| Pressespiegel 2005 des Musikvereins "Edelweiß" Sulzbach |
Hier finden Sie Nachrichten aus der Presse, die unseren Musikverein betreffen oder in denen unser Musikverein erwähnt wird.
| Im Zeichen von Licht und Hoffnung Vorweihnachtliches Konzert des Sulzbacher Musikvereins in der Margaretakirche |
Main-Echo, 13. Dezember 2005
Sulzbach. Mit »Way of Lights« veranstaltete der Musikverein Sulzbach auch in diesem Jahr wieder ein anspruchsvolles vorweihnachtliches Konzert in der Kirche St. Margareta. Das Programm aus älteren und modernen Stücken, sowie zwei Kompositionen aus den eigenen Reihen bot abwechslungsreichen Hörgenuss, der immer wieder durch besinnliche Texte mit dem Advent- und Lichtergedanken verknüpft wurden.
Passend zur Konzerteröffnung präsentierten Bläserensemble und Pauken eine Intrada, welche von Vereinsmitglied Markus Hein komponiert wurde. Das an kirchliche Loblieder und Hymnen erinnernde Werk schaffte die passende Stimmung. Ebenfalls unter der Leitung von Winfried Rehse beeindruckte das Jugendblasorchester mit »Partita Piccola« des Komponisten Henk van Belcum. Das fünfteilige Werk begann mit einer Fanfare, gefolgt von einem ruhigen, sehr harmonisch gespielten Canon. Bei der ausdrucksstarken Sarabande schwebte die Melodienlinie der Holzbläser über dem Stück während tiefe Blechstimmen Dramatik verliehen. Im Chorale entfalteten sich die Einzelstimmen zum klangvollen Ganzen und schlossen das Stück mit der fröhlich-tänzerischen Courante ab.
Melodie voller Sehnsucht
Die bekannte Intrade von Johann Christoph Pezel mit großen Dynamikunterschieden interpretierten die jungen Musiker mit genauen Einsätzen und ohne Hektik und zeigten damit, wie gut sie schon an Auftritte gewöhnt sind. Andreas Hock am Sopransaxophon und Markus Hein an der Orgel präsentierten ein Adagio von Alessandro Marcello. Die sehnsuchtsvolle Melodie, ausdrucksstark und virtuos gespielt und mit harmonischer Orgelbegleitung unterlegt war schlicht ergreifend. Ebenso die Aria von Eugen Bozza, diesmal mit Franziska Richter am Saxophon, wieder mit Orgelbegleitung. Das emotionale Stück umfasste alle Tonlagen, Stimmungen von ruhig bis aufgeregt und dementsprechende Forte- und Pianostellen, alles sehr ausdrucksstark interpretiert.Hohes Holz und tiefes Blech
Das Symphonische Blasorchester eröffnete seinen Auftritt mit »Maria durch ein Dornwald ging«, das Markus Hein als Orchesterversion umgesetzt hat. Einzelne Instrumentengruppen griffen die Melodie auf; besonders eindrucksvoll erschien die Kombination aus hohem Holz und tiefem Blech sowie die Schlussakkorde, die das traditionelle Ende interessant abwandelten und dramatisierten. Von der neuen Reflektion über ein altbekanntes Stück zeigte sich das Publikum hörbar begeistert.
Auch traditionell der Choral »Wachet auf«, diesmal als Bearbeitung von Johann Sebastian Bach. Kontraste zwischen weichem Holz und strahlendem Blechklang sowie die Neukombination einzelner Melodieausschnitte setzten Akzente. Die saubere Artikulation und das gute Zusammenspiel der Musiker unterstrichen die einzelnen Instrumentengruppen.
Modern und auf den ersten Blick weniger Themenbezogen war »The New Village« des Niederländers Kees Vlak. Das Werk beschreibt den Aufbau eines Dorfes, seine Zerstörung durch Vandalen und den hoffnungsvollen Wiederaufbau durch die Bewohner. Hoffen und hoffnungsvolles Erwarten, Elemente der Adventszeit also spannten den Bogen zum Musikstück. Die imposante Aufbruchstimmung zu Beginn wurde durch minimale Veränderungen in der Melodie zu einem Aspekt der Bedrohung, in der die Zuhörer die Spannung fühlen konnten. Nach der Katastrophe zeigt eine melancholische Melodie den zaghaften Wiederaufbruch auf und vermittelt mit ihrem Dur-Charakter einen Hoffnungsschimmer. Auch den triumphierenden, energiegeladenen Schlussteil stellten die Musiker sehr stimmungsvoll dar und malten so die Geschichte mit ihren Tönen.
Klangvolle Basis für Soli
Abschließender Höhepunkt war das Konzert für zwei Trompeten und Orchester von Antonio Vivaldi. Die Gastsolisten Florian Bieber und Andreas Fath bewiesen Ausdauer, Fingerspitzengefühl und ein Ohr für musikalischen Feinheiten und Zusammenspiel, während die übrigen Musiker eine klangvolle Basis für die Solostimmen schafften. Überraschend authentisch konnten die Holzbläser den Charakter von Streichinstrumenten nachempfinden. Einziges, nicht musikalisches Manko am Ende des Konzerts waren die großen Worte um das Talent von Einzelpersonen, die die wunderbare Gemeinschaftsleistung in den Hintergrund stellten und auch nicht recht zu Stimmung und Charakter eines Adventskonzert passen wollten. (Anm. des Webmasters, um Missverständnissen vorzubeugen: Bei diesen Einzelpersonen handelte es sich um die Kinder, die durch den Abend führten, die Solisten sowie den Dirigenten, denen ein kleines Dankeschön überreicht wurde. Die beiden Orchester haben das schönste Geschenk überhaupt von den Zuhörern selbst erhalten: Stehende Ovationen...)
Anna-Lena Höcker
| Musikbund bestätigt Vorstandsteam Vorsitzender Walter Zöller wiedergewählt - Zuschusskürzungen zwingen zum Sparen |
Main-Echo, 29. November 2005
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| Der Vorstand des Nordbayerischen
Musikbundes (von links): Vorsitzender Walter Zöller,
Jugendkreisvorsitzende Melanie Häfner, Kreisdirigent Jürgen Spall,
stellvertretender Vorsitzender Siegfried Postel und
Bezirksvorsitzender Werner Höhn. Foto: privat (Anm. des Webmasters: Korrekterweise ist anzumerken, dass es sich hier nicht um den Vorstand des Nordbayerischen Musikbundes, sondern um den Vorstand des Kreisverbandes Miltenberg im Nordbayerischen Musikbund handelt.) |
Kreis Miltenberg. Bei der Hauptversammlung des Nordbayerischen Musikbundes, Kreisverband Miltenberg, sind Kreisvorsitzender Walter Zöller, Stellvertreter Siegfried Postel und Kreisdirigent Jürgen Spall in ihren Ämtern bestätigt worden. Neu in die Funktion als Kreisjugendleiterin wurden Melanie Häfner und als ihre Stellvertreter Markus Rehse und Kai Steigerwald gewählt.
Bei der Versammlung im Gasthaus »Löwen« am Samstag in Mömlingen stellte Vorsitzender Walter Zöller stellte in seinem Bericht heraus, dass dank der attraktiven Musik und des Leistungsvermögens der sechs Mitgliedskapellen die Zahl der Aktiven um 34 Musikerinnen und Musiker gestiegen sei. So stellen die nunmehr 469 aktiven Musikerinnen und Musiker 20 Prozent des Aktivenpotentials im Kreis Miltenberg dar.
Neben den Konzerten und Serenaden präsentierten der Musikverein Sulzbach und die Mümlingtal-Musikanten aus Mömlingen den Kreisverband beim Bayerischen Landesmusikfest in München und nahmen mit sehr guten Ergebnissen am Wertungsspielen teil. Zudem trat Sulzbach nochmals mit drei Kapellen beim Wertungsspielen beim Bundesbezirksmusikfest in Zirndorf an.
Der Kreisverband organisierte auch ein Seminar für Bläserklassen sowie ein Steuerseminar für Musikvereine. Beide Seminare wurden verbandsübergreifend angeboten und gut besucht.
Als wichtige Termine des kommenden Jahres kündigte der Vorsitzende den Bezirksentscheid im Wettbewerb »Spiel in kleinen Gruppen« am 10. Dezember in Bad Brückenau an. Im Januar folgt in Bamberg die Entscheidung auf Verbandsebene. Auch stellte er die Einführung des Leistungsabzeichens »D Junior« vor. Jungmusiker können nach einer gewissen Zeit der Ausbildung durch speziell geschulte Musiker aus ihrem Verein geprüft und danach das Abzeichen verliehen bekommen. Damit möchte man einen Motivationsschub während der Ausbildung der Jugendlichen erreichen.
Sorgen bereiten jedoch den Funktionären die staatlichen Zuwendungen, welche sowohl vom Land als auch Landkreis um 20 Prozent gekürzt wurden. Höhere Zuwendungen des Bezirks Unterfranken konnten diese Minderungen nicht ausgleichen. Zöller will die organisatorischen Aufwendungen im Verband soweit straffen, dass Beitragserhöhungen vermieden werden können. Um eine Streichung der Zuschüsse für Konzertnoten ab 2007 kommt man jedoch nicht herum.
Walter Zöller berichtete auch von einem Projektorchester, das die beiden Dirigenten Wilco Grootenboer und Andreas Fath aus Jugendlichen der von ihnen betreuten Vereine verbandsübergreifend gegründet haben. Das Abschlusskonzert dieses Projektes findet am 4. Dezember um 17 Uhr in der TV-Halle Mömlingen statt.
Kreisdirigent Jürgen Spall berichtete von den D1/D2-Kursen. 20 Jungmusiker haben die Prüfung bestanden. Zwei Aktive erlangten an der Musikakademie Hammelburg das Goldabzeichen.
