| Pressespiegel 2004 des Musikvereins "Edelweiß" Sulzbach |
Hier finden Sie Nachrichten aus der Presse, die unseren Musikverein betreffen oder in denen unser Musikverein erwähnt wird.
| Über den Tellerrand geblickt... |
Main-Echo, 30. Dezember 2004
Wer Fremdem gegenüber aufgeschlossen ist, verdient in heutiger Zeit besonderer Anerkennung. Über den Tellerrand blickten 2004 mehrere Kommunen. Dabei gelang Elsenfeld Fundamentales: Die Marktgemeinde besiegelte im September ihre Partnerschaft mit Condésur-Noireau und feierte das Ereignis mit den Franzosen gebührend.
Verdienstvoll sind auch die langjährigen Bemühungen der »Edelweiß«-Musiker aus Sulzbach. Sie unterhalten seit 1977 Kontakte zu Hendaye, einem Grenzstädtchen im französischen Baskenland. Heuer weilten die Sulzbacher am Golf von Biscaya - im kommenden Jahr soll die Freundschaft weiter vertieft werden.
Eine Biertaufe musste Jürgen Reinhard über sich ergehen lassen. Der Bürgermeister von Niedernberg war jedoch beim flämischen Abend im Herbst nicht allein pudelnass. Auch Philippe Barret, sein Amtskollege aus Santes, machte gut gelaunt mit. Der Funke flandrischer Lebensfreude sprang bei der Partnerschaftsfete über.
Auf die kulturelle Ebene stellten Obernburg und Aszód ihre Beziehungen. Die Ungarn weilten Anfang Oktober am bayerischen Untermain. Nach einer Stadtführung bestritten am Abend die evangelisch-lutherischen Kirchenchöre aus Obernburg, Eisenbach und Eschau mit dem Ensemble aus Aszód ein geistliches Konzert.
mw
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| 16200 Euro für Jugendchöre und Kapellen im Landkreis Kreis-Sparkasse würdigt Engagement der Vereine |
Main-Echo, 09. Dezember 2004
Kreis Miltenberg. Ein vorgezogenes »Weihnachtsgeschenk« für 82 Jugendchöre und Kapellen aus dem Landkreis gab es am Dienstag im Panoramasaal. Sparkassenchef Dr. Erhard Hübener belohnte, stellvertretend für das Geldinstitut, das Engagement der Vereine für die Jugendarbeit mit insgesamt 16200 Euro.
Mit den Spenden, so Hübener, versuche die fest in der Region verwurzelte Sparkasse zum Erhalt der Vielfalt des Landkreises im kulturellen und sportlichen Bereich beizutragen. Damit soll auch das Engagement anerkannt und belohnt werden. 80 Vereine erhielten je 100 Euro Grund- und Zusatzförderung, zwei Musikvereine wurden nur mit der Grundförderung bedacht.
Wachsende Zahl junger Sänger
Ein besonderer Ansporn für die Auftritte junger Chöre und Musiker in der Öffentlichkeit soll die Zusatzförderung in Höhe von 100 Euro sein. Erfreut stellte der Sparkassenchef die wachsende Zahl junger Sänger und Musiker heraus, die ein Beweis für die Lebendigkeit sei, die in der Nachwuchsarbeit der Vereinen stecke. Es sei eine tolle Sache, lobte Landrat Roland Schwing, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Sparkasse Miltenberg-Obernburg, dass die Zahl der förderfähigen Vereine in jedem Jahr zunehme. Ohne dieses Engagement wäre der Landkreis weitaus ärmer.
Eine Spende über je 300 Euro erhielten die Kinder- und Jugendchöre folgender Gesangvereine: Amorbacher Lerchen, United Voices Altenbuch, Brunnenspatzen Breitenbrunn, Wirbelwind Bürgstadt, Picolla Stella Faulbach, Kinderchor Melomania Miltenberg, Kinderchor und Jugendchor Weilbach, Orgelpfeifen Umpfenbach, Little Butterfly Großheubach, Singemäuse Kleinheubach, Kinderchor Kirchzell, Kinderchor Schneeberg, Joy Bürgstadt, Young Generation Reistenhausen, Magic Voices Großheubach, Orff Gruppe Laudenbach, Unter-und Oberstufenchor Johannes-Butzbach-Gymnasium, Butterfly und Singkreisel Mömlingen, Inspiration Erlenbach, Kirchenspatzen Eschau, Kinderchor und Jugendchor Elsenfeld, Kinderchor Mönchberg, Young Voices Leidersbach, Kinder-und Jugendchor Kantilene Obernburg, Concordia Spatzen Rück-Schippach, Kinderchor und Jugendchor Emeis Obernburg, Kinderchor und Jugendchor Hausen.
Spenden für Jugendkapellen
Spenden für die Jugendkapellen der Musikvereine (MV) gab es für: Musikzug Amorbach, Stadtkapelle Amorbach, MV Breitenbrunn, MV Collenberg, Prözler Junges Blech Dorfprozelten, Eichenkranz Eichenbühl, Harmonie Eisenbach, Concordia Elsenfeld, Jungmusikanten Großwallstadt, Harmonie Hausen, The Young Brass Generation Hobbach, Kirchzeller Musikanten, MV Kleinwallstadt, Grundkapelle Leidersbach, Schulorchester Realschule Miltenberg, MV Miltenberg, Eintracht Mechenhard, Jamaha-Band Laudenbach, Harmonie Mönchberg, Jugendmusikcorps Niedernberg, MV Obernburg, Musikschule Obernburg, Jugendensemble Röllbach, Germania Bürgstadt, MV Rossbach, MV Rüdenau, MV Schippach, MV Schneeberg, MV Soden, MV Stadtprozelten, MV Watterbach-Breitenbuch, Widerhall Eichelsbach, MV Wörth, MV Großheubach, Musikcorps Erlenbach, Big-Band Johannes-Butzbach-Gymnasium Miltenberg, Schulorchester Großheubach, MV Reichartshausen, Fränkische Rebläuse Bürgstadt, MV Klingenberg, Young Symphonics Orchestra Wörth, Big-Band Young Symphonics Haibach, Mümlingtal Musikanten und Früherziehungsgruppe Mömlingen, Edelweiß, Bläserklasse und Vororchester Sulzbach, MV Trennfurt.
Dank vom Verbandspräsident
Für die Spendenempfänger aus den Reihen der Musikvereine des MVU Untermain und der Gesangvereine dankte Verbandspräsident Franz Pilzweger, dem sich auch Walter Zöller, Präsident des Nordbayerischen Musikbundes, anschloss.
Für den stimmungsvollen musikalischen Rahmen der Feierstunde sorgten der Schülerchor der Diplommusiklehrerin Nicole Steiniger aus Mönchberg sowie das Instrumentalduo Marina Maniura/Tanja Wolz.
ms
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| Mit Gefühl, Akzenten und Präzision Einheimische Musikgruppen beseistern mit ihrem Auftritt zur Konzertwoche |
Main-Echo, 02. Dezember 2004
Sulzbach. Eine Benefizveranstaltung bestritten einheimische Musikgrupppen am Sonntag im Rahmen der Konzertwoche. In der vollen Margaretenkirche wurde ein breit gefächertes Programm aus Romantik, Folklore, Gospel und Moderne geboten.
