Ansatz locker und rhythmisch vier Miniaturen, Swing und Ballade von Thomas Bauser. Sie phrasierten gut.
Das Querflötentrio der Sodenthaler Musikantenjugend (Mona Müller, Marie-Christin Ott, Miriam Warmuth) beeindruckte mit einem Allegro KV 439/1 von Wolfgang Amadeus Mozart. Hannah Kiesel bot auf ihrer Querflöte »Nonchalance« (Daniel Hellbach) mit Jazzelementen bot, von Vanessa Rickert auf dem Klavier begleitet.
Hommage an Knecht Ruprecht
Das elfjährige Klaviertalent Sandra Kiesel brachte sich mit »Knecht Ruprecht« des großen deutschen Romantikers Robert Schumann sehr ordentlich ein, und Vanessa Rickert versuchte sich sogar mit beachtlichem Erfolg an dem alles andere als einfachen Walzer h-Moll des polnischen Klaviervirtuosen Frédéric Chopin.
Nicoletta Merz holte sich herzlichen Applaus für die Wiedergabe des Adagio Cantabile aus Beethovens Klaviersonate op. 13. Der ebenfalls erst elfjährige Konstantin Salbert zupfte auf seiner klassischen Gitarre ein Menuett aus Österreich um 1800 sauber und korrekt. Wie gut ein Violoncello-Duo klingen kann, zeigten Katrin Prenz und Nicoletta Merz bei der dreisätzigen Sonate von Willem de Desch.
Schmissiges Saxofon
Das von zwei Schlagzeugern verstärkte Blechbläserquartett der Sodenthaler Musikantenjugend (Antonia Müller, Jannik Müller, Jonas Maier, Kevin Wiesmann, Pierre Schneider, Marina Bachmann) gab unter der Leitung von Rainer Hock Latin American Dances (Rumba und Tango) von dem Engländer Bruce Fraser zum Besten.
Zum Schluss wartete Franziska Richter mit einem weiteren Glanzpunkt auf, als sie, von Karin Lutz am Klavier begleitet, ihrem Saxofon schmissige Töne zu Henry Bussers »Asturias« und »The Devil's Rag« von Jean Matitia entlockte.
Wolfgang Tulaszewski
| Musiker auf Reisen: Frankreich |
Bayerische Blasmusik, November 2007
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Unter dem Motto »30 Ans de Freundschaft - 30 Jahre Amitié« besuchte der Musikverein Edelweiß Sulzbach seinen Partnerverein Zarpaï Banda aus Hendaye in Frankreich. Musikalische Auftritte standen im Mittelpunkt der Fahrt, wie etwa auf der Urrugner Kirchwei, bei einem Freiluhftkonzert im spanischen Nachbarort Irun oder bei einem Konzert vor dem Rathaus von Hendaye. Höhepunkt war sicherlich die Jubiläumsveranstaltung beider Vereine zur Feier ihrer 30 Jahre andauernden Freundschaft. Im nächsten Jahr wird die Zarpaï Banda zum 85-jährigen Jubiläum der Sulzbacher anreisen.
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| Viele engagierte Helfer im Hintergrund Marktgemeinde Sulzbach würdigt in Braunwarthsmühle ehrenamtliche Mitarbeit in den Ortsvereinen |
Main-Echo, 09. Oktober 2007
Sulzbach. »Wir wollen nicht nur Vorsitzende ehren, sondern auch die Menschen, welche sich im Hintergrund für ihre Vereine und Organisationen einsetzen«, sagte Sulzbachs Bürgermeister Peter Maurer zur Eröffnung des Ehrenabends am Freitag. Über 30 Bürgerinnen und Bürger wurden mit Ehrennadeln der Marktgemeinde ausgezeichnet.
»Der Staat kann nicht alle Aufgaben übernehmen, deshalb sind die Ehrenamtlichen für das gesellschaftliche Leben von großer Bedeutung«, betonte Maurer. Die Auszeichnung des Marktes solle eine Anerkennung für jene Menschen sein, die sich seit Jahren ehrenamtlich engagieren. Oftmals seien es die Mitglieder »aus der zweiten Reihe«, die ihre Vereine und Organisationen tatkräftig unterstützen.
Kultur, Sport, Politik, Sicherheit
Das Spektrum der Ehrenamtlichkeit sei nahezu grenzenlos. Die Palette der 47 Sulzbacher Vereine und Gruppierungen reiche von der Jugend- und Seniorenarbeit, über politische Tätigkeiten, kulturell und sportliche Angebote bis hin zu den Sicherheitsaufgaben, die von Feuerwehr und Rotem Kreuz über 24 Stunden wahrgenommen würden. Im Duden sei unter dem Begriff »Ehrenamt« die Rede von einer Aufwandsentschädigung, die jedoch nicht die Regel sei. Vielmehr finanzierten die Menschen, welche unentgeltlich tätig sind, ihre Aktivitäten oftmals aus dem eigenen Geldbeutel
Goldene Ehrennadeln überreichte Bürgermeister Maurer an folgende Sulzbacher: Erwin Amrhein (Carneval Club Soden), Gerhard Aulbach (Kegelgesellschaft), Bernward Baron (Musikverein Edelweiß Sulzbach), Ewald Becker (Turn- und Sportverein Soden), Hans Eggen (Angelsportverein), Gudrun Gado (Wanderverein Spessartfreunde), Helmut Gesierich (Freie Wähler), Albrecht Goldhammer (Sodenthaler Musikanten), Monika Goldhammer (Radfahrverein Adler Soden), Franz Heger (Rotes Kreuz Sulzbach), Reinhold Herrschaft (Vereinsring), Manfred Hesbacher (Kegelgesellschaft), Brunhilde Holzgreve (VdK Sozialverband), Johannes Horscht (St.Johanniszweigverein), Christian König (Radfahrverein Adler Soden), Waltraud Landrock (Wanderverein Spessartfreunde), Horst Maier (Turn- und Sportverein Soden), Albert Markert (Turnverein 03 Sulzbach), Dietmar Rehse (Musikverein Edelweiß Sulzbach), Willi Reis (K.K. Schützengesellschaft), Kurt Schmitt (Carneval Club Soden), Hubert Schmitt (Sodenthaler Musikanten), Günther Schreck (Gesangverein Sängerkranz), Steffi Schreck (Gesangverein Sängerkranz), Elvira Schüßler (Rot Kreuz Sulzbach), Gunther Schwarzkopf (Turnverein 03 Sulzbach), Arthur Seufert (Angelsportverein), Karl Strichirsch (SPD Ortsverein), Edi Vogt (Vereinsring), Werner Ziemlich (K.K. Schützengesellschaft) und Wilma Zöller (Freie Wähler).
Jugendlichen ein Vorbild
Mit Ehrennadeln in Silber wurden Alex von Balluseck (Heimat- und Geschichtsverein), Bernhard Dölger (Heimat- und Geschichtsverein), Friedel Jäger (Reha Sportgemeinschaft) und Erwin Schwarzkopf (Reha Sportgemeinschaft) ausgezeichnet. Maurer bezeichnete die Ehrenamtlichen als »Glücksfall für die Gemeinde«. Sie beeinflussten das gesellschaftliche Leben im Ort und dessen Zukunft. Insbesondere sollen sie Vorbild für die Jugend sein.
Für den musikalischen Rahmen der Feierstunde sorgte das Saxophon-Ensemble des Musikvereins Edelweiß Sulzbach.
Ralf Hettler
| Steiniger Beginn 60 Jahre VdK-Ortsverband Sulzbach-Soden-Dornau |
Main-Echo, 26. September 2007
Sulzbach. Im Juli und August 1947 fanden sich in Soden und Sulzbach weit über 100 Menschen zusammen, um der überall gegenwärtigen Not wirksam zu begegnen. Der VdK-Ortsverband Sulzbach-Soden-Dornau, der 1972 aus der Zusammenlegung der bis dahin selbstständigen Ortsverbände Sulzbach und Soden gebildet wurde, feierte am Samstag sein 60-jähriges Gründungsfest.
Der Zweite Weltkrieg war zwar schon seit mehr als zwei Jahren beendet. Jedoch waren seine leidvollen Spuren in fast jeder Familie in Form von Toten, Verwundeten, Witwen und Waisen noch überdeutlich auszumachen. Karl Brand, seit Dezember 1996 Vorsitzender des Ortsverbands, skizzierte die Entstehungsgeschichte. Für den musikalischen Auftakt sorgte die Bläserjugend des Musikvereins Edelweiß Sulzbach unter Leitung von Winfried Rehse. »In eigener Sache« und mit Blick auf die Sammlung - Helft Wunden heilen - erklärte Brand, dass diese Gelder einem Fürsorgekonto zufließen, um ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendet zu werden. Er versicherte, dass davon kein Cent für Feste ausgegeben werde. Übrigens könne der Ortsverband, wie bereits die Jahre zuvor, wieder auf das zweitbeste Sammelergebnis im Landkreis verweisen.
Mit Wendelin Aulbach, Karl Doleysch und Oswald Eisenträger wurden drei Gründungsmitglieder mit dem Jubiläumsabzeichen des VdK Bayern ausgezeichnet. Das Treueabzeichen in Gold für 25 Jahre Mitgliedschaft ging an Adolf Neuberger, Therese Kuhn, Herbert Scherf und Hermine Reichert. Brunhilde Holzgreve wurde für die Ehrung Ehrenamtlicher durch den Markt Sulzbach am 5. Oktober vorgeschlagen. Den Reigen der Grußworte eröffnete der stellvertretende Landrat Hermann-Josef Eck, der den VdK als moralischen Rückhalt, besonders in den Anfangszeiten nach dem Weltkrieg bezeichnete. Bürgermeister Peter Maurer stellte fest, dass eine Gesellschaft nur so sozial sei, wie es ihre Vereine und Verbände sind.
