Pressespiegel 2003 des Musikvereins "Edelweiß" Sulzbach

Hier finden Sie Nachrichten aus der Presse, die unseren Musikverein betreffen oder in denen unser Musikverein erwähnt wird.


 

 Jahr: 

  1998

  1999

  2000

  2001

  2002
 

  2003 

  2004

  2005

  2006

  2007
 

  2008

  2009
17.12.2003, Main-Echo: Von Buxtehude bis Bette Midler
Konzert von Songshine mit dem Symphonischen Blasorchester Sulzbach
10.12.2003, Main-Echo: Machtvolle Klänge
Konzert der Pflaumheimer Songshine mit dem Symphonischen Blasorchester
09.12.2003, Main-Echo: Ein Kommen und Gehen
Jahresbilanz von Songshine Pflaumheim
29.11.2003, Main-Echo: Fleißiges Üben mit Edelmetall belohnt
Zweimal Gold für Jungmusiker Hock und Höcker
29.10.2003, Main-Echo: Flüssig agierende Bläser
Wunschkonzert des Musikvereins »Edelweiß«
28.10.2003, Main-Echo: Sektion an einem lebenden 80-Jährigen
Rückblick auf lange Tradition des Musikvereins »Edelweiß« - Mitglieder geehrt
28.10.2003, Main-Echo: Burkhard Grein seit 1945 vielfach im Verein aktiv
Musikverein »Edelweiß« und Musikbund ehrte Mitglieder
22.09.2003, Main-Echo: Markt hat seine »Hausaufgaben gemacht«
Floriansjünger als »27. Baufirma«
02.09.2003, Main-Echo: Sommernachts-Serenade mit Finale im Fackelschein
Juli 2003, Bayerische Blasmusik: Galakonzert voll Spielfreude und Präzision
Nordbayerisches Jugendblasorchester in Sulzbach
09.07.2003, Main-Echo: Beim 1. Wertungsspiel »sehr gut« erreicht
24.06.2003, Main-Echo: Voller Spielfreude, Präzision und Brillanz
Nordbayerisches Jugendblasorchester bot Musik vom Feinsten
06.05.2003, Main-Echo: Aschenputtel mit dem besonderen Reiz
Jugendblasorchester von Sulzbach und Unterpleichfeld begeisterten die Zuhörer
April 2003, Bayerische Blasmusik: Grandioses Konzert zum 80. Jubiläum
02.04.2003, Main-Echo: Musiker verwöhnten ihre 500 Zuhörer
Jubiläumskonzert ein schönes Geschenk zum 80-jährigen Vereinsbestehen
Februar 2003, Bayerische Blasmusik: Neuer Vorstand unter Hermann Seitz
21.01.2003, Main-Echo: Neues Führungsteam gibt den Ton an
Jahresversammlung des Musikvereins »Edelweiß« - Hermann Seitz Vorsitzender
13.01.2003, Main-Echo: Der sportliche Erfolg hat viele Väter: Fleiß, Talent, Teamgeist und Siegeswillen
17. Ehrenabend: Langjährige Vereinsaktive und treue Blutspender ausgezeichnet
Januar 2003, Bayerische Blasmusik: Kai Steigerwald wird neuer Kreisjugendleiter

 

Von Buxtehude bis Bette Midler
Konzert von Songshine mit dem Symphonischen Blasorchester Sulzbach

Main-Echo, 17. Dezember 2003

Sulzbach. Überfüllt war die Kirche St. Margareta beim Adventskonzert des Gesangs- und Musicalensembles Songshine am vergangenen Wochenende. Deshalb muss sich der Veranstalter die Kritik gefallen lassen, warum er mehr Karten verkauft, als Plätze vorhanden sind.