Mit drei A-capella-Sätzen bestritt der gemischte Chor des »Sängerkranzes« den Auftakt; er schaffte durch den sakralen Gesang sofort Zugang zur besinnlichen Vorweihnachtszeit. Dem fünfstimmigen »Ehre und Preis« (Johann Sebastian Bach) folgte, nur vom Frauenchor vorgetragen, ein gefühlvoll interpretiertes »Hebe deine Augen« aus »Elias« von Felix Mendelssohn-Bartholdy in feinem Pianissimo. Doch bei allen Meriten, die sich der engagierte Chor und sein Leiter Karl-Heinz Wissel in der Vergangenheit erworben haben: Auch ein Ensemble mit hoher Gesangskultur sind in der Bewältigung von Höhenlagen und in Sachen Dynamik Grenzen gesetzt - so bei Anton Bruckners »Ave Maria«.
Glänzend disponiert stellte sich Dirigent Winfried Rehse mit seinem Jugendblasorchester vor. Es erfreute mit zwei Sätzen aus dem Konzert für Saxofon und Orchester von Andre Waignein - feines Zusammenspiel, exakte Einsätze. In dem im klassischen Stil komponierten Werk bewährte sich die junge Alt-Saxophonistin Franziska Richter mit sauberer Soloeinlage. In dem munteren Stück hatte das Ensemble das wiederkehrende Motiv variiert herausgearbeitet. Auch das melodiöse und echohafte »Dona nobis pacem« von Ted Huggens gefiel durch feine Wiedergabe und durch die Solotrompeten von Julian Höcker und Alexander Sommer. Schließlich begeisterte das Orchester mit Elton Johns Welthit »Can you feel the love tonight«.
Mit feinem A-capella-Gesang beteiligte sich die Aschaffenburger Gesangsgruppe »Vocaholic«. Fünf junge Sängerinnen entfalteten einen vierstimmigen Sound mit wechselhafter Akzentuierung und bestechender Präzision. Gefühlvoll und rhythmisch intonieren sie Songs aus der amerikanischen Pionierzeit, darunter »The Rose« und »Evening Rise«.
Spielerische Leichtigkeit
Unbekümmert musizieren gehört zum Motto des rein italienischen Kinderchors »Piccolo Coro«, der von dem Aschaffenburger Antonio Bandello geführt wird und schon mehrfach Gottesdienste gestaltete. Drei italienische Weihnachtslieder trug er mit spielerischer Leichtigkeit vor. Erstaunlich das selbstsichere Auftreten der Solisten, die elektronisch verstärkt wurden; Begleitmusik aus dem Lautsprecher war dem Chor eine Hilfe.
Die Sulzbacher Schoppensänger unter der Leitung von Werner Durschang bestätigten ihren Ruf, technisch ausgereiften Gesang abzuliefern. Die Melancholie der russischen Seele wurde besonders bei »He-uchla« erlebbar. Das Volkslied »Die zwölf Räuber« bestach durch Harmonie. Bei »Octenas«, dem russischen »Vater unser«, gefielen Geschmeidigkeit und differenzierte Ausdeutung mit einem abrupt endenden Schwellton.
Eine gewaltige chorische Entwicklung haben die Paul Singers seit ihrem ersten Auftritt genommen. Sie haben sich Gospels und Spirituals verschrieben. Dirigent Paul Nerz (Anm. des Webmasters: Korrekt lautet der Name "Merz") versteht es, diese Musik mit einem starken Potenzial an Frauenstimmen umzusetzen. Des Publikum war vom swingenden Rhythmus und vom Wechselgesang erfasst.
Bekannt ist das Spiritual »Wade in the water«. Ebenso gefiel das synkopierte »Halleluja, Salvation und Glory«. Vielen bekannt ist auch das im Staccato-Rhythmus vorgetragene »When the saints go marchin' in«. Paul Merz begleitete den Chor am E-Piano.
Zum Genuss wurde der Vortrag von »The Gospel Train«, bei dem Paul Singers und Schoppensänger fusionierten. Stürmischer Applaus war der Dank der Zuhörer.
Der Abend klang aus mit meditativen Texten zum Advent von Pfarrer Norbert Geiger und dem gemeinsamen Adventslied »Wachet auf«. Der Überschuss aus dieser Veranstaltung wird für die Heizung der Pfarrkirche verwendet.
Lothar Eisenträger
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| Musikbund hofft auf »Überläufer« Einige Vereine zeigen Interesse an Wechsel |
Main-Echo, 01. Dezember 2004
Kreis Miltenberg. Eine überaus positive Bilanz hat Walter Zöller, Vorsitzender des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB) den Delegierten am Samstag in der Hauptversammlung in Sulzbach vorgelegt. Über die vielen Konzerte, darunter der Auftritt des Jugendorchesters in Bürgstadt, war der Vorsitzende genauso stolz wie über die Anerkennung des Kreisverbandes auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene.
Die Bedeutung des Themas Aus- und Weiterbildung für den Musikbund betonte Zöller mit dem Hinweis, dass 3000 Euro voll und ganz in die Aus- und Weiterbildung investiert wurden. Der umfangreiche Tätigkeitsbericht des Vorsitzende zeigte den Kreisverband als äußerst aktiv in seiner Arbeit.
Im NBMB-Bezirksverband Unterfranken sei man bei 375 Kapellen zwar mit sechs Mitgliedsvereinen nur ein kleiner Kreisverband. Mehr zähle jedoch die Größe, die der Verband im Landkreis Miltenberg einnehme: »Hier stellen wir mit unseren Mitgliedskapellen zehn Prozent der Musikvereine.«
Eine Vergrößerung des Kreisverbands hält Zöller für möglich. So hätten sich schon mehrere Funktionäre von Vereinen aus dem Musikverband Untermain (MVU) bei ihm über einen Beitritt erkundigt. Trotzdem habe bisher noch kein Verein den Übertritt gewagt.
Die Musikvereine »Edelweiß« Sulzbach und »Fränkische Rebläuse« Bürgstadt bezeichnete Zöller wegen ihrer hervorragenden musikalischen Arbeit als die Flaggschiffe des Verbands. An ihnen gelte es sich in allen Belangen - besonders auch in der Ausbildung des Nachwuchses - zu orientieren.
Erfolgsrezept sei hier vor allem, dass die Verantwortlichen in den beiden Vereinen es nicht scheuten, musikalische Vergleiche über den Untermain hinaus anzutreten. In diesem Zusammenhang freute sich Zöller auch über den ersten Rang, den sich ein Holzbläser-Trio der Young-Symphonics Wörth beim Landesentscheid erspielt hatte.
Diskutiert wurde im Anschluss an den Bericht besonders über den Instrumenten-Workshop im Jahr 2005. Hier beschloss die Versammlung, ein Seminar für Posaunisten anzubieten. Auch die Zusammenarbeit von Musikvereinen und Schulen besprachen die Delegierten ausführlich. Wichtig sei dies vor allem, um den Musikerbestand bei den Blasorchestern auch in der Zukunft zu sichern.
Als Beispiel für eine gute Kooperation wurde Sulzbach genannt. Hier wird derzeit der schulische Stundenplan vieler Schüler mit dem Musikunterricht abgestimmt. Sollte die Ganztagsschule einmal kommen, müssten die Musikvereine unbedingt ein Interesse an der musikalischen Ausbildung am Nachmittag haben, war man sich in der Versammlung einig.
Kreisdirigent Jürgen Spall blickte in seinem Bericht auf die musikalische Arbeit des Jahres zurück. Der Jugendleiter Kai Steigerwald informierte die Versammlung über die Aktivitäten der Jugendlichen des Verbands.