Die Kreisjugend berichtete von einem Freiluft-Volleyballturnier das mit sieben Mannschaften um die Blasmusik-Sparkassen-Pokale mit anschließendem Grillfest in Sulzbach.
Bezirksvorsitzender Werner Höhn hatte Neuigkeiten aus dem Bezirk und Landesverband mitgebracht. Neben den Sparmaßnahmen wurde auch über die Umgestaltung der Bezirks- und Bundesversammlung in eine Delegiertenversammlung diskutiert und die Vorzüge herausgestellt.
red
| Webber-Hit ganz oben auf der Wunschliste |
Main-Echo, 20. Oktober 2005
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Sulzbach. Stolz ist der
Musikverein »Edelweiß« auf sein 36-köpfiges Jugendblasorchester, das unter
Leitung von Andreas Fath am Sonntag das traditionelle Wunschkonzert in der Aula
der Volksschule eröffnete (unser Bild). Die Moderation lag in den Händen von
Vera Kloss, Mitglied des Jugendblasorchesters. Der Tradition folgend, verwöhnten
die Aktiven des großen Blasorchesters unter Leitung von Winfried Rehse ihr
Publikum mit Darbietungen, die zuvor aus einem Wunschkatalog hatten ausgewählt
werden können. Das Spektrum reichte von volkstümlich bis modern. Die Wunschliste
wurde angeführt von »Jesus Christ Superstar« (Andrew Lloyd Webber), gefolgt von
»Erinnerungen an Zirkus Renz« (Gustav Peter) und »Abba Cadabra« (Johan de Meij). helge / Helmut Gesierich |
| Musikalische Perfektion Jungmusiker aus dem Landkreis ausgezeichnet |
Main-Echo, 19. Oktober 2005
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| Über das Leistungsabzeichen in Gold des Nordbayerischen
Musikbunds aus der Hand des Kreisdirigenten Jürgen Spall freuten
sich Lisa Mühleck (Klarinette) und Markus Hain (Schlagzeug) aus
Sulzbach. Foto: Manfred Seemann |
Kreis Miltenberg. Die Ausbildung von Jungmusikern hat im Kreisverband Miltenberg des Nordbayerischen Musikbunds (NBMB) einen hohen Stellenwert. In den vergangenen Wochen haben sich 22 Nachwuchskräfte aus den Mitgliedsvereinen erfolgreich auf die verschiedensten Leistungsstufen vorbereitet.
Das Leistungsabzeichen in Gold der Stufe D3 schafften an der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg mit überzeugendem Spiel die Jungmusiker Lisa Mühleck (Klarinette) und Markus Hain (Schlagzeug), beide Musikverein Sulzbach. (Anm. des Webmasters: Korrekt schreibt sich Markus' Nachname "Hein".)
In der Stufe D2 haben das Leistungsabzeichen in Silber erworben: Sophia Hahn (Querflöte) und Nathalie Fries (Querflöte) vom Musikverein Trennfurt. Miriam Baumgartl (Klarinette), Alexander Sommer (Trompete) und Michael Sommer (Schlagzeug), alle vom Musikverein Sulzbach, sowie Julia Buchert (Posaune) von den »Mümlingtalmusikanten«, Mömlingen. Das Leistungsabzeichen in Bronze der Stufe D1 absolvierten: Anna-Lena Sigl (Querflöte), Kathrin Sommer (Querflöte), André Amrhein (Klarinette) Nadja Kloss (Trompete), Annika Richter (Trompete) und Julian Staub (Euphonium), alle Musikverein Sulzbach. Lea Schipniewski (Querflöte) von den »Mümlingtalmusikanten«, Mömlingen, Simon Deckenbach (Tenorhorn) von den »Young Symphonics«, Wörth, sowie Mona Salwender (Querflöte), Elena Seiler (Querflöte), Verena Münig (Klarinette), Christine Ühlein (Klarinette), Michael Zöller (Flügelhorn) und Florian Ühlein (Tenorhorn), alle Musikverein Trennfurt.
Am Prüfungstermin übergaben Kreisdirigent Jürgen Spall und Kreisvorsitzender Walter Zöller den Absolventen die Urkunde sowie das Leistungsabzeichen. Als Dozenten konnte der NBMB für das Holzregister Bernd Sieg, Soloklarinettist beim Heeresmusikkorps 12 Veitshöchheim, für das Blechregister Wilco Grootenboer und für das Schlagwerk Andreas Voigt gewinnen. Für die Vorbereitung, Organisation und Gesamtleitung der Jungmusiker Ausbildung in der Volksschule Wörth war Prüfungsvorsitzender und Kreisdirigent Jürgen Spall verantwortlich.
ms
| Brände sind zur Nebensache geworden Geschenke und Glückwünsche: Feierlichkeiten 125 Jahre Feuerwehr |
Main-Echo, 16. September 2005
Sulzbach. Brände sind zur Nebensache geworden für die Feuerwehren. In Sulzbach machen gerademal zehn Prozent der Einsätze aus. Das erfuhren die Gäste der Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen der Wehr am Wochenende.
Eine Großübung mit den Nachbarwehren aus Soden, Dornau, Ebersbach, Leidersbach, Rossbach und Hausen markierte am Samstag den Start der Jubiläumsfeier. 89 Floriansjünger, unterstützt von vier Helfern der BRK-Bereitschaft Sulzbach waren am Bauhof in der Spessartstraße eingesetzt.
Kommandant Michael Panocha erläuterte den Zuschauern die einzelnen Übungsteile. Während das Gebäude 1 mit Abstellplätzen für Fahrzeuge und Anhänger als unkritisch eingestuft wurde, war Gebäude 2 teilweise kritisch. Hier sind Schlosser- und Schreinerwerkstatt untergebracht, Späne, Lacke und Lösungsmittel ein Brandrisiko. Als kritisch angesehen wurde Gebäude 3 mit Abstellplätzen für Fahrzeuge, einem Dieseltank sowie Fässern für Altöl und Altbatterien. Vom Balkon der Hausmeisterwohnung musste eine Familie mit zwei Kindern über die Drehleiter in Sicherheit gebracht werden. Rauch hatte den Fluchtweg durchs Treppenhaus abgeschnitten. Nach dem Gottesdienst am Sonntagvormittag marschierten Fahnenabordnungen der Vereine unter den Klängen des Musikvereins Edelweiß zum Feuerwehrgerätehaus.
Pfarrer Norbert Geiger segnete einen Versorgungsanhänger, ein Rettungsboot sowie einen Gabelstapler. Er betonte, dass der Segen nicht für die Fahrzeuge bestimmt sei, sondern für die damit helfenden Frauen und Männer.
Anforderungen enorm gewachsen
Kommandant Michael Panocha stellte fest, dass Sulzbachs Bevölkerung und damit die Anforderungen in den vergangenen Jahren enorm gewachsen seien. Brandeinsätze seien mit einem Anteil von zehn Prozent fast zur »Nebensache« geworden. »Somit hat der Name Feuerwehr eigentlich seine ursprüngliche Bedeutung verloren. Denn es gibt kaum noch eine Not- oder Gefahrensituation, wo nicht auf das Mädchen für alles zurück gegriffen wird.«
Die Einsätze verlangten Kenntnisse als Ersthelfer, Seelsorger, Berater, Straßenkehrer, Hilfspolizist, Forstarbeiter, Metallarbeiter, Schreiner, Imker, Kraftfahrer, Elektriker? Dieses Spektrum sei nur mit der »Motivations- und Glücksdroge Helfen« zu bewältigen, so Panocha.
»125 Jahre Feuerwehr in Sulzbach stehen für 125 Jahre Sicherheit«, so Bürgermeister Hermann Spinnler. Nicht ohne Stolz erwähnte er, dass in den drei Ortswehren (Sulzbach, Soden, Dornau) 114 Frauen und Männer im aktiven Dienst seien, und dass 42 Jugendliche einen Großteil ihrer Freizeit für die Ausbildung aufwendeten.
Aus der Feuerwehr, die lange Zeit nur Brände löschen konnte, habe sich in den vergangenen Jahrzehnten eine »universelle Eingreiftruppe« entwickelt, die kompetent und schnell unterschiedlichste Gefahrensituationen bewältigen müsse. Für die Jugendarbeit überreichte Spinnler einen Briefumschlag mit »Fördermitteln«.
Landrat Roland Schwing wies der Sulzbacher Feuerwehr eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Ortes zu. Sie sei Sicherheitsgarant vor Ort, auf den stets und rund um die Uhr Verlass ist. »Die Freiwillige Feuerwehr ist nicht irgendein Freizeitclub, um Spaß zu haben, sondern sie ist im Rahmen von Ausbildung und Einsatz ein echter Knochenjob - der natürlich Freude macht.«
Feuerwehrdienst sei in gewisser Hinsicht auch ein Hobby, bei dem man sich jedoch verpflichte, für die Allgemeinheit präsent zu sein.
Helmut Gesierich
| Nicht nur Blech im munteren Spiel Unterfränkischer Bläsernachwuchs überzeugt in Hobbacher Schullandheim |
Main-Echo, 30. August 2005
Hinweis des Webmasters: An dem Fortbildungsseminar in Hobbach nahmen auch die folgenden sechs Jugendliche aus unserer Bläserjugend teil: Miriam Baumgartl, Carolin Fries, Elena Mühleck, Alexander Sommer, Maximilian Sommer und Michael Sommer.
OBERNBURG. Der unterfränkische Bläsernachwuchs gibt immer wieder zu großen Hoffnungen Anlass. Das Abschlusskonzert des hochklassigen Fortbildungsseminars im Hobbacher Schullandheim übertraf alle Erwartungen. Selbst Anfänger sind nach Ansicht ihrer Dozenten über sich hinaus gewachsen, wenn es um die Bewertung ihrer Soli geht.