Werner Fries, stellvertretender VdK-Kreisvorsitzender, erinnerte an den steinigen und mühevollen Beginn einer Erfolgsgeschichte. Die Gründer seien beseelt gewesen von der Idee, einen demokratischen und sozialen Rechtsstaat aufzubauen, in dem es sich zu leben lohnt. Fries schilderte die Entwicklung des Vdk Bayern seit seiner Gründung am 4. Dezember 1946. Nicht ohne Stolz erwähnte er die aktuell mehr als 520000 Mitglieder und 860000 Zugriffe auf die VdK-Homepage im Jahr 2006. Landtagsabgeordneter Berthold Rüth hob hervor, dass der Verband inzwischen 2200 Orts- und 69 Kreisverbände habe. Pfarrer Norbert Geiger sagte: »Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, uns für das Wohl aller Menschen einzusetzen. Die Menschen werden nach ihrem sozialen Verhalten gerichtet werden.«
helge
| »30 Ans de Freundschaft« Sulzbachs Musiker feiern 30-jährige Partnerschaft mit Zarpaï Banda |
NBMB-Online.de, 18. September 2007
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Mit Marschmusik zog der MVS durch die engen Gassen von Irun zum vollbesetzten Konzertplatz. |
Sulzbach/Hendaye. Unter dem Motto »30 Ans de Freundschaft - 30 Jahre Amitié« besuchte der Musikverein Edelweiß Sulzbach (MVS) Anfang September seinen Partnerverein Zarpaï Banda aus Hendaye, einer Kleinstadt mit 22.000 Einwohnern im französischen Teil des Baskenlandes. Höhepunkt der Fahrt war eine gemeinsame Jubiläumsfeier mit den baskischen Freunden.
1977 besuchten die Sulzbacher Musiker erstmals Urrugne, die Partnergemeinde von Sulzbach. Dabei entstand der Kontakt zu der Zarpaï Banda aus dem Nachbarort Hendaye. Unter dem damaligen 1. Vorsitzenden Dr. Ulrich Prentner und dem Präsidenten der Zarpaï Banda, Michel Lambert kam es bald zu Gegenbesuchen, die in eine dauerhafte Partnerschaft mündeten.
Auch wenn das direkt am Atlantik gelegene Hendaye mit einem wunderschönen Sandstrand, einer herrlichen Landschaft und vielen touristischen Attraktionen im Umland punkten kann, so standen bei den Besuchen der Sulzbacher natürlich immer die musikalischen Aktivitäten im Vordergrund. So auch heuer: Die Edelweiß-Musiker spielten Samstagabend auf der Urrugner Kirchweih und umrahmten dort Sonntagmorgens auch den Gottesdienst, dem sich noch ein kurzes Konzert in der Kirche anschloss. Traditionell erfolgt anschließend ein Empfang der Gemeinde auf dem Fronton, wie der Sportplatz für das im Baskenland äußerst populäre Ballspiel Pelot genannt wird. Auch hier spielten die Sulzbacher auf, zusammen mit der Urrugner Musikkapelle Urrunarak, zu denen es ebenfalls schon lange freundschaftliche Kontakte gibt.
Auftritt auch in Spanien
Hendaye liegt direkt an der französisch-spanischen Grenze. Dies nutzten die Sulzbacher am Sonntagabend für ein Freiluft-Konzert im spanischen Nachbarort Irun. Welch hohen Stellenwert die Blasorchestermusik in Spanien hat, konnte man daran erkennen, dass die für das Konzert zur Verfügung stehenden Stühle bereits eine halbe Stunde vor Konzertbeginn restlos besetzt waren. Nachdem der MVS mit Marschmusik durch die Straßen von Irun zum Konzertplatz gezogen war, lauschten ca. 800 Zuhörer dem Auftritt des Sulzbacher Blasorchesters, das neben Klassikern wie Mozart und modernen Stücken wie »Oregon« von Jacob de Haan auch eine spanische Suite und - natürlich - deutsche Volksmusik zum Besten gab. Dass das gemischte Programm hervorragend bei dem Publikum ankam, war dem großen Applaus zu entnehmen, den die Sulzbacher erhielten. Für diese war das »Kontzertu«, wie es auf Baskisch heißt, ein musikalischer Höhepunkt ihrer Fahrt.
Nach dem recht anstrengenden Sonntag folgte mittwochs ein weiteres Konzert vor dem Rathaus von Hendaye. Auch hier gelang es, die Zuhörer zu begeistern. Im Anschluss an das Konzert folgten die Musiker einer Einladung von Hendayes Bürgermeister Kotte Ecenarro in das Rathaus, bei dem die langjährige Freundschaft zwischen der Zarpaï Banda und dem MVS gewürdigt wurde.
Kein Jubiläum ohne Jubiläumsfeier
Am Donnerstagabend schließlich trafen sich die Musiker beider Vereine zur gemeinsamen Jubiläumsveranstaltung. Richard Beitia, Präsident der Zarpaï Banda, zeigte sich in seiner Dankesrede besonders über den hohen Anteil jugendlicher Musiker aus Deutschland erfreut. Die Jugend sei schließlich der Garant dafür, dass die Partnerschaft auch erfolgreich in die Zukunft getragen würde.
Hermann Seitz, 1. Vorsitzender des MVS, stimmte Beitia zu und dankte in diesem Zusammenhang der Zarpaï Banda für die Zusage, im nächsten Jahr Ende April mit den Schülern der eigenen Musikschule nach Sulzbach zu kommen Es ist dann ein gemeinsames Konzert der baskischen und deutschen Jungmusiker geplant. Seitz bezeichnete dieses Konzert als einen der Höhepunkte in 2008, wenn der MVS sein 85-jähriges Bestehen feiern wird.
| »Trente Ans de Freundschaft« Sulzbachs Musiker feiern 30 Jahre Partnerschaft mit Zarpaï Banda |
Main-Echo, 13. September 2007
Sulzbach/Hendaye. Unter dem Motto »30 Ans de Freundschaft - 30 Jahre Amitié« besuchte der Musikverein Edelweiß Sulzbach (MVS) seinen Partnerverein Zarpaï Banda in Hendaye, einer Kleinstadt mit 22000 Einwohnern im französischen Teil des Baskenlandes. Höhepunkt der Fahrt war eine gemeinsame Jubiläumsfeier.
1977 besuchten die Sulzbacher Musiker erstmals die Partnergemeinde Urrugne. Dabei entstand der Kontakt zur Zarpaï Banda aus dem Nachbarort Hendaye. Zwischen dem damaligen MVS-Vorsitzenden Dr. Ulrich Prentner und dem Präsidenten der Zarpaï Banda, Michel Lambert kam es bald zu Gegenbesuchen, die in eine dauerhafte Partnerschaft mündeten.
Auch wenn das direkt am Atlantik gelegene Hendaye mit einem Sandstrand, herrlicher Landschaft und touristischen Attraktionen im Umland punkten kann, so standen bei den Besuchen der Sulzbacher dennoch immer die musikalischen Aktivitäten im Vordergrund. In diesem Jahr spielten sie anlässlich der Urrugner Kirchweih, umrahmten den Gottesdienst und gaben anschließend noch ein kurzes Konzert. Gemeinsam mit der Urrugner Musikkapelle Urrunarak spielten sie beim Empfang der Gemeinde.
Hendaye liegt direkt an der französisch-spanischen Grenze. Dies nutzten die Sulzbacher am Sonntagabend für ein Freiluft-Konzert im spanischen Nachbarort Irun. Welch hohen Stellenwert die Blasorchestermusik in Spanien hat, war daran zu erkennen, dass die Stühle bereits eine halbe Stunde vor Konzertbeginn besetzt waren. Nachdem der MVS mit Marschmusik durch die Straßen von Irun zum Konzertplatz gezogen war, lauschten 800 Zuhörer Klassikern wie Mozart und modernen Stücken wie »Oregon« von Jacob de Haan, aber auch einer spanische Suite und deutscher Volksmusik. Nach dem recht anstrengenden Sonntag folgte mittwochs ein weiteres Konzert vor dem Rathaus von Hendaye. Dessen Bürgermeister Kotte Ecenarro lud anschließend ins Rathaus und würdigte die langjährige Freundschaft zwischen der Zarpaï Banda und dem MVS.
Am Donnerstagabend trafen sich die Musiker beider Vereine zur gemeinsamen Jubiläumsveranstaltung. Richard Beitia, Präsident der Zarpaï Banda, zeigte sich in seiner Dankesrede besonders über den hohen Anteil jugendlicher Musiker aus Deutschland erfreut. Die Jugend sei schließlich der Garant dafür, dass die Partnerschaft auch erfolgreich in die Zukunft getragen würde.
Hermann Seitz, Vorsitzender des MVS, stimmte Beitia zu und freute sich über die Zusage der Zarpaï Banda, Ende April mit den Schülern der eigenen Musikschule nach Sulzbach zu kommen. Geplant ist ein gemeinsames Konzert der baskischen und deutschen Jungmusiker, das ein Höhepunkt der Feierlichkeiten 85 Jahre MVS werden soll.
red
| La fleur de la musique CONCERT. La fanfare bavaroise Edelweiss rend visite à la Zarpaï Banda et sera en concert mercredi |
Sud Ouest, 04. September 2007
Depuis près de 30 ans, la Zarpaï Banda entretient des liens plus que musicaux avec la fanfare de Sulzbach, ville de Bavière jumelée avec Urrugne. Les visites et échanges ont été fréquents et Bavarois et Hendayais ont prouvé qu'ils savaient faire la fête et surtout manier les cuivres avec talent et ferveur.
Depuis samedi, les quarante membres de la fanfare Edelweiss séjournent dans les familles de la Zarpaï et mercredi ils seront à 19 heures, place de la République à Hendaye, pour faire entendre quelques titres de leur répertoire. Ils sont très reconnus en Allemagne et participent souvent à des concours internationaux. Ils excellent aussi bien en musiques de films, qu'en musiques classiques et traditionnelles.
Les musiciens de la Zarpaï se sont rendus plusieurs fois en Bavière et au fur et à mesure des années, les liens se sont renforcés entre les deux formations et la barrière du langage a été franchie allégrement.
Concert mercredi 5 septembre à 19 heures place de la République.
| Beim Musikfest... |
Bayerische Blasmusik, September 2007
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| Anm. des Webmasters: Dass unser Markus in Heroldsbach während der Wartezeit bis zu Beginn des Festzugs heiß begehrtes Objekt zahlreicher Fotografen war, hatten wir ja mitbekommen. Dass er es aber auch in die Bayerischen Blasmusik schaffen würde, hat uns dann doch überrascht... |
| Belohnung waren Beifallsstürme Werbefest des Wörther Musikvereins - Vielfalt der Blasmusik auf der Schlosswiese |
Main-Echo, 01. August 2007
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Das Projektorchester in
Aktion: Eigens für das Musik-Werbe-Fest wurde das 45-köpfige Ensemble
aus dem Sulzbacher Schülerorchester und der Wörther Jugendkapelle
gebildet und musizierte unter der Leitung von Andreas Fath. |
Wörth. Trotz des schlechten Wetters am Wochenende fanden zahlreiche Besucher den Weg zum Nachwuchs-Musik-Werbe-Fest auf der Wörther Schlosswiese. Die Partyzelte schützen diesmal nicht vor der Sonne sondern vor dem Regen.