Neuigkeiten aus dem Bezirks- und Landesverband hatte Unterfrankens NBMB-Vorsitzender Werner Höhn aus Haßfurt mitgebracht. So soll die NBMB-Satzung überarbeitet und zukunftstauglich gemacht werden. Außerdem sei es Ziel, die Verbandsarbeit durch eine zentrale Datenbank zu erleichtern.
Als Hausherr der Braunwarthsmühle hatte zu Beginn Bürgermeister Hermann Spinnler in seinen Grußworten einen Einblick in das Vereinsleben von Sulzbach. Bezirksrat Erwin Dotzel ging auf die Probleme bei der staatlichen Förderung in Zeiten leerer Kassen ein. Die knappen finanziellen Mittel müssten vor allem der Breitenförderung zugute kommen.
Thomas Grein
(Anm. des Webmasters, der bei dieser Sitzung anwesend war: Es wurde bei dieser Sitzung diskutiert, ob man nicht versuchen könnte, bei Weiterbildungsmaßnahmen enger mit dem Musikverband Untermain zusammenzuarbeiten (gerade im Hinblick auf Kürzungen bei den Fördergeldern). Hierüber kam es dann zu der Frage aus den Reihen der Anwesenden, wie hoch die Möglichkeiten einer "Wiedervereinigung" des Kreisverbandes Miltenberg mit dem MVU einzuschätzen wären. Kreisvorsitzender Zöller merkte daraufhin an, dass er schon des öfteren Anfragen von Vereinen aus dem MVU erhalten hätte, die an einem Übertritt in den Kreisverband des NBMB interessiert gewesen wären. Den letzten Schritt hätte aber keiner der Vereine gewagt. Herr Zöller schloss diese Anmerkung ab mit der Aussage, man solle einfach abwarten, was die Zukunft bringen würde.)
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| Edelmetall für junge Talente Aus- und Weiterbildung im Nordbayerischen Musikbund |
Main-Echo, 12. November 2004
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Foto: privat |
Obernburg. Junge Talente und fortgeschrittene Blasmusiker des Kreisverbands Miltenberg im Nordbayerischen Musikbund haben an den vergangenen Wochenenden ihr musikalisches Können unter Beweis gestellt. Ihre Leistung bei den Prüfungen wurde mit Abzeichen in Gold, Silber oder Bronze gewürdigt.
Vorbereitet haben sich die jungen Musiker unter der Leitung von Kreisdirigent Jürgen Spall und der Fachausbilder Wilco Grootenboer (Trompete, Flügelhorn), Andreas Pötzl (Klarinette und Saxophon) und Klaus Rohleder (Waldhorn, Tenorhorn und Bariton) intensiv in Theorie und Praxis. An zwei Samstagnachmittagen hat zudem der im Kreisverband (Volksschule Wörth) dozierende 1. Waldhornist des Staatstheaters Coburg, Klaus Rohleder, den aktiven Wald- und Es-Horn-Spielern einen Intensivkurs in Theorie und Praxis gegeben.
Das goldene Leistungsabzeichen wurde mit einem abschließenden Lehrgang samt Prüfung an der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg beendet. Nach den Prüfungsterminen überreichten stellvertretender Kreisvorsitzende Siegfried Postel und Kreisdirigent Jürgen Spall die Urkunden und Abzeichen an die erfolgreichen Teilnehmer. Die Leistungsprüfung D3 (Gold) absolvierte Sarah Burkhardt (Klarinette, Young Symphonics Orchestra Wörth). (Anm. des Webmasters: Siehe Bild.)
Die Leistungsprüfung D2 (Silber) schafften Christoph Burkhardt (Saxophon) und Theresa Schaper (Tenor-Saxophon, beide Young Symphonics Orchestra Wörth), Markus Hartung (Waldhorn, Edelweiß Sulzbach), Franca Lieb (Bariton) und Thomas Stegmann (Waldhorn, beide Mümlingtal-Musikanten Mömlingen).
Das bronzene Leistungsabzeichen D1 erwarben die Mümlingtal-Musikanten Mario Albrecht (Trompete), Christian Rosenberger (Tenorhorn) und Michelle Stegmann (Waldhorn) aus Mömlingen, die Edelweiß-Musiker Julia Zipp (Klarinette), Carolin Fries, Julian Höcker (beide Trompete), Markus Hartung und Elena Mühleck (beide Waldhorn) aus Sulzbach sowie Felix Ringlstetter (Flügelhorn) vom Musikverein Trennfurt.
red
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| Musiker auf Reisen: Frankreich |
Bayerische Blasmusik, November 2004
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Seit 1977 besteht zwischen dem Musikverein Edelweiß aus Sulzbach am Main und der Musikgruppe Zarpaï Banda aus dem Städtchen Hendaye in Frankreich eine enge Freundschaft. Dies nahm der sulzbacher Musikverein zum Anlass für einen Besuch im französischen Baskenland. Immerhin ist Guillermo Ruiz, der Dirigent der Zarpaï Banda, Ehrendirigent der Sulzbacher. Neben einer Fahrt zu dem Meereskundlichen Museum im spanischen San Sebastian, einer Besichtigung von Biarritz sowie einem Besuch des Museums »Ecomusée« in St. Jean de Luz waren auch musikalische Auftritte eingeplant: Bei der Kirchweih in Urrugne spielten die Sulzbacher zur Unterhaltung auf, gaben ein Konzert und umrahmten den Gottesdienst.
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| Der Hit: konzertante Musik »Best of Musikverein« spiegelt gewandelten Geschmack |
Main-Echo, 27. Oktober 2004
Sulzbach. Bei der Blasmusik wandelt sich der Publikumsgeschmack. Dies wurde beim Wunschkonzert des Musikvereins am Sonntag bestätigt. Der hatte 35 Märsche, Polkas und Konzertstücke zur Wahl gestellt. Das Publikum entschied sich für acht konzertante Titel für die »Best of Musikverein«. Lediglich der Marsch-Klassiker »Alte Kameraden« und der Walzer »Böhmischer Wind« (Ernst Mosch) konnten sich noch mit gleicher Stimmenzahl als Neunter und Zehnter in die Charts retten.
Zum zehnten Mal hatte der Musikverein zu seinem Wunschkonzert eingeladen. Das Sinfonische Blasorchester stellte sich in 45-köpfiger Besetzung und in allen Registern klar disponiert vor. Es agierte auf die Anweisungen seinen souverän und gestalterisch leitenden Dirigenten Winfried Rehse sauber in der Intonation, effektiv in Rhythmik und Dynamik. Das Ensemble war konzertiert im Einsatz und entfaltete dank instrumentaler Besetzung ein weiches Klangbild.
Im Vorprogramm stellte sich der erst elfjährige Alexander Sommer mit seiner Trompete als Solist vor. Seine exakt durchgespielten Passagen innerhalb des »Coburger Marsches« bewiesen sein außergewöhnliches Talent. Vier junge Klarinettistinnen erfreuten die Zuhörer in dem lustigen »Klarinettenmuckl« mit einer virtuosen Wiedergabe ihres Parts.
Mit der Ankündigung der Siegertitel war auch die Schulaula fast voll besetzt. Der Marsch »Alte Kameraden«, schwungvoll aufgespielt, ist nach wie vor beliebt. Einen ähnlichen Stellenwert bei den Älteren hat auch der Walzer »Böhmischer Wind«. Im oberen Mittelfeld rangierte die Filmmelodie »Fluch der Karibik« von Klaus Badelt. Eine teils hymnenhafte, getragene Melodienfolge, die das Orchester sehr sensibel und in unterschiedlichem Tempo vortrug. Einige Titel mussten die Rangfolge bei gleicher Stimmenzahl teilen. »Moment for Morricone« (Johan de Meij) begeistere als Filmmusik wegen ihrer schönen Melodienbögen. Entsprechend engagiert hat sie das Orchester auch umgesetzt.
Elton Johns »Circle of Life« ist bereits Kult. Einen Beifallsbonus erhielt Jungmusiker Markus Hein, der mehrere Instrumente spielt. Sein Xylophonsolo in »Erinnerungen an Zirkus Renz«, virtuos gespielt, in der Wiederholung mit hohem Tempo, spülte ihn auf Rang drei.
Als Newcomer hat sich die Filmmusik »Out of Africa« von John Barry rasch durchgesetzt und sofort Platz zwei belegt. Ein betont rhythmischer Titel; nachgeahmte Buschtrommeln und Fanfarenklänge erinnerten an Afrika. Exakte Tempiwechsel zeichnen die Komposition aus. Die hohen Blechbläser waren dominant im Einsatz.
Freude am Musizieren spürten die Zuhörer beim Siegertitel
»Jesus Christ - Superstar«. Ein gewaltiges Musicalwerk schöner Melodien mit
wiederkehrendem Leitmotiv. Die Zuhörer dankten mit reichlich Beifall. Das
Orchester revanchierte sich mit Zugaben.
Lothar Eisenträger
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| Freundschaft vertieft mit französischen Basken Sulzbacher Musikverein wieder in Hendaye zu Gast |
Main-Echo, 04. Oktober 2004
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Vor dem Rathaus von Hendaye gab der Musikverein Sulzbach auf der »Place de la Republique« unter Leitung von WinfriedRehse ein Standkonzert |
Hendaye liegt direkt an der fanzösisch-spanischen Grenze am Golf von Biscaya, nur wenige Kilometer entfernt von Urrugne, der Partnergemeinde des Marktes Sulzbach. 1977, bei einem Besuch der beiden Musikvereine in Urrugne, hatte der inzwischen Verstorbene René Dhers die ersten Kontakte hergestellt.
Seit mehr als 25 Jahren wird die Freundschaft gepflegt; fast schon traditionell sind die Besuche der »Zarpai Banda« zur Faschingszeit in Sulzbach. Dirigent Guillermo Ruiz ist regelmäßig während der »tollen Tage« Gast in Sulzbach. Im letzten Jahr ernannte ihn der Musikverein Sulzbach anlässlich des 80-jährigen Bestehens zum Ehrendirigenten.
Nach der etwa 1400 Kilometer langen Busreise an die französische Atlantikküste Anfang September fanden die Sulzbacher Musiker Unterkunft bei Gastfamilien. Die folgenden Tage boten ein abwechslungsreiches Programm mit Besichtigung des meereskundlichen Museums im spanischen San Sebastian, einer Tour ins Seebad Biarritz und einem Besuch des Museums »Ecomusée« in St. Jean de Luz, das ganz der Tradition der Basken gewidmet ist.
Gut traf es sich, dass Anfang September traditionell die »Fetes d´Urrugne« stattfinden, vergleichbar mit der »Kerb«. Hierbei spielten die Sulzbacher einmal zur Unterhaltung auf, konnten aber darüber hinaus auch die französischen Zuhörer mit einem Konzert auf dem »Fronton«, dem örtlichen Sportgelände, begeistern. Ein weiterer Höhepunkt war die musikalische Umrahmung des Sonntagsgottesdienstes, dem sich ein kurzes Konzert anschloss.
In Hendaye gab man ein einstündiges Standkonzert auf der »Place de la Republique« mit Stücken von Mozart bis Morricone. Anschließend waren die Sulzbacher von Bürgermeister Kotte Ecenarro ins Rathaus eingeladen, wobei dem Vorsitzenden des Musikvereins, Hermann Seitz, ein Bildband überreicht wurde. Im Gegenzug bedankte sich Seitz mit Frankenwein. Beim gemeinsamen Abschiedsabend lud er dann im Namen des Sulzbacher Bürgermeisters Hermann Spinnler den »Zarpai Banda«-Präsidenten Vincent Cabantous mit seinen Musikern für nächstes Jahr zu einem Gegenbesuch ein.
Im Mai 2005 finden die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der
Partnerschaft zwischen Sulzbach und Urrugne statt. Dabei dürfen die Freunde von
»Zarpai Banda« natürlich nicht fehlen.
helge
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| Une amitié sans frontières HENDAYE. L'échange musical entre la fanfare allemande Edelweiss et la Zarpai Banda dure depuis 1977 |
Sud Ouest, 15. September 2004
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EL'ensemble
Edelweiss |
En 1977, avant le jumelage des communes d'Urrugne et de Sulzbach, René Dhers, grand ami de l'Allemagne, européen convaincu, avait tenté ce rapprochement musical et depuis, les échanges se sont succédés à un rythme régulier, environ une douzaine déjà. Les deux groupes musicaux ont fait un disque ensemble en 2000 et les inspirations sont réciproques : quelques airs de là-bas ont été adaptés pour Hendaye, et les partitions franchissent allègrement le Rhin.
Quand les amis de la Zarpai se rendent à Sulzbach, situé sur le Main, non loin de Francfort, ils sont reçus au sein des familles, et apportent avec eux leurs traditions, tout en goûtant les fêtes allemandes, notamment celles du carnaval.
Des goûts communs.
Quand le groupe Edelweiss arrive en famille à Hendaye, ils retrouvent tout naturellement des logis amis et une succession de sorties est organisée : visite de l'écomusée des traditions basques, visite du Pays Basque intérieur, et méme de Lourdes en 2001…
Edelweiss tient plus de l'armonie. Ils jouent tout aussi bien du Mozart que des airs d'Ennio Morricone, leur école de musique est d'ailleurs très réputée.
Cette année, trente-cinq musiciens ont fait le déplacement jusqu'à Hendaye, accompagnés de leur famille, au total soixante-huit personnes ravies de retrouver le Pays Basque. Le groupe Edelweiss a joué mercredi place de la République avant d'être reçu par M. le Maire. Jeudi soir, c'est au local de la Zarpai que tous se sont retrouvés pour êter leurs relations fidèles autour d'un repas copieux. Ils partagent aussi le goût pour la bière, les amis allemands appréciant notre bière Eki.
La grande fête de la biére aura lieu le samedi 25 septembre. Les inscriptions devront se faire à l'Office du tourisme avant le 18 septembre.
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| Une longue amitié Des Joncaux à Sokoburu |
Sud Ouest, 10. September 2004
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Echange de cadeaux lors de la
réception à la mairie |
Après les traditionnels échanges de présents, les invités ont été conviés au verre de l'amitié.
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| »Sodener Wassermusik« Festzug zur 25-Jahr-Feier der Sodenthaler Musikanten |
Main-Echo, 13. Juli 2004
Sulzbach-Soden. Die »Sodenthaler Musikanten« feierten am Wochenende den 25. Jahrestag der Vereinsgründung. Höhepunkt bildete ein Festzug am Sonntagmittag. Die sorgenvollen Blicke der Organisatoren gen Himmel waren berechtigt. Als sich der Festzug in Bewegung setzte, begann es prompt zu regnen.
Immerhin hatten sich in Soden bei diesen »verwässerten« äußeren Bedingungen 19 Zuggruppen eingefunden, die den Jubiläumszug gestalteten. Diese etwa 300 großen und kleinen Teilnehmer wurden angeführt von drei Kutschen mit Ehrenmitgliedern und -gästen.
Der Weg des Festzugs führte von der Hohewart-Straße zum Bürgerhaus, wo er in den Festbetrieb einmündete. »Musikalisch angereichert« wurde der Zug von den Blaskapellen aus Soden und Sulzbach; eine besondere musikalische Note setzte der große Spielmannszug aus Eidengesäß.
Kaum war die letzte Zuggruppe auf dem Festgelände eingetroffen, hörte es auf zu regnen und die Sonne kam durch. Während des Zugverlaufs wurde nicht die Wassermusik von Georg Friedrich Händel gespielt, sondern »die große Wassermusik von Soden«. Der Stimmung aller Teilnehmer tat diese »mittelschwere Außendusche« jedoch keinen Abbruch. Die Sodener Musiker hatten dafür gesorgt, dass anschließend auch von innen ausreichend Flüssigkeit und Stärkung nachgereicht werden konnte.
helge
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| »Meine Mami« - Muttertagskonzert des Bläserjugend Sulzbach |
Die Blasmusik, Juli 2004
Zu einem Muttertagskonzert lud die Bläserjugend des MV »Edelweiß« Sulzbach am 9. Mai in die Aula der Volksschule Sulzbach ein. Das Konzert sollte ein Dankeschön sein an alle Mütter, die - wie man weiß - übers Jahr am meisten gefordert sind, wenn es darum geht, die Jugendlichen zu Proben und Auftritten zu fahren. Als Gäste konnte die Bläserjugend in diesem Jahr das Gemeinschafts-Jugendblasorchester der Musikvereine aus den Nachbarorten Kleinwallstadt und Dornau begrüßen.
Vor einer vollbesetzten Aula zeigte die erst im letzten Jahr gegründete Bläserklasse des Sulzbacher Musikvereins unter seinem Dirigenten Winfried Rehse mit den Stücken »Oh when the Saints« und »Bruder Jakob«, was sie bereits zu leisten im Stande sind. Es war ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass das Konzept "Bläserklasse" wirklich hält, was es verspricht. Die Vorbereitungen für den Aufbau einer neuen Bläserklasse, die im Herbst starten wird, sind daher beim Sulzbacher Musikverein bereits voll im Gange. Auch das Vororchester unter Leitung von Maria Rehse bot mit »I come from Alabama« eine reife Leistung.
Dass auch die Musik in kleinen Gruppen beim Musikverein Sulzbach gepflegt wird, zeigte anschließend ein Holzbläserensemble mit Mitgliedern des Vororchesters, die ein Menuett von Henry Purcell aufführten. Mit »Old McDonald had a Band« musizierten schließlich Vororchester und Bläserklasse nochmals gemeinsam, bevor sich zum Abschluss des ersten Konzertteils die etwa 90 Kinder und Jugendlichen aus der Musikalischen Grundausbildung, der Bläserklasse, dem Vororchester und dem Jugendblasorchester auf der Bühne versammelten und ihren Mamas ein Ständchen mit dem Stück »Meine Mami« darbrachten.
Im zweiten Teil des Konzertes begeisterte das Jugendblasorchester Kleinwallstadt/Dornau unter Leitung seines Dirigenten Rudi Hein die Zuhörer mit den Stücken »Young Life« (Manfred Schneider), »Cantabile for Winds« (Rob Ares), »Soldier's Song« (Arr. Frede Gines), »Only Time« (Ron Sebregts), »Disco Lives!« (Arr. Johnnie Winson) und »Smoke on the Water« (Deep Purple, Arr. Johnnie Winson). Johannes Reichert aus Dornau konnte bei dem Stück »The Farmer's Fair« (Arr. Derek Broadbent) beweisen, dass auch eine Tuba als Soloinstrument überzeugen kann. Wie hoch der Stellenwert der Musik in Kleinwallstadt ist, wurde auch dadurch bewiesen, dass sich niemand geringeres als der Bürgermeister von Kleinwallstadt, Herr Thomas Köhler, dazu bereit erklärt hatte, die Moderation für das Jugendblasorchester Kleinwallstadt/Dornau zu übernehmen.
Den dritten Konzertteil gestaltete das Jugendblasorchester aus Sulzbach unter Leitung von Winfried Rehse mit den Stücken »Blazon« (James Curnow), »Spanish Overture« (Andrew Watkin) und »Take It Fast« (André Waignein). Mit den beiden Sätzen »Allegro« und »Rondo« aus einem »Concertino« von André Waignein bewies Franziska Richter ihre Solisten-Fähigkeiten auf dem Altsaxophon. Für das Stück »My Heart Will Go On« von James Horner hatte man sich etwas ganz besonders ausgedacht: Hier legten Katharina Kuhn, Jana Reis, Katharina Schüßler und Tamara Seitz ihre Instrumente nieder und überraschten die Zuhörer als Gesangs-Quartett. Am Ende des überaus gelungenen Konzerts erhielten alle anwesenden Mütter von den Kindern und Jugendlichen eine rote Dankschön-Rose zum Muttertag überreicht.
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| Ein Konzert für die Mütter - und Väter |
Bayerische Blasmusik, Juli 2004
Musikverein
Edelweiß Sulzbach: Zu einem Muttertagskonzert lud die Bläserjugend des
Musikvereins Edelweiß Sulzbach in die Aula der Volksschule Sulzbach ein. Das
Konzert sollte ein Dankeschön sein an alle Mütter, die am meisten gefordert
sind, wenn es darum geht, die Jugendlichen zu Proben und Auftritten zu fahren.
Als Gäste konnte die Bläserjugend in diesem Jahr das
Gemeinschafts-Jugendblasorchester der Musikvereine aus den Nachbarorten
Kleinwallstadt und Dornau begrüßen.
Die erst im vergangenen Jahr gegründete Bläserklasse des Sulzbacher Musikvereins unter seinem Dirigenten Winfried Rehse zeigte mit »Oh when the Saints« und »Bruder Jakob«, was sie bereits zu leisten im Stande sind. Die Vorbereitungen für den Aufbau einer neuen Bläserklasse, die im Herbst starten wird, sind bereits voll im Gange.
Auch das Vororchester unter Leitung von Maria Rehse bot mit »I come from Alabama« eine reife Leistung. Dass auch die Musik in kleinen Gruppen beim Musikverein Sulzbach gepflegt wird, zeigte anschließend ein Holzbläserensemble mit Mitgliedern des Vororchesters, die ein Menuett von Henry Purcell aufführten. Mit »Old McDonald had a Band« musizierten schließlich Vororchester und Bläserklasse nochmals gemeinsam, bevor sich zum Abschluss des ersten Konzertteils die etwa 90 Kinder und Jugendlichen aus der musikalischen Grundausbildung, der Bläserklasse, dem Vororchester und dem Jugendblasorchester auf der Bühne versammelten und ihren Mamas ein Ständchen mit dem Stück »Meine Mami« darbrachten.
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Eine tolle Leistung boten die Mädchen und Jungen in Sulzbach beim
Muttertagskonzert |
Im zweiten Teil des Konzertes begeisterte das Jugendblasorchester Kleinwallstadt/Dornau unter Leitung des Dirigenten Rudi Hein mit den Stücken »Young Life« (Manfred Schneider), »Cantabile for Winds« (Rob Ares), »Soldier's Song« (Arr. Frede Gines), »Only Time« (Ron Sebregts), »Disco Lives!« (Arr. Johnnie Winson) und »Smoke on the Water« (Deep Purple, Arr. Johnnie Winson).