Anm. des Webmasters: Die Einleitung dieses Artikels ist leider nicht korrekt. Zum einen handelte es sich natürlich um ein Gemeinschaftskonzert des Musicalensembles Songshine zusammen mit dem Musikverein Sulzbach und nicht um ein Konzert von Songshine alleine. Zum anderen wurden auch nicht mehr Karten verkauft, als Plätze vorhanden waren. In der Tat blieben leider viele der Besucher im Hauptschiff der Kirche stehen, wodurch sich in diesem Bereich eine Überfüllung ergab, während in den Seitenschiffen noch genügend Sitzplätze zur Verfügung standen. In unseren Informationen für die Main-Echo-Redaktion brachten wir dies aber leider nicht deutlich genug zum Ausdruck, wodurch es zu dieser fehlerhaften Meldung kam. Wir entschuldigen uns hierfür bei der Main-Echo-Redaktion und den Lesern des Main-Echos.

    Bereits eine Woche zuvor war die Aufführung in der Pflaumheimer Luziakirche zu hören. Mit dabei auch das Symphonische Blasorchester aus Sulzbach mit seinen 40 Musikern, das gemeinsam mit dem Chor das Konzert »way of lights« veranstaltete.

    Chor und Orchester begrüßten die Besucher mit einer Komposition, des Kirchenmusikers Dietrich Buxtehude: »Fanfare und Chorus«. Der helle Klang der Pikkolotrompeten im hohen Diskant machte auf die gute Besetzung des Orchesters aufmerksam, das neben zahlreichem Blech auch mit einem adäquaten Anteil an Holzblasinstrumenten bis hin zum Fagott ausgestattet ist. Sogar ein Streichinstrument in Form eines Kontrabasses hat es in seinen Reihen. Mit »Sonata pian e forte« des italienischen Komponisten Giovanni Gabrieli zeigten die Sulzbach unter Leitung von Winfried Rehse ihre Qualitäten. Zu loben ist auch die Moderation von Andreas Wenzel, der besinnliche Texte sprach. Gar schon etwas weihnachtlich mutete es an, als »Tochter Zion« von Händel erklang.

    »Jesus bleibet meine Freude«, eine Komposition des großen Kirchenmusikers Johann Sebastian Bach, war für Songshine - an sich anderer Chorliteratur verschrieben - nicht schwierig. Das Orchester meisterte die schönen Verzierungen der Begleitmusik mit großem Einfühlungsvermögen. Die Musiker gefielen auch beim »Abendsegen« aus der Oper »Hänsel und Gretel« von Engelbert Humperdinck, innig und kindlich-fromm gesungen von Annika Eisenmenger und Verona Raab.

    Einen hörbaren Trennungsstrich zog man mit den Stücken »Variazioni in blue« von Jakob de Haan und »Nobody knows«, einem Spiritual arrangiert von Zbysek Bittmar. Damit wurde der so genannte klassische Teil des Programms vorübergehend verlassen. Die Spiritual- und Gospelmusik ist die Gattung, die dem jugendlichen Songshine-Chor unter Leitung von Oliver Zahn liegt.

    Zu hören war eine Hand voll dieser Gesänge aus dem religiösen Bereich der schwarzen Bevölkerung Nordamerikas: »Lean on me« von Bill Withers, »Walking in Memphis« von Marc Cohn, »Higher and higher« von Rita Coolidge und »This little light of mine«. Begleitet wurden sie von der Gospelband Thomas Bretz, Andreas Hofmann, Michael Platz und Oliver Zahn, der vom Keyboard aus dirigierte. Die Solistinnen Julia Hock, Anna Müller und Verena Raab sangen ihre Partien bravourös, mit voller Leidenschaft und Hingabe.

    Sehr gut ins Programm eingebaut hieß der letzte der Gospelgesänge »From a distance« von Bette Midler. So überwand man geschickt die Distanz zu dem musikalisch ganz anderen »Die Himmel erzählen« aus dem Oratorium »Die Schöpfung« von Joseph Haydn. Chor und Orchester setzten einen großartigen Schlusspunkt des Konzerts.

roll

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Machtvolle Klänge
Konzert der Pflaumheimer Songshine mit dem Symphonischen Blasorchester

Main-Echo, 10. Dezember 2003 (Aschaffenburger Lokalausgabe)

Großostheim-Pflaumheim. Das Gesangs- und Musicalensemble Songshine kann sich auf seine Fans verlassen: Eng aneinander saßen die Zuhörerinnen und Zuhörer beim Adventskonzert in den Bänken der Pflaumheimer Luziakirche und immer noch kamen Leute. Der Altarraum der Kirche reichte kaum für den Chor und das Symphonische Blasorchester aus Sulzbach mit seinen 40 Musikern, das mit dem Chor das Adventskonzert veranstaltete.