Immerhin haben die 63 ausgewählten Zwölf- bis 18-jährigen Holz- und Blechbläser aus 370 unterfränkischen Musikvereinen bis zu zehn Stunden täglich geübt, um das anspruchsvolle Programm in den Griff zu bekommen. Die Gesamtleitung hatte Bezirksdirigent Jürgen Weyer aus Neustadt an der Saale. Dem 32-jährigen Musikpädagogen und Solotrompeter ging es nicht nur um das intonationsreine und homogene Zusammenspiel im Großen Orchester, sondern auch um Ensemble-Vorträge.
Franz Schuberts Militärmarsch Nr. 1 führte ein aus Hörnern und Tuben bestehendes Oktett unter der Leitung von Tanja Domes auf, während George Bizets berühmte »Habanera And March Of The Toreardos« aus dessen Oper »Carmen« 17 Klarinetten und Querflöten dank der intensiven Vorbereitung durch Tanja Domes sehr sauber bliesen. Bei dem einfühlsamen Bachchoral »O Jesu Christ, mein Lebenslicht« und der etwas missglückten Kantate Nr. 118 war dagegen nur Blech im Spiel. Bei dem Choral bestach vor allem das Trompetensolo von Weyer, der gleichzeitig die Leitung hatte. Es ist beileibe kein Beinbruch, wenn wegen Bachs schwieriger Polyphonie die jungen und ehrgeizigen Musikerinnen und Musiker bei der Kantate an ihre Grenzen stießen.
Für großes Schmunzeln sorgten fünf Schlagzeuger, die auf selbstgebastelten Schlagzeugen aus Pappkartons das Stück »Boxing Day« von Wolfgang Reifeneder humorvoll präsentierten. Das von Weyer ebenfalls geleitete Große Orchester beeindruckte durch die harmonische Wiedergabe und weitgehende Notentreue der vorwiegend amerikanischen Kompositionen. Das farbige Tongemälde »Southwinds« von Douglas Court kam ausdrucksmäßig gut herüber, desgleichen »Rockseason« des Deutschen Fritz Mensching mit seinen aufputschenden Jazz-Rhythmen.
Festlich und beschwingt klang »Queen in Conzert« (Jay Bocook), und die »Herndon Exaltations« von Robert W. Smith waren voller überraschender Klangbilder und -effekte nebst den dominierenden Klarinetten-Soli. Natürlich gab es für die fetzige Swingnummer von Count Basy »Jumping At The Woodside« begeisterten Applaus.
Für nicht wenige war der vielbeklatschte Auftritt der Big Band vielleicht der eigentliche Höhepunkt der Matinee. Titel, wie »Jogging« (Werner Tauber), »Just Before Midnight« (Howard Rowe), oder das Medley »Beatles Boogie« gingen nicht nur in die Beine, sondern auch wundervoll ins Ohr. Und dabei ist die Band erst während der Bläserwoche zusammengestellt worden. Herrlich der Schmachtfetzen »This Guy?s In Love With You« des unvergessenen Burt Bacharach. Nicht weniger umwerfend schön der Ohrwurm »All The Things You Are« aus der Feder von Jerome Kern.
Bandleader Klaus Hammer hat an dieser zusammengewürfelten Truppe ein kleines Wunder vollbracht. Das große Finale endete im Beisein von Werner Höhn, dem Bezirksvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes von Unterfranken, mit dem brillanten »Einzug der Plagiatoren« von Siegfried Bethmann für Großes Orchester. Die Komposition besteht aus 32 bekannten Märschen und ist eine reizende musikalische Persiflage.
Wolfgang Tulaszewski
| Begegnungen bei Matetee und kurpischer Hochzeit Gemeinsames Fest stimmt Sulzbacher samt Gästen aus Argentinien und Polen auf Weltjugendtag in Köln ein |
Main-Echo, 16. August 2005
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| "Die kurpische Hochzeit" zeigte das Folklore-Ensemble Zarnlatzki
aus dem polnischen Czarnia. Das Stück stellt eine abwechslungsreiche
Mischung aus Aktion, Musik, Gesang und traditionellen Tänzen dar.
Das Bild zeigt die Tanz-Szene, in der die Aussteuerstücke für das
junge Brautpaar (Mitte) nach und nach auf eine Stange gehängt oder
vor Ihnen abgelegt werden. |
Sulzbach. Seit einigen Tagen halten sich Jugendabordnungen aus Argentinien und Polen in Sulzbach auf (wir berichteten). Nach einem Empfang für die Gäste am Freitagvormittag im Rathaus, war im Rahmen der Vorbereitung und Einstimmung auf den Weltjugendtag für den Abend ein buntes »Fest der Begegnung« mit Sulzbacher Bürgern angesagt.
Nachdem Pfarrer Norbert Geiger die mehr als 200 Besucher in der St.-Annakirche begrüßt hatte, übernahm Gordon Trautmann die Moderation. Hinter den Kulissen sorgten Regina Krebs und Pastoralreferent Andreas Bergmann mit ihrem Team für einen reibungslosen Ablauf. Eröffnet wurde die Feier von einem Blechbläserensemble des Jugendorchesters Sulzbach (Leitung: Winfried Rehse).
Tänze und Lieder verbinden
Sechs Jugendliche aus Cordoba (Argentinien) brachten dem Publikum einen typisch argentinischen Brauch näher - das (geräuschlose) »Matetee-Schlürfen« mit einem Saugröhrchen. In einer Gemeinschaft ist dies der symbolische Ausdruck für gutes Einvernehmen und Freundschaft. Zudem bot ein Paar mit »Chacarera« und »Gato« zwei temperamentvolle argentinische Tänze dar, gefolgt von Liedern durch die Solistin Lucrecia Sotelo mit ihrer Gitarre. Drei junge Paare einer Aschaffenburger Tanzschule legten anschließend noch einen Cha-Cha-Cha und einen Tango aufs Parkett.
Den Höhepunkt des Abends markierte das vom kurpischen Folklore Ensemble »Zarniatzi« aus Czarnia (Polen) aufgeführte Theaterstück »Die kurpische Hochzeit - Der Umzug der Braut zum Bräutigam«. Die 26 Jugendlichen in ihren Trachten zeigten eine bunte Mischung aus Aktion, Musik, Gesang sowie traditionellen Tänzen. Als Zugabe wagten sie zusammen mit Partnern aus dem Publikum erste kurpische Tanzschritte. Das Fest klang aus mit dem in Deutsch, Polnisch und Spanisch vorgetragenen Mottolied zum Weltjugendtag »Venimus adorare eum?«
helge
| Sulzbacher Bläserjugend beweist großes
Können Dreifacher Erfolg beim Bundesbezirksmusikfest Zirndorf |
Main-Echo, 22. Juni 2005
Sulzbach. 78 Jungen und Mädchen der Bläserjugend des Musikvereins »Edelweiß« Sulzbach besuchten am vergangenen Wochenende das Bundesbezirksmusikfest des Nordbayerischen Musikbundes in Zirndorf bei Nürnberg. Mit drei Gruppen stellten sie sich beim Wertungsspiel der Jury. Alle drei Ensembles schnitten ausgezeichnet ab.
Das Jugendblasorchester (musikalischer Leiter Winfried Rehse) erreichte in der Unterstufe mit den Stücken »Olympic Tune« (T. Berghoff) und »The Castle of Bray« (Kees Vlak) 93 Punkte und damit das bestmögliche Prädikat »mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen«. »Klangheit, Klangorganisation, technisches Spielvermögen sowie die rhythmische Ausarbeitung waren vorzüglich«, urteilte die Jury. Vor allem Intonation und harmonische Struktur des 36-köpfigen Orchesters wurden gelobt.
Das Vororchester des Sulzbacher Musikvereins konnte mit »The Merry Clockmaster« (Luigi di Ghisallo) und »La Cucaracha« (J. Higgins) überzeugen. Die 18 jungen Talente - ebenfalls von Winfried Rehse geleitet - erreichten in der Grundstufe 83 Punkte und damit das Prädikat »mit sehr gutem Erfolg teilgenommen«. Als ein »Ensemble mit schon beachtlichen Fähigkeiten im Zusammenspiel und in der rhythmischen und technischen Wiedergabe der gewählten Literatur« wurde es von der Jury gelobt. In Klangqualität und Dynamik gebe es noch Entwicklungspotenzial.
Als dritte Gruppe trat unter Leitung von Andreas Fath die Bläserklasse an. Sie trug »Winter Ade« (Arr. Winfried Rehse) und »Essential Elements« (J. Higgins) vor. Die 24 Mädchen und Jungs erlernen erst seit September 2004 gemeinsam ihre Instrumente. Beim Wertungsspiel erreichten sie mit 80,33 Punkten bei ihrem 1. Wertungsspiel auf Anhieb das Prädikat »mit gutem Erfolg teilgenommen«. Auch die Jury erkannte in dem Spiel der Bläserklasse »eine gute Grundlage bläserischer Ausbildung«.
Der Musikverein will heuer zum 4. Mal eine Bläserklasse starten. Hierzu findet am heutigen Mittwoch um 17 Uhr in den Räumen des Musikvereins in der Braunwarthsmühle eine Informationsveranstaltung für interessierte Kinder und ihre Eltern statt. Es können verschiedene Instrumente ausprobiert werden. Musiklehrer des Vereins stehen für Fragen bereit.
red
| Urkunden und Medaillen für sehr gute
Leistungen Kreativität wird beim Jugendkulturpreis belohnt |
Main-Echo, 13. Juni 2005
Kreis Miltenberg. Die Preisträger des Jugendkulturpreises erhielten wieder eine Urkunde und eine Medaille, die als Unikat von Cora Leimeister (Wörth) gestaltet wurde.
...