Den dritten Konzertteil gestaltete das Jugendblasorchester aus Sulzbach unter
Leitung von Winfried Rehse mit »Blazon« (James Curnow), »Spanish Overture«
(Andrew Watkin) und »Take It Fast« (André Waignein). Mit den beiden Sätzen
»Allegro« und »Rondo« aus einem »Concertino« von André Waignein bewies Franziska
Richter ihre Solisten-Fähigkeiten auf dem Altsaxophon. Für das Stück »My Heart
Will Go On« von James Horner hatte man sich etwas ganz besonders ausgedacht:
Hier legten Katharina Kuhn, Jana Reis, Katharina Schüßler und Tamara Seitz ihre
Instrumente nieder und überraschten die Zuhörer als Gesangs-Quartett.
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| Peitschenknall, Tracht und Blasmusik Jubiläumsvereine aus Kleinwallstadt luden zum Kreismusik- und Gautrachtenfest - Heute Festausklang |
Main-Echo, 21. Juni 2004
Kleinwallstadt. Mit einem dreitägigen Jubiläumsfest feiern der örtliche Musikverein und der Gebirgstrachten-Erhaltungsverein (GTEV) »Almrausch« Kleinwallstadt ihr 80- beziehungsweise ihr 70-jähriges Bestehen am Festplatz am Mainufer. Verbunden sind damit das Kreismusikfest des Musikverbands Untermain und die 90-Jahr-Feier des Gautrachtenverbands Rhein-Main.
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| Beim Sternmarsch am Samstag zogen 13 Blaskapellen zum Festplatz am Mainufer in Kleinwallstadt, wo der Musikverband Untermain gemeinsam mit dem Gautrachtenverband Rhein-Main feierte. Foto: Birgit Kuhn Anm. des Webmasters: Das Bild zeigt unseren Musikverein »Edelweiß« Sulzbach |
Standkonzert mit Gästen
Mit von der Partie waren auch »Harmonie« Hausen, »Heimatklang« Mespelbrunn, der Musikverein Dornau, die Volkersbrunner Musikanten, »Harmonie« Mönchberg und die Trachtenkapelle Wernfeld, die die weiteste Anreise hatte. Zusammen mit den Wörther Musikanten gaben sie am Altenheim Rohe'sche Stiftung zuvor ein Standkonzert.
Vorsitzende des Trachtenvereins Helga Schmitt und Vorsitzender des Musikvereins Achim Albert begrüßten die Gäste und etonten, dass sich Tracht und Musik schon immer nahe stünden. Festpräsident Bürgermeister Thomas Köhler, selbst aktiv im Blasorchester, erinnerte an gemeinsam organisierte Feste und wies auf das einmütige Auftreten der Vereine nach außen hin. Er überbrachte eine Geldspende der Marktgemeinde.
Schirmherr und Vereinsringvorsitzender Adalbert Jung zeigte sich erfreut, dass erstmals in der Kleinwallstädter Vereinsgeschichte diese besondere Zusammenarbeit in ein großes Jubiläumsfest münde. Am Abend sorgte die Blaskapelle »Spessartklänge« Hobbach für zünftige Stimmung im Zelt. Attraktionen waren an diesem Abend die neun »Goaßlschnalzer« aus Waging am See, die nach Entzünden des Sonnwendfeuers am Mainufer ihre Peitschen im Rhythmus schwingen und knallen ließen. Die Gäste aus dem bayerischen Rupertiwinkel zeigten den dortigen Brauch, mit drei Meter langen Geißeln den Winter auszutreiben
An Sonntag stand die Tracht im Mittelpunkt des Festes. Nach einer Kirchenparade mit Gastvereinen und Fahnenabordnungen der Ortsvereine vom Festplatz zur Pfarrkirche wurde ein Festgottesdienst mit anschließendem Totengedenken am Mahnmal gefeiert, mitgestaltet vom Viergesang des Trachtenvereins und der Stadtkapelle Miltenberg.
Pfarrer Nikolaus Hegler wies in seiner Predigt auf die verschiedenen äußeren Erscheinungsbilder der Trachten und Musiker hin, die wichtig für die eigene Zugehörigkeit seien. Trotz aller Unterschiede jedoch seien alle Christen durch die Taufe miteinander verbunden. Dieses Miteinander müsse sich im Alltag beweisen, beim Umgang miteinander, beim Konflikte lösen und bei der Hilfe für Schwache und Außenseiter.
Trachtenschau mit Spitzen
Bei der anschließenden Trachtenschau im Festzelt, musikalisch umrahmt von »Harmonie« Eisenbach stellten sich neun Vereine der Jury. Dabei wurden die Trachten bis auf die Spitzenunterwäsche begutachtet. (Der Sieger wird später bekannt gegeben ). Der Höhepunkt des Festes bildete am Nachmittag der große Musik- und Trachtenumzug durch Kleinwallstadt mit über 40 Trachtenvereinen und Musikkapellen.
Das Fest klingt am heutigen Montag aus. Ab 10 Uhr ist Frühschoppen mit anschließendem Haspelessen angesagt, den musikalischen Rahmen gestalten die »Oldtimer« des Kleinwallstädter Musikvereins. Ab 17 Uhr spielt die Jugendkapelle Kleinwallstadt-Dornau, ab 19 Uhr sorgen »Die Obernburger« für Stimmung.
Birgit Kuhn
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| Ein ganz normaler Freitag für Martin Matyssek |
7plus, 11. Juni 2004 (Nummer 22)
Anm. des Webmasters: Da hat sich doch 7plus, die Wochenendbeilage der Zeitschrift
Main-Echo, wirklich dafür interessiert,
was unser Schlagzeuger Martin denn so am Freitag Abend macht. Wir wussten bisher auch nicht, wohin er nach der Probe verschwindet,
jetzt ist es raus... ![]()
Mein Freitagabend beginnt, seitdem ich 13 bin, mit einer Probe im Musikverein Edelweiß in Sulzbach. Ich sitze dort am Schlagzeug, und schlage zwei Stunden lang Trommeln, Pauken und alles, was zur richtig guten konzertanten Blasmusik dazugehört. Manchmal fahre ich dann direkt weiter zur Probe von :dumb: nach Großostheim. Da spielen wir melancholischen Alternativrock à la »Smashing Pumpkins«. Und wenn mir das noch nicht genug Alternativprogramm zur Blasmusik war, fahre ich nach Darmstadt in die Disco »Steinbruch«. Da wird vor allem Heavy Metal und Cross-Over gespielt - nicht ganz böse, aber auch kein Pop!
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| Die Standardsparte nicht vernachlässigt |
Bayerische Blasmusik, Juni 2004
Musikverein
Sulzbach: Das Interesse der Jugend zu Instrumentalmusik hat in den letzten
Jahren beim Musikverein Edelweiß Sulzbach zu einer erstaunlichen
Weiterentwicklung geführt. die Aufbauarbeit des musikalischen Leiters Winfried
Rehse hat sich gelohnt, und die »Marschrichtung« ist auch klar: Hin zu
anspruchsvoller konzertanter Literatur, ohne die Standardsparte zu
vernachlässigen.
Unter dem Motto »Das Konzert 2004« lud der Verein mit einem Programm aus Opern, Musicals und sinfonischen Konzertstücken ein, um den Leistungsstand des Nachwuchses und des Blasorchesters erneut unter Beweis zu stellen. Die Gäste erlebten über zwei Stunden hinweg technisch ausgereifte sinfonische Blasmusik.