    Eine Begrüßung durch Chor und Orchester war eine Komposition des Kirchenmusikers Dietrich Buxtehude, im Programm kurz als »Fanfare und Chorus« angegeben, im Satz von Robert King. Der helle Klang der Pikkolotrompeten im hohen Diskant machte auf die gute Besetzung des Orchesters aufmerksam, das neben zahlreichem Blech auch mit einem adäquaten Anteil von Holzblasinstrumenten bis zum Fagott ausgestattet ist und sogar ein Streichinstrument in Form eines Kontrabasses in seinen Reihen hat. Mit »Sonata pian e forte« des italienischen Komponisten Giovanni Gabrieli zeigten die Sulzbacher unter Leitung ihres Dirigenten Winfried Rehse ihre musikalischen Qualitäten. Gleich zu Beginn ist auch die Moderation von Andreas Wenzel zu loben, der besinnliche Texte sprach.

    Gar schon etwas weihnachtlich mutete es an, als mit »Tochter Zion« von G. F. Händel, das nach einem festlichen Vorspiel der große Songshine-Chor zusammen mit dem Orchester machtvoll erklang. Diese Melodie hörte man später noch einmal als eine der Zugaben.

    »Jesus bleibet meine Freude«, eine Komposition des großen Kirchenmusikers J. S. Bach, war für Songshine, an sich anderer Chorliteratur verschrieben, keine Schwierigkeit. Das Orchester meisterte die schönen Verzierungen der Begleitmusik mit großem Einfühlungsvermögen. Gut gefallen hat das Orchester auch beim »Abendsegen« aus der Oper »Hänsel und Gretel« von Engelbert Humperdinck, innig und kindlich-fromm gesungen von Annika Eisenmenger und Verona Raab.

    Einen hörbaren Trennungsstrich zogen die Musiker mit den Stücken »Variazioni in Blue« von Jakob de Haan und »Nobody knows«, einem Spiritual im Arrangement Zbysek Bittmar. Damit wurde der so genannte klassische Teil des Programms vorübergehend verlassen und die mehr oder weniger heißen Rhythmen der Spiritual- und Gospelmusik eingeleitet. Diese Musik ist die Gattung, die dem jugendlichen Songshine-Chor unter Leitung des Vollblutmusikers Oliver Zahn liegt und so auch entsprechend interpretiert wurde.

    Eine Hand voll dieser Gesänge aus dem religiösen Bereich der schwarzen Bevölkerung Nordamerikas mit den Titeln »Lean on me« von Bill Withers, »Walking in Memphis« von Marc Cohn, »Higher and higher« von Rita Coolidge und »This little light of mine« zum größten Teil im Satz von Oliver Zahn, begleitet von der Gospelband Thomas Bretz, Andreas Hofmann, Michael Platz und Oliver Zahn, der vom Keyboard aus dirigierte, füllten diesen Teil des Programms. Die Solistinnen Julia Hock, Anna Müller und Verena Raab sangen ihre Partien bravourös mit voller Leidenschaft und Hingabe.

    Programmmäßig sehr gut eingebaut hieß der letzte der Gospelgesänge »From a distance« von Bette Middler im Satz von Oliver Zahn und schaffte so geschickt die gedankliche Distanz zu dem musikalisch ganz anderen abschließenden Werk »Die Himmel erzählen« aus dem Oratorium »Die Schöpfung« von Joseph Haydn im Satz von Ferdinand Habel über Chor und Orchester setzten damit einen großartigen Schlusspunkt des Konzerts. Langer Applaus und immer häufiger werdende Pfiffe der Begeisterung erklatschten die Zugaben: »Joy to the world« (Freude in der Welt) nach einem Thema von G. F. Händel von Lowell Mason komponiert und, wie schon erwähnt, »Tochter Zion« von Händel.

roll

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Ein Kommen und Gehen
Jahresbilanz von Songshine Pflaumheim

Main-Echo, 09. Dezember 2003

Großostheim-Pflaumheim. Nach dem vorübergehenden Aufnahmestopp hat das Gesangs- und Musical-Ensemble Songshine seit Mitte des Jahres wieder zwei neue Mitglieder aufnehmen können, aber auch fünf Austritte registrieren müssen, informierte Vorsitzender Wolfgang Knecht in der Jahresversammlung.

    Die Statistik weise 129 Mitglieder aus, darunter 76 aktive Sängerinnen und Sänger seien. In seinem Rückblick erinnerte Knecht an die Auftritte und Veranstaltungen mit Premieren der »Dance-Group« und der Band »Twelve Attack«, beides Formationen von Songshine.

    Aktuelle Themen seien das Adventskonzert am dritten Advent in der Sulzbacher Kirche mit dem Symphonischen Blasorchester Sulzbach. Hinzu komme die musikalische Ausgestaltung der Weihnachtsfeier der Belegschaft des Marktes Großostheim, führte Knecht aus. Am 20. März 2004 ist Songshine an einer Musikgala in der Bachgauhalle beteiligt. Geplant sei bereits ein Chorwochenende in Maroldsweisach.

    Mit den Adventskonzerten »Way of Lights« beschäftigt sich Chorleiter Oliver Zahn derzeit so stark, dass er gleich damit anfing: Damit wolle man weitere Höhepunkte im ablaufenden Jahr setzen (Anm. des Webmasters: Bei den "Way of Lights"-Konzerten handelt es sich um die von Songshine und dem Musikverein Sulzbach gemeinsam veranstalteten Adventskonzerten vom 07. und 14.12.2003). Für das neue Jahr möchte Zahn schwerpunktmäßig das vorhandene Repertoire der ABBA-Lieder weiter ausbauen und bekannte Beatles-Lieder in das Chorprogramm aufnehmen. Auch die bis Mitte Mai tätig gewesene männliche A-cappella-Gruppe soll wieder aktiviert werden, plant der musikalische Leiter.

    Kassiererin Bianca Dietzel konnte im geprüften Jahresabschluss ein Guthaben vorzeigen und auch das Protokoll der Schriftführerin Katrin Schlett fand Zustimmung.

roll

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Fleißiges Üben mit Edelmetall belohnt
Zweimal Gold für Jungmusiker Hock und Höcker

Main-Echo, 29. November 2003

Kreis Miltenberg. Das fleißige Üben hat sich für 38 junge Blasmusiker des Kreisverbandes Miltenberg im Nordbayerischen Musikbund (NBMB) ausgezahlt: Bei den Leistungsprüfungen an den vergangenen Wochenenden vergaben die Juroren zweimal Gold, neunmal Silber und 30-mal Bronze.

Mit Gold haben Andreas Hock und Anna-Lena Höcker aus Sulzbach die Leistungsprüfung an der Musikakademie in Hammelburg bestanden. Kreisdirigent Jürgen Spall (rechts) überreichte den Jungmusikern die Urkunden.  
Mit Gold haben Andreas Hock und Anna-Lena Höcker aus Sulzbach die Leistungsprüfung an der Musikakademie in Hammelburg bestanden. Kreisdirigent Jürgen Spall (rechts) überreichte den Jungmusikern die Urkunden.
 
  
Mit herausragenden Darbietungen an der Querflöte errang Anna-Lena Höcker vom Musikverein »Edelweiß« Sulzbach beim abschließenden Prüfungslehrgang an der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg das goldene Leistungsabzeichen (D3). Die gleiche Auszeichnung erhielt ihr Vereinkamerad Andreas Hock für seine virtuosen Vorträge am Alt-Saxophon.

Die Leistungsprüfung D2 (Silber) bestanden Ramona Breitenbach (Klarinette, »Fränkische Rebläuse« Bürgstadt), Rebecca Fries, Frauke Neeb, Felicitas Rohleder (Klarinette, alle Musikverein Trennfurt), Sabine Eisenträger (Querflöte), Markus Hein (Schlagzeug), Maximilian Höcker (Trompete, alle Sulzbach), Elisabeth Krall (Klarinette), Katja Krall und Melanie Spät (Querflöte, alle Young Symphonics Wörth).

Bronze erspielten sich in der Leistungsprüfung D1: Ramona Breitenbach (Alt-Saxophon), Moritz Herrmann (Tenor-Saxophon, beide Bürgstadt), Julia Buchert (Posaune), Verena Hohm, Linda Klotz (beide Querflöte), Elisa Kühnapfel (Trompete), Carolin Muth, Dominique Ritter (beide Klarinette, alle Mümlingtal-Musikanten Mömlingen), Miriam Baumgartl, Nicole Brauner (beide Klarinette), Verena Herrmann, Katharina Kuhn (beide Querflöte), Christian Lang (Schlagzeug), Jana Reis (Querflöte), Lukas Reis (Waldhorn), Christina Sauerwein, Julia Schneider, Katharina Schüssler, Tamara Seitz (alle Querflöte), Maximilian Sommer (Klarinette), Michael Sommer (Schlagzeug, alle Sulzbach), Nathalie Baumeister, Marc Brunn (beide Trompete), Nathalie Fries (Querflöte), Bastian Ringlstetter, Dirk Wöber (beide Klarinette, alle Trennfurt), Christoph Burkhardt (Alt-Saxophon), Katja Krall (Querflöte), Theresa Schaper (Alt-Saxophon), Melanie Spät (Querflöte, alle Young Symphonics). Die Nachwuchsmusiker hatten sich unter der Leitung von Kreisdirigent Jürgen Spall und der Fachausbilder Martina Bergmann (Schlagzeug), Wilco Grotenboer (Trompete, Waldhorn und Posaune), Peter Jedlitschka (Querflöte) und Andreas Pötzl (Klarinette und Saxophon) intensiv in Theorie und Praxis auf die Leistungsprüfungen vorbereitet. Kreisdirigent Spall und NBMB-Kreisvorsitzender Walter Zöller überreichten den erfolgreichen Absolventen die Urkunden und Abzeichen.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Flüssig agierende Bläser
Wunschkonzert des Musikvereins »Edelweiß«

Main-Echo, 29. Oktober 2003

Sulzbach. Im Jubiläumsjahr »80 Jahre Musikverein Edelweiß« hat das Blasorchester mit mehreren Auftritten seine Entwicklung von einer Dorfkapelle zu einem sinfonischen Ensemble aufgezeigt. Den Abschluss bildete am Sonntag ein Wunschkonzert. Absicht war es, die Zuhörer in der Schulaula ins Geschehen einzubinden: Sie konnten aus 35 Titeln zehn Werke auswählen. Die Musiksparten waren Marsch, Walzer/Polka und Konzertstücke.

    Das Orchester zeigte sich schon während des Einspielprogramms beweglich mit exakten Einsätzen und intonierte differenziert. Dazu verhalf ihm Dirigent Winfried Rehse mit stets klarer Übersicht. Großen Beifall heimste der erst zehnjährige Alexander Sommer ein, der mit zwei Posten aus dem Coburger Marsch sein Debüt als Solotrompeter gab.

    Spannung lag in der Aula, als Moderator Dietmar Rehse die Siegertitel ankündigte. Die Zuhörerwahl bestätigte die Zielrichtung, die der musikalische Leiter Winfried Rehse angab: »Wir spielen zunehmend moderne Konzertstücke aus Musical, Film und Pop, vernachlässigen aber keinesfalls klassische Blasmusik wie Marsch und Polka.«

    Heftige Paukenschläge
    Den zehnten Platz belegte der »Marsch der Medici« von Johan Wichers, den das Orchester in wechselnder Dynamik wiedergab. Die Filmmusik »Moment for Morricone« des Holländers Johan de Meij platzierte sich in der Bestenliste auf Rang neun. Sechs Themen verlangten darin choralartiges, getragenes, aber auch flüssiges Agieren von Holz und Blech mit exakten Tempiwechseln und heftigen Paukenschlägen.

    Der »Bayerische Defiliermarsch«, die »Kaiserjäger« sowie der Walzer »Wenn der Wein blüht« (Robert Payer) ließen sich aus dem unteren Mittelfeld (Plätze acht bis sechs) nicht verjagen. Dann drängten massiv Musical, Filmmusik und Pop in die Charts. In dem Medley »Beauty and the Beast« (Alan Menken) stellten sich alle Bläsergruppen eindrucksvoll dem musikalischen Dialog (5.). Eine Auswahl aus dem Musical »Les Miserables« bestach durch die Liebeslied-Ballade (Platz 4).

    Melancholische Melodienbögen
    Das Musical »Jesus Christ - Superstar« sicherte sich mit seinen melancholischen Melodienbögen und dem zauberhaften Leitmotiv Platz drei. Den zweiten Rang belegte Elton Johns Filmmusik »Circle of Life«. Der strömende, sich steigernde und nach Auflösung drängende Melodienreigen hatte die Gunst der weich agierenden Holzbläser.

    Das Konzertstück »Erinnerungen an Zirkus Renz« von Gustav Peter führt im Jahr 2003 die Hitliste an. Dies hat seinen Grund am Jungtalent Markus Hein, das mehrere Instrumente spielt und im Orchester an den Schlagwerken eingesetzt wird. Sein Xylofonsolo war ein Höhepunkt des Konzerts. Das Publikum dankte mit großem Beifall. Dafür revanchierte sich das Orchester mit mehreren Zugaben.

Lothar Eisenträger

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Sektion an einem lebenden 80-Jährigen
Rückblick auf lange Tradition des Musikvereins »Edelweiß« - Mitglieder geehrt

Main-Echo, 28. Oktober 2003

Für 40 und 50 Jahre aktive Musiktätigkeit wurden mit dem Bundesehrenzeichen des Bundes Deutscher Musikverbände in Gold vom NBMB-Kreisvorsitzenden Walter Zöller (links) und dem Bezirksdirigenten Jürgen Weyer (rechts) Hans Woller, Robert Boh, Alois Rohe, Adolf Eisenträger und Alfred Sommer (von links) ausgezeichnet.  
Für 40 und 50 Jahre aktive Musiktätigkeit wurden mit dem Bundesehrenzeichen des Bundes Deutscher Musikverbände in Gold vom NBMB-Kreisvorsitzenden Walter Zöller (links) und dem Bezirksdirigenten Jürgen Weyer (rechts) Hans Woller, Robert Boh, Alois Rohe, Adolf Eisenträger und Alfred Sommer (von links) ausgezeichnet.
Foto: Helmut Gesierich
 
  

Sulzbach. Anlässlich seines 80-jährigen Bestehens hatte der Musikverein »Edelweiß« zum Ehrenabend in die Aula der Volksschule eingeladen. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte das 37-köpfige Jugendblasorchester unter Leitung von Winfried Rehse.

    Bei einem Gang durch die Vereinsgeschichte seit 1923 zeichnete Vorsitzender Hermann Seitz die Entwicklung von einer »herkömmlichen« Blaskapelle zum vielseitigen, auch sinfonischen Blasorchester nach.

    Festredner Dr. Hubert Prentner »zerlegte« den Musikverein nach Art des Pathologen in mehrere Einzelteile: Der Jungbrunnen - »lange leben ohne alt zu werden«; die Musik - ein Verein im Allgemeinen; der Musikverein ganz speziell sowie der Heimatort Sulzbach. Diese »unblutige Sektion« am noch lebenden Körper des 80-Jährigen hatte hohen und hintergründigem Unterhaltungswert. Prentner würzte seine Rede mit Erfahrungen und Erlebnisse aus 40 Jahre Mitgliedschaft.

    Während Jürgen Weyer, Bezirksdirigent des Nordbayerischen Musikbunds (NBMB), Aufschluss über Strukturen, Gremien und Ausschüsse des NBMB vermittelte, stellte dessen Kreisvorsitzender Walter Zöller fest: »In einer Zeit, wo Lustgewinn ohne Anstrengung das primäre Begehren vieler junger Menschen ist, beweisen gerade die Sulzbacher Musiker, dass man mit täglichem Training, Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt schönere Erfolge feiern kann als der Egoist und Einzelgänger!« Nachdem die Mitglieder geehrt worden waren (nebenstehender Bericht), sorgten, eingerahmt von zwei Musikstücken (Andreas Hock und Markus Hein), Adolf Eisenträger - mit 69 Jahren ältestes noch aktives Mitglied - sowie Alex Sommer - mit zehn Jahren der Jüngste - für amüsante Kurzweil mit einem Zwiegespräch »wie war´s früher bei den Musikern und was bewegt die Jugend heute!«

Anm. des Webmasters: Adolf Eisenträger ist mit seinen 69 Jahren "nur" zweitältestes aktives Mitglied unseres Vereins. Die Ehre, das älteste Mitglied zu sein, gebührt unserem Winfried Zahn mit mittlerweile 78 Jahren.

  Für 40 Jahre Treue zum Musikverein »Edelweiß« wurden geehrt (von links): Alfred Kipplinger, Edwin Rüd, Walter Scharf, Manfred Winter, Karl Doleysch, Engelbert Zahn, Werner Arnold, Karl Kempf, Dr. Hubert Prentner, Ewald Fries, Alfred Ziemlich, Günter Becker und Leo Prentner. Auf dem Bild fehlen Norbert Durschang, Erhard Kuhn, Ernst Kunkel, Richard Schüssler, Hermann Schwarzkopf und Rainer Zahn.
  

Für 40 Jahre Treue zum Musikverein »Edelweiß« wurden geehrt (von links): Alfred Kipplinger, Edwin Rüd, Walter Scharf, Manfred Winter, Karl Doleysch, Engelbert Zahn, Werner Arnold, Karl Kempf, Dr. Hubert Prentner, Ewald Fries, Alfred Ziemlich, Günter Becker und Leo Prentner. Auf dem Bild fehlen Norbert Durschang, Erhard Kuhn, Ernst Kunkel, Richard Schüssler, Hermann Schwarzkopf und Rainer Zahn.
Foto: Helmut Gesierich
 

Nicht nur Beiträge bezahlt

    Mit Blick auf die Ehrungen hob Bürgermeister Hermann Spinnler hervor, dass Vereinsmitglieder nicht nur dafür geehrt werden, dass sie über viele Jahrzehnte pünktlich ihre Beiträge bezahlt haben, sondern dem Verein »aktiv« die Treue gehalten haben.

    Für Hermann-Josef Eck als Vertreter des Landrats hat die Pflege der Blasmusik einen hohen Stellenwert, sie repräsentiere ein Stück Lebensqualität. Der MVE spiele im Reigen der vielen Kapellen im Landkreis eine bedeutende Rolle. Als positive Beispiele für Ehrenamt und Engagement nannte Eck Dietmar und Winfried Rehse .

    Pfarrer Norbert Geiger verwies auf das »Buch der Psalmen«. Er hob den Abschlusspsalm mit dem Lob Gottes hervor, in dem vermutlich all die Musikinstrumente aufgezählt werden, die vor etwa 2500 Jahren beim Tempelgottesdienst verwendet worden sind. Geiger freute sich über die enge Verbindung zwischen Kirche und Musik und dankte dem MVE für ein stetes Engagement. