| Pressespiegel 2006 des Musikvereins "Edelweiß" Sulzbach |
Hier finden Sie Nachrichten aus der Presse, die unseren Musikverein betreffen oder in denen unser Musikverein erwähnt wird.
| Weihnachtsstimmung musikalisch verpackt Adventskonzert der Bläserjugend des Musikvereins Sulzbach in der St. Annakirche |
Main-Echo, 22. Dezember 2006
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Das Saxophonquartett Fiona
Streun, Franziska Richter, Tamina Hennig und Jessica Ruis (von links)
unter Leitung von Franziska Richter sowie das Vororchester und die
Bläserklassen des Musikvereins Sulzbach verbreiteten am Dienstag
vorweihnachtliche Stimmung in der Sulzbacher St. Annakirche. |
Sulzbach. Noch ist der Weihnachtsabend nicht da. Die Nachwuchsmusikerinnen und -musiker des Musikvereins Sulzbach konnten es aber partout nicht abwarten und machten bereits am vergangenen Dienstag in der Sulzbacher St. Annakirche Eltern, Großeltern und vielen weiteren Musikliebhabern ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.
Das Vororchester und die beiden Bläserklassen des Sulzbacher Musikvereins hatten, unterstützt von einem Saxophonensemble, ein kleines, aber feines Adventskonzert vorbereitet. Mit gleich zwei Intraden von Johann Petzel und Edmund Löffler gestaltete ein Bläserensemble unter Leitung von Winfried Rehse den Auftakt. Anschließend übernahm Andreas Fath den Dirigentenstab und bot mit »Pomp and Circumstance« (E. Elgar), »Slip and Slide« (R. Ford, mit den Solisten Fabian Reis und Stefan Deboy an der Posaune) sowie dem Prelude aus »Te Deum« von M. A. Charpentier einen gelungenen Einstieg. Weitere Glanzlichter des Konzertabends waren ein Medley aus dem Musical »Phantom der Oper« (A. L. Webber) und das anspruchsvolle »Castles and Dragons« von Todd Stalter. Auch mit einer Orchesterversion des Liedes »Can you feel the love tonight« (E. John und T. Rice), dem Marsch »March Along« (Jacob de Haan) sowie dem Konzertstück »Spectrum« (M. Story) konnten die jungen Künstler die Zuhörer in der vollbesetzten St. Annakirche begeistern.
Ensemblespiel mit Tradition
Vororchester und Bläserklassen wechselten sich bei den Darbietungen ab, spielten bei einigen Stücken aber auch zusammen. Ein besonderes Lob ist hier den jungen Musikern zu sagen, die teils erst seit September ein Instrument erlernen. Bei den gemeinsam mit dem Vororchester gespielten Stücken reihten sie sich nahtlos in den Gesamtklang ein. Das Ensemblespiel besitzt im Musikverein Sulzbach bereits eine lange Tradition, an die Franziska Richter, Tamina Hennig, Jessica Ruis und Fiona Streun mit ihrem Saxophonquartett anknüpfen. Sie brachten die Stücke »Groovy kind of love« (T. Wine und C. Sager), das speziell für Saxophon geschriebene »Subway« (K. Street), den wunderschönen »Abendsegen« (E. Humperdinck) und das irische Volkslied »Londonderry Air« zu Gehör. Die Vorträge des Quartetts lassen auch künftig manchen Musikgenuss erwarten. Zum Abschluss des einstündigen Konzerts spielten Vororchester, Bläserklassen und Saxophonquartett gemeinsam das bekannte Adventslied »Tochter Zion« in einem Arrangement von Winfried Rehse. Unter Anleitung von Andreas Fath, der überaus kurzweilig und routiniert durch den Abend führte, durften die Zuhörer hier auch mitsingen. Dass sich die Konzertbesucher über das verfrühte Weihnachtsgeschenk der jungen Künstler gefreut haben, zeigten sie durch lang anhaltenden, begeisterten Applaus. Dem Funkeln in den Augen der jungen Musikerinnen und Musiker nach zu urteilen, haben sie sich mit diesem Konzert aber auch selbst das schönste Weihnachtsgeschenk bereitet.red
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| Virtuos den Marsch geblasen Veitshöchheimer Heeresmusikkorps zu Gast in Sulzbach |
Main-Echo, 16. November 2006
Sulzbach. Welch hohen Rang das Veitshöchheimer Heeresmusikkorps 12 als sinfonisches Blasorchester einnimmt, bewies seine makellose Wiedergabe der Arlésienne Suite Nr. 2 von George Bizet, der außer seiner »Carmen« auch diesen musikalischen Reißer zu Papier gebracht hat. Das Publikum in der voll besetzten Main-Spessart-Halle in Sulzbach applaudierte dem 43-köpfigen Spitzenensemble unter Bernd Faber für den vollendeten Hörgenuss.
Das viersätzige Werk hat im dramatischen Intermezzo, aber auch im lieblicheren Menuett und im feierlichen Farandole mit seinen heiteren Akzenten starke Momente. Die Profis von der Bundeswehr spielten den Franzosen mit seinen Steigerungen farbig, homogen und ausdrucksstark. Bei dieser klassischen Kostprobe blieb es, denn die Musiker wollten ihre Vielseitigkeit beweisen.
Mit den Märschen »Der Koburger« von Michael Haydn und »Die deutsche Kaisergarde« erwiesen sie sich einmal mehr als ausgezeichnete Militärmusiker. Witzig und lautmalerisch, glich der »Orient Express« einem Wettstreit zwischen Holz und Blech glich. Mit Wiener Charme und einem mitreißenden Rhythmus verzauberte der »Einzugsmarsch aus dem Zigeunerbaron« von Johann Strauß jun. die Zuhörer, ebenso die unvergessenen Melodien von »Zwei Herzen im Dreivierteltakt«, »Salome« und des kleinen Gardeoffiziers von Robert Stolz.
Im zweiten Teil des mehr als unterhaltsamen Abends mutierten die Ober- und Hauptfeldwebel zur wild aufspielenden Bigband unter ihrem Boss Oberstleutnant Bernd Faber. Höhepunkte waren hier der »Trumpet Blues And Cantabile« von Harry James und »Lionel Hampton Tribute« nach Benny Goodman und George Gershwin. Der umwerfende Drive der swingenden Jazz-Musiker riß die meisten von ihren Plätzen.
Begeisterung lösten auch die russische Volksweise »Schwarze Augen«, Elton Johns »Can You Feel The Love Tonight« und vor allem das Soldatenlieder-Medley von Manfred Gätjens aus. Da fielen plötzlich hunderte Männer und Frauen in die uralten Weisen »Ein Heller und ein Batzen«, »Wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren« und «Morgen marschieren wir zu dem Bauern ins Nachtquartier » machtvoll ein.
Ebenso große Zustimmung fanden die Bundeswehrmusiker mit den einschmeichelnden Melodien von »Ramona«, »Macky Messer« und »My Bony Is Over The Ocean« bei dem Publikum. Die freudig beklatschten Zugaben bestanden aus den Märschen «Mein Regiment» und «Alte Kameraden».
Das Benefizkonzert fand übrigens anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Sulzbacher Jugendblasorchesters im Musikverein Edelweiß statt. Der Erlös soll dem Sozialkreis Sulzbach zufließen.
Wolfgang Tulaszewski
| Jungmusiker auf Erfolgskurs Blasmusik im Landkreis hat keine Nachwuchssorgen |
Main-Echo, 27. Juni 2006
Kreis Miltenberg. Die jungen Blasmusiker des Kreisverbands Miltenberg im Nordbayerischen Musikbund erzielten an den vergangenen Wochenenden erneut musikalische Erfolge. Nachdem sich alle unter der Leitung von Kreisdirigent Jürgen Spall und der Fachausbilder Wilco Grotenboer (Tompete, Waldhorn und Posaune) und Jörg Fischer (Klarinette, Querflöte, Saxophon) intensiv in Theorie und Praxis vorbereitet hatten, fanden zuletzt die Leistungsprüfungen in Wörth statt.
Nach den Prüfungsterminen konnten der Kreisvorsitzende Walter Zöller mit dem Kreisdirigenten Jürgen Spall an folgende Teilnehmer die Urkunden und Abzeichen überreichen: Leistungsprüfung D3 (Gold) ging an Melanie Spät (Querflöte), Kilian Hanel und Elisabeth Krall (Klarinette, alle Young Symphonics Orchestra, Wörth).
Über das Ergebnis in der Leistungsprüfung D2 (Silber) freuten sich Mario Albrecht (Trompete, Mümlingtal-Musikanten, Mömlingen), Carolin Fries (Trompete), Verena Herrmann (Querflöte), Lukas Reis (Waldhorn, alle MV Edelweiß Sulzbach), Michael Zöller (Flügelhorn, MV Trennfurt).