Hoch konzentriert stieg das 37-köpfige Jugendblasorchester mit zwei Titeln ins Programm ein. Es intonierte die »Spanish Overture« von Andrew Watkins. Unter der umsichtigen, fordernden Leitung Winfried Rehses bewältigten die Jungmusiker dynamisch den forcierten Rhythmus des »Pathfinder«-Marsches von Philip Sparke.
Ein Zeichen setzte das sinfonische Blasorchester mit dem Titel »Signature« von Jan Van der Roost als Einführungsstück. Es folgte das siebensätzige Werk »Die Abenteuer des Don Quixote« von Hans-Werner Henze. Das Orchester musizierte technisch reif, homogen, reagierte sensibel im Einsatz und erzeugte ein individuelles Klangbild. Den Glanzpunkt des ersten Konzertteils setzte das Ensemble mit der »Carmen-Suite Nr. 1« (Georges Bizet).
Die Verbindung zwischen Oper und Filmmusik stellte die »African Symphony« von Van McCoy her, ein Standardwerk amerikanischer Prägung. »Out of Africa« ist eine Filmmusik, komponiert von John Barry. Das Musical »Cats« von Andrew Lloyd Webber hat Johan de Meij in Kurzform als Medley für Blasmusik umgeschrieben, dessen einzelne Bestandteile mit dem Ohrwurm »Memory« verschmolzen sind. Mit der »Sinfonia per un Addio«, von G. P. Reverberi für das Rondo Veneziano geschrieben, ging das Konzert ins Finale über.
Dass ein Marsch nicht fehlen darf, haben die Programmmacher berücksichtigt. Deshalb markierte der flott und locker dahingespielte »Radetzky-Marsch« das Ende des Konzerts.
Als Zugaben bot das Orchester »Variazioni in Blue« (Jacob de Haan) und »Au revoir, Hendaye« (ein Geschenk des verstorbenen Komponisten Edmund Löffler an den Musikverein Sulzbach).
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| Technisch reif, individuelles Klangbild Beeindruckendes Konzert des Sulzbacher Musikvereins »Edelweiß« |
Main-Echo, 31. März 2004
Sulzbach. Das Interesse der Jugend an Blasmusik hat beim Musikverein »Edelweiß« zu einer erstaunlichen Entwicklung geführt. Die Arbeit des Leiters Winfried Rehse hat sich gelohnt, die Richtung ist klar: hin zu anspruchsvoller konzertanter Literatur, ohne die klassische Sparte zu vernachlässigen. Der Verein lud am Sonntag unter dem Motto »Das Konzert 2004« mit einem Programm aus Opern, Musicals und Konzertstücken ein, um den Leistungsstand des Nachwuchses und des sinfonischen Blasorchesters unter Beweis zu stellen.
Rund 450 Zuhörer füllten die Main-Spessart-Halle. Es kann vorweg genommen werden: Die Gäste erlebten über zwei Stunden hinweg technisch ausgereifte sinfonische Blasmusik.
Konzentriert stieg das 37-köpfige Jugendblasorchester ins Programm ein. Es intonierte die »Spanish Overture« von Andrew Watkins - sicher in der Melodie, einmal hymnisch, dann rhythmisch, exakte Tempiwechsel.
Unter der umsichtigen, fordernden Leitung Winfried Rehses bewältigten die Jungmusiker - mehrheitlich Mädchen - recht dynamisch den Rhythmus des »Pathfinder«-Marschs des Zeitgenossen Philip Sparke, wobei Trompeten und Schlagwerk massiv zum Einsatz kamen. Es wird nicht lange dauern, dann können weitere Jugendliche ins Orchester nachrücken.
Ein Zeichen setzte das sinfonische Blasorchester mit dem Titel »Signatur« von Jan von der Roost als Einführungsstück (Anm. des Webmasters: Korrekt lautet der Name des Stückes "Signature" und der Name des Komponisten "van der Roost"). Das Auftragswerk beginnt mit Fanfarenklängen, enthält Choräle und führt in sich steigernden Melodienbögen zu einem mächtigen Forte. Es folgte das siebensätzige Werk »Die Abenteuer des Don Quixote« von Hans-Werner Henze. Der Dirigent deutete die Komposition in allen Facetten aus.
Das Orchester musizierte technisch reif, homogen, reagierte sensibel im Einsatz und erzeugte ein individuelles Klangbild. Don Quixotes Schicksal wird hier musikalisch beschrieben und wurde vom Ensemble überzeugend umgesetzt. Das Werk beginnt mit Klassik im Stil Leopold Mozarts und enthält Nuancen spanischer Musik mit unterschiedlichen Taktfolgen und Tempiwechseln.
Sauberes Wechselspiel
Im zweiten Teil des Konzerts setzte die Formation mit der »Carmen Suite Nr. 1« (George Bizet) einen Glanzpunkt (Anm. des Webmasters: Korrekterweise ist anzumerken, dass die »Carmen Suite» das letzte Stück des ersten Konzertteils war; aber in Anbetracht des Ergebnisses ist das völlig unerheblich...). Das sechsteilige Arrangement lässt die Melodien Bizets zur Geltung kommen: vom salbungsvollen Präludium über Zwischenspiel, von boleroartigen Tanzrhythmen bis hin zum fulminanten Schluss. Sauber das Klangbild und die Wechselspiele zwischen Flöten und Klarinetten. Dietmar Rehse vermittelte mit Witz Informationen zu Titeln und Komponisten.
Die Verbindung zwischen Oper und Filmmusik stellt die »African Symphony« von van McCoy her. Ein Standardwerk amerikanischer Prägung. Die Forderung nach Bläsereinsatz aller Register und kräftigem Schlagwerk im Big-Band-Sound wurde voll erfüllt. »Out of Africa« ist eine Filmmusik, komponiert von John Barry, der durch seine James-Bond-Titel bekannt ist. Eine teils melancholische, teils hymnenhafte Melodie, die in ihren Motiven steigernd ausgereizt wird und sich dann harmonisch auflöst.
Andrew Lloyd Webbers Musical »Cats« hat Johan de Meij in Kurzform als Medley für Blasmusik umgeschrieben. Die amerikanischen Elemente sind mit dem Ohrwurm »Memory« verschmolzen. Dem Orchester gelang eine sehr gefühlvolle Wiedergabe.
Mit der »Sinfonia per un Addio« von G. P. Reverbergi (Anm. des Webmasters: Korrekt lautet der Name "Reverberi") ging das Konzert ins Finale über. Nachgemachte Klassik ist hier mit moderner Musik versetzt. Das erinnert an Rondo Veneziano. Ein geschmeidig umgesetzter Titel, der nach Xylofonpassage in einem kräftigen Forte endete.
Dass ein Marsch nicht fehlen darf, haben die Programm-Macher berücksichtigt. Deshalb markierte der locker gespielte »Radetzky-Marsch« das Konzertende. Weit gefehlt: Langer Beifall und standing ovations führten zu Zugaben.
Lothar Eisenträger
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| Sehr zufrieden mit der Leistungsbilanz |
Bayerische Blasmusik, Februar 2004
Erstmals
wurde die Jahresversammlung des Kreisverbandes Miltenberg von der Musikkapelle
Fränkische Rebläuse in Bürgstadt organisiert. Kreisvorsitzender Walter
Zöller sagte, die Zahl der Aktiven in den sechs Mitgliedskapellen sei um 36
Jungmusiker und 35 Erwachsenen auf 409 gestiegen, was 20 Prozent der Bläser im
Landkreis Miltenberg entspreche. Höhepunkt des Jahres 2003 war das
Kreismusikfest in Mömlingen zum 50-jährigen Bestehen der
Mümlingtal-Musikanten mit 26 Musikkapellen.
Alle Mitgliedskapellen, so Zöller, hätten qualitativ hochwertige Jahreskonzerte gegeben. Besonders motivierend sei das Gastspiel des Nordbayerischen Jugendblasorchesters in Sulzbach gewesen. Die Musikkapellen aus Sulzbach und Bürgstadt repräsentierten den Kreisverband Miltenberg beim Verbandsmusikfest Vorspessart in Aschaffenburg und beim unterfränkischen Bezirksmusikfest in Volkach und spielten mit sehr gutem Erfolg beim jeweiligen Wertungsspiel. Kreisdirigent Jürgen Spall sagte, 30 Jungmusiker hätten die D1- und zehn die D2-Prüfung bestanden. Zwei Musiker absolvierten mit Erfolg den Goldkurs in Hammelburg (Anm. des Webmasters: Hier handelte es sich um unsere Jungmusiker Anna-Lena Höcker und Andreas Hock). Beim Solo/Duo-Wettbewerb wurde die Klarinettistin Elisabeth Krall von den »Young Symphonics« Wörth Landessiegerin.
Stellvertretende Kreisjugendleiterin Melanie Häfner berichtete über die Aktivitäten der Kreisbläserjugend, wobei hier der Höhepunkt das Volleyball-Turnier um die Blasmusik-Sparkassen-Pokale mit acht Jugendmannschaften gewesen sei. Für das Jahr 2004 kündigte sie ein gemeinsames Sommerfest an.
Bezirksvorsitzender Werner Höhn warb für das Seniorenorchester des Bezirks Unterfranken, das für alle älteren Musiker offen stehe. Die nächste Hauptversammlung des Kreisverbandes Miltenberg ist für 27. November in der Braunwarts-Mühle in Sulzbach geplant.
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| Hans Woller zum Ehrenmitglied ernannt Musikverein »Edelweiß« zog Jahresbilanz - 500 Euro Spende für den Sozialkreis |
Main-Echo, 12. Januar 2004
Sulzbach. Für langjährige Mitarbeit im Musikverein »Edelweiß« wurde Hans Woller bei der Jahresversammlung am Samstagabend zum Ehrenmitglied ernannt. Vorsitzender Hermann Seitz zog detailliert Jahresbilanz 2003 und überreichte dem Sozialkreis 500 Euro Spende. Das Klarinetten-Trio Maria Rehse, Lisa Mühleck und Anke Wassmer sorgte für Musik.
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| Zum Ehrenmitglied des Musikvereins
Edelweiß wurde Hans Woller (rechts) ernannt. Für über zwei Jahrzehnte
Vereinsarbeit erhielt er vom dritten Vorsitzenden Markus Rehse die
Urkunde überreicht. Fotos: Helmut Gesierich |
Aus der Statistik informierte der Vorsitzende, im vergangenen Jahr sei unter anderem 116 mal geprobt worden. 17 Ständchen, zwölf Kirchen- und Gemeindetermine sowie 28 weitere Auftritte waren zu vermelden. Insgesamt kam man auf 72 »musikalische Einsätze«. 339 Mitglieder zählt der Verein derzeit, 221 fördernde und 118 aktive Mitglieder, wovon 54 im Stamm-, 37 im Jugend- und 14 im Vororchester mitwirken; 13 Jugendliche befinden sich in Ausbildung. Insgesamt habe man im vergangenen Musikerjahr 92 Kinder/Jugendliche ausgebildet.
Im Schnitt 19 Jahre jung
Als Besonderheit präsentierte Seitz eine »Bläserklasse« mit acht Jugendlichen, die seit September 2003 besteht. Stolz wies er darauf hin, dass der MV Edelweiß »eine ganz junge Truppe« sei mit einem Durchschnittsalter aller aktiven Mitglieder von 19 Jahren. Als Höhepunkte stellte Seitz das Jubiläumskonzert im März, die Sommernachtsserenade im August und das Adventskonzert »Way of Lights« im Dezember sowie den tollen Erfolg des Jugendblasorchesters beim Wertungsspielen in Volkach heraus.
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| 500 Euro Spende überreichte Vorsitzender des Musikvereins »Edelweiß«
Hermann Seitz (links) im Rahmen der Jahresversammlung an den
Vorsitzenden des Sozialkreises Sulzbach, Hermann Amrhein. |
»Auch wenn der Musikverein selbst auf jede finanzielle Unterstützung angewiesen ist, um die Jugendarbeit weiterführen zu können, sollte man nach dem erfolgreich verlaufenen Jubiläumsjahr auch an jene Menschen denken, die noch dringender der Unterstützung bedürfen«, sagte Vorsitzender Seitz. Er überreichte dem Vorsitzenden des Sozialkreises Sulzbach, Hermann Amrhein, einen Spendenscheck über 500 Euro.
Bürgermeister Hermann Spinnler sparte in seinem Grußwort nicht mit anerkennenden Worten für die musikalische Leistung gerade im Bereich der Jugendarbeit und Fortbildung. Bei allen Finanzproblemen vom Bund bis hinunter zur Kommune wolle man doch bemüht sein, die Ortsvereine weiterhin so gut wie möglich zu unterstützen.
helge
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| Mit 80 Jahren als Verein frischer denn je |
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Bayerische Blasmusik, Januar 2004
Festredner Dr. Hubert Prentner würzte seine Ausführungen mit Erlebnissen aus 40 Jahren Mitgliedschaft. Kreisvorsitzender Walter Zöller sagte: »In einer Zeit, wo Lustgewinn ohne Anstrengung das primäre Begehren vieler junger Menschen ist, beweisen gerade die Sulzbacher Musiker, dass man mit täglichem Training, Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt schönere Erfolge feiern kann als der Egoist und Einzelgänger!« Schon seit 50 Jahren dabei
Seit 40 Jahren gehören Edwin Rüd, Werner Arnold, Günter Becker, Dr. Hubert Prentner, Norbert Durschang, Karl Kempf, Alfred Kipplinger, Erhard Kuhn, Ernst Kunkel, Leo Prentner, Armin Scharf, Walter Scharf, Richard Schüssler, Hermann Schwarzkopf, Manfred Winter, Engelbert Zahn, Rainer Zahn, Alfred Ziemlich, Karl Doleysch, Ulrich Prentner, Ewald Fries, Robert Bohn, Alfred Sommer, Hans Woller und Reinhold Hohm dem Musikverein an.
Ehrenvorsitzender wurde das bisherige Ehrenmitglied Burkhard Grein, der sich seit 1945 um den Verein verdient gemacht hat. Zum Ehrendirigenten ernannt wurde Guillermo Ruiz, Dirigent des französischen Partnermusikvereins »Zarpai Banda« aus Hendaye, der seit 1980 fast jährlich nach Sulzbach kommt und oft im Musikverein mitgespielt hat. Andreas Hock und Markus Hein umrahmten den Auftritt von Adolf Eisenträger (mit 69 Jahren zweitältester Aktiver) und Alex Sommer (mit zehn Jahren der Jüngste), die für amüsante Kurzweil sorgten mit einem Zwiegespräch: »Wie war´s früher bei den Musikern und was bewegt die Jugend heute?«
ges |
[weitere Berichte zum Ehrenabend finden Sie im Pressespiegel 2003]
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