Die Veranstaltung begann am Samstag Abend mit dem Musikverein Großwallstadt, gefolgt von der Wörther Blasmusik. Zum Abschluss heizten die T-Killas um Bandleader Christoph Schnall den Besuchern ein. Die Musiker aus Hausen eröffneten mit Ihrem Frühschoppenkonzert den zweiten Festtag. Höhepunkt des Tages war ein eigens für dieses Fest zusammengefundene Projektorchester, bestehend aus dem Sulzbacher Schülerorchester und der Jugendkapelle aus Wörth.
Insgesamt 45 Musiker und Musikerinnen musizierten gemeinsam unter der Leitung von Andreas Fath. Das Repertoire reichte von Queen über »Ode an die Freude« aus Beethovens 9. Sinfonie bis zu Filmmusiken aus »Mary Poppins«, »Familie Feuerstein« und »Fluch der Karibik«. Belohnung waren Beifallsstürme mit der Forderung nach einer Zugabe, die die jungen Musiker mit »We will rock you« erfüllten.
Abschied nach zehn Jahren
Vor der Jugendkapelle war der Nachwuchs aus der musikalischen Früherziehung zu hören. Die Leitung hatte Hans-Werner Marx alias »Janusch« aus Aschaffenburg, der nach zehnjähriger Tätigkeit im Wörther Musikverein verabschiedet wurde.
Dank an Hans-Werner Marx
Vorsitzender Hans Schnall und Schriftführer Jörg Prockner bedankten sich bei Hans-Werner Marx für die gute Zusammenarbeit. Die Nachwuchsarbeit übernimmt nun Dirigent Andreas Fath, der bereits für die musikalische Grundausbildung der Schulanfänger verantwortlich ist.
Die Kolpingkapelle aus Alzenau trotzten dem Regenwetter noch mit toller Musik. Der Musikverein aus Trennfurt allerdings musste wegen heftiger Windböen und starker Regenfälle seinen Auftritt vorzeitig abbrechen.
red
| Wohlklingende Investition Rotary-Clubs ermöglichen hochbegabten Nachwuchs-Instrumentalisten Sommerkurs in Belvedere |
Thüringer Allgemeine, 31. Juli 2007
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BAYERN IN BELVEDERE: Mit Bernd Müller (15) und Alexander Sommer (14) geben zwei Franken im Musikgymnasium den Trompeten-Ton an. |
Die Förderung der Kunst, des Nachwuchses und derer, die sich ihre Wünsche nicht aus eigener Kraft erfüllen können, fühlen sich die Rotarier seit jeher verpflichtet. In dieser Woche verbinden sie all das - am Musikgymnasium Belvedere.
von Jens LEHNERT
Weimar. Am Musikgymnasium sind Ferien, wie anderenorts auch. Still ist es dort aber keineswegs. Allerdings sind es nicht die etatmäßigen Schüler, die derzeit in Belvedere den Ton angeben. 45 Rotary-Clubs des Districts Thüringen-Franken haben für diese Woche erstmals zu einem Sommerkurs ans Musikgymnasium geladen. Der Kurs richtet sich an junge Instrumentalisten, die hochbegabt sind, deren Familien sich die Förderung dieses Talents jedoch nicht ohne weiteres leisten können.
Die Musikwoche ist eines von vier Projekten, die der Weimarer Prof. Wolfgang Lück während seiner einjährigen Amtszeit als Governor des Rotary-Districts auf den Weg brachte. Seine Idee: Die Rotary-Clubs von Thüringen und Franken halten in ihrem Umfeld nach besonders talentierten jungen Musikern Ausschau und finanzieren ihnen einen einwöchigen Sommerkurs in Weimar. 45 der 60 zum District gehörenden Clubs beteiligten sich und ermöglichten immerhin 66 Instrumentalisten zwischen zehn und 21 Jahren den Aufenthalt in Belvedere. Rund 25000 Euro lässt sich Rotary den Begabtenkurs am Musikgymnasium kosten. Mit weiteren 15000 Euro fördern die Clubs die Neue Liszt-Stiftung an der Weimarer Musikhochschule. Mit der elfjährigen Marie-Charlotte Solle und dem 18-jährigen Sasche Kischkel, beides junge Pianisten, wählten auch die zwei Weimarer Rotary-Clubs Kursteilnehmer aus.
Dass die jungen Thüringer und Bayern intensiv an ihrem Talent feilen können, ist nicht allein dem finanziellen Engagement zu danken. Schließlich bedeutete der erste Kurs dieser Art für Mitarbeiter des Gymnasiums wie für Professoren und Lehrbeauftragte der Musikhochschule, ihre Urlaubsplanung entsprechend darauf auszurichten.
Dass der Aufwand lohnte, unterstrichen schon die ersten Unterrichtsstunden. "Die Kollegen sind mit dem Niveau der Leistungen zufrieden", bestätigte gestern Prof. Bettina Born, künstlerische Leiterin am Musikgymnasium. Neben dem Unterricht im jeweiligen Hauptfach können sich die jungen Musiker auch beim Chorgesang, Tanz und beim Theaterspiel versuchen. Zudem proben sie täglich im Orchester fürs große Abschlusskonzert, das am Samstag ab 11 Uhr bei freiem Eintritt in den Saal des Musikgymnasiums einlädt.
Anm. des Webmasters: Das Bild zeigt unseren "Star-Trompeter" Alexander. Wir sind natürlich froh, dass Alexander über diesen Weg sein Trompeten-Spiel perfektionieren konnte. In einer Familie, in der alle - auch Papa und Mama - ein Instrument spielen, geht das Hobby "Musik" natürlich ganz schön ins Geld. Da ist man für jede Unterstützung dankbar.
| Noch einmal Glück gehabt Jubilar Pfarrer Mühleck und Gäste überstehen Busunglück |
Main-Echo, 18. Juli 2007
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Verspätet aber wohlbehalten kam Pfarrer Gregor Mühleck (links) zur eigenen Jubiläumsfeier nach Sulzbach. Ortspfarrer Norbert Geiger (rechts) gratulierte ihm, der Musikverein Edelweiß
spielte ein Ständchen. |
Sulzbach/Marktheidenfeld. Stau am Sonntag um 9 Uhr auf der A 3: Bei Marktheidenfeld brennt ein Bus aus (wir berichteten). Die Insassen, ein Jugendchor und ein Pfarrer, können sich rechtzeitig vor den Flammen retten. Unterdessen wartet in Sulzbach Pfarrer Norbert Geiger besorgt auf seinen Amtsbruder Gregor Mühleck, denn dieser war in jenem Bus auf dem Weg nach Sulzbach, um dort sein silbernes Priesterjubiläum zu feiern.
Kurz nach Beginn der Messefeier zum Patrozinium St. Margareta erhält Pfarrer Geiger endlich einen Anruf. Mühleck kann um 10 Uhr die Festpredigt zum eigenen Priesterjubiläum, das er in seiner Heimatgemeinde feiern wollte, nicht halten. »Was ist geschehen?«, fragt sich Norbert Geiger. Pfarrer Mühleck war um sieben Uhr mit Angehörigen seiner Gemeinde aus Ober- und Untereuerheim bei Schweinfurt mit dem Bus gestartet, um rechtzeitig einzutreffen.
Gegen 9 Uhr werden die Feuerwehren aus Marktheidenfeld und Kreuzwertheim zu einem brennenden Bus an der Anschlussstelle Marktheidenfeld gerufen. Der Busfahrer hatte bereits vergeblich versucht, die Flammen im Motorenraum zu ersticken. Auch die Feuerwehren können das Ausbrennen des Fahrzeugs nicht verhindern. Jedoch konnten die Fahrgäste, Pfarrer Mühleck und die Pfarrgemeindeangehörigen, den Bus rechtzeitig verlassen: Alle bleiben unversehrt, lediglich ein geringer Sachschaden an Kleidung ist zu verzeichnen.
Der Jubilar und seine Begleiter wollen jedoch ihr Ziel erreichen und bestellen deshalb einen Ersatzbus, der prompt im verursachten Stau stecken bleibt. Unterdessen stellte Pfarrer Geiger in Sulzbach seine Spontanität unter Beweis: Er hält die Festtagsrede aus dem Stehgreif. Um 12 Uhr können alle Festbesucher aufatmen, denn Pfarrer Mühleck und die Pfarrgemeindeangehörigen hatten ihr Ziel gesund und sicher erreicht.
ck/L.E.
Anm. des Webmasters: Wie auf dem Bild zu sehen, spielten wir um 12 Uhr zum Empfang von Pfarrer Gregor Mühleck. Das brachte unseren Terminplan schon etwas durcheinander, war doch das Ständchen bereits für 11:15 Uhr geplant gewesen. Um 13 Uhr hatten wir dann bereits den nächsten Termin beim Festzug des Gauturnfestes - da blieb an diesem Sonntag nicht viel Zeit für das Mittagessen. Aber was soll's: Wir sind heilfroh, dass Pfarrer Mühleck und seinen Begleiterinnen und Begleitern aus Ober- und Untereuerheim nichts passiert ist. Da wartet man auch gerne einmal etwas länger...
| Märsche und Moderne: Neues Jugendauswahl-Orchester stellt sich vor |
Main-Echo, 10. Juli 2007
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Klingenberg-Trennfurt. Mit einem Gemeinschaftschor für Jungmusiker hat der Musikbund-Kreisverband Miltenberg am Sonntag beim Werbefest des Musikvereins Trennfurt sein neues Auswahlorchester erstmals an den Start geschickt. Projektleiter Siegfried Postel begrüßte rund 100 junge Instrumentalisten aus dem gesamten Landkreis. Die zwölf- bis 25-jährigen Blasmusiker aus Sulzbach, Mömlingen, Bürgstadt, Trennfurt und Mechenhard hatten sich in ihren Heimatvereinen mit vier Musikstücken vorbereitet und gaben diese erstmals in dem Großorchester zum Besten. Unter der Leitung von Wilco Grootenboer spielten sie neben zeitgenössischen Titeln wie »Can you feel the love tonight« von Elton John und »Final Countdown« von Europe auch moderne Konzertmärsche wie den »Pathfinders March« von Philip Sparke (Foto). Zufrieden mit dem Projektstart zeigte sich Kreisvorsitzender Walter Zöller: »Ziel ist, ein Orchester zu formen, das anspruchsvolle Konzertmusik darbieten kann.« Jetzt sollen weitere Jungmusiker angeworben werden. Teilnehmen können Musiker von sechs bis 27 Jahren. Im Dezember findet das Abschlusskonzert statt.
ro / Foto: Martin Roos
| Jugendblasorchester mit Spitzenergebnis |
Main-Echo, 05. Juli 2007
Sulzbach. Das Jugendblasorchester des Musikvereins »Edelweiß« Sulzbach nahm am Samstag in Gerbrunn bei Würzburg an einem Wertungsspielen teil. Es erreichte dort unter Leitung seines Dirigenten Winfried Rehse 95 von 100 Punkten und damit das beste Ergebnis aller Mittelstufenorchester.
Die Jury notierte in ihrer Wertung für das junge Orchester (Durchschnittsalter 15 Jahre): »Exzellenter musikalischer Vortrag mit differenzierter Ausarbeitung.« Auch das Vororchester des Vereins (Durchschnittsalter zwölf Jahre) konnte in der Unterstufe mit einem »mit sehr gutem Erfolg teilgenommen« unter Leitung von Andreas Fath glänzen. Das Wertungsspielen fand im Rahmen des Unterfränkischen Bezirksmusikfestes des Nordbayerischen Musikbundes statt.
Dem Wertungsspielen stellten sich Orchester aus ganz Unterfranken.
red
| Ehrenraben für zwei junge Virtuosen Höchste Auszeichnung des Landkreises im Bereich Kultur an Nachwuchskünstler und -musiker verliehen |
Main-Echo, 20. Juni 2007
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Mit der Darbietung von
»Scaramouche« von Darius Milhaud überzeugten Franziska Richter und
Verena Rickert nicht nur das Publikum - die Jury überreichte den beiden
den Ehrenraben. |
Kreis Miltenberg. Dass Kunst und Musik nicht nur vorgetragen von gestandenen Künstlern unterhaltsam ist, haben Sechs- bis 19-Jährige am Sonntagvormittag vorgemacht: Bei der Vergabe des Jugendkulturpreises haben Nachwuchskünstler aus dem Landkreis in der Frankenhalle in Erlenbach ihr Können präsentiert.
»Feinmotorik und soziale Kompetenz« verbindet Landrat Roland Schwing mit der Kunst - und insbesonders mit den Künstlern. »Ihr habt bereits etwas Großartiges geleistet, als ihr euch entschlossen habt, ein Musikinstrument zu erlernen - dass einige von euch heute ausgezeichnet werden, ist nur der Lohn für euer Engagement«, lobte Schwing die Nachwuchskünstler, die zahlreich mit ihren Familien und Musiklehrern in die Frankenhalle gekommen waren.
Was die Verleihung des Jugendkulturpreises im Landkreis von den meisten Festakten rund um die Preisvergaben unterscheidet, ist das Rahmenprogramm: Im Foyer der Erlenbacher Frankenhalle können sich die Gäste die Exponate der Sparte »Darstellende Künste« in aller Ruhe ansehen.
Ausgezeichnete Musiker
Die Musik dagegen ist mehr als nur Rahmenprogramm: Die ausgezeichneten Künstler bieten ein Beispiel ihres Könnens und unterhalten die Gäste zugleich: Ob es die Étude »Für Talja« von Aram Chatschaturjan war, die Peter-Michael Ullrich am Klavier vortrug, oder die noch sehr junge Carmen Hartlaub, die die »Erste Sonate« von Harald Genzmer an der Violine präsentierte - die Nachwuchskünstler zeichnen sich durch zwei Eigenschaften aus: Talent und musikalischen Ehrgeiz.
Im Fall von Selma Kemmerer zeigte sich das durch das von ihr vorgetragene Stück besonders gut: Die erst 17-jährige Großheubacherin präsentierte den Gästen das Stück »Floating« - eine Eigenkomposition. Dass die Jungtalente Musikalisches aus verschiedenen Sparten anboten, bereicherte das ohnehin durch die unterschiedlichen Instrumente abwechslungsreiche Programm: Ob es die »Jazz-Variations - maestoso con spirito« von Michael Garson waren, mit der Sven Packhäuser sein Können an der Klarinette unter Beweis stellte, oder Steffen Hench, der sich mit der Trompete erfolgreich am »Konzert für Trompete und Orchester« von Alexander Arutjurjan versuchte.
Neben den Beiträgen der Erstplatzierten - Fabian König, der an der Posaune die »Sonate B-Dur - Largo und Allegro« von Vivaldi vortrug, und dem Duo Amelie Bertlwieser (Klarinette) und Vivien Minderlin (Klavier), die »Claribel - Moderato« von Eugène Bozza zum Besten gaben - waren es vor allem zwei junge Frauen, die sowohl Jury als auch Publikum begeisterten: Mit »Scaramouche - Vit und Brazileira« von Darius Milhaud hatten Franziska Richter (Saxophon) und Verena Rickert (Klavier) nicht nur ein sehr schwer zu spielendes Stück ausgewählt. Die beiden trugen die schwierigen Läufe und schnellen Passagen in so virtuoser Manier vor, dass die Jury sich dazu entschloss, »die Leistung, die weit über das zu Erwartende hinaus ging«, mit dem Ehrenraben, der höchsten Auszeichnung des Jugendkulturpreises, zu würdigen.
Anm. des Webmasters: Wir gratulieren unserer Saxophonistin Franziska Richter und ihrer Kollegin Verena Rickert an dieser Stelle herzlichst zu dem Ehrenraben!
Künftig wieder am Samstag
Dass der Veranstalter, der Kulturservice des Landratsamtes Miltenberg, jedes Jahr versucht, die Veranstaltung so zu aktualisieren, dass der Jugendkulturpreis möglichst viele Jugendliche zum Mitmachen animiert und gleichzeitig das Interesse der Erwachsenen weckt, zeigte sich in diesem Jahr an einem »Rückschritt«: Nachdem die Preisverleihung nun zum zweiten Mal in Form einer Sonntagsmatinee in der Frankenhalle stattgefunden hatte, kündigte der Landrat zum Abschluss an, dass die Veranstaltung wieder auf den Samstagnachmittag verlegt wird - auf ausdrücklichen Wunsch der Preisträger und ihrer Eltern.
Ali Kale
| Urkunden und Medaillen Die Träger des Jugendkulturpreises 2007 |
Main-Echo, 20. Juni 2007
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Auch in diesem Jahr wurden die zahlreichen Träger des Jugendkultur-Preises mit Urkunden und Medaillen von Landrat Roland Schwing (links) und Hein-Peter Kehrer (Zweiter von rechts) ausgezeichnet. |
Kreis Miltenberg. Mit Urkunde und Medaille sind die zahlreichen Preisträger von Landrat Roland Schwing ausgezeichnet worden.
[...]
Einen dritten Preis für herausragende Leistungen im Bereich Musik bekamen am Sonntag überreicht: Carmen Hartlaub (Kleinwallstadt), Peter-Michael Ullrich (Bürgstadt), Ulla Connor (Erlenbach), das Duo Alexander Breunig und Tobias Ravnikar (beide Miltenberg), das Young-Brass-Generation-Ensemble aus Eschau und das Sulzbacher Ensemble, bestehend aus Jesika Ruis, Tamina Hennig und Fiona Streun.
Anm. des Webmasters: Liebe Jessica, liebe Tamina, liebe Fiona: Herzlichen Glückwunsch!
[...]
Den ersten Preis in der Kategorie »herausragende Leistungen« erhielten: Lisa Becker (Elsenfeld), Philipp Hessler (Klingenberg), Fabian König (Großheubach), das Duo Amelie Bertlwieser (Bürgstadt) und Vivien Minderlin (Kleinheubach) und das Sulzbacher Duo Verena Rickert und Franziska Richter.
Die beiden Mädchen bekamen von der Jury zusätzlich den »Ehrenraben« - die Auszeichnung für außergwöhnliche Leistungen.
Anm. des Webmasters: Wir gratulieren unserer Saxophonistin Franziska Richter und ihrer Kollegin Verena Rickert an dieser Stelle herzlichst zu ihrer herausragenden Leistung und ganz besonders natürlich auch zu dem Ehrenraben!
ali
| Mahnmal für den Frieden Sulzbacher Kriegerdenkmal vor 100 Jahren übergeben |
Main-Echo, 19. Juni 2007
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Eine Statue von St. Georg
und drei Löwenskulpturen prägen das Sulzbacher Kriegerdenkmal, das
an den Deutsch-Französischen Krieg erinnert. Jetzt wurde es 100
Jahre alt. |
Sulzbach. Es hat in seiner langen Geschichte schon mehrfach den Standort in der Gemeinde gewechselt: das Sulzbacher Kriegerdenkmal. Seinen 100. Geburtstag erlebte es in der kleinen Anlage beim Rathaus. Dort beging der Heimat- und Geschichtsverein Sulzbach-Soden-Dornau e.V. (HGV) am Sonntag das Jubiläum des Denkmals mit einer Feierstunde.
Die Feierstunde, fast auf den Tag genau 100 Jahre nach Einweihung des Denkmals am 16. Juni 1907, wurde musikalisch umrahmt von einem Bläserensemble des Musikvereins Sulzbach unter Leitung von Markus Rehse. Der Feierstunde vorausgegangen war ein Gedenkgottesdienst mit Pfarrer Norbert Geiger in der Pfarrkirche St. Margareta für die Toten und Vermissten der Weltkriege.
Anlass, an Frieden zu denken
Bürgermeister Peter Maurer sagte, dieses Denkmal erinnere vor allem an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 sowie an nachfolgende Auseinandersetzungen. »Man muss den heutigen Tag jedoch auch zum Anlass nehmen, an den Frieden zu denken. Immerhin hatten wir in unserem Land seit mehr als 60 Jahren schon keinen Krieg mehr, was uns Botschaft und Mahnung ist und wofür wir uns weiterhin einsetzen sollten.«
Bernhard Dölger, Zweiter Vorsitzender des HGV, erinnerte an jene Zeit, als das Denkmal errichtet wurde. Zwischen dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 und dem Denkmalsbau 1907 auf Initiative des Krieger- und Veteranenvereins waren etwa 35 Jahre vergangen - eine damals lange Friedenszeit. Der noch junge Privatdozent Dr. Franz-Josef Dölger (später Professor für Antike und Christentum) erteilte dem Denkmal vor 100 Jahren den kirchlichen Segen und hielt auch die Festrede, die im Original noch existiert.