Das Bronze-Abzeichen in der Leistungsprüfung D1 ging an Florian Bischof (Posaune, Sulzbach), Christian Burkhard (Alt-Saxophon, Musikkapelle »Fränkische Rebläuse« Bürgstadt), Heidrun Czuday (Klarinette, Musikverein Klingenberg), Janina Haber (Klarinette), Franz Jakob (Tompete, beide Trennfurt), Julia Kiesel (Klarinette, Sulzbach), Nadja Kiesling (Klarinette, Trennfurt), Selina Klinger (Klarinette, Wörth), Vera Kloss (Alt-Saxophon, Sulzbach), Melissa Leers (Klarinette, Trennfurt), Nadja Metzinger (Querflöte), Katharina Motzel (Klarinette), Fabian Neuberger, Felix Scharbert (beide Trompete, alle Bürgstadt), Bastian Schmitt (Klarinette, Trennfurt), Franziska Schneider (Querflöte, Bürgstadt), Evi Schwarzkopf (Klarinette), David Seitz (Posaune, beide Sulzbach), Maria Sendelbach (Klarinette, Wörth), Franziska Stich (Querflöte), Oliver Stich (Alt-Saxophon, beide Bürgstadt), Fiona Streun (Tenor-Saxophon, Sulzbach), Sebastian Strobel (Trompete), Alexandra, Carolin und Cornelius Ühlein (alle Klarinette, alle Trennfurt).
red
| Musiker auf Reisen: Berlin |
Bayerische Blasmusik, Juli/August 2006
Vor drei Jahren hatte der Musikverein Sulzbach eine Einladung zur Teilnahme
am »Köpenicker Blasmusiksommer« in Berlin erhalten. Mit 38 Musiker/innen reiste
man nun in die Hauptstadt, um den bayerischen Untermain musikalisch zu
vertreten. Zum 45. Mal fand der »Köpenicker Sommer« statt. Wichtigste Attraktion
war der Festzug zum Köpenicker Rathaus entlang des Weges, den 1906 der
arbeitslose Schuster Voigt als »Hauptmann von Köpenick« verkleidet nahm, um im
Rathaus den Bürgermeister zu verhaften und die Stadtkasse zu beschlagnahmen. Die
Sulzbacher konnten dabei die Zuhörer, die zwei Zugaben einforderten, restlos
begeistern. Natürlich nutzte der Musikverein Sulzbach die Tage auch, um sich
Berlin etwas näher anzusehen. |
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Foto: privat |
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| Riesiges Konzert
Bericht zu »das Jugendkonzert« vom 21. Mai 2006 |
Bayerische Blasmusik, Juli/August 2006

101 Akteure in Gruppen bot der Musikverein Sulzbach bei seinem Jugendkonzert vor über 200 Zuhörern in der voll besetzten Aula auf. Flüssig und locker lief das Konzert der Sulzbacher Bläserjugend ab - Langeweile hatte keine Chance.
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Am Ende des
Konzerts stand ein
Gemeinschaftsauftritt von Bläserklassen, Vororchester und
Jugendblasorchester, bei dem es auf der Bühne bedenklich eng wurde. |
Eröffnet wurde das Konzert von den 23 Kindern der musikalischen Grundausbildung mit einer Hommage an Mozarts »Kleine Nachtmusik«. Unter Sonja Richter sangen und tanzten sie mit Begeisterung und voller Konzentration. Die Bläserklasse 2005 stellt sich mit »Ode an die Freude« von Ludwig van Beethoven und »Old MacDonald had a Band« vor. Sie ist erst seit September unter Winfried Rehse gemeinsam am Proben. Es folgte die Bläserklasse 2004 mit »Kum ba yah, my Lord« und »Bottom Bass Boogie« (Clarence Smith) unter Andreas Fath. Gemeinsam spielten beide Bläserklassen anschließend »Fanfare 2000« von Brian Connery - kurzerhand der Aktualität zuliebe in »Fanfare 2006« umbenannt - und »The Games Down Under« (ebenfalls von Brian Connery). Mit diesen beiden Stücken hatten die Bläserklassen kürzlich bei einem Wertungsspiel in Sand am Main erfolgreich in der Grundstufe teilgenommen.
Andreas Fath ist auch Dirigent des Vororchesters, das mit dem »Militärmarsch« von Franz Schubert, der »Royahl Music« von Michael Praetorius und »Sun Calypso« von Luigi di Ghisallo bewies, wie routiniert sie schon die Genres bedient. Als Zugabe erklang »Cancan« von Jacques Offenbach.
Der zweite Teil des Konzerts gehörte ganz dem Jugendblasorchester des
Musikvereins, das heuer sein fünfjähriges Bestehen feiern kann (aus diesem
Anlass wird das Heeresmusikkorps 12 aus Veitshöchheim am 14. November ein
Benefizkonzert in Sulzbach geben). Erstaunliche, was Dirigent Winfried Rehse
erreicht hat: Mittlerweile spielt das Jugendblasorchester bei Wertungsspielen in
der Mittelstufe und konnte dort vor nicht allzu langer Zeit einen
ausgezeichneten Erfolg erreichen. Mit der »Masurischen Rhapsodie« von Alfred
Bösendorfer, dem »Klarinettenmuckl« (hervorragend hier die Solisten Miriam
Baumgartl und Maximilian Sommer) und »Highlights from Les Miserables«
(Claude-Michel Schönberg) lieferte es einen perfekten Einstieg. »Queen in
Concert« (Jay Bocook) riss die Zuhörer mit. Weitere Ohrwürmer folgten in »Selections
from Mary Poppins«. Am Ende des Konzerts stand nochmals ein
Gemeinschaftsauftritt von Bläserklassen, Vororchester und Jugendblasorchester.
Treffende Zuhörerkritik: »Das war cool...!«
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| Eine Freundschaft, fest wie Stein 25 Jahre Jumelage zwischen Urrugne und Sulzbach - Jubiläumsfeier im Baskenland |
Main-Echo, 27. Juni 2006
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Nach der Erneuerung der Partnerschaft durch ihre Unterschriften in den Urkunden präsentierten die beiden Bürgermeister Peter Maurer aus Sulzbach und Léon Marin aus Urrugne (rechts) die gegenseitigen Jubiläumsgeschenke: einen »Spessart-Granit« sowie einen »Pyrenäenstein«, jeweils mit Inschrift. |
Urrugne/Sulzbach. Bonjour, ca va? - Comment allez-vous?« Herzlich wurden rund 50 Sulzbacher in ihrer französischen Partnergemeinde Urrugne begrüßt. Dorthin hatten sie sich aufgemacht, um das 25-jährige Bestehen der Jumelage zu feiern.
Bereits im vergangenen Jahr hatte eine Delegation aus Urrugne anlässlich des Jubiläums Sulzbach besucht. Zum Gegenbesuch gingen nun 37 Sulzbacher per Bus auf die 1425 Kilometer lange Reise ins Baskenland, unter ihnen Bürgermeister Peter Maurer, sein Amtsvorgänger Hermann Spinnler und zweiter Bürgermeister Norbert Elbert. Nach Zwischenstopp und Übernachtung in Paris erreichten sie Wohlbehalten Urrugne, wo sie freundliche Stimmung und sonniges Wetter erwartete. Die 7000 Einwohner große Gemeinde liegt am Golf von Biscay nahe der Grenze zu Spanien. Das Meer auf der einen und die Pyrenäen auf der anderen Seite machen den besonderen Reiz der dortigen Landschaft aus.
Die französischen Freunde hatten ein großes Programm vorbereitet vom Besuch der berühmten Kirche St. Jean-de-Luz und des Wallfahrtsorts Lourdes über Stadtbummel und Strandbesuch bis zur Schiffstour. Fußballbegeisterte mussten auch auf die WM-Spiele nicht verzichten. Der offizielle Jubiläumsfeier ging am Sonntag ein Gottesdienst mit Besuch des Kriegerdenkmals sowie des Grabes von René Dhers, des Mitbegründer der Partnerschaft, voraus. Auf dem »Place de Sulzbach« wurde geschlemmt und geplaudert.
Partnerschaft mit Leben erfüllt
Die Bürgermeister Léon Marin und Peter Maurer gingen in ihren Ansprachen auf die Wurzeln und die Weiterentwicklung der Partnerschaft ein. Die Freundschaft zwischen dem Wanderverein »Spessartfreunde« Sulzbach und der Tanzgruppe »Airoski« aus Urrugne, besteht bereits dreieinhalb Jahrzehnte, habe sich entwickelt und gefestigt. Die Verbindung des Musikvereins »Edelweiß« Sulzbach (MVE) mit den Musikern der »Zarpai Banda« aus Hendaye geht ins 30. Jahr. Die aus diesen Verbindungen hervorgegangene Partnerschaft habe sich auf privater wie offizieller Ebene mit Leben erfüllt. Es sei wichtig, die Jugend in beiden Gemeinden für die Partneridee zu gewinnen, wozu auch die bestehende Schulpartnerschaft weiter ausgebaut werden soll.
Als offizielles Gastgeschenk überreichten die Sulzbacher einen »Spessart-Granit« mit Jubiläumsinschrift. Als Gegengeschenk erhielten sie einen Pyrenäenstein mit beiden Ortswappen und Inschrift. Beim Festessen gab's dann reichlich Gelegenheit, Neuigkeiten auszutauschen und Freundschaften zu schließen oder zu festigen.
»Heimatkunde« gab es für die Sulzbacher am Tag darauf beim Ausflug nach Segura, einer mittelalterlichen Festungsstadt bei San Sebastian (Spanien). Das Baskenland besteht insgesamt aus sieben Provinzen - drei in Frankreich und vier in Spanien. Ein Ausflug mit dem Bus tief in die Pyrenäen schloss sich an. Unter anderem wurde die römische Brücke in St. Etienne-de-Baigorry besichtigt und die Villa Arnaga des Poeten Edmond Rostand in Cambo-les-Bains. Eine Fahrt auf den spanischen Col d´Ibardin durfte ebenfalls nicht fehlen. Beim Abschied hieß es dann »Au revoir in Sulzbach« - vielleicht schon im nächsten Jahr.
helge
| Sulzbacher Musiker schnupperten Berliner Luft Zuhörer begeistert beim »Köpenicker Blasmusiksommer« |
NBMB-online.de, 23. Juni 2006
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| Immer wieder stockte der Festzug, was die Sulzbacher zu musikalischen Einlagen nutzten. Foto: privat |
Sulzbach/Berlin: Bereits vor drei Jahren hatte der Musikverein Sulzbach eine Einladung zur Teilnahme am »Köpenicker Blasmusiksommer« in Berlin erhalten. Immer wieder musste man jedoch den Besuch wegen Terminüberschneidungen verschieben. Am Mittwoch, dem 14. Juni 2006 war es aber endlich soweit: Mit 38 Musikerinnen und Musikern reiste man nach Berlin, um dort den Bayerischen Untermain musikalisch zu vertreten.
Bereits zum 45. Mal fand in diesem Jahr der »Köpenicker Sommer« statt. Wichtigste Attraktion ist samstags ein Festzug zum Köpenicker Rathaus entlang des Weges, den 1906 – also vor genau 100 Jahren – der arbeitslose Schuster Voigt als »Hauptmann von Köpenick« verkleidet nahm, um ihm Rathaus den Bürgermeisters zu verhaften und die Stadtkasse zu beschlagnahmen.
Seit dem Jahr 2000 organisiert das Blasorchester Köpenick als weitere Attraktion den »Köpenicker Blasmusiksommer«, zu dem jeweils zwei Orchester aus dem Bundesgebiet oder dem benachbarten Ausland sowie ein weiteres Orchester aus Berlin eingeladen werden. Die vier Orchester nehmen am Festumzug teil und wechseln sich anschließend mit jeweils 1-stündigen Konzerten ab. Die Sulzbacher konnten dabei die Zuhörer, die zwei Zugaben einforderten, restlos begeistern.
Als weiteres »Highlight« im wahrsten Sinne des Wortes war ein Feuerwerk am späten Abend vorgesehen, zu dem alle Orchester gemeinsam Auszüge aus der Feuerwerksmusik von Händel spielen sollten. Leider hatte die Stadt Berlin das Feuerwerk aus finanziellen Gründen jedoch kurzfristig abgesagt – Berlins prekäre Haushaltslage ist nicht unbekannt und die finanziellen Ausgaben für die Fußball-Weltmeisterschaft haben sicherlich ihr übriges zu dieser Entscheidung beigetragen. Die Orchester ließen sich davon jedoch nicht beirren und spielten dennoch Händels Meisterwerk, was die Zuhörer mit lang anhaltendem Applaus honorierten.
Natürlich nutzte der Musikverein Sulzbach die Tage auch, um sich Berlin etwas näher anzusehen: Neben einer dreistündigen Rundfahrt über die Spree bleibt dabei der Besuch des Reichstags mit seiner weltbekannten gläsernen Kuppel in bester Erinnerung. So konnten die Musikerinnen und Musiker nach vier erlebnisreichen Tagen sonntags die Rückreise von einem ganz besonderen Ausflug antreten, nachdem sie nochmals bei einem Standkonzert in der Altstadt viele neue Fans gefunden hatten.
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| Sulzbacher Musiker schnuppern Berliner Luft |
Main-Echo, 21. Juni 2006
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Sulzbach/Berlin. Bereits vor drei Jahren hatte der
Musikverein eine Einladung zum »Köpenicker Blasmusiksommer« erhalten.
Jetzt war es endlich soweit: 38 Musiker vertraten den Bayerischen
Untermain musikalisch und begeisterten das Publikum. Größte Attraktion
war der Festzug zum Köpenicker Rathaus entlang des Weges, den vor 100
Jahren der Schuster Voigt als »Hauptmann von Köpenick« nahm, um den
Bürgermeister zu verhaften und die Stadtkasse zu beschlagnahmen. Seit
2000 organisiert das Blasorchester Köpenick zusätzlich den »Köpenicker
Blasmusiksommer«, zu dem je zwei Orchester aus dem Bundesgebiet oder dem
Ausland sowie ein Orchester aus Berlin eingeladen sind. Alle vier nehmen
am Festzug teil und wechseln sich mit Konzerten ab. red/Foto: Privat |
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| »Mit ausgezeichnetem Erfolg« Bericht zu »das Konzert« vom 02. April 2006 |
Bayerische Blasmusik, Juni 2006
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| Das Jugendblasorchester eröffnete das
Konzert. Foto: privat |
Blasorchester Sulzbach: Eröffnet wurde das Konzert vom Jugendblasorchester, das sich erst kürzlich bei einem Wertungsspielen in der Mittelstufe das Prädikat »mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen« erspielen konnte. Mit »Masurische Rhapsodie« von Alfred Bösendorfer und einem Medley aus »Mary Poppins« brachten sie das Publikum in die richtige Stimmung. Zudem nutzte der Musikverein Sulzbach den Auftritt des Jugendblasorchesters für die Überreichung des »Junior-Award 2006«, der dem Musikverein Sulzbach von der Nordbayerischen Bläserjugend verliehen wurde. Das sinfonische Blasorchester fand seinen Einstieg mit dem Konzertmarsch »Arsenal« von Jan Van der Roost und wagte sich im Anschluss an Mozarts »Entführung aus dem Serail«. Ebenso glänzten die Musiker beim anschließenden »Ivanhoe« von Bert Appermont. Im zweiten Konzertteil entwickelten die Sulzbacher spanisches Flair bei »Alcazar« von Llano. Mit »A New Village« folgte ein Werk von Kees Vlak. Danach kam »Czárdás« von Vittorio Monti sowie »Highlights from Evita«. Offizieller Abschluss des Konzerts bildete John Miles’ weltbekanntes »Music«. Drei Zugaben musste das Orchester spielen, bevor es von den Zuhörern entlassen wurde: Neben »Mein Regiment« und »Starlight-Express« war dies der Schwabengruß, mit dem die Musiker dem in diesem Jahr verstorbenen Ehrenmitglied Winfried Zahn gedachten.
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| Seit 1889 Blasmusik in Sulzbach Musikverein »Edelweiß« gründete sich 1922 |
top shop (Main-Echo Verbrauchermagazin) - wir und unsere Vereine, 01. Juni 2006
Eine im Rathaus gefundene Rechnung von 1889 gibt einen ersten Anhaltspunkt für die Existenz einer Blasmusikkapelle in Sulzbach. Der Umzug von Josef Hirsch von Dornau nach Sulzbach im Jahr 1904 brachte eine musikalische Auffrischung. Vor der Gründung des Musikvereins im Jahre 1922 gab es bereits die »Kapelle Ziemlich«, die in und um Sulzbach musikalisch in Erscheinung trat. Der Musikverein »Edelweiß« (MVE) gründete sich 1922 unter dem Vorsitz von Valentin Fath aus zwei zuvor rivalisierenden Kapellen.
Musikalische Vielfalt
Heute steht der Musikverein Sulzbach mit einem Symphonischen Blasorchester, einem Jugendblasorchester, einem Vororchester, zwei Bläserklassen sowie zwei Gruppen in der Musikalischen Früherziehung außerordentlich gut da. Mit 130 Nachwuchsmusikern - das übertrifft in der Größenordnung manche öffentliche Musikschule - müsste man sich eigentlich keine Sorgen um die Zukunft machen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt aber, warum man sich beim MVE nicht auf diesen Lorbeeren ausruht: 1963 drohte dem Verein fast das »Aus«, als kurz hintereinander mehrere aktive Mitglieder, unter ihnen der damalige Dirigent J. Singer, verstarben. Nachwuchsbläser waren bis auf wenige Ausnahmen nicht vorhanden. Nur über die Gründung einer Jugendkapelle konnte der Verein gerettet werden. Der Verein hatte damals lediglich 97 Mitglieder, an Kosten für Instrumentenbeschaffung und -reparaturen entstanden über 9000 DM. Nur mit Mühe konnten die Mittel über Spenden und Zuschüssen beschafft werden. Der persönliche und finanzielle Einsatz trug gute Früchte: 1966 bereits errang die Jugendkapelle bei einem Wertungsspielen in Sand am Main einen 1. Rang. Ein Main-Echo-Zitat von damals: »Ebenso gingen viele Impulse auf Nachbarvereine über, so dass z. Zt. in vielen Gemeinden Jugendkapellen gegründet werden oder schon existieren.«
Auf die Jugend gesetzt und gewonnen sowie neue Wege eingeschlagen
Man hatte dazugelernt und ließ in der Folgezeit nicht nach, sich in der Jugendarbeit zu engagieren. Weitblick bewies der damalige Dirigent Dietmar Rehse, der frühzeitig erkannte, dass man neue Wege in der Musik finden musste, um die traditionelle Blasmusik weiter pflegen zu können. »Allein mit Märschen, Walzern und Polkas sind Jugendliche heutzutage nur schwer für die Blasmusik zu begeistern!« Man erkannte, dass sich die Jugend über moderne Blasmusik wieder an die traditionelle Blasmusik heranführen lässt. So begann Rehse frühzeitig, eine Mischung aus konzertanter, moderner und traditioneller Blasmusik zu pflegen und formte damit aus der eher traditionell orientierten Blasmusikkapelle ein symphonisches Blasorchester. 1996 übernahm Winfried Rehse den Dirigentenstab des Musikvereins von seinem Vater. Auch er arbeitet seitdem daran, nicht auf dem einmal erreichten Niveau zu erharren, sondern dieses allmählich zu steigern.