Der zweite Preis ging an Lisa Becker (Elsenfeld), Ann-Kathrin Berninger (Walldürn), Verena Hock (Miltenberg), Stefan Ravnikar (Miltenberg), Michael Geiger (Külsheim), das Duo Franziska (Sulzbach) und Lisa Kehrer (Ringheim) (Anm. des Webmasters: Bei Franziska Richter, die in unserem Orchester mitspielt, wurde der Nachname vergessen; ihr und ihrer Kollegin Lisa gratulieren wir recht herzlich zu dem Erfolg) und das Bläserensemble Verena Hock, Judith Nagel, Daniela und Carolin Ziegler (alle Miltenberg). Den dritten Preis bekamen Paul und Regina Roßmann (Eschau), Lisa Zöller (Wörth), Ralf Hauenschild (Obernburg), Loretta Meister (Amorbach), das Bläserduo Verena Hock und Sven Packhäuser (Miltenberg), das Bläserduo Fabian König und Tobias Ravnikar (Großheubach/Miltenberg), das Bläser-Ensemble Michael Geiger (Külsheim), Juliane Demel (Miltenberg), Stefan Ravnikar (Miltenberg) und das Jugendstreichorchester der Musikschule Obernburg.
cs
| Mömlinger und Sulzbacher in München
erfolgreich Bayerisches Landesmusikfest mit 11000 Teilnehmern |
Main-Echo, 09. Juni 2005
Mömlingen. Das 10.bayerische Landesmusikfest ging jüngst in München über die Bühne. Knapp 300 Blasorchester mit 11000 Musikern hatten an fünf Tagen in der Landeshauptstadt musiziert. Mit von der Partie waren die Mümlingtal-Musikanten aus Mömlingen und der Musikverein »Edelweiß« Sulzbach (wir berichteten). Sie nahmen mit Erfolg an einem Wertungsspiel teil.
Zum Finale am Sonntag trafen sich Blasmusikkapellen und Fanfarenzüge auf dem Gelände der Bundesgartenschau. Ministerpräsident Edmund Stoiber ging auf die Bedeutung der Laienmusik für die Völkerverständigung im vereinten Europa ein. Gleichzeitig diene die Blasmusik dazu, die bayerische Identität zu bewahren und zu stärken.
Bläser aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an dem europaweit größten Musikfest teil. Außerdem waren Gäste aus Ungarn, Tschechien, Italien, Österreich und aus den USA angereist. Auf Open-Air-Bühnen zwischen Hofgarten und Marienplatz sowie auf dem Gelände der Bundesgartenschau fanden Events statt. Ein Höhepunkt war die »Night with Proms«, bei der sich das Sinfonische Blasorchester des Musikbunds von Ober- und Niederbayern zusammen mit großem Chor und bekannten bayerischen Künstlern wie dem Saxofonisten Klaus Kreuzeder und Hans-Jürgen Buchner von »Haindling« präsentierte.
Beim Wertungsspiel stellten sich die Musikvereine einer Jury. Das Sinfonische Blasorchester des Musikvereins Sulzbach errang die Auszeichnung »mit ausgezeichnetem Erfolg«. Die Mümlingtal-Musikanten erhielten das Prädikat »mit sehr gutem Erfolg«.
Auf dem Programm des Landesmusikfests standen mehrere Stilrichtungen - von der Volks- und Marschmusik über Klassik, Bigband-Swing bis zu fetzigem Night-Groove. »Wir wollen die Blasmusik auf eine breite Basis stellen und zeigen, dass sie nicht nur mit Volksmusik gleichzusetzen ist«, so Manfred Ach, Präsident des Bayerischen Blasmusikverbands. Blasmusik stehe auch für Konzert-Musik auf höchstem Niveau.
Der Bayerische Blasmusikverband zählt über 100000 Mitglieder in 2300 Blaskapellen und Spielmannszügen. Hiervon sind alleine 900 Vereine mit 37000 Musikern im Nordbayerischen Musikbund organisiert, dem auch die Mömlinger und Sulzbacher angehören. Der Nordbayerische Musikbund wird 2007 das deutsche Bundesmusikfest in Würzburg ausrichten. Hierzu werden rund 15000 Musiker erwartet.
red
| Abwechselungsreich und topfit |
Bayerische Blasmusik, Mai 2005
Musikverein
Sulzbach: Dass die Sulzbacher Orchester musikalisch topfit sind, bewiesen sie
bei ihrem Konzert. Weder Tempi- noch Rhythmuswechsel schienen den Musiker(inne)n unter Leitung von Winfried Rehse Probleme zu
bereiten.
Entsprechend abwechslungsreich war das Programm: Musik aus Filmen wie »Fluch der Karibik«, mit der das Jugendblasorchester eindrucksvoll sein Können bewies, Klassik, wie »Hymne und der Triumphmarsch« aus Verdis »Aida«, Musical-Melodien wie das Medley aus »Starlight-Express«, das mit Gänsehaut-Garantie gespielt wurde.
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Perfekter Interpretation
folgte frenetischer Beifall: das Sulzbacher Blasorchester |
Das sinfonische Blasorchester zeigte keinerlei Berührungsängste und schreckte auch nicht vor allseits bekannten Stücken wie Carl Orffs »Carmina Burana« oder Abbas »Dancing Queen« zurück, die schätzungsweise jeder Dritte zu Hause auf CD besitzt und ein dementsprechend perfektes Spiel mit ebensolcher Interpretation gewohnt ist. Doch die Sulzbacher brauchten keinen Vergleich zu scheuen, wie der frenetische Beifall nach jedem Stück bewies.
Selbst Bürgermeister Hermann Spinnler war so begeistert, dass er nach der ersten Zugabe spontan das Mikrofon ergriff und Musikern und Publikum seine soeben getroffene »einsame Entscheidung« mitteilte: »Ich erlasse euch die Hallengebühr.« Zwei von beiden Orchestern gemeinsam gespielte Stücke beendeten einen wunderbaren Abend mit ausgefallener Blasmusik.
nab
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| Konzert mit Gänsehaut-Garantie |
Die Blasmusik, Mai 2005
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Der Musikverein Sulzbach
braucht keinen Vergleich zu scheuen. |
SULZBACH. Mit »das Konzert« hatten die Verantwortlichen des Musikvereins Sulzbach dem musikalischen Ereignis einen recht schlichten Titel gegeben. Dieses war allerdings alles andere als schlicht. Was vor allem das »erwachsene Orchester« bietet, ist Blasmusik auf höchstem Niveau. Weder Tempi noch Rhythmus oder Stimmungswechsel innerhalb eines Stücks schienen den Musikern unter Leitung von Winfried Rehse Probleme zu bereiten.
Dementsprechend abwechslungsreich war auch das Programm: Musik aus Filmen wie »Fluch der Karibik«, mit der das Jugendblasorchester eindrucksvoll sein Können bewies, Klassik, wie die »Hymne und der Triumphmarsch« aus Verdis Aida, Musical-Melodien wie das Medley aus »Starlight-Express«, das mit Gänsehaut-Garantie gespielt wurde. Das Blasorchester zeigte keinerlei Berührungsängste und schreckte auch nicht vor allseits bekannten Stücken wie Carl Orffs »Carmina Burana« oder Abbas »Dancing Queen« zurück, die schätzungsweise jeder Dritte zu Hause auf CD besitzt und ein dementsprechend perfektes Spiel mit eben solcher Interpretation gewohnt ist. Doch die Sulzbacher brauchten keinen Vergleich zu scheuen, wie der frenetische Beifall nach jedem Stück bewies.
Selbst Bürgermeister Hermann Spinnler war so begeistert, dass er nach der ersten Zugabe spontan das Mikrofon ergriff und Musikern und Publikum seine soeben getroffene »einsame Entscheidung« mitteilte: »Ich erlasse euch die Hallengebühr.« Zwei von beiden Orchestern gemeinsam gespielte Stücke beendeten einen wunderbaren Abend.
Nina-Anna Beckmann
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| Grenzenlose Partnerschaft 25 Jahre mit Leben erfüllt Gäste aus Urrugne feiern mit ihren Freunden in Sulzbach - Festakt: gegenseitige Geschenke und Versprechen - Heute Bayerischer Bierabend |
Main-Echo, 03. Mai 2005
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Eine Baskenmütze und eine
kunstvolle »Makhila«, ein baskischer Wanderstab, erhielt Bürgermeister
Hermann Spinnler als Geschenk von seinem französischen Amtskollegen Léon
Marin. Der Sulzbacher Gemeindeschef revanchierte sich mit einem Kissen
aus Spessartsandstein, auf dem zwei ineinander verschlungenen Ringen die
»Silberhochzeit« der Jumelage symbolisieren. Gefertigt wurde es von der
Sulzbacher Steinbildhauerin Helena Papantonioy. |
Sulzbach. Herzlich wurden die 70 Gäste aus dem französischen Urrugne mit Bürgermeister Léon Marin an der Spitze am Samstagabend in ihrer Partnergemeinde Sulzbach von Bürgermeister Hermann Spinnler und den Gastfamilien empfangen. Seit 25 Jahren wird die grenzübergreifende Jumelage gepflegt. Aus Anlass dieses Jubiläums wurde drei Tage lang ausgelassen gefeiert.
Dem Festgottesdienst am Sonntag, den Pfarrer Norbert Geiger in der Kirche St. Margareta zelebrierte, geben Fahnenabordnungen der Ortsvereine und der Musikverein Sulzbach eine feierlichen Rahmen. Die beiden Bürgermeister hielten die Lesung in ihrer jeweiligen Muttersprache und legten zum Gedächtnis der Verstorbenen einen Kranz nieder.
Anschließend wurde der Kirchplatz zum Ort partnerschaftlicher Begegnung zwischen den Gästen aus Urrugne und Sulzbacher Einwohnern. Die gegenseitige Verständigung war kaum ein Problem und wurde notfalls mit Händen und Füßen gesichert. Im mit den jeweiligen Landesfarben und den Ortswappen geschmückten Saal folgte der offizielle Teil der Partnerschaftsfeier mit geladenen Gästen. Den Auftakt gab ein zehnköpfiges Bläserensemble des MV Sulzbach, gefolgt von einem Ehrentanz mit einem Pfeifer, Trommler und Tänzer der baskischen Musik- und Tanzgruppe »Airoski«.
Bürgermeister Spinnler erinnerte in seiner in Deutsch und Französisch gehaltenen Festrede an markante Stationen in der 25-jährigen Geschichte dieser Partnerschaft, »die immer Begegnungen zwischen den Menschen unserer Gemeinden waren. ? Ohne das Engagement der Menschen auf beiden Seiten kann eine Partnerschaft nicht mit Leben erfüllt werden. Völker können sich nur verständigen, wenn die Menschen sich verstehen.« In diesem Zusammenhang begrüßte er speziell Madeleine Dhers und Meta Seitz, die Witwen der beiden einstigen »Triebfedern« für diese Partnerschaft.
Bürgermeister Marin freute sich, dass die Kontakte zwischen den Vereinen schon so lange und so intensiv angehalten hätten und das gegenseitige Misstrauen früherer Jahrzehnte der Vergangenheit angehört. »Wir sollten weiterhin zusammen helfen, unsere gemeinsame Zukunft zu gestalten - jeder Einzelne ist zur Mitwirkung angesprochen.« Marin dankte für die herzliche Aufnahme der Delegation lud zum Gegenbesuch der Jubiläumsfeier in Urrugne im nächsten Jahr ein.
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Die Sprache bildete während
der Begegnung der Sulzbacher mit ihren Gästen aus Urrugne auf dem
Kirchplatz am Sonntagvormittag bei »Königswetter« keine Barriere.
Wichtig war das herzliche Miteinander und die Verständigung, die
notfalls »mit Händen und Füßen« unterstützt wurde. |
Beitrag für den Frieden
Als Vertreterin des Landrates betonte Emmi Fichtel, diese Partnerschaft zähle zu den ältesten im Landkreis. »Hierzu braucht es Menschen, die einsichtig und bereit sind, Zielsetzungen an eine Partnerschaft zu knüpfen.« Fichtel wies auf die Zusammenarbeit der Schulen hin. Die heutige Jugend solle diese Partnerschaft später weiter tragen und damit einen Beitrag zur Völkerverständigung und für den Frieden leisten.
Als Gastgeschenke nahm Bürgermeister Spinnler eine überdimensionale Baskenmütze sowie eine wertvolle »Makhila« - einen kunstvoll gearbeiteten baskischen Wanderstab, der mit einem kleinem Dolch ausgerüstet ist - in Empfang. Vom Markt Sulzbach erhielt Bürgermeister Marin zur »Silberhochzeit der Partnerschaft«, (Spinnler) unter anderem ein aus Spessartsandstein gearbeitetes Kissen mit Jubiläumsinschrift und zwei ineinander verschlungenen Ringen als Symbol der lang anhaltenden Partnerschaft. Dieses gewichtige Werk wurde von der Sulzbacher Steinbildhauerin Helena Papantonioy geschaffen. Vom Wanderverein, der Mitte der 70er Jahre die Keimzelle für die heutige Partnerschaft bildete, überreiche Hermann Gado ein großes Erinnerungsfoto mit dem inzwischen verstorbenen Förderer René Dhers.
Als Zeichen der Erneuerung des Partnerschaftsversprechens für die nächsten 25 Jahre unterzeichneten beide Rathauschefs stellvertretend für die Bürger Urkunden. »Diese Freundschaft dient letztlich dem friedlichen Zusammenleben unserer Völker in Europa«, waren sich beide einig. Beim Mittagessen und danach in geselliger Runde sorgten baskische Lieder und Tänze für Unterhaltung.
Am Montag standen in Würzburg ein Empfang durch Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer und eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Heute wird vormittags die Sodenthaler Mineralbrunnen GmbH besichtigt. Um 19 Uhr beginnt in der Main-Spessart-Halle ein Bayerischer Bierabend, zu dem die gesamte Bevölkerung eingeladen ist. Am Mittwochmorgen folgt die Heimreise der Gäste nach Urrugne.
Helmut Gesierich
| Freunde feiern Jubiläum gemeinsam Partnerschaft zwischen Sulzbach und Urrugne besteht seit 25 Jahren |
Main-Echo, 29. April 2005
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Im September 1987 erhielt in
der Partnergemeinde Urrugne ein Platz den Namen »Place
de Sulzbach«. Hermann Seitz,
damaliger Sulzbacher Bürgermeister (links) und Michel Bercethe,
stellvertretender Bürgermeister von Urrugne, eröffneten den Platz. |
Sulzbach. Auf breiter Basis verankert ist die Partnerschaft zwischen dem südfranzösischen Urrugne und dem nordbayerischen Sulzbach. Vom 30. April bis 3. Mai feiern beide das 25-jährige Bestehen der Verschwisterung. Erwartet wird in Sulzbach eine 70-köpfige Delegation. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft wurde Urrugnes Bürgermeister Daniel Poulou zum Ehrenbürger ernannt und Sulzbachs Grüne Lunge in »Place d´Urrugne« umbenannt. Seit September 1987 gibt's in der französischen Kleinstadt einen »Place de Sulzbach«. 1425 Kilometer von Sulzbach entfernt liegt Urrugne fast an der Grenze zu Spanien. Mit etwa 7000 Einwohnern hat der Ort die gleiche Größe wie Sulzbach, verfügt jedoch über weitaus mehr Fläche.
Die Wurzeln der Partnerschaft gehen auf eine Begegnung zwischen der baskischen Musik- und Volkstanzgruppe Airoski und der Mandolinengruppe des Sulzbacher Wandervereins Spessartfreunde Anfang der 70er Jahre zurück. In der Folge besuchte man sich immer wieder gegenseitige. Die privaten Kontakte wurden vertieft und Mitte der 70er Jahre lernten sich der damalige Sulzbacher Bürgermeister Franz Schüßler und sein französischer Amtskollege Soubelet kennen und schätzen.
Seit 1980 verschwistert
Nach vielen Begegnungen beschloss man eine Partnerschaft, die 1980 anlässlich des Kirchweihfests in Urrugne von den beiden Bürgermeistern Daniel Poulou und Hermann Seitz besiegelt wurde. In der Folge entdeckten die Franzosen ihre Vorliebe für den Fasching, während die Sulzbacher regelmäßig zur Ferien- und Erntezeit ins Baskenland am Golf von Biscaya reisten.
Inzwischen ist die Partnerschaft auf breiter Basis verankert. Neben der offiziellen Verbindung der Kommunen halten der Wander- und der Musikverein Edelweiß enge Kontakte zu den Franzosen. Beide Vereine reisten 1977 erstmals nach Urrugne und gestalteten musikalisch ein Bierfest mit. Ein Jahr später kamen die Musiker der baskischen »Zarpai Banda« aus Hendaye übers Faschingswochenende nach Sulzbach. Seit 1979 bestehen regelmäßige Kontakte der Musiker untereinander.
Die Sulzbacher Volksschule erfüllt die Partnerschaft seit zehn Jahren mit Leben. Das Startsignal gab Friedl Kroth. In Begleitung von Gabriela Schaper-Hugo und Barbara Wussow fuhren die Schüler einer siebten Klasse nach Urrugne. Verabredet wurde eine Partnerschaft zwischen der Schule St. Francois Xavier in Urrugne und der Volksschule Sulzbach, die inzwischen auch offiziell vom deutsch-französischen Jugendwerk anerkannt ist.
Seitdem besucht man mit Kindern der vierten Klasse, die an einem Französisch-Kurs an der Sulzbacher Schule teil nahmen, diese Partnerschule. Auch aus Urrugne kamen Kinder zum Gegenbesuch.
Helmut Gesierich
| Von Schnappi, Sternenkriegern und Piraten Junge Talente des Musikvereins Sulzbach begeistern bei Konzert |
Main-Echo, 27. April 2005
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Das Jugendblasorchester
Sulzbach unter der Leitung von Winfried Rehse führte das Publikum
musikalisch um die Welt und begeisterte mit Filmmusik aus »König
der Löwen« und »Fluch der Karibik«. |
Sulzbach. Beim dritten Jugendkonzert des Musikvereins Sulzbach erlebte das Publikum am Sonntag den Auftritt von über 100 Kindern und Jugendlichen in allen Gruppierungen - von der musikalischen Grundausbildung bis zum Jugendblasorchester. Ein sechsköpfiges Blechbläserensemble unter der Leitung von Winfried Rehse eröffnete das Konzert in der Aula der Volksschule Sulzbach schwungvoll mit dem »Marsch aus Aibling« und weckte im Publikum Vorfreude auf die weiteren Auftritte.
Zunächst belebten die kleinen grünen Krokodile aus der Grundausbildung die Bühne. Sie sangen und tanzten »Schni-Schna-Schnappi« begleitet von einem Bläserensemble. Unter der Leitung von Sonja Richter zauberten die kleinen Musiker eine heitere, lockere Atmosphäre in den Saal. Die Bläserklasse (Dirigent Winfried Rehse) bewies anschließend, wie gut die Kinder aufeinander eingespielt sind. Beim Potpourri von Volksliedern gelangen ihnen sichere Übergänge und eine für ihre kurze Ausbildungszeit sehr gute Stimmung. Mit dem »Hard Rock Blues« zeigten vor allem das tiefe Blech und die kleinen Trommler mit ihren präzisen Schlägen, was in ihnen steckt.
Das Vororchester (Winfried Rehse) erstaunte das Publikum mit Luigi di Ghisallos Werk »Der lustige Urmacher«. Fehlerfrei charakterisierte das Glockenspiel das Ticken der Uhren, die Bläser spielten sich die Stimmen gegenseitig zu, das effektvolle Schlagwerk sowie das einwandfreie Wechselspiel zwischen Holz und Blech beweisen, wie gut die kleinen Künstler schon aufeinander hören und unter Anleitung spielen können. »Galaktisches Vergnügen« versprach eines der Kinder, die durchs Programm führten, bei »Star Wars« von John Williams. Vor allem die Blechbläser sorgten hier für ein sicheres musikalisches Fundament mit sehr guter Stimmung, während die Holzbläser in den höheren Lagen dem Stück Glanz und Dramatik verliehen.
Mit Schwung und großem Können
Als Höhepunkt trat nach der Pause das Jugendblasorchester mit Dirigent Winfried Rehse auf. Dem schwungvollen Auftakt mit »Olympic Tune« (Thomas Berghoff) folgte die »Yellowstone Ouvertüre« (Joe Grain, mit der die Jugendlichen ein musikalisches Bild vom ältesten Nationalpark der Welt malten. Die gekonnte Kombination aus Melodie und Akzenten sorgte für eine gewisse Spannung, wie sie beim Wildwest-Feeling keineswegs fehlen darf.
Gleich darauf entführten die Musikerinnen und Musiker ihre Zuhörer in eine ganz andere Welt: das höfische Leben auf einer nordfranzösischen Burg, dargestellt in Kees Vlaks »The Castle of Bray« in vier Sätzen. Themen, die sich durch das Stück ziehen erzählen vom König und seinen Gästen. Vor allem der fein gespielte höfische Tanz trifft genau die Stimmung, spannungsvolle Zusammenklänge von tiefem Blech und hohem Holz, sowie häufige Tempo- und Taktwechsel erforderten hohe Konzentration und zeigten, was musikalisch in dem Jugendblasorchester steckt.
Elton Johns gefühlvollem Liebeslied »Can you feel the love tonight« aus dem Musical »König der Löwen« folgte das letzte Stück und der unübertroffene Höhepunkt des Konzerts: Klaus Badelts Filmmusik von »Fluch der Karibik«, originalgetreu nachgespielt von den jungen Talenten. Jeden Akzent plazierten die Musiker an der richtigen Stelle und schwierige Tempowechsel meisterten sie ohne Probleme. Energisch stellten sie den Angriff des Piratenschiffs »Black Pearl« auf die Kolonie dar, sanft die sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen der Gouverneurstochter und einem Waffenschmied. Die Trompeten setzten klangliche Glanzpunkte, tiefes Blech sorgte für Spannung und die Holzbläser bewiesen Fingerfertigkeit, sodass das Orchester am Ende tosenden Applaus erntete.
Anna-Lena Höcker
| Blasmusiker aus Sulzbach und Mömlingen in München Fast 80 Mitglieder fahren zum zehnten Landesmusikfest |
Main-Echo, 20. April 2005
Sulzbach/Mömlingen. Die »Mümlingtal-Musikanten« aus Mömlingen und der Sulzbacher Musikverein »Edelweiß« treten im Juni beim Landesmusikfest der Blasmusiker auf. Zum zehnten Mal treffen sich dort Kapellen aus ganz Deutschland und dem Ausland.
Mehr als 290 Blaskapellen und Orchester verwandeln die bayerische Landeshauptstadt vom Freitag, 3. Juni, bis Sonntag, 5. Juni, in eine überdimensionale Musikarena, kündigt der Veranstalter, der bayerische Blasmusikverband, an.
Das Festival, das alle fünf Jahre in einer anderen bayerischen Stadt stattfindet, soll Vielfalt präsentieren. Die Konzerte decken daher traditionelle Blas- und Volksmusik, Big Band und Jazz bis hin zur sinfonischen Blasmusik ab.
Der Veranstalter rechnet mit 11000 Teilnehmern aus ganz Deutschland, den europäischen Nachbarländern, China und den USA. Geplant sind Standkonzerte in der Innenstadt rund um den Marienplatz, eine »Klangmeile« bei der Bundesgartenschau in München-Riem, eine Musikmesse und Wertungsspiele.
Aus Sulzbach fahren 38 und aus Mömlingen 40 Musiker mit Familien und Freunden nach München. Beide Kapellen machen am Samstag beim Konzertwertungsspiel mit, bei dem eine Jury unter anderem Intonation, Rhythmik und Zusammenspiel bewertet. Am Sonntag treten sie bei der »Klangmeile« auf der Bundesgartenschau in München-Riem auf. Für diesen Tag hat sich auch Ministerpräsident Edmund Stoiber angekündigt. Die Sulzbacher spielen zudem bei der Bundesbiergartenschau des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands.
Ein Höhepunkt des Festivals soll das Cross-Over-Konzert »E.ON Bayern - Night with Proms« in der Arena des Messegeländes sein, bei dem Hans-Jürgen Buchner und Saxofonist Klaus Kreuzeder gemeinsam mit dem Sinfonischen Blasorchester des Musikbundes von Ober- und Niederbayern spielen.
Vorbereitet wird das Fest vor allem von mehr als 100 ehrenamtlichen Helfern: »Auf München rollt ein Musikspektakel zu, das nahezu ausschließlich auf den Schultern von Ehrenamtlichen organisiert worden ist«, sagt Blasmusikverbands-Präsident Manfred Ach. Gagen muss der Verband keine zahlen: Die Kapellen spielen umsonst.
Das Festival beginnt am Freitag, 3. Juni, um 20 Uhr mit einem Ständchen auf dem Marienplatz vor dem Rathaus, bei dem etwa 1000 Musiker mitmachen. Schirmherren sind Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel und Stephan Götzl, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern.
red
Weitere Informationen im Internet unter
www.landesmusikfest2005.de.
| Sulzbacher Heimatverein in den eigenen vier Wänden Ausstellung eröffnet - Museum als Fernziel |
Main-Echo, 24. März 2005
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Der Sulzbacher Heimat- und
Geschichtsverein hat eigene Räume. Bürgermeister Hermann Spinnler
(rechts) übergab sie an den Vorsitzenden Peter Wohlschlögel. Auf den
etwa 180 Quadratmetern ist die Ausstellung »Spaziergang
durch die Jahrzehnte« zu sehen. |
Sulzbach. Der Heimat- und Geschichtsverein Sulzbach-Soden-Dornau (HGV) hat seit Sonntag offiziell Ausstellungsräume. Bürgermeister Hermann Spinnler übergab die beiden Zimmer an den Vorsitzenden Peter Wohlschlögel.
Die zwei Hallen-Räume haben etwa 180 Quadratmeter. Vor dem Umzug der Wehr waren darin Fahrzeuge untergebracht. HGV-Mitglieder haben die Zimmer hergerichtet, der Verein kann darin nun Ausstellungen veranstalten.
Unmittelbar nach Übergabe der Räume am Sonntag machten zahlreiche Besucher einen »Spaziergang durch die Jahrzehnte«: Eine stattliche Anzahl von Exponaten aus den drei Ortsteilen wurde präsentiert - Mode aus vergangener Zeit, Haushalts- und Gebrauchsgegenstände, landwirtschaftliches Gerät und Werkzeug. Auch eine Schusterwerkstatt kann begutachtet werden. Zudem gibt es Stellwände mit alten Fotos und Darstellungen aus den drei Ortsteilen. Mit diesen Ausstellungsräumen wurde dem HGV von der Gemeinde auch ein Büro- und Besprechungsraum im Bürgerhaus Dornau auf Mietbasis überlassen.
Bürgermeister Spinnler stellte die Leistung des jungen Vereins heraus ( im April 2001 gegründet). Die knapp 100Mitglieder seien bestrebt, Dinge für die Nachwelt zu erhalten. Er verwies auf die Kooperation von Gemeinde und HGV zur Restaurierung des Körbelsteins am Eingang der Friedhofskapelle.
Als Aufgabe nannte Spinnler die Erforschung von Flurnamen und Mundart. Als Fernziel bezeichnete er die Gründung eines Heimatmuseums im Sulzbacher Ortskern.
Der Musikverein »Edelweiß« umrahmte die Feierstunde auf dem Hof des Rathauses. Hermann Seitz, Vorsitzender des Musikvereins, übergab eine Jahrzehnte alte Vereinstrommel als Dauerleihgabe sowie alte Vereinsprotokolle.
helge
Die Ausstellungsräume
können donnerstags ab 19 Uhr besichtigt werden; weitere Termine nach
Vereinbarung mit dem Vorsitzenden Peter Wohlschlögel, 06028/5244 oder
0160/6002767.
| »Das Konzert« mit Gänsehaut-Garantie Musikverein »Edelweiß« Sulzbach begeistert Publikum in der Main-Spessart-Halle |
Main-Echo, 15. März 2005
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Symphonische Blasmusik auf
höchstem Niveau bot der Musikverein Edelweiß Sulzbach am Sonntagabend in
der Main-Spessart-Halle und begeisterte damit sein Publikum. |
SULZBACH. Gibt man in der Internet-Suchmaschine Google musikalische Fachbegriffe wie pizzicato oder giovale ein, so kann es durchaus sein, dass man auf den Seiten des Musikvereins Sulzbach (MVS) landet. Genauer gesagt auf den Seiten des vereinseigenen Musikglossars, das nicht nur ausführlich, sondern auch detailliert informiert. Dass die MVS'ler aber nicht nur in den neuen Medien und in der Musiktheorie topfit sind, sondern auch in der musikalischen Praxis, bewiesen sie am Sonntagabend mit ihrem Konzert in der Main-Spessart-Halle.
Mit »das Konzert« hatten die Verantwortlichen dem musikalischen Ereignis einen sehr schlichten Titel gegeben. All jenen Musikliebhabern, die weder das Jugendblasorchester noch das Symphonische Blasorchester des Vereins, noch dessen guten Ruf kannten, dürften in Erwartung eines schlichten Konzerts ihr blaues Wunder erlebt haben. Denn das Konzert war alles andere als schlicht.
Es sollen hier nicht die in der Musikkritik zu Floskeln geratenen Metaphern »brillantes Feuerwerk« und »Schwindel erregender Melodienreigen« bemüht werden. Denn damit würde man den Sulzbacher Musikern nicht gerecht werden. Was vor allem das »erwachsene Orchester« bietet, ist symphonische Blasmusik auf höchstem Niveau und mit allen Aspekten, die dazu gehören: von Märschen bis hin zu Big-Band-Klängen. Weder Tempi noch Rhythmus oder Stimmungswechsel innerhalb eines Stücks schienen den Musikern unter Leitung von Winfried Rehse Probleme zu bereiten.
Dementsprechend abwechslungsreich war auch das Programm: Musik aus Filmen wie »Fluch der Karibik«, mit der das Jugendblasorchester eindrucksvoll sein Können bewies, Klassik, wie die Hymne und der Triumphmarsch aus Verdis Aida, Musical-Melodien wie das Medley aus Starlight-Express, das mit Gänsehaut-Garantie gespielt wurde.
Das Symphonische Blasorchester zeigte keinerlei Berührungsängste und schreckte auch nicht vor allseits bekannten Stücken wie Carl Orffs Carmina Burana oder Abbas Dancing Queen zurück, die schätzungsweise jeder Dritte zu Hause auf CD besitzt und ein dementsprechend perfektes Spiel mit eben solcher Interpretation gewohnt ist. Doch die Sulzbacher brauchten keinen Vergleich zu scheuen, wie der frenetische Beifall nach jedem Stück bewies.
Selbst Bürgermeister Hermann Spinnler war so begeistert, dass er nach der ersten Zugabe spontan das Mikrofon ergriff und Musikern und Publikum seine soeben getroffene »einsame Entscheidung« mitteilte: »Ich erlasse euch die Hallengebühr.« Zwei von beiden Orchestern gemeinsam gespielte Stücke beendeten einen wunderbaren Abend mit wahrlich ausgefallener Blasmusik.
Nina-Anna Beckmann
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| Abstriche bei Förderung unvermeidbar Musikverband Untermain sieht in der Ausbildung auch künftig höchste Priorität |
Main-Echo, 22. Februar 2005
Kreis Miltenberg. Beim Musikverband Untermain (MVU) habe die Ausbildung höchste Priorität und werde auch in Zukunft bei genügender Beteiligung und Finanzierbarkeit den Vorzug haben, stellte Verbandspräsident Franz Pilzweger bei der Jahresversammlung am Sonntag in der Volkshalle Großwallstadt klar.
Da zahlreiche junge Damen die Blasmusik entdeckt haben, sah Pilzweger beruhigt in die Zukunft und zeigte sich mit dem Zulauf zufrieden.
Überzeugende Argumente und Vetos der Dachorganisationen und des MVU hätten verhindert, das die Fördermittelkürzungen auf ein erträgliches Maß reduziert worden seien. Jede Kürzung, so der Präsident, beinträchtige nicht nur geplante Aktivitäten, sondern schade auch der Kulturpflege. Der Musikverband Untermain werde die seitherigen Fördermaßnahmen, allerdings mit unvermeidlichen Kürzungen, beibehalten, kündigte Franz Pilzweger an und bat die Betroffenen um Verständnis.
Der Belegungsplan im Ausbildungsangebot zeige, dass die D-Kurse und Work-Shops seit 1990 zunächst kostenfrei und von 2003 an mit einer geringen Eigenbeteiligung gut angenommen würden, Tendenz steigend.
Im Jahr 2004 hätten im Bereich des MVU 172 Musikerinnen und Musiker Prüfungen bestanden. Ihre Zertifikate in der höchsten C3-Stufe erhielten in der Jahresversammlung Hubert Morawetz (Stadtkapelle Amorbach), Erich Kohlhepp (MV Dorfprozelten), Alberto Herkert (MV Rüdenau), Susanne Gerling, Christian Gerling, Thomas Martin (alle MV Wörth).
In der Stufe D3 war es Andrea Dassing (Musikverein Germania Bürgstadt, in der Stufe C1 Ann Katrin Neuberger, Marina Brand (MV Soden), Steffen Schmitt, Jonathan Schnabel (Musikcorps Niedernberg), Monika Jordan (MV Rüdenau) Chrsitoph Schwab (MV Amorbach), Daniel Ansam (MV Rippberg), Andreas Hock, Vera Kloss, Lisa Mühleck (alle MV Sulzbach). Es wäre zu wünschen, sagte der Verbandspräsident, wenn sich die Jungmusiker nach ihren Leistungsprüfungen in den Reihen des MVU-Jugendblasorchesters wiederfänden und es verstärken würden. In allen Registern würden gute und engagierte Musiker zur Verstärkung des Leistungspotenzials gebraucht, auch seien jung gebliebene Musiker immer willkommen.
Ein Lob für die JBG-Big-Band
Zu den Aktivitäten des Verbandes stellte Pilzweger fest, dass das Verbandsmusikfest in Ebersbach/Leidersbach gut gelungen sei. Auch die sieben Kreismusikfeste seien zur guten Plattform der Blasmusik geworden. Ein besonderes Lob zollte er der Big-Band des Johannes-Butzbach-Gymnasiums zur Konzertreise in China, den Auftritten bei den ersten deutsch-chinesischen Musiktagen in Miltenberg und in der Bundeshauptstadt Berlin, wo der Landkreis und der MVU hervorragend vertreten worden sei. Es sei die Aufgabe des Verbandes, das Kulturgut Blasmusik und das bayerische und deutsche Brauchtum zu pflegen.
Einblick in die Finanzlage des MVU gab Geschäftsführer Martin Stoller. Er nannte als Einnahmen Fördermittel von 37713 Euro, sowie Zuschüsse und Mitgliedsbeiträge von 8140 Euro. Dem standen als Hauptausgaben Zuschüsse an Vereine von 14586 Euro, Dirigentenzuschüsse von 4068 Euro, für Schulungen und Fortbildungen 8629 Euro, sowie Aufwandsentschädigungen mit 6528 Euro und für das Jugendblasorchester von 3893 Euro gegenüber. Von den Revisoren Günther Bischof und Rainer Hofmann wurde eine geordnete Buchhaltung bestätigt.
Die Verbandsdirigenten Reiner Hanten und Ulrich Sauerstein berichteten von einer intensiven Nachwuchsarbeit sowie dem gelungenen Frühjahrskonzert des Jugendblasorchsters in Hofstetten. Auch werde es zur Fusion des neu gegründeten Erwachsenenorchesters mit dem Jugendblasorchester bei Gemeinschaftskonzerten kommen. Hanten kündigte Schulungen für Leistungsprüfungen im Vorspessart an und verwies auf das Wertungsspielen in diesem Jahr.
Über die Aktivitäten der stattlichen vertretenen Bläserjugend berichtete Jugendleiter Lothar Eckstein. Er machte deutlich, dass der Antrag auf Aufnahme in den Kreisjugendring Aschaffenburg befürwortet worden sei. Damit könnte nun die Arbeit in diesem Raum verstärkt werden.
Grußworte an die Verbandsversammlung richteten Großwallstadts Bürgermeister Reinhold Köhler, Bundestagsabgeordneter Wolfgang Zöller, Landtagsabgeordneter Berthold Rüth sowie Bezirksrat Erwin Dotzel. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Jugendblasorchester Großwallstadt unter der Leitung von Andreas Pfister.
ms
| 360-Euro-Spende für »Red Nose Day« |
Main-Echo, 05. Februar 2005
Sulzbach. Sein Probewochenende, während dessen das neue Programm einstudiert wurde, beendete das Jugendblasorchester Sulzbach am Mittwoch mit einem Konzert im voll besetzten Saal des Gasthauses »Zur Goldenen Sonne«.
Traditionell findet dieser Abend für die Familienangehörigen statt, heuer wurden alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen - man warb für einen guten Zweck. Das Ergebnis: 360 Euro für die Initiative »Red Nose Day«, die weltweit Kinder und Jugendliche unterstützt. Das Team des Gasthauses »Zur Goldenen Sonne« stellt das Trinkgeld für dieses Projekt zur Verfügung.
Die zehn- bis 17-jährigen Musiker hatten unter der Leitung von Winfried Rehse Stücke wie »Yellowstone Ouverture« von Joe Grain, »Fluch der Karibik« von Klaus Badelt oder »Can you feel the Love tonight« von Elton John im Programm. Die nächsten Konzerttermine des Jugendblasorchesters sind der 13. März und der 24. April.
| Gute Jugendarbeit - Schlechte Finanzlage Jahresversammlung des Sulzbacher Musikvereins |
Main-Echo, 19. Januar 2005
Sulzbach. Beim Musikverein »Edelweiß« steht es mit den Finanzen nicht zum Besten. Bilanz des Kassiers Markus Kinz während der Jahresversammlung: 9400 Euro Verlust. Das sei auf hohe Ausbildungskosten und den Kauf neuer Instrumente zurückzuführen. Nach Angaben des Vorsitzenden Hermann Seitz will der Verein verstärkt um Mitglieder werben und Sponsoren suchen.
Hohe Aufmerksamkeit müsse der Verein seiner finanziellen Lage schenken, mahnte Seitz. »Dass wir vom Nordbayerischen Musikbund als "Flaggschiff" im Kreis Miltenberg bezeichnet werden, ehrt uns zwar, bringt aber finanziell nichts.« Er unterstrich die Leistung von Elmar Schmitt, der die Sponsorenarbeit übernommen hat.
Der Verein zählt 346 Mitglieder, davon sind 136 aktiv. Die Altersstruktur der Orchestermitglieder sei mit 19 Jahren niedrig, so der Vorsitzende. 122 Kinder und Jugendliche werden ausgebildet. Im Musikverein »Edelweiß« werden wöchentlich 90 Stunden Unterricht geleistet. Es gibt drei Orchesterformationen und eine Bläsergruppe.
Die musikalische Ausrichtung liegt laut Seitz bei konzertanter Literatur, ohne die übrigen Blasmusikbereiche zu vernachlässigen. Die Ensembles absolvierten im vergangenen Jahr 58 Auftritte: Konzerte, Gottesdienste sowie gemeindliche und gesellschaftliche Anlässe.
Dirigent Winfried Rehse sagte, fünf Jugendliche hätten die Prüfungen D1 bis D3 abgelegt, drei absolvierten C1, ein Nachwuchsmusiker meisterte die Prüfung D3, (vor allem Mädchen). Mit Markus Hein, Andreas Hock und Maria Rehse ist Sulzbach im Nordbayerischen Jugendblasorchester vertreten. Markus Hein gehört als Wehrpflichtiger dem Heeresmusikkorps 12 in Veitshöchheim an.
Der Dirigent stellte das Jugendblasorchester heraus. Es hatte beim Wertungsspiel in Großbardorf die bestmögliche Zensur erhalten. Rehse selbst hat an der Akademie Trossingen einen Dirigentenlehrgang für Musikerausbilder absolviert. Laut Rehse werden 80 Prozent der Probestunden bei »Edelweiß« von Musiklehrern geleitet, nur ein Fünftel von Vereinsmusikern.
Vorsitzender Seitz nannte vier bedeutende Anlässe für 2005: »Mexikanische Nacht« der Jugend am 5. Februar, Konzert des Symphonischen Orchesters am 13. März, Konzert des Jugendblasorchesters am 24. April, Fahrt zum Landesmusikfest in München am 3. Juni. Besuch aus Frankreich erwartet der Verein zu den Feierlichkeiten der Partnerschaft mit Urrugne im Mai von der Musikkapelle »Zarpai-Banda«.
Bürgermeister Hermann Spinnler sagte, es gelte, alle 1400 Jugendlichen des Marktes gleichermaßen zu fördern. Den Musikern bleibe bei bedeutenden Anlässen der Weg, einen Antrag an die Gemeinde zu stellen. Sie fänden im Finanzausschuss immer Verständnis.
L.E.
Anm. des 1. Vorsitzenden Hermann Seitz zu der finanziellen Situation: In der Tat haben wir im letzten Jahr ein finanzielles Minus in beträchtlicher Höhe hinnehmen müssen, haben hierbei aber auf Vermögen zurückgegriffen, das wir zuvor erwirtschaftet haben. Das Geld wurde darüber hinaus hauptsächlich sinnvoll in Instrumente wie z. B. eine neue Tuba angelegt: Den Ausgaben stehen also entsprechend erworbene Vermögenswerte gegenüber, das Geld wurde somit nicht leichtfertig "verpulvert", sondern sinnvoll in unsere Jugend - also in unsere Zukunft - investiert. Unsere Finanzlage als "schlecht" zu bezeichnen, entspricht somit nicht der Wahrheit. Wir werden uns aber natürlich in Zukunft bei weiteren Investitionen (besonders in neue Vereins-Instrumente) Gedanken über alternative Finanzierungsmöglichkeiten machen müssen. Vielleicht finden wir ja einige Sponsoren, die uns unterstützen möchten. Vielleicht ja Sie...???
| Erfolgreich und engagiert: Bürger geehrt Markt Sulzbach zeichnet vor allem Vereinsmitglieder aus |
Main-Echo, 17. Januar 2005
Sulzbach. Erfolgreiche Bürger wurden am Freitag während des Ehrenabends des Marktes Sulzbach im Saal der Braunwarthsmühle ausgezeichnet. Etwa 80 Gäste waren der Einladung des Bürgermeisters Hermann Spinnler gefolgt. 34 Sportler standen im Mittelpunkt.
Anm. des Webmasters: Nicht nur Sportler...
Spinnler sagte, mit mehr als 24 Millionen Mitgliedern in über 81000 Vereinen gehöre die Sportbewegung zu den größten gesellschaftlichen Organisationen in Deutschland.
Für Erfolge auf Kreis-, Bezirks-, Landes und Bundesebene wurden geehrt: TV Sulzbach, Leichtathletik: Ingrid Laubender, Robert Schüßler und Günter Löffler; Tischtennis: Theo Göbel, Roland Nagel, Hans Neuberger, Jochen Amrhein, Jochen Sevenich, Jan Sommer, Felix Amrhein, Jasmin Sommer, Sandra Becker, Eva und Peter Sommer; Kleinkaliber-Schützengesellschaft, Bogen: Andreas Schwab, Katharina Landrock, Melanie Lege, Manuel Seitz, Claudia und Wolfgang Seethaler, Nathalie und Peter Nickles sowie Ralf Landrock; Luftgewehr und Kleinkaliber: Manuela Kirchgeßner; Sportpistole-Kleinkalkiber: Jochen Schüßler. Radfahrerverein »Adler« Soden: Luisa Goldhammer, Jessica Gorr und Luca Jurisch; Judo-Taekwondo-Club: Anika Trautmann, Ulli Brand und Sebastian Gernath; Kegelgesellschaft »Gut Holz«: Martina Schneider; SV Sulzbach: Hermann Hartlaub; Geflügelzuchtverein: Stefan Herrmann.
Der Rathaus-Chef stellte sportlich aktive Vereinsmitglieder heraus, die älter als 65 Jahre sind: Karl Gruber (TV Sulzbach), Karl-Heinz Liebmann (Wanderverein »Spessartfreunde«), Gretel Reis (Kegelgesellschaft), Franz Zahn (Kleinkaliber-Schützengesellschaft), Lieselotte Müller (Reha-Sportgemeinschaft), Erwin Bachmann (Gesangverein »Sängerkranz«), Adolf Eisenträger (Musikverein »Edelweiß«) und Wendelin Aulbach (SV Sulzbach).
Der TV Sulzbach feierte 2003 sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hatten Christel und Helmut Gesierich sowie Peter Dorn federführend ein 170 Seiten umfassendes Buch als Festschrift erstellt. Dieses Werk »Ein Jahrhundert Turnverein Sulzbach, 1903 - 2003« hatte bei einem bundesweiten Wettbewerb den zweiten Platz erreicht. Auch dieses Trio wurde geehrt.
Für 100-mal Blutspenden wurden Benno Krebs und Lothar Wassmer ausgezeichnet; 75-mal: Marita Neu; 25 Spenden: Helmut Euler und Volker Liebler.
Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Alexander und Maximilian Sommer (Trompete und Klarinette; Jugendorchester des Musikvereins Sulzbach).
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| Aktuelle Themen und erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Gespräch |
Bayerische Blasmusik, Januar 2005

Bei der Hauptversammlung des Kreisverbandes Miltenberg im neuen Probenraum des Musikvereins Sulzbach stellte nach der Eröffnung durch Kreisvorsitzenden Walter Zöller Sulzbachs Bürgermeister Hermann Spinnler voller Stolz das neue Gemeindezentrum »Braunwarthsmühle« und seine Gemeinde vor. Er unterstrich, dass die Jugendarbeit der Vereine von der Gemeinde mit einem festen Beitrag pro Jahr und Jugendlichen unterstützt werde.
Ja zum Bezirkszuschuss
Bezirksrat Erwin Dotzel erläuterte in seinen Grußworten die Unterstützung des Bezirks Unterfranken für die Musik und versprach, sich für die von Bezirksvorsitzendem Werner Höhn geforderte Erhöhung des Bezirkszuschusses einzusetzen. Walter Zöller berichtete, dass im vergangenen Jahr alle Kreisvereine erfolgreiche Jahreskonzerte und mehrere Vereine zusätzlich Musikwerbefeste und Serenaden durchgeführt haben. er stellte die aktuelle Führungsstruktur des Bezirksverbandes Unterfranken vor und informierte die Vereine, an welche Personen sie sich bei Ehrungs- und Zuschussanträgen zu wenden haben. Weiterhin gab er Informationen über die möglichen Kooperationen zwischen Musikvereinen und allgemein bildenden Schulen bekannt, die im Rahmen der geplanten Ganztagesschulen vom bayerischen Kultusministerium gefördert werden.
Stolz auf die Jugend
Diskutiert wurde im Anschluss an den Bericht besonders über den Instrumenten-Workshop 2005. Hier beschloss die Versammlung, ein Seminar für Posaunisten anzubieten. Kreisdirigent Jürgen Spall blickte in seinem Bericht auf die musikalische Arbeit des Jahres zurück. Er sagte, bei den D-Kursen in Wörth/Main hätten alle Schüler bestanden. Besonders stolz war er auch auf eine Goldprüfung sowie den 1. Rang mit Auszeichnung des Holzbläsertrios der »Young Symphonics« aus Wörth beim Landesentscheid in Günzburg. Er kündigte an, dass die Termine für die D1- und D2-Kurse auch in Zukunft konstant bleiben werden. Der erste Kurstag ist immer der erste Samstag nach den bayerischen Sommerferien.
Volleyballturnier geplant
Melanie Häfner von der Bläserjugend berichtete für den verhinderten Kreisjugendleiter Kai Steigerwald vom erfolgreichen Volleyballturnier der Kreisbläserjugend um den Blasmusik-Sparkassen-Pokal mit acht Mannschaften. Sie appellierte an die Jugendlichen, Werbung in ihren Vereinen zu machen, damit in diesem Jahr die Zahl der Mannschaften erhöht werden könne. Das Turnier ist laut Häfner für Anfang Februar geplant. Neuigkeiten aus dem Musikbund hatte der unterfränkische Bezirksvorsitzende Werner Höhn aus Hassfurt mitgebracht. So soll die NBMB-Satzung überarbeitet und zukunftstauglich gemacht werden. Außerdem sei er bestrebt, die Verbandsarbeit durch eine zentrale Datenbank zu erleichtern. Zum Schluss der Veranstaltung wurde als Ort und Termin für die nächste Hauptversammlung der 25. November in Mömlingen bekannt gegeben.