Ganz im Stile der Zeit ging Dölger 1907 auf die herrschenden Verhältnisse und die Strömungen des Zeitgeistes ein. Er verwies, stets durchsetzt von der Liebe zum Vaterland, auf die lange Zeit des Friedens und auf die Fortschritte. Er forderte die Zuhörer auf, die Werteordnung zu erhalten: »Das Denkmal soll lange stehen, aber ein zweites wollen wir nicht!«
Die Geschichte einer Fahne
Der Vorsitzende der K.K. Schützengesellschaft Sulzbach 1926 e.V., Manfred Kuhn, berichtete über die Fahne des Krieger- und Veteranenvereins Sulzbach. Die Fahne war den Schützen von der Familie des verstorbenen ehemaligen Bürgermeisters Josef Schüßler anvertraut worden. Ein Grund dafür war, dass der Schützenverein bis zu seiner Gründung 1927 ein Unterverein des 1885 gegründeten Krieger- und Veteranenvereins war. Es wird berichtet, dass Josef Schüßler diese Fahne über die Zeit des Zweiten Weltkrieges gewissenhaft hütete und unter persönlichem Risiko bei Gedenkgottesdiensten für getötete Soldaten zwischen 1939 und 1945 in der Sulzbacher Pfarrkirche präsentierte. Die Fahne, gefertigt 1911 zum Stiftungsfest »25 Jahre Krieger- und Veteranenverein«, wurde den Gästen am Sonntag als historisches Zeugnis präsentiert.
Nach der Feierstunde am Vormittag vermittelte der HGV bei einer Ausstellung Einblicke in früheres Sulzbacher Leben durch Geräte aus Handwerk, Haushalt und täglichem Bedarf. Außerdem zeigte er die Ausstellung »Sulzbach - ein Jahrhundert in Bildern«.
helge
| Paulchen Panther trifft Tyrannosaurus |
Bayerische Blasmusik, Juni 2007
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Musikverein Sulzbach: Mit Paulchen Panther und prähistorischen Dinosauriern, Kelten und Kastagnetten begeisterte die Bläserjugend des Musikvereins Sulzbach seine Zuhörer. Eröffnet wurde das Konzert von einem Blechbläserensemble des Jugendblasorchesters. Danach präsentierten die Kinder der musikalischen Grundausbildung unter Leitung von Sonja Richter den »Pink-Panther-Tanz« im rosaroten Outfit. Das »Bläserklassenkonzept« ist integraler Bestandteil der Jugendausbildung im Musikverein Sulzbach. Wie gut dieses Konzept funktioniert, bewiesen die Bläserklassen unter ihren Dirigenten Winfried Rehse und Andreas Fath. Höhepunkt: die »Prähistorische Suite«. Auch das Vororchester zeigte sich bewundernswert gut. Seit sechs Jahren besteht das Sulzbacher Jugendblasorchester, das in der Mittelstufe erfolgreich ist. Beendet wurde das Jugendkonzert mit einem Gemeinschaftsauftritt von Bläserklassen, Vororchester und Jugendblasorchester. hs |
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| Bläserklasse Sulzbach und Sodenthaler Musikanten beim Deutschen Musikfest in Würzburg |
Main-Echo, 25. Mai 2007
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Sulzbach. Mit der Sulzbacher Bläserklasse und den Sodenthaler Musikanten war die Marktgemeinde Sulzbach in der vergangenen Woche beim Deutschen Musikfest in Würzburg vertreten. »Zeigen, was jungen Musik ausmacht« war das Motto des Bläserklassencamps in Unterpleichfeld. Im Rahmen des »Zukunft-Musiker«-Jugendcamps organisierte die Nordbayerische Bläserjugend ein Treffen von zwölf Bläserklassen mit etwas 250 jungen Musikern, die ihr Instrument alle im Rahmen der Bläserklassenausbildung erlernt haben. Die Bläserklasse des Musikvereins Sulzbach (Foto links) war mit 19 Kindern vertreten. Das Camp begann am Freitag mit einem Kennenlernabend. Am Samstagvormittag stand der Bläserklassenwettbewerb auf dem Programm. Peter Vierneisel, Chefdirigent des Polizeiorchesters Brandenburg, und Alexandra Bermel, stellvertretende Bundesvorsitzende der Deutschen Bläserjugend, bewerteten die Klassen nach Zusammenspiel, Intonation, Technik und Bühnenpräsenz. Die Sulzbacher erspielten sich unter der Leitung von Andreas Fath die zweitbeste Wertung. Ein weiterer Höhepunkt des Camps war das Abschlusskonzert am Sonntagmorgen auf der Bühne auf dem Oberen Markt in der Würzburger Innenstadt. Dort musizierten die Teilnehmer des Bläserklassencamps gemeinsam und bildeten so die wohl bisher größte Bläserklasse Deutschlands. Bei den »Großen« leisteten die Sodenthaler Musikanten (Foto rechts) als Vertreter der Marktgemeinde Sulzbach am Samstag ihren musikalischen Beitrag beim Musikfest.
red / Fotos: privat
| Ortsübergreifend auf der Bühne Hoffnungsvoller Bläsernachwuchs im Grund - Abschied von Claudia Roth |
Main-Echo, 15. Mai 2007
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Höhepunkt des Konzerts in der
Leidersbacher Mehrzweckhalle war das Gemeinschaftsprojekt der
Jugendkapellen aus dem Grund und aus Sulzbach: das neu formierte
Ground-Orchester. |
Leidersbach. Einen abwechslungsreichen und musikalisch hochklassischen Abend mit Blasmusik im Grund erlebten die Besucher in der Leidersbacher Mehrzweckhalle. Höhepunkt war das Gemeinschaftsprojekt der Jugendkapellen aus dem Grund und aus Sulzbach: das neu formierte Ground-Orchester.
(Anm. des Webmasters: Am erfolgreichen Verlauf dieses Abends waren so
viele Orchester beteiligt, dass es fast schon zwangsläufig und somit
verständlicherweise zu Verwechslungen kommen musste
. Korrekt ist:
An diesem Abend trat unsere Bläserklasse zusammen mit der Jugendkapelle Grund auf.
Unsere Jugendkapelle bzw. unser Jugendblasorchester hingegen waren nicht wie
nachfolgend erwähnt an dem Konzert beteiligt. Auch an dem neu formierten Ground-Orchester
ist der Musikverein Sulzbach nicht beteiligt.)
Im konzertanten Teil des Abends zeigte die Kolpingkapelle Leidersbach ihr Können, den Unterhaltungsteil gestaltete die Musikkapelle Lyra Ebersbach. Norbert Langeheine und Claus Knopp führten fachkundig durchs Programm.
Beeindruckend war der gemeinsame Auftritt der Jugendkapelle Sulzbach zusammen mit der Jugendkapelle Grund mit Nachwuchsmusikern aus Leidersbach, Ebersbach, Roßbach, Volkersbrunn und Hausen. Unter Leitung von Andreas Fath begrüßte der Nachwuchs die Konzertbesucher mit dem Stück March Along von Jakob de Haan. Mit The Flintstones setzten die Musiker die lustigen Geschichten von Fred Feuerstein und seinem Freund Barney Geröllheimer musikalisch um. Norbert Langeheine dirigierte die Prähistorische Suite von Paul Jennings. Die vier Teile des Stücks wurden mit eingeblendeten Sauriern illustriert: Auf den stolzen Gladiator Stegosaurus folgte der sanfte Gigant Brontosaurus. Anschließend erschien der prachtvolle Pterodactylus am Himmel. Den Abschluss bildete der dramatische Kampf des Tyrannosaurus Rex mit dem Triceratops.
Volker Krug hob die Nachwuchsarbeit von Claudia Roth hervor, die mehr als zehn Jahre die Jugendkapelle Grund erfolgreich leitet. Sie hatte auch das Konzept des Konzertabends entworfen und umgesetzt. In diesem Konzept werden die Kinder gemäß ihres Alters und Ausbildungstands ortsübergreifend in verschiedene Spielkreise eingeteilt. So lernen sie von Anfang an das Zusammenspiel mit anderen und dürfen auch gleich auftreten. Mit Norbert Langeheine stellte Krug Roths Nachfolger vor.
Neue musikalische Akzente setzte der neue Dirigent der Kolpingkapelle Leidersbach, Rainer Hock, im nächsten Konzertteil. Zunächst stellten die Musiker den italienischen Avantgarde-Komponisten Ennio Morricone mit Ausschnitten aus My name is nobody, Metello und Here?s to you vor. Es folgte Music von John Miles. Kontrastprogramm war die Polka Böhmischen Frühling (Rudi Fischer). Schließlich folgte Alcazar mit dem Untertitel Eine spanische Ouvertüre. Sehr gut setzte die Kapelle die schnellen Passagen um. Der romantische Mittelteil beschrieb einen nächtlichen Spaziergang in Sevilla.
Langanhaltenden Beifall erhielt das Ground-Orchesters, das nach langer Pause neu formiert unter Leitung von Peter Jedlitschka auf die Bühne kam und aus Musikern aller vier Musikkapellen im Grund besteht. Im ersten Stück Movie Spectaculars (Frank Bernaerts) waren verschiedene Filmmusiken aus Ghostbusters, An Officer and a Gentleman und Pretty Woman zu erkennen. Im zweiten spielten die Musiker die Filmmusik aus dem Zeichentrickfilm Lilo and Stitch (Peter Kleine Schaars). Es spiegelt die Begegnung des kleinen Außerirdischen 626 mit der einsamen Lilo wider, deren Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Lilo nimmt den als Hund getarnten 626 auf und nennt ihn liebevoll Stitch. Die Lyra-Musikanten aus Ebersbach mit Peter Jedlitschka spielten im Unterhaltungsteil und rundeten einen gelungenen Abend ab.
Alfons Opolka
| Eine »Oe«verture als Dankeschön |
Bayerische Blasmusik, Mai 2007

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Mit einem eindrucksvollen
Konzert gestalteten das sinfonische Blasorchester und das
Jugendblasorchester des Sulzbacher Musikvereins einen genussvollen
Spätnachmittag. |
Musikverein Edelweiß Sulzbach: Edvard Griegs »Peer Gynt Suite« und Blasmusik - wie kann das zusammengehen? Beim Konzert des Sulzbacher Musikvereins wurde eindrucksvoll demonstriert, dass es ein motiviertes und musikalisch gut eingestelltes Blasorchester durchaus mit einem von reichlich Streichinstrumenten flankierten Sinfonieorchester aufnehmen kann. Die Interpretation der Stücke war musikalisch sehr ausgefeilt. Hoch konzentriert und einfühlsam wurden die Instrumente eingesetzt. In das harmonische Zusammenspiel flossen brillante Soli und wechselnde Einsätze der Instrumentalgruppen ein auf der einen Seite Flöten, Klarinetten, Oboe und Fagott und auf der anderen Seite hohes und tiefes Blech sowie die Schlaginstrumente. Dirigent Winfried Rehse agierte einfühlsam und mit ausdrucksstarker Körpersprache.
Beim ersten Stück des Programms glänzten Jugendblasorchester und sinfonisches Blasorchester gemeinsam. Eine kleine Bläsergruppe hatte sich auf der Empore versammelt und ging mit dem restlichen Orchester auf der Bühne in den Dialog. So gewann der festlich tönende Krönungsmarsch aus der Oper »Der Prophet« von Giacomo Meyerbeer an Klangfülle.
Ein Glanzstück hatte der 22-jährige Markus Hein mit seiner Komposition »Oe«verture abgeliefert. Zu Ehren seines Förderers Ernst Oestreicher hatte der Sulzbacher ein ergreifendes Orchesterwerk komponiert.
Nachwuchssorgen hat der Sulzbacher Musikverein offensichtlich nicht. Mit dem Jugendblasmusikorchester ist schon jetzt eine sehr leistungsstarke Kapelle in die Fußstapfen des Erwachsenenorchesters getreten. Perfekt in Dynamik und Rhythmik setzten die Musiker die Stücke »Celebration Overture« und »Celtic Ritual« um.
Neben »Appalachian Overture« von James Barnes, »Titanic« von Stephan Jaeggi, »Oregon« von Jacob de Haan und einer Zusammenfassung von Melodien aus dem Walt-Disney-Film »Der Glöckner von Notre-Dame« bewies das Blasorchester mit der Interpretation zu Edvard Griegs »Peer Gynt Suite Nr. 1« über den Bergkönig auf eindrucksvolle Weise sein Können.
rw
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| Ausgezeichneter Erfolg Konzert der Bläserklasse in der Volksschule |
Main-Echo, 9. Mai 2007
Sulzbach. Das Symphonische Blasorchester des Musikvereins Sulzbach konnte am vergangenen Samstag bei einem Wertungsspielen auf dem Bundesbezirksmusikfest des Nordbayerischen Musikbundes in Heroldsbach (bei Forchheim) ein hervorragendes Ergebnis einspielen.
Angetreten war das Orchester in der Oberstufe, der zweithöchsten Leistungskategorie. Mit 94 von 100 Punkten erreichte es unter Leitung seines Dirigenten Winfried Rehse das bestmögliche Prädikat: mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen.
Dieses Ergebnis demonstriert nach Mitteilung des Vereins das hohe musikalische Niveau, das durch kontinuierliche Jugendarbeit weiter gehalten und ausgebaut werden soll. Daher beginnt auch in diesem Jahr wieder eine Bläserklasse für Kinder ab 7 Jahre (wir berichteten).
Um den Kindern der Sulzbacher Herigoyen-Volksschule einen Einblick zu geben, wird die derzeitige Bläserklasse am Mittwoch, 16. Mai, in der Schulaula ein kleines Konzert geben (3. und 4. Schulstunde).
Am 23. Mai um 17 Uhr findet eine Informationsveranstaltung für alle interessierten Eltern und Kinder in den Räumen des Musikvereins in der Braunwarthsmühle statt. Dabei stehen auch Instrumente zum Ausprobieren bereit.
red
Allgemeine
Auskünfte zur Bläserklasse geben Vorstandsmitglied Markus Rehse,
0 60 28 / 40 61 26,
und Ausbildungsleiterin Petra Roos,
0 60 28 / 99 55 25; E-Mail:
oder im Internet unter www.mv-sulzbach.de.
| Pink Panther trifft T-Rex Konzert der Sulzbacher Bläserjugend in der Schulaula - Zwei Stunden geballte Freude an der Musik |
Main-Echo, 1. Mai 2007
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Zum Finale vereint:
Bläserklassen, Vororchester und Jugendblasorchester beim gemeinsamen
Auftritt in der Sulzbacher Schulaula. |
SULZBACH. Mit Paulchen Panther und prähistorischen Dinosauriern, Kelten und Kastagnetten hat am Sonntag die Bläserjugend des Musikvereins Sulzbach ihre Zuhörer in der Aula der Herigoyen-Volksschule unterhalten. Knapp zwei Stunden geballte Freude an der Musik wurden von den Zuhörern mit großem Applaus honoriert.Eröffnet wurde das Konzert von einem Blechbläserensemble des Jugendblasorchesters mit dem »Festlichen Ruf« von Georg Friedrich Händel (Leitung Winfried Rehse).
Der Ruf war noch nicht verhallt, als die Kinder der musikalischen Grundausbildung unter Leitung von Sonja Richter zu dem bekannten Kinofilm-Thema von Henry Mancini den »Pink-Panther-Tanz« im rosaroten Outfit präsentierten. Fast noch bekannter ist das Lied »Wer hat an der Uhr gedreht?« aus der Trickfilm-Adaption des rosaroten Panthers. Voller Begeisterung sangen hier die Kinder zusammen mit dem jüngsten Nachwuchs aus dem Musikgarten. Das so genannte Bläserklassenkonzept ist inzwischen integraler Bestandteil der Jugendausbildung im Musikverein Sulzbach. Hier lernen die Kinder von Beginn ihrer Instrumentalausbildung an das Zusammenspiel in einer Bläserklasse. Wie gut dieses Konzept funktioniert, bewiesen die beiden derzeitigen Klassen unter Führung ihrer Dirigenten Winfried Rehse und Andreas Fath mit den traditionellen Volksliedern »Kommt ein Vogel geflogen«, »Kuckuck« und »Guter Mond du gehst so stille« sowie den schon anspruchsvolleren Stücken »March Along«, »Prähistorische Suite« und »Familie Feuerstein«.
Insbesondere bei der »Prähistorischen Suite«, deren einzelne Teile verschiedenen Saurierarten gewidmet sind, überzeugten die Nachwuchskünstler: Man spürte förmlich die Gefahr, die vom riesigen Tyrannosaurus rex ausging.
Mit »Highland Games« von Henk Hogestein und »West Side Story« von Leonard Bernstein präsentierte sich das Vororchester dem Publikum. Über die »West Side Story« muss man sicherlich kein Wort verlieren: Die weltbekannten Lieder wie »America« und »Maria« wurden von den Jungkünstlern gekonnt interpretiert. Die »Highland Games« befassen sich mit den in Schottland beliebten Wettkämpfen, bei denen Baumstammweitwurf und Tauziehen auf dem Programm stehen. Auch hier war die Umsetzung der Musik durch das Orchester bewundernswert.
Seit sechs Jahren besteht das Sulzbacher Jugendblasorchester. Trotz eines Durchschnittsalters von gerade einmal 15 Jahren spielt dieses Orchester schon in der Mittelstufe, in der es bei einem Wertungsspielen im vorigen Jahr ein »mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen« erreichte. Demnächst heißt es, diesen Erfolg in Gerbrunn zu verteidigen. Nach dem gelungenen Vortrag der beiden Wertungsstücke »Celtic Ritual« und dem Paso doble »L'Amistat« zu urteilen, sollte dies dem Ensemble nicht allzu schwer fallen.
Ebenfalls auf dem Programm standen die Stücke »Celebration Overture« von Kees Vlak und »The Show must go on« von der britischen Gruppe Queen, denen als Zugabe der Marsch »San Angelo« (Siegfried Rundel) folgte. Beendet wurde das Jugendkonzert mit einem eindrucksvollen Gemeinschaftsauftritt von Bläserklassen, Vororchester und Jugendblasorchester, bei dem gemeinsam das Stück »School's Spirit« von W. T. Purdy gespielt wurde.
red
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| Instrument fürs Leben Ab September neue Kursangebote für Kinder |
Main-Echo, 1. Mai 2007
Sulzbach. Ab September bietet der Musikverein Edelweiß Sulzbach wieder verschiedene Kurse für die musikalische Frühförderung sowie ein neues Bläserklassenprojekt an. Alle Kurse finden in Sulzbach statt und werden von ausgebildeten Lehrkräften gehalten.
Erstmals werden bei der musikalischen Frühförderung alle drei Teile der »Musikgarten«-Kursreihe angeboten: Speziell auf Babys zugeschnitten ist der »Musikgarten für Babys«, der Babys bis 18 Monate und deren Eltern zum musikalischen Spiel einlädt.
Der »Musikgarten Phase I« richtet sich an Zwei- und Dreijährige, der »Musikgarten Phase II« an Kinder ab vier Jahren. Eltern sollten beachten, dass frühzeitige Musikerziehung sich positiv auf die Entwicklung von Intelligenz, Kreativität und Sprache auswirkt und das logische Denken, das räumliche Vorstellungsvermögen sowie die soziale Kompetenz und Teamfähigkeit von Kindern fördert.
Bei der auf zwei Jahre ausgelegten musikalischen Grundausbildung sollen Kinder von fünf bis sieben Jahren lernen, eigene Ideen zu entwickeln und die Kommunikation zu üben.
Nach den erfolgreichen Bläserklassenprojekten des Musikvereins mit der Herigoyen-Volksschule soll auch im kommenden Schuljahr wieder eine Klasse gestartet werden. Das Angebot richtet sich vorrangig an Kinder des zweiten und dritten Schuljahres, aber auch ältere Kinder und Jugendliche können teilnehmen.Kinder erhalten in der Bläserklasse die Chance, ein Instrument »fürs Leben« zu erlernen.
Um Kindern und deren Eltern zu zeigen, welche Fortschritte schon nach kurzer Unterrichtszeit möglich sind, plant die derzeitige Bläserklasse für Mittwoch, 16. Mai, ein Konzert in der Schulaula (Uhrzeit noch offen). Für alle Interessierten findet am 23. Mai um 17 Uhr ein Informationstreffen in den Vereinsräumen in der Braunwarthsmühle statt.
red
Allgemeine
Auskünfte geben Dritter Vorsitzender Markus Rehse,
0 60 28 / 40 61 26,
und Ausbildungsleiterin Petra Roos,
0 60 28 / 99 55 25; für Musikgarten
Phase II und musikalische Grundausbildung I und II: Sonja Richter,
0 60 21 / 4 38 18 86; für Musikgarten für Babys und Musikgarten Phase I: Yvonne
Reis,
0 60 28 / 29 98; E-Mail-Kontakt unter
,
weitere Informationen im Internet unter www.mv-sulzbach.de.
| Eine »Oe«verture als Dankeschön »das Konzert 2007« |
NBMB-Online.de, 28. März 2007
Edvard Griegs »Peer Gynt Suite« und Blasmusik - wie kann das zusammengehen? Am Sonntagabend wurde in der Main-Spessart-Halle beim Konzert des Sulzbacher Musikvereins eindrucksvoll demonstriert, dass es ein motiviertes und musikalisch gut eingestelltes Blasorchester durchaus mit einem von reichlich Streichinstrumenten flankierten Sinfonieorchester aufnehmen kann.
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Der Sulzbacher Musikverein bot einen wundervollen Spätnachmittag. |
Zu Recht bezeichnet der Musikverein Edelweiß seine Kapelle als symphonisches Blasorchester. Dies ließ sich am Sonntagabend nicht nur an der Musikliteratur erkennen. Die Interpretation der Stücke war musikalisch so ausgefeilt, dass dem Zuhörer vor Ergriffenheit zuweilen die Spucke wegblieb. Hoch konzentriert und einfühlsam wurden die Instrumente eingesetzt. In das harmonische Zusammenspiel flossen brillante Soli und wechselnde Einsätze der Instrumentalgruppen ein wie auf der einen Seite Flöten, Klarinetten, Oboe und Fagott und auf der anderen Seite hohes und tiefes Blech sowie die Schlaginstrumente. Dirigent Winfried Rehse agierte einfühlsam und mit ausdrucksstarker Körpersprache. Beim Andante ging er in die Knie, während der beim Allegro fast zu doppelter Körpergröße heranwuchs.
Klangvoller Krönungsmarsch
Beim ersten Stück des über zwei Stunden dauernden Programms glänzten Jugendblasorchester und symphonisches Blasorchester gemeinsam. Eine kleine Bläsergruppe von einem Dutzend Musikern hatte sich auf der Empore versammelt und ging mit dem restlichen Orchester auf der Bühne in den Dialog. So gewann der festlich tönende Krönungsmarsch aus der Oper »Der Prophet« von Giacomo Meyerbeer an Klangfülle.
Die musikalischen Feinheiten und die historischen Hintergründe der Musikstücke wurden durch Dietmar Rehse erläutert. Dietmar Rehse, der den Musikverein Sulzbach selbst als Dirigent von 1967 bis 1994 leitete und damit den Grundstein für das heutige Niveau des Vereins legte, konnte bei diesem Konzert ein besonderes 40-jähriges Bühnenjubiläum feiern, hat er doch seit 1967 fast alle Konzerte des Musikvereins Sulzbach moderiert. In Zukunft wird Rehse diese Aufgabe in jüngere Hände legen. Für sein Engagement dankte dem Weinliebhaber „sein Musikverein“ mit Blumen und einem fränkischen Bocksbeutel.
Ein Glanzstück hatte der erst 22-Jährige Markus Hein mit seiner Komposition »Oe«verture abgeliefert. Zu Ehren seines Förderers Ernst Oestereicher, dem Bundesdirigenten des Nordbayerischen Musikbundes, hatte der Sulzbacher ein ergreifendes Orchesterwerk komponiert. Das Orchester war bei der Interpretation der schwierigen Klangfolgen und wechselnden Rhythmen im Höchstmaß gefordert. Es bestand die Aufgabe meisterlich.
Nachwuchssorgen hat der Sulzbacher Musikverein offensichtlich nicht. Mit dem Jugendblasmusikorchester ist schon jetzt eine sehr leistungsstarke Kapelle in die Fußstapfen des Erwachsenenorchesters getreten. Perfekt in Dynamik und Rhythmik setzten die Musiker die Stücke »Celebration Overture« von Kees Vlak und »Celtic Ritual« von John Higgins um.
Walt-Disney-Melodien
Neben »Apalachian Ouverture« von James Barnes, »Titanic« von Stephan Jaeggi, »Oregon« von Jacob de Haan und einer Zusammenfassung von Melodien aus dem Walt-Disney-Film »Der Glöckner von Notre Dame« bewies das Blasorchester mit der Interpretation zu Edvard Griegs »Peer Gynt«-Suite Nummer 1 über den Bergkönig auf eindrucksvolle Weise sein Können. Zwei gemeinsam mit dem Jugendblasorchester gespielte Zugaben - der spanische Marsch »L’Amistad« von Ferrer Ferran und »Mir sind die Kaiserjager« von Karl Mühlberger - beschlossen den genussreichen Abend.
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| Mit Bläsern und Streichern in die Halle des Bergkönigs Symphonisches Blasorchester des Sulzbacher Musikvereins interpretiert nicht nur Edvard Griegs »Peer Gynt« |
Main-Echo, 28. März 2007
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Mit einem eindrucksvollen
Konzert gestaltete sinfonischen Blasorchester und Jugendblasorchester
des Sulzbacher Musikvereins unter der Regie von Winfried Rehse einen
genussvollen Spätnachmittag. |
SULZBACH. Edvard Griegs Sinfonien zu Peer Gynt und Blasmusik - wie kann das zusammengehen? Am Sonntagabend wurde in der Main-Spessart-Halle beim Konzert des Sulzbacher Musikvereins dokumentiert, dass es eine motivierte und musikalisch gut eingestellte Blaskapelle durchaus mit einem von reichlich Streichinstrumenten flankierten Sinfonieorchester aufnehmen kann.
Zu Recht bezeichnet der Musikverein Edelweiß seine Kapelle als symphonisches Blasorchester. Dies ließ sich am Sonntagabend nicht nur an der Musikliteratur erkennen. Die Interpretation der Stücke war musikalisch so ausgefeilt, dass dem Zuhörer vor Ergriffenheit zuweilen die Spucke wegblieb. Hoch konzentriert und einfühlsam wurden die Instrumente eingesetzt. In das harmonische Zusammenspiel flossen brillante Soli und wechselnde Einsätze der Instrumentalgruppen ein wie auf der einen Seite Flöten, Klarinetten, Oboe und Fagott und auf der anderen Seite hohes und tiefes Blech sowie die Schlaginstrumente. Dirigent Winfried Rehse agierte einfühlsam und mit ausdrucksstarker Körpersprache. Beim Andante ging er in die Knie, während der beim Allegro fast zu doppelter Körpergröße heranwuchs.
Klangvoller Krönungsmarsch
Beim ersten Stück des über zwei Stunden dauernden Programms glänzten Jugendblasorchester und symphonisches Blasorchester gemeinsam. Eine kleine Bläsergruppe von einem Dutzend Musikern hatte sich auf der Empore versammelt und ging mit dem restlichen Orchester auf der Bühne in den Dialog. So gewann der festlich tönende Krönungsmarsch aus der Oper »Der Prophet« von Giacomo Meyerbeer an Klangfülle.
Unterbrochen wurden die Musikstücke durch die Ansagen von Dietmar Rehse. Er erklärte die musikalischen Feinheiten und die historischen Hintergründe der Werke. Hin und wieder ließ er auch einen philosophischen Gedanken in seine Moderation einfließen. Ein Glanzstück hatte der erst 22-Jährige Markus Hein unter dem Pseudonym »Marc Dumoulin« mit seiner Komposition »Oe«verture abgeliefert. Zu Ehren seines Förderers Ernst Oestereicher, dem Bundesdirigenten des Nordbayerischen Musikbundes, hatte der Sulzbacher ein ergreifendes Orchesterwerk komponiert. Dietmar Rehse bezeichnete es als »absolute Musik«, was der Feder des Nachwuchskomponisten entflossen war. Das Orchester war bei der Interpretation der schwierigen Klangfolgen und wechselnden Rhythmen im Höchstmaß gefordert. Es bestand die Aufgabe meisterlich.
Nachwuchssorgen hat der Sulzbacher Musikverein offensichtlich nicht. Mit dem Jugendblasmusikorchester ist schon jetzt eine sehr leistungsstarke Kapelle in die Fußstapfen des Erwachsenenorchesters getreten. Perfekt in Dynamik und Rhythmik setzten die Musiker die Stücke »Celebration Overture« von Kees Vlak und »Celtic Ritual« von John Higgins um.
Walt-Disney-Melodien
Neben »Apalachian Ouverture« von James Barnes, »Titanic« von Stephan Jaeggi, »Oregon« von Jacob de Haan und einer Zusammenfassung von Melodien aus dem Walt-Disney-Film »Der Glöckner von Notre Dame« bewies das Blasorchester mit der Interpretation zu Edvard Griegs »Peer Gynt«-Suite Nummer 1 über den Bergkönig, auf eindrucksvolle Weise sein Können. Zwei gemeinsam mit dem Jugendblasorchester gespielte Zugaben - ein spanischer Marsch von Ferrer Ferran und der »Kaiserjagermarsch« von Karl Mühlberger - beschlossen den genussreichen Abend.
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| Sozialkreis Sulzbach hilft in Polen und Argentinien Im vergangenen Jahr 43600 Euro gesammelt |
Main-Echo, 24. März 2007
Sulzbach. Rund 43600 Euro und zahlreiche Sachspenden hat der Sozialkreis Sulzbach im vergangenen Jahr gesammelt. Wie Vorsitzender Hermann Amrhein bilanzierte, ging der Großteil der Hilfe wieder an Armenviertel im argentinischen Córdoba und an fünf soziale Einrichtungen in Polen.
Die finanziellen Mittel wurden aufgebracht durch Aktionen des Sozialkreises wie Advents- und Bücherbasar sowie Basare beim Frühjahrs- und Herbstmarkt. Neben Zuwendungen vom Markt Sulzbach spendeten die Mitglieder des Gemeinderates traditionell einen Anteil ihres Sitzungsgelds. Der Erlös in Höhe von 2500 Euro aus einem großen Spielefest im Herbst floss einem polnischen Kinder- und Waisenheim direkt zu; der SPD-Ortsverein brachte 700 Euro als Erlös aus einer Veranstaltung ein, und ebenfalls 700 Euro spendete der Musikverein Edelweiß.
Im Jahr 2006 wurden 455 Hilfspakete nach Argentinien und Polen verschickt, die Versandkosten von rund 9500 Euro verursachten. Die Situation in Argentinien mit seinen fast 40 Millionen Einwohnern wird, besonders in den Armenvierteln, immer kritischer. Betreuerin Teresita Nasser berichtete: »Die aktuelle Lage in unserer Provinz ist deprimierend.« Täglich von Neuem würden Kinder, zumeist unterernährt, in die Kindergärten gebracht.
Seit vielen Jahren helfen die Sulzbacher bei der Finanzierung von Armenspeisungen (täglich 60 bis 200). Sechs Krankenstationen werden unterstützt, vier Kindergärten unterhalten, die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten wird gesichert. 200 Hilfspakete wurden übers Jahr verteilt nach Argentinien auf den Weg gebracht. Mit Patenschaften wird Familien mit Kindern geholfen. Kinder erhalten damit eine bessere Schulausbildung und die ganze Familie einen Beitrag zum Lebensunterhalt. Im Jahr 2006 wurde Córdoba mit rund 24600 Euro aus Sulzbach unterstützt
In Polen fördert der Sozialkreis seit Jahren ein Heim mit 45 Kindern im niederschlesischen Szklarska Poreba (Schreiberhau), ein Altenheim mit 45 Personen, eine Sozialstation mit 200 Bedürftigen in Dzierzoniów (Reichenbach im Eulengebirge) sowie ein Behindertenheim mit 50 Personen und eine Sozialstation in Czarnia. Aus Reichenbach informierte die Betreuerin Wieslawa Otreba, es gebe dort zurzeit viele Kleinkinder, so dass sie über die Pakete aus Sulzbach mit Kleidung und Verpflegung gerade für die Kleinen sehr froh gewesen sei. Die Gesamthilfe für diese Heime beumfasste rund 7000 Euro plus 255 Pakete mit Kleidung, Süßigkeiten, Spielsachen und Gebrauchsgegenständen.
Im Rahmen der Nachbarschaftshilfe, für Hilfe in Notsituationen, Besuche in Krankenhäusern sowie bei Hauskranken wurden im letzten Jahr rund 8000 Euro aufgewendet. »Da die Helfer des Sozialkreises ehrenamtlich tätig sind, kommt jeder Cent den Bedürftigen zugute«, versichert Vorsitzender Amrhein. Er dankte allen Spendern, die das Wirken des Sozialkreises ermöglichten.
Helmut Gesierich
Spenden an: Raiffeisen-Volksbank Miltenberg,BLZ 79690000, Konto-Nummer: 410 896; Sparkasse Miltenberg-Obernburg, BLZ 79650000, Konto-Nummer 430250332.
| »Kirchenfenster« - Pfarrbrief der Pfarrgemeinden Sulzbach, Soden und Dornau Bericht des Sozialkreises Sulzbach |
Kirchenfenster, Ostern 2007
Sozialkreis Sulzbach Immer wieder versucht der Sozialkreis Menschen, die sich in einer materiellen Notlage befinden, zu helfen. [...] Spenden sind das A und O, von Spenden lebt der Sozialkreis; von Zuwendungen des Marktes Sulzbach, des Marktgemeinderats, von Institutionen, Vereinen und Verbänden. Stellvertretend nennen wir heute den Musikverein Edelweiß der den Sozialkreis seit vielen Jahren finanziell unterstützt und uns kürzlich aus dem Benefizkonzert eine Spende in Höhe von € 700,-- überreicht hat. Die ganze Bevölkerung von Sulzbach, Soden und Dornau unterstützt immer wieder die Aktionen des Sozialkreises mit großen und kleinen Spenden aus besonderen Anlässen, wie Geburtstagen usw., und mit Daueraufträgen. Dafür wollen wir an dieser Stelle von Herzen danken und weiterhin um Unterstützung bitten. |
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| »Musikgarten« für Kinder Vorbildliche Jugendarbeit beim Musikverein Edelweiß |
Main-Echo, 08. Februar 2007
Sulzbach. Premiere 2006 mit gutem Zuspruch: der »Musikgarten« für Kinder ab drei Jahre. Ab Herbst 2007 wird es deshalb auch einen Musikgarten für Kinder ab eineinhalb Jahre geben. Dies erfuhren die Mitglieder in der Jahresversammlung des Musikvereins Edelweiß.
In seinem Rückblick freute sich Vorsitzender Hermann Seitz über die sehr gut besuchte Veranstaltung »das Konzert« im Frühjahr sowie über die starke Resonanz aufs Benefizkonzert mit dem Heeresmusikcorps 12 im November. Das Orchester besuchte den »Köpenicker Blasmusiksommer« in Berlin. Eine vereinsinterne Umfrage ergab, dass eine große Mehrheit stolz sei auf den Musikverein und man sich mit ihm identifiziere. 54 Proben (Jugend 88) und 47 musikalische Einsätze wurden absolviert.
Dirigent Winfried Rehse sprach über die Erfolge beim Wertungsspielen und verwies auf das Vororchester, das mit den Bläserklassen bereits im November ein eigenes Adventskonzert gestaltete. Das Jugendblasorchester habe sich inzwischen fest in der Mittelstufe etabliert. Rehse sieht auch zukünftig kein Problem für eine erfolgreiche Arbeit. Junge Sulzbacher Musiker spielten in überregionalen Orchestern (Bezirk: Michael Sommer, und Nordbayerisches Jugendblasorchester: Markus Hein, Franziska Richter und Andreas Hock).
Für die Bläserjugend gab es Probenwochenenden, so deren Leiterin Christiane Fries. Zu den geselligen Aktivitäten zählten Zeltlager oder Kegeln. Für vorbildliche Jugendarbeit wurde der Verein mit dem Junior-Award 2006 ausgezeichnet.
Der Elternbeirat setzt sich seit Herbst wie folgt zusammen: Magdalena Bachmann, Sonja Dölger-Streun, Anja Robinson, Tamara Zipp; neu hinzu gekommen sind Elke Diener, Marion Gado und Susanne Helfrich.
Die Jugendvertreter sind: Vera Kloss, Michael Sommer, Markus Kinz, Franziska Richter, David Seitz, Julia Schneider; neu sind Fiona Streun, Lukas Reis, Eva-Maria Lang und Michael Robinson. Neuer stellvertretender Leiter des Symphonischen Orchesters (bislang Hermann Seitz) ist Andreas Reis.
Petra Roos und Andrea Dölger informierten über die Musikausbildung: 119 Kinder werden ausgebildet, 32 sind in der musikalischen Grundausbildung. Premiere 2006 mit gutem Zuspruch: der »Musikgarten« für Kinder ab drei Jahre.
Ab Herbst 2007 wird es einen Musikgarten für Kinder ab eineinhalb Jahre geben. Die D1-Leistungsprüfungen abgelegt haben Florian Bischof, Julia Kiesel, Evi Schwarzkopf, David Seitz, Fiona Streun sowie Vera Kloss, die außerdem bereits die D3-Prüfung (Klarinette) bestanden hat. Carolin Fries und Lukas Reis haben die D2-Prüfung abgelegt. In der Terminvorschau wies der Vorsitzende auf »das Konzert« am 25. März, das Jugendkonzert am 29. April sowie auf die Fahrt nach Frankreich anlässlich der 30-jährigen Partnerschaft zu Zarpai Banda am 30.August hin.
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| Musikverein Edelweiß spendet 700 Euro |
Main-Echo, 08. Februar 2007
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| Sulzbach. In der Jahresversammlung des Musikvereins Edelweiß überreichte Vorsitzender Hermann Seitz (links) einen Scheck über 700 Euro an den Vorsitzenden des Sozialkreises Sulzbach, Hermann Amrhein.
Dies ist der Reinerlös aus einem Benefizkonzert mit dem Heeresmusikcorps 12 im November. In seinen Dankesworten informierte Amrhein, dass das Geld für Bedürftige in Sulzbach sowie in Polen und Argentinien bestimmt sei.
helge/Foto: Helmut Gesierich |
| Glanzlichter eines stimmungsvollen Abends |
Bayerische Blasmusik, Februar 2007

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Das Saxofonquartett unter
Leitung von Franziska Richter sowie Vororchester und Bläserklassen des
Musikvereins Sulzbach brachten vorweihnachtliche Stimmung in die
Sulzbacher St.-Anna-Kirche. |
Musikverein Sulzbach: Das Vororchester und die beiden Bläserklassen des Sulzbacher Musikvereins hatten, unterstützt von einem Saxofonensemble, ein feines Adventskonzert vorbereitet. Mit zwei Intraden von Johann Petzel und Edmund Löffler eröffnete ein Bläserensemble unter Leitung von Winfried Rehse das Konzert. anschließend übernahm Dirigent Andreas Fath und bot mit »Pomp and Circumstance« (E. Elgar), »Slip and Slide« (R. Ford, mit den Solisten Fabian Reis und Stefan Deboy an der Posaune) sowie dem Prelude aus »Te Deum« von M. A. Charpentier einen gelungenen Einstieg. Weitere Glanzlichter waren ein Medley aus dem Musical »Phantom der Oper« (A. L. Webber) und »Castles and Dragons« von Todd Stalter. Auch mit einer Orchesterversion des Liedes »Can you Feel the Love tonight« (E. John und T. Rice), mit »March Along« (Jacob de Haan) sowie dem Konzertstück »Spectrum« (M. Story) konnten die jungen Künstler die Zuhörer begeistern.
Vororchester und Bläserklassen wechselten sich bei den Darbietungen ab, spielten bei einigen Stücken aber auch zusammen.
Das Ensemblespiel besitzt im Musikverein Sulzbach bereits eine lange Tradition, an die Franziska Richter, Tamina Hennig, Jessica Ruis und Fiona Streun mit ihrem Saxophonquartett anknüpfen. Sie brachten »Groovy kind of Love« (T. Wine und C. Sager), »Subway« von K. Street, den »Abendsegen« von Engelbert Humperdinck und das irische Volkslied »Londonderry Air«. Zum Schluss spielten alle gemeinsam das Adventslied »Tochter Zion« in einem Arrangement von Winfried Rehse.
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