Neue Ausbildungs- und Einsatzkonzepte
Aus der großen Zahl von Nachwuchsmusikern ergeben sich auch spezielle Anforderungen an das Vereinsmanagement.
Im MVE hat man darauf reagiert, indem man einen eigenen Bereich »Bläserjugend« geschaffen hat, der sich gezielt um die Jugendarbeit kümmert. Dazu gehört auch, neue Ausbildungskonzepte auf ihre Tauglichkeit hin zu überprüfen. So wurde z. B. vom MVE als erstem Verein in der Region das sehr erfolgreiche »Bläserklassen-Konzept« eingeführt, in dem Kinder und Jugendliche vom ersten Tag an gemeinsam in einem kleinen Orchester zusammen musizieren.
Natürlich legt der Verein großen Wert auf das Ablegen von Leistungsprüfungen und auf die Teilnahme an den weiterführenden Maßnahmen des Nordbayerischen Musikbundes, dem der Verein angeschlossen ist: Mitglieder des MVE waren Gründungsmitglieder des 1988 entstandenen Nordbayerischen Jugendblasorchesters und auch heute noch spielen Bläserinnen und Bläser in diesem renommierten Orchester mit.
Die Bemühungen haben sich gelohnt: Inzwischen hat das Symphonische Blasorchester mit 55 Musikerinnen und Musikern im Alter von 13 bis 63 Jahren seinen festen Platz in der Oberstufe gefunden. Auch das 33köpfige Jugendblasorchester konnte bei einem kürzlich stattgefundenen Wertungsspiel erstmals in der Mittelstufe mit dem Prädikat »mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen« überzeugen.
Und im April wurde dem Musikverein Sulzbach für seine hervorragende Jugendarbeit sogar der »Junior-Award 2006« der Nordbayerischen Bläserjugend verliehen.
Mit diesem Qualitätssiegel werden Vereine ausgezeichnet, die besonders innovativ und engagiert arbeiten und durch einen gut strukturierten Ausbildungsbereich die Zukunft ihres Vereines sichern.
Fazit des Vorsitzenden Hermann Seitz
»Man darf aber nun nicht glauben, dass wir ein elitärer Club für Möchtegern-Spitzenmusiker wären.
Wir sind immer noch ein Musikverein und die musikalische Leistung ist nicht das ausschlaggebende Kriterium dafür, dass jemand bei uns mitspielen kann. Viel wichtiger ist es für uns, inwieweit sich jemand auch sonst in den Verein mit einbringt: An Hochleistungsmusikern, die nur zu Proben und zu Konzerten erscheinen, bei Ständchen und Prozessionen aber mit Abwesenheit glänzen, sind wir nun überhaupt nicht interessiert.
Zudem legen wir Wert darauf, bei unseren Konzerten nur im Notfall auf die Verstärkung durch Musiker von außerhalb zurückzugreifen, zum Beispiel wenn es zu krankheitsbedingten Ausfällen kommt. Ansonsten gilt:
Wo Musikverein Sulzbach draufsteht, ist auch Musikverein Sulzbach drin…!«
Und dass das keine Mogelpackung ist, wird das Symphonische Blasorchester demnächst in Berlin beweisen, wo es beim »Köpenicker Blasmusiksommer« auftreten und die Zuhörer mit einem musikalischen Gruß vom Untermain begeistern wird.
Helmut Gesierich
| »Das war cool...!« Konzert der Bläserjugend des Musikvereins Sulzbach in der Aula der Volksschule |
Main-Echo, 25. Mai 2006
Sulzbach. 101 Akteure verteilt auf fünf Gruppen bot der Musikverein Sulzbach am Sonntag zum Jugendkonzert auf, das vor mehr als 200 Zuhörern in der Aula der Volksschule stattfand. Nun ist die schiere Anzahl von Akteuren und Gruppen für sich genommen kein Garant für ein spannendes Konzert - im Gegenteil: Zu befürchten ist in solchen Fällen, dass die Stimmung unter häufigen Umbaupausen leidet. In diesem Fall waren die Befürchtungen jedoch unbegründet: Flüssig und locker lief das Konzert der Bläserjugend ab, Langeweile hatte keine Chance.
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Am Ende des
Musikvereinskonzerts in der Sulzbacher Volksschule stand ein
Gemeinschaftsauftritt von Bläserklassen, Vororchester und
Jugendblasorchester, bei dem es auf der Bühne bedenklich eng wurde. |
Eröffnet wurde das Konzert von 23 Kindern der musikalischen Grundausbildung mit einer Hommage an Mozarts Kleine Nachtmusik. Unter Leitung von Sonja Richter sang und tanzte der Nachwuchs mit Begeisterung und voller Konzentration.
Mit »Ode an die Freude« von Ludwig van Beethoven und »Old MacDonald had a band« stellten sich die Mitglieder der Bläserklasse 2005 vor, die seit September unter Leitung von Winfried Rehse ein Instrument erlernen. Die Bläserklasse 2004 präsentierte unter Führung von Andreas Fath zwei Stücke. Beide spielten anschließend gemeinsam »Fanfare 2000« von Brian Connery - der Aktualität zuliebe in »Fanfare 2006« umbenannt - und »The Games Down Under«. Andreas Fath ist auch Dirigent des Vororchesters, das mit »Militärmarsch« von Franz Schubert, »Royal Music« von Michael Prätorius und »Sun Calypso« von Luigi di Ghisallo bewies, wie routiniert es schon verschiedenste Musik-Genres bedient.In fünf Jahren Erstaunliches erreicht
Der zweite Teil gehörte dem Jugendblasorchester, das heuer sein fünfjähriges Bestehen feiert. Erstaunlich, was Dirigent Winfried Rehse in dieser kurzen Zeit erreicht hat: Mittlerweile spielt das Jugendblasorchester erfolgreich bei Wertungsspielen in der Mittelstufe. Die Jugendlichen bewiesen, dass sie zu Recht hoch bewertet wurden. Mit der »Masurischen Rhapsodie« von Alfred Bösendorfer, dem »Klarinettenmuckl« - hervorragend die Solisten Miriam Baumgartl und Maximilian Sommer - und »Highlights from Les Miserables« (Claude-Michel Schönberg) lieferten sie einen perfekten Einstieg. Schloss man die Augen und ließ die Musik auf sich wirken, so war es kaum zu glauben, dass das Durchschnittsalter der Nachwuchskünstler gerade einmal bei 14 Jahren liegt.
Nicht enden wollen derzeit im Fernsehen die Reminiszenzen an die Gruppe Queen und ihren Frontmann Freddy Mercury. Auch das Jugendblasorchester blieb nicht vom Queen-Fieber verschont und begeisterte die Zuhörer mit Stücken wie We Will Rock You, Bohemian Rhapsody und We Are The Champions. Weitere Ohrwürmer waren Mary-Poppins-Musical-Melodien.
Am Ende traten Bläserklassen, Vororchester und Jugendblasorchester gemeinsam auf die Bühne und begeisterten die Zuhörer mit dem als »Eurovisionshymne« bekannten Präludium von Marc-Antoine Charpentier. Die wohl treffendste Beschreibung dieses gelungenen Konzertnachmittags lieferte eine jugendliche Zuhörerin: »Das war cool...!«
red
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| »Das war cool...!« Konzert der Bläserjugend des Musikvereins Sulzbach |
NBMB-Online.de, 23. Mai 2006
101 Akteure verteilt auf 5 Gruppen bot der Musikverein Sulzbach am Sonntag, dem 21.05.2006 zu seinem Jugendkonzert auf, das mit über 200 Zuhörern in der vollbesetzten Aula der Sulzbacher Volkschule stattfand. Nun ist die schiere Anzahl von Akteuren und Gruppen für sich genommen kein Garant für ein spannendes Konzert – im Gegenteil: Zu befürchten ist in solchen Fällen, dass bei einer solchen Veranstaltung die Stimmung unter häufigen Umbaupausen leidet. In diesem Falle waren die Befürchtungen jedoch völlig unbegründet: Flüssig und locker lief das Konzert der Sulzbacher Bläserjugend ab – Beelzebub „Langeweile“ hatte keine Chance.![]() |
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Am Ende des
Musikvereinskonzerts in der Sulzbacher Volksschule stand ein
Gemeinschaftsauftritt von 78 Jugendlichen. |
Eröffnet wurde das Konzert von den 23 Kindern der Musikalischen Grundausbildung mit einer Hommage auf Mozarts »Kleine Nachtmusik«. Einfach herrlich wie die Kinder unter Leitung von Sonja Richter mit Begeisterung, aber auch voller Konzentration zu Mozarts Meisterwerk sangen und tanzten. Schnell wurde die Bühne freigegeben für die Bläserklassen, die auf der Bühne bereits ihrem Auftritt entgegenfieberten. Mit »Ode an die Freude« von Ludwig van Beethoven und »Old MacDonald Had A Band« (traditionell) stellten sich die Mitglieder der Bläserklasse 2005 vor, die erst seit letzten September unter Leitung von Winfried Rehse gemeinsam ein Instrument erlernen. Es folgte die Bläserklasse 2004 mit »Kum Bah Yah, My Lord« (traditionell) und »Bottom Bass Boogie« (Clarence Smith) unter Führung von Andreas Fath. Gemeinsam spielten beide Bläserklassen anschließend »Fanfare 2000« von Brian Connery – kurzerhand der Aktualität zuliebe in »Fanfare 2006« umbenannt – und »The Games Down Under« (ebenfalls von Brian Connery). Mit beiden Stücken hatten die Bläserklassen kürzlich bei einem Wertungsspielen in Sand am Main teilgenommen und in der Grundstufe ein hervorragendes »mit großem Erfolg teilgenommen« erreicht.
Andreas Fath ist auch Dirigent des Vororchesters, das den nächsten Part des Konzerts beisteuerte: Mit dem »Militärmarsch« von Franz Schubert, der »Royal Music« von Michael Prätorius und »Sun Calypso« von Luigi di Ghisallo bewiesen sie, wie routiniert sie schon verschiedenste Musik-Genres bedienen. Natürlich wurde auch eine Zugabe gefordert und mit dem Stück »Can-Can« von Jacques Offenbach brachten die Jungmusikerinnen und -musiker den Saal zum Mitwippen und Mitklatschen.
Der zweite Teil des Konzertes gehörte ganz dem Jugendblasorchester des Musikvereins, das heuer sein 5-jähriges Bestehen feiern kann (aus diesem Anlass wird das Heeresmusikkorps 12 aus Veitshöchheim am 14. November ein Benefizkonzert in Sulzbach geben). Erstaunlich, was Dirigent Winfried Rehse in dieser doch recht kurzen Zeit erreicht hat: Mittlerweile spielt das Jugendblasorchester bei Wertungsspielen in der Mittelstufe und konnte dort vor nicht allzu langer Zeit ein »mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen« erreichen. Und die Jugendlichen bewiesen, dass diese Bewertung zu recht erfolgte: Mit der »Masurischen Rhapsodie« von Alfred Bösendorfer, dem bekannten »Klarinettenmuckl« (hervorragend hier die Solisten Miriam Baumgartl und Maximilian Sommer) und dem Stück „Highlights from Les Miserables“ (Claude-Michel Schönberg) lieferten sie ein perfekten Einstieg. Schloss man die Augen und ließ nur die Musik auf sich einwirken, so war es kaum zu glauben, dass das Durchschnittsalter der Nachwuchskünstler gerade einmal bei 14 Jahren liegt.
Nicht enden wollen derzeit im Fernsehen die Reminiszenzen an die Gruppe »Queen« und ihren Frontmann Freddy Mercury. Auch das Jugendblasorchester blieb von diesem »Queen-Fieber« nicht verschont und begeisterte bei »Queen in Concert« (Arr. Jay Bocook) die Zuhörer mit Stücken wie »We Will Rock You«, »Bohemian Rhapsody« und »We Are The Champions«. Weitere Ohrwürmer folgten danach in dem Musical »Selections from Mary Poppins« - mittlerweile können alle aus dem Jugendblasorchester ohne zu stottern den Titel des Stückes »Supercalifragilisticexpialidocious« aussprechen, wie Jugendvertreterin Vera Kloss in ihrer Einführung anmerkte.
Am Ende des Konzerts stand nochmals ein Gemeinschaftsauftritt von Bläserklassen, Vororchester und Jugendblasorchester, in dem 78 Jungmusikerinnen und -musiker die begeisterten Zuhörer mit dem als »Eurovisionshymne« bekannten Präludium von Marc-Antoine Charpentier verabschiedeten. Die wohl treffendste Beschreibung dieses gelungenen Konzertnachmittags lieferte eine jugendliche Zuhörerin: »Das war cool…!«
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| Begeisterungsstürme bei »das Konzert« Musikverein Edelweiß Sulzbach erhält »Junior Award 2006« |
NBMB-Online.de, 24. April 2006
»das Konzert« des Symphonischen Blasorchesters Sulzbach steht mittlerweile am bayerischen Untermain für erstklassige konzertante Blasmusik. Auch in diesem Jahr konnte das Orchester seine Zuhörer wieder restlos begeistern. Ein Glanzpunkt des Abends war hierbei sicherlich der »Czardas« von Vittorio Monti mit einem perfekten Auftritt von Markus Hein am Marimbaphon.![]() |
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Das Jugendblasorchester
brachte das Publikum in die richtige Stimmung. |
Eröffnet wurde das Konzert von dem Jugendblasorchester des Vereins, das sich erst kürzlich bei einem Wertungsspielen in der Mittelstufe das Prädikat »mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen« erspielen konnte. Mit ihrer »Masurischen Rhapsodie« von Alfred Bösendörfer und einem Medley aus »Mary Poppins« brachten sie das Publikum in die richtige Stimmung. Zudem nutzte der Musikverein Sulzbach den Auftritt des Jugendblasorchesters für die Überreichung des »Junior Award 2006«, der dem Musikverein Sulzbach von der Nordbayerischen Bläserjugend verliehen wurde - eine bessere Umrahmung für diesen Festakt hätte man sich nicht wünschen können. Der Sulzbacher Musikverein sei dank einer modernen Vereinsführung sowie innovativen Unterrichtsformen nach vorne ausgerichtet, so der Geschäftsführer der Nordbayerischen Bläserjugend, Andreas Kleinhenz. Die Jury würdigte u. a., dass der Unterricht von qualifizierten Fachkräften und Diplom-Musikern und somit auf hohem Niveau erteilt wird. Außerdem hob die Jury die professionelle Darstellung des Musikvereins im Internet hervor (http://www.mv-sulzbach.de).
Das Symphonische Blasorchester fand seinen Einstieg mit dem Konzertmarsch »Arsenal« von Jan van der Roost und wagte sich im Anschluss an Mozarts »Entführung aus dem Serail«. Diese nicht einfache Aufgabe bestand das Orchester mit Bravour. Ebenso glänzten die Musiker beim anschließenden »Ivanhoe« von Bert Appermont, in dem sie sich in drei Sätzen mit der Geschichte des Ritters auseinandersetzten.
Im zweiten Konzertteil entwickelten die Sulzbacher spanisches Flair bei Kees Vlaks »Alcazar«, das dieser unter dem Pseudonym Llano geschrieben hatte. Mit »A New Village« folgte ein weiteres Stück des Komponisten, in dem er Gründung, Zerstörung und Wiederaufbau eines Dorfes am Meer musikalisch beschreibt. Danach folgten der bereits eingangs erwähnte »Czardas« von Vittorio Monti, der wahre Begeisterungsstürme im Publikum auslöste, sowie »Highlights From Evita« mit Ausschnitten aus Andrew Lloyd Webbers gleichnamigem Musical.
Offizieller Abschluss des Konzerts bildete John Miles´ weltbekanntes Stück »Music«, in dem vor allem das Blech brillieren konnte. Drei Zugaben musste das Orchester spielen, bevor es von den Zuhörern entlassen wurde: Neben »Mein Regiment« und »Starlight Express« war dies der »Schwabengruß«, mit dem die Musiker dem in diesem Jahr verstorbenen Ehrenmitglied Winfried Zahn gedachten.
Eine besondere Überraschung an diesem gelungenen Konzertabend war der Besuch von zwei Vertretern des Blasorchesters Köpenick aus Berlin: Tina Sperling und Gerhard Schwarz hatten spontan die über 500 km weite Anfahrt auf sich genommen, um die Sulzbacher Musiker einmal live erleben zu können. Auf Einladung der Köpenicker Musiker wird das Symphonische Blasorchester am 17. Juni an deren Veranstaltung „Köpenicker Blasmusiksommer“ teilnehmen und die Besucher in der deutschen Hauptstadt dann mit Musik vom bayerischen Untermain begeistern.
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| Junior-Award 2006 für Edelweiß-Musiker |
Main-Echo, 08. April 2006
Sulzbach. Dem Musikverein Edelweiß Sulzbach wurde anlässlich seines Konzerts am vergangenen Sonntag der »Junior-Award 2006« der Nordbayerischen Bläserjugend verliehen. Der Jugendverband des Nordbayerischen Musikbundes mit fast 900 Vereinen aus Unter-, Mittel- und Oberfranken sowie der Oberpfalz zeichnet mit diesem Preis Vereine aus, die besonders innovativ und engagiert arbeiten und einen gut strukturierten Ausbildungsbereich vorweisen können. Der Sulzbacher Musikverein sei dank einer modernen Vereinsführung sowie innovativen Unterrichtsformen nach vorne ausgerichtet, so Geschäftsführer der Nordbayerischen Bläserjugend, Andreas Kleinhenz. Die Jury habe auch gewürdigt, dass der Unterricht von qualifizierten Fachkräften und Diplom-Musikern und somit auf hohem Niveau erteilt wird. Außerdem hob die Jury die professionelle Darstellung des Musikvereins im Internet hervor (http://www.mv-sulzbach.de). Der Junior-Award gilt jeweils für drei Jahre. Anschließend muss er neu beantragt werden.
red
| Der Czardas reißt alle mit Frühlingskonzert des Musikvereins Edelweiß Sulzbach |
Main-Echo, 06. April 2006
Sulzbach. Der vom Nordbayerischen Musikverband erstmals vergebene Junior Award, ein Preis für vorbildliche musikalische Nachwuchsförderung, ist dem Musikverein Edelweiß Sulzbach beim Frühlingskonzert am Sonntag in der Main- Spessart-Halle verliehen worden. Andreas Kleinhenz überbrachte die Auszeichnung, die nur für drei Jahre gedacht ist und gleichzeitig 24 anderen Blasorchestern zukam.
Den Beweis für die Berechtigung der Ehrung erbrachte das glänzend vorbereitete Jugendblasorchester des Gastgebers mit einer »Masurischen Rhapsodie« von Alfred Bösendörfer, Jahrgang 1938, das unter der umsichtigen Leitung von Winfried Rehse beachtliches Können verriet und auch für die ausgewählten Stücke aus »Mary Poppins« den herzlichen Beifall zu Recht erhielt.Die andere Hauptstütze der intensiven und erfolgreichen Jugendarbeit ist Andreas Fath, Absolvent der Frankfurter Musikhochschule, mit seinen weit reichenden pädagogischen Fähigkeiten. Wie gern hätte man noch mehr von den »Kleinen« gehört, welche die farbige Naturschilderung über Ostpreußen recht plastisch, intonationsrein und ausgewogen wiedergaben.
Das Symphonische Blasorchester delektierte sich an der Ouvertüre zu Mozarts »Entführung aus dem Serail« mit viel Geschick und Einfühlungsvermögen - Blech und Holz brachten sich prächtig ein -, präsentierte farbig und flott »Arsenal« des Belgiers Jan van der Roost und setzte sich dann recht intensiv mit dem Tongemälde »Ivanhoe« von dem legendären schwarzen Ritter in drei langen Sätzen auseinander - da gab es manche musikalische Hürde, die von Winfried Rehse genommen werden musste.
Doch die Sulzbacher waren noch steigerungsfähig. Sie entwickelten spanisches Flair bei Kees Vlaks »Alcazar«. Der auch unter dem Decknamen Llano auftretende Holländer schuf mit »A New Village« eine interessante Komposition, bei der es um Wiederaufbau geht und er zu einer guten Lösung gekommen ist.
Ein Glanzpunkt des Abends war der herrliche »Czardas« von Vittorio Monti - mit einem hinreißenden, schlechthin perfekten Auftritt am Marimbaphon begeisterte Markus Hein die Zuhörer. Selbst die »Highlights From Evita« aus Andrew Lloyd Webbers gleichnamigem Musical standen im Schatten des Czardas-Feuerwerks.
Die musikalischen Visionen von John Miles´ »Music« waren bei den Sulzbachern in guter Hand. Wegen seiner großen Geschlossenheit gilt vor allem dem Blech ein dickes Lob. Aber auch die Klarinetten und Querflöten atmeten Homogenität. Aus der Fülle der Zugaben ragten vor allem die forsch gespielten Märsche »Mein Regiment« und »Schwabengruß« heraus. Durch das Programm führte Dietmar Rehse.
Wolfgang Tulaszewski
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| Große Erfolge für Sulzbachs Musiker |
Main-Echo, 29. März 2006
Sulzbach. Mit dem Jugendblasorchester sowie dem Vororchester hat die Bläserjugend des Musikvereins Sulzbach am vergangenen Wochenende das Verbandswertungsspiel des Musikverbands Vorspessart in Großwelzheim besucht. Das Vororchester überzeugte mit »Theme from Marche Militaire« (Franz Schubert) und »Royal Music« (Michael Praetorius). Dieses Orchester, das als Vorstufe zum Jugendblasorchester gilt und von Andreas Fath geleitet wird, erreichte mit 29 Jungmusikern in der Grundstufe das Prädikat »mit sehr gutem Erfolg teilgenommen«. Einer der Wertungsrichter sprach im anschließenden Wertungsgespräch von einem »sensationellen« Erfolg in Anbetracht des Altersdurchschnitts von gerade einmal elf Jahren. Einen großartigen Erfolg fuhr auch das 35-köpfige Jugendblasorchester mit »Selections from Mary Poppins« (Richard M. Sherman) und »Mazury Rhapsody« (Alfred Bösendorfer) unter seinem Dirigenten Winfried Rehse ein. Die Gruppe trat erstmals in der Mittelstufe an und erreichte sofort das bestmögliche Prädikat »mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen«. Wer das Jugendblasorchester hören möchte: Es eröffnet am Sonntag, 2.April, um 18 Uhr in der Main-Spessart-Halle das Konzert des Symphonischen Blasorchesters.
red
| Zwei Tage Blasmusik in der Bayernhalle 13 Orchester im Wertungsspiel des Verbandes »Vorspessart« |
Main-Echo, 28. März 2006
Karlstein-Großwelzheim. Besonders sorgfältiges Einstimmen war Pflicht am Samstag und Sonntag in der Bayernhalle. Zwei Tage lang konnten Interessierte das alle drei Jahre stattfindende Wertungsspiel des Blasmusikverbandes »Vorspessart« verfolgen. 13 Orchester der insgesamt 40 Mitgliedsvereine stellten sich dabei dem vierköpfigen unabhängigen Jurorenteam.
»Manche positive Überraschung« gab es dabei laut Insider-Aussagen zu erleben, einige Erwartungen wurden auch nicht erfüllt. Insgesamt hätte sich der ausrichtende Verein aus Großwelzheim ein größeres Publikums- und Faninteresse gewünscht. Viele erschienen lediglich zu ihrem Auftritt, packten anschließend wieder Instrumente und Noten zusammen und fuhren heim - ohne sich um die Konkurrenz zu kümmern.
Die Orchester trugen jeweils zwei Werke vor, nämlich ein Selbstwahl- und ein Pflichtstück, die nach einem international üblichen 100-Punkte-System bewertet wurden. Zu hören war dabei unter anderem eine Auftragskomposition des »Vorspessart« an Rudolf Rudin, einen der international renommiertesten deutschen Komponisten, mit dem Titel »Ferne Weite«.
Eingeteilt waren die Vereine in Kategorien, die in Großwelzheim von der Eingangsstufe (1), Unterstufe (2), Mittelstufe (3) bis zur Oberstufe (4) besetzt war. Für die Kategorien 5 (Höchststufe) und 6 (Profiklasse) lagen heuer keine Anmeldungen vor.
Das Jurorenteam wurde vom Bund deutscher Blasmusikverbände zugeteilt. Neben Rudolf Heidler, dem Vorsitzenden des Referats Wertungsspiel, gaben ihr Urteil ab: Professor Rudi Tschabrun (Österreich), Marianne Thalmann (Schweiz) und Aurel Manciu. Als Hospitant war Cornelius Weller anwesend.
Die Bewertung der musikalischen Leistung wurde nach zehn Kriterien vorgenommen, Grundstimmung und Intonation, Tonkultur und Klangqualität, Phrasierung und Artikulation, technische Ausführung, aber auch Rhythmik und Zusammenspiel, Dynamik und Klangausgleich, Tempo und Agogik sowie Interpretation und Stilempfinden. Darüber hinaus zählte der künstlerische Gesamteindruck und die Stückwahl im Verhältnis zur Besetzung und Spielfähigkeit des Orchesters.
Mit hervorragendem Erfolg (100 bis 90,1 Punkte) nahmen folgende Vereine am Wertungsspiel teil: Musikverein Großwelzheim, Musikverein Waldaschaff (beide Kategorie 4), Musikverein Keilberg, Musikverein Edelweiß Sulzbach (beide Kategorie 3), Musikverein Hörstein (Kategorie 2). Die weiteren Ergebnisse sind der nebenstehenden Tabelle zu entnehmen. (Anm. des Webmasters: Unser Musikverein trat nicht zweimal in der Kategorie 3 an. Vielmehr traten wir mit dem Jugendblasorchester in Kategorie 3 und mit dem Vororchester in der Kategorie 1 an. Das Jugendblasorchester erreichte das Prädikat "mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen, das Vororchester ein "mit sehr gutem Erfolg teilgenommen".)
Doris Huhn
| Für gute Stimmung im Land »Bayern 1 unterwegs« mit Radiogrüßen aus Sulzbach |
Main-Echo, 14. März 2006
Sulzbach. »Radiogrüße aus Sulzbach« wurden am Sonntag im Rahmen der Sendung »Bayern 1 unterwegs« live ausgestrahlt. Während sich der Ort durch seine Interpreten und Interviewpartner einem Millionen-Publikum an den Radiogeräten im Freistaat präsentierte, erlebten rund 450 Ortsbürger in der Main-Spessart-Halle die Veranstaltung in Ton und Bild.
»Die Bürgermeisterwahl wird hier kein Thema sein, das muss jeder für sich selbst erledigen«, stellte Moderator Eberhard Schellenberger eingangs fest, deutete das Programm jedoch als vorgezogene musikalische Abschiedsvorstellung für Bürgermeisters Hermann Spinnler aus seinem Amt. Von Sulzbach aus wolle man gute Stimmung im Sendegebiet verbreiten, kündigte Schellenberger an. Er lobte Pfarrer Norbert Geiger, »weil er die Gottesdienste gestern schon gehalten hat, um für heute Freiraum zum Besuch dieser Veranstaltung zu schaffen.«
Sulzbachs klingende Visitenkarte zwischen 9.05 und 10 Uhr wurde mitgeprägt vom Musikverein »Edelweiß« Sulzbach (Leitung Winfried Rehse), der sowohl den musikalischen Startschuss gab, als auch den Abschiedsmarsch zu Gehör brachte, sowie von den Sulzbacher Schoppensängern (Werner Durschang), den Sodenthaler Musikanten (Hubert Amrhein), dem neuen Chor »La Movida« (Olga Bohn-Kaliakina), dem Chor »Esperanza« (Karin Weber, Winied Reis) und Tanja Ammon, am Klavier begleitet von Joachim Schäfer.
Zwischen den künstlerischen Darbietungen wurden kurze Interviews eingestreut. Nachdem Bürgermeister Hermann Spinnler die Marktgemeinde und ihre Umgebung skizziert hatte, erzählte der 84-jährige Walter Eisenträger, warum die Sulzbacher mit Spitznamen »Mainmuscheln« heißen, was vor langer Zeit von den Niedernbergern aufgebracht worden war. Dieser Begriff bildete auch den Inhalt des Preisrätsels, an dem sich das Rundfunkpublikum beteiligen konnte. Axel von Balluseck vermittelte Einblicke in Geschichte und Eigenschaften des Mineralwassers aus dem Ortsteil Soden. Christa Scherf stellte den Sozialkreis Sulzbach vor. Wie im Flug waren die 55 Minuten Sendezeit vergangen. Der Live-Sendung schloss sich ein musikalischer Frühschoppen an, den die Interpreten gestalteten.
helge
| Den Vorstand im Amt bestätigt |
Bayerische Blasmusik, März 2006
Musikverein
Edelweiß Sulzbach: Bei den Wahlen des Musikvereins Sulzbach wurde
Vorsitzender Hermann Seitz mit den Vertretern Werner Dölger und Markus Rehse
sowie Kassenwart Markus Kinz bestätigt. Neu im Amt ist Schriftführerin Anke
Richter sowie die Kassenprüferinnen Elke Diener und Christine Hein. Der
Ausschuss setzt sich zusammen aus Bernward Baron, Herbert Brauner, Ludwig
Diener, Christiane Fries, Wolfgang Gado, Andreas Reis, Alfred Sommer und Maria
Rehse.
Im Anschluss an die Wahl gab der Vorsitzende weitere Funktionsträger bekannt: Die Leitung des Blasorchesters hat Werner Dölger, die Bläserjugend sowie das Jugendblasorchester obliegen Christiane Fries, das musikalische Ausbildungszentrum Petra Roos.
In seinem Rückblick auf das verflossene erfolgreiche Musikerjahr erinnerte Seitz an die »Mexikanische Nacht«, das traditionelle Wunschkonzert, »Way of Lights« und das Landesmusikfest in München.
Seitz teilte mit, dass das Wunschkonzert 2006 wegen des Jugendfestkonzerts mit dem Heeresmusikkorps am 14. November ausfällt.
Aus der »Statistikecke 2005«: Der Musikverein führte 54 Proben (Jugend 88), 19 Ständchen, zehn Kirchen- und fünf Gemeindetermine sowie sieben musikalische Auftritte durch. Außerdem fanden 13 Ausschusssitzungen statt. Aus dem Bericht des Kassenwarts Markus Kinz ging unter anderem hervor, dass sich ein deutlicher Ausgabeposten auf den Kauf von Instrumenten konzentriert. Die Leiterin der Bläserjugend, Christiane Fries, freut sich über die guten Ausbildungserfolge ihrer Schützlinge. Sie wies auf zwei besondere Aktionen hin: im Mai wird das fünfjährige Bestehen des Jugend-Bläserorchesters gefeiert sowie im November das Festkonzert mit dem Heeresmusikkorps Veitshöchheim veranstaltet, dessen Erlös für den Sozialkreis Sulzbach bestimmt ist. Die Ausbildungsleiterinnen Petra Roos und Andrea Dölger vermittelten einen ausführlichen Einblick in ihren unterstützenden Aufgaben- und Einsatzbereich.
Nadja Kloss, Annika Richter, Anna-Lena Sigl, Kathrin Sommer und Julian Staub haben die D1-Leistungsprüfung erfolgreich abgelegt; D2 Miriam Baumgartl, Alexander und Michael Sommer sowie D3 Franziska Richter, Lisa Mühleck, Vera Kloss und Markus Hein.
Seit Januar 2005 leitet Andreas Fath zwei der vier Sulzbacher Jugendorchester.
hg
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| Ihr Ironimus - Glosse des Main-Echos |
Main-Echo, 23. Februar 2006
Liebe Leser
Der Vorsitzende des Sulzbacher Musikvereins fragte den Dirigenten, wie ihm denn die Konzerte im vergangenen Jahr gefallen hätten? Der antwortete, dass er sie sehr genossen habe, auch weil er immer einen ausgezeichneten Blick auf die Musiker hatte. Wer sich beim nächsten Konzert über einen schlechten Sitzplatz ärgert, sollte vielleicht einmal über eine Dirigentenausbildung nachdenken, rät...
Ihr Ironimus
Anm. des Webmasters: In der Tat kam es bei der
Jahreshauptversammlung unseres Musikvereins zu besagtem Wortwechsel zwischen
unserem Vorsitzenden und dem Dirigenten. Jetzt fragen wir uns: Sollen wir den
Dirigenten das nächste Mal nicht einfach durch eine Videokamera ersetzen, damit
dann im Anschluss an das Konzert auch der Rest der Musiker einmal den
fabelhaften Blick vom Dirigentenpult aus genießen kann...?
| Bewährtes Führungsteam gibt für weitere drei Jahre den Ton an Jahreshauptversammlung Musikverein „Edelweiß“ mit Neuwahlen |
NBMB-Online.de, 20. Januar 2006
Sulzbach. Neuwahlen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Musikvereins „Edelweiß“ Sulzbach, die am Samstagabend (14. Jan. 06) statt fand. Vorsitzender Hermann Seitz freute sich, im Proberaum der Braunwarthsmühle unter den 49 Anwesenden auch die beiden Bürgermeisterkandidaten Elmar Helfter und Peter Maurer begrüßen zu können.
In seinem Rückblick auf das verflossene, erfolgreiche Musikerjahr konnte Seitz die „Mexikanische Nacht“ mit sehr guter Resonanz anführen, ebenso wie das traditionelle Wunschkonzert oder „Way of Lights“. Auch nahm man am Landesmusikfest in München teil. Seitz teilte mit, dass das Wunschkonzert 2006 wegen des Jugendfestkonzerts mit dem Heeresmusikkorps am 14. November ausfällt. Aus „Statistikecke 2005“ gab´s unter anderem 54 Proben (Jugend 88), 19 Ständchen, zehn Kirchen- und fünf Gemeindetermine sowie sieben musikalische Auftritte zu vermelden. Insgesamt kam man auf 95 „musikalische Einsätze“ sowie auf 13 Ausschusssitzungen sowie verschiedene andere Anlässe. Zehn Neumitglieder stehen drei Austritten gegenüber. Zurzeit befinden sich 23 Jugendliche in der musikalischen Früherziehung.
Nicht ohne Stolz wies er auf das Anwachsen der Jugendausbildung hin und warnte zugleich, dass man bald an der Grenze des Möglichen angelangt sei. Man müsse sich organisatorisch neu orientieren. Der Vorsitzende stellte einige Gedanken an über das Verhältnis der Marktgemeinde zu Vereinen allgemein und zu den Musikern insbesondere, untermauert durch detaillierte Beispiele wie zeitgerechte und verlässliche Terminabsprachen oder –absagen.
Mit Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen leitete Dirigent Winfried Rehse seinen Bericht ein und hob hervor, dass alle zur Zeit im Musikverein unterrichteten 132 Jugendlichen termin- und leistungsgerecht gefördert werden müssten. Er verglich diese Unterweisungen mit der Charakteristik einer Musikschule. Drei Musiker wirkten im Nordbayerischen Jugendblasorchester mit und sechs nahmen im August an der Unterfränkischen Bläserwoche in Hobbach teil. Seit Januar 2005 leitet Andreas Fath (Dirigent) zwei der vier Sulzbacher Jugendorchester. „Erfolge machen bekanntlich bequem“ sagte Rehse und appellierte an alle Musiker, die Proben nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, „damit das Niveau unserer Konzerte auch in Zukunft gehalten werden kann!“
Aus dem Bericht des Kassenwarts Markus Kinz ging unter anderem hervor, dass sich ein deutlicher Ausgabeposten auf den Kauf von Instrumenten konzentriert. Es gab insgesamt keinen Anlass zu Misstönen.
In ihrem Rückblick für die Bläserjugend konnte deren Leiterin Christiane Fries unter anderem auf insgesamt gute Ausbildungserfolge aufmerksam machen. Sie wies auf zwei besondere Aktionen hin: im Mai auf das fünfjährige Bestehen des Jugend-Bläserorchesters sowie im November auf das Festkonzert mit dem Heeresmusikkorps Veitshöchheim, dessen Erlös für den Sozialkreis Sulzbach bestimmt ist.
Petra Roos und Andrea Dölger (Ausbildungsleitung) vermittelten einen ausführlichen Einblick in ihren unterstützenden Aufgaben- und Einsatzbereich. Unter anderem informierten sie, dass Nadja Kloss, Annika Richter, Anna-Lena Sigl, Kathrin Sommer, und Julian Staub die „D1“-Leistungsprüfung erfolgreich abgelegt haben; „D2“ Miriam Baumgartl, Alexander und Michael Sommer sowie „D3“ Franziska Richter, Lisa Mühleck, Vera Kloss und Markus Hein.
Die fälligen Neuwahlen, von guter Vorarbeit geprägt, gingen zügig vonstatten. Für die nächsten drei Jahre bestätigt wurden: Vorsitzender Hermann Seitz mit Vertretern Werner Dölger und Markus Rehse sowie Kassenwart Markus Kinz. Neu im Amt ist Schriftführerin Anke Richter und die Kassenprüferinnen Elke Diener und Christine Hein. Der Ausschuss setzt sich zusammen aus Bernward Baron, Herbert Brauner, Ludwig Diener, Christiane Fries, Wolfgang Gado, Andreas Reis, Alfred Sommer und Maria Rehse. Im Anschluss an die Wahl gab der alte/neue Vorsitzende weitere Funktionsträger bekannt: Die Leitung des Symphonischen Blasorchesters hat Werner Dölger; die Bläserjugend sowie das Jugendblasorchester obliegt Christiane Fries; das musikalische Ausbildungszentrum Petra Roos.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde den beiden Kandidaten für die Bürgermeisterwahl, Elmar Hefter und Peter Maurer (3.Bürgermeister), die Möglichkeit für Grußworte eingeräumt.
Helmut Gesierich
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| Sulzbacher Musiker: Führung bestätigt Jahresversammlung des Vereins »Edelweiß« - 95 Termine absolviert |
Main-Echo, 18. Januar 2006
Sulzbach. Vorsitzender Hermann Seitz wurde während der Jahresversammlung des Musikvereins »Edelweiß« Sulzbach für drei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt. Seine Vertreter bleiben Werner Dölger und Markus Rehse; Kassenwart: Markus Kinz.
Neu im Amt sind Schriftführerin Anke Richter und die Kassenprüferinnen Elke Diener und Christine Hein. Der Ausschuss setzt sich zusammen aus Bernward Baron, Herbert Brauner, Ludwig Diener, Christiane Fries, Wolfgang Gado, Andreas Reis, Alfred Sommer und Maria Rehse. Werner Dölger leitet das sinfonische Blasorchester, um Bläserjugend und Jugendblasorchester kümmert sich Christiane Fries, das musikalische Ausbildungszentrum betreut Petra Roos.
49 Teilnehmer waren zur Versammlung gekommen. Vorsitzender Seitz erinnerte an Aktionen im vergangenen Jahr: »Mexikanische Nacht«, Wunschkonzert und »Way of Lights« seien erfolgreich gewesen. Ferner habe man am Landesmusikfest in München teilgenommen. Seitz sagte, das Wunschkonzert 2006 falle wegen des Jugendfestkonzerts mit dem Heeresmusikkorps aus Veitshöchheim (14. November) aus. Laut dem Vorsitzenden standen 2005 auf dem Programm: 54 Proben (Jugend 88), 19 Ständchen, zehn Kirchen- und fünf Gemeindetermine sowie sieben weitere musikalische Auftritte. Insgesamt sei man auf 95 »musikalische Einsätze« gekommen.
Starke Jugendausbildung
Zehn Mitglieder seien dem Verein beigetreten, dem stünden drei Austritte gegenüber. Zurzeit nutzten 23 Jugendliche die Angebote in der musikalischen Früherziehung. Die Jugendausbildung funktioniere hervorragend, man habe bald die Grenze des Möglichen erreicht. Organisatorisch müsse man sich neu orientieren.
Dirigent Winfried Rehse sagte, alle 132 Jugendlichen müssten termin- und leistungsgerecht gefördert werden. Drei Musiker wirkten im Nordbayerischen Jugendblasorchester mit, sechs nähmen im August an der unterfränkischen Bläserwoche in Hobbach teil. Seit Januar 2005 leitet Andreas Fath zwei der vier Sulzbacher Jugendorchester. Rehse appellierte an alle Musiker, die Proben nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Aus dem Bericht des Kassenwarts Markus Kinz ging hervor, dass sich ein deutlicher Ausgabeposten auf den Kauf von Instrumenten konzentriert.
Christiane Fries, Leiterin der Bläserjugend, verwies auf gute Ausbildungserfolge. Sie nannte zwei Aktionen: das fünfjährige Bestehen des Jugend-Bläserorchesters im Main, das Festkonzert mit dem Heeresmusikkorps Veitshöchheim im November (Erlös für den Sozialkreis Sulzbach).
Petra Roos und Andrea Dölger (Ausbildungsleitung) gaben bekannt, dass Nadja Kloss, Annika Richter, Anna-Lena Sigl, Kathrin Sommer und Julian Staub die D1-Leistungsprüfung erfolgreich abgelegt haben; D2: Miriam Baumgartl, Alexander und Michael Sommer; D3: Franziska Richter, Lisa Mühleck, Vera Kloss und Markus Hein.
helge
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| Anerkennung für besondere Leistungen Markt Sulzbach würdigt Einsatz der Bürger - Lebensretter Bernd Schwarzkopf |
Main-Echo, 17. Januar 2006
Sulzbach. Besondere Leistungen verdienen besondere Anerkennung. Das ist seit langem Leitlinie der Marktgemeinde, die am Freitag im Saal der »Braunwarthsmühle« zum 20. Mal Bürger für ehrenamtliche Verdienste auszeichnete.
Im Mittelpunkt des Abends standen 48 Personen, deren Leistungen 2005 gewürdigt werden sollten. In die Ehrungen einbezogen waren sieben über 65-jährige, noch aktive Vereinsmitglieder sowie 13 Blutspender, die zwischen 25- und 125-mal zur Ader gelassen worden sind.
Über sich hinausgewachsen
Bürgermeister Hermann Spinnler stellte fest, dass die zu ehrenden Sportler im entscheidenden Moment über sich hinaus gewachsen seien. Er bezeichnete sie als »Sulzbachs Botschafter des Sports«. Für herausragende Erfolge auf Kreis-, Bezirks-, Landes und Bundesebene wurden ausgezeichnet: Turnverein, Leichtathletik: Ingrid Laubender, Robert Schüßler und Günter Löffler; Tischtennis: Hans Neuberger, Manuel Steckermayr und Peter Sommer; Schützengesellschaft: Manuela Kirchgeßner, Lukas Dillenkofer, Adrian Fuchs, Karl-Heinz Henning, Katharina und Ralf Landrock, Melanie Lege, Sebastian Lochmeier, Andreas Schwab, Manuel Seitz und Christof Wolf; Reha-Sportgemeinschaft: Manfred Schwarzkopf; Radfahrerverein Adler Soden: Luisa Goldhammer, Jessica Gorr, Tabea Heinrich, Fabian und Julius Maier; Kegelgesellschaft »Gut Holz«: Volker Schmitt; Sportverein: Hermann Hartlaub.
Garanten für Lebensqualität
Lebensqualität ist laut Bürgermeister Spinnler abhängig vom ehrenamtlichen Engagement; die Gesellschaft müsse solche Leistungen anerkennen. Aus diesem Grund wurde Josef Fries geehrt, der 23Jahre lang Vorsitzender des Gesangvereins »Sängerkranz« war und schon seit 60 Jahren Sänger ist. Eine besondere Ehrung erfuhr auch Herbert Reus, seit 1994 Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr im Ortsteil Dornau.
Der Bürgermeister ging auch auf die zunehmende Förderung der Senioren ein und leitete damit über zur Ehrung von noch aktiven Vereinsmitgliedern über 65 Jahre. Dies sind Greta Reis (Turnverein), Gertrud Christl (Wanderverein), Richard Schüßler (Kegelgesellschaft), Giselinde Hesbacher (Reha-Sportgemeinschaft), Resi Fries (Gesangverein »Sängerkranz«), Alois Rohe (Musikverein »Edelweiß«) und Wendelin Aulbach (Sportverein).
Blutspender bezeichnete Spinnler als anonyme Lebensretter, »Samariter unserer Zeit«. Für 125 Blutspenden wurden Walter Kuhn und Eckart Dreher geehrt; Frank Buhleier und Robert von Gries haben 100-mal Blut gespendet. Heinz Geis spende 75-mal; Manfred Neuberger, Ursula Reus, und Hans-Peter Neu gaben ihr Blut 50-mal, Ingrid Hettinger, Antoinette Eisenträger, Ingrid Fick, Caner Atadiyen und Andreas Ertl 25-mal.
Ein Höhepunkt zum Abschluss war die Auszeichnung eines Lebensretters. Im Mai 2005 hatte Bernd Schwarzkopf auf dem Weg zur Arbeit unweit seiner Wohnung einen bewusstlosen, auf der Straße liegenden Mann gefunden. Er informierte Nachbarn und leistete bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe - der Mann konnte gerettet werden. Dieses beherzte Engagement wurde mit einem Buchgeschenk gewürdigt.
Kulturausschuss engagiert
Für das leibliche Wohl beim gemütlichen Teil des Abends zeichneten Mitglieder des Kulturausschusses im Marktgemeinderat verantwortlich, zusammen mit dem »Mühlenteam« des Restaurants »Braunwarthsmühle«.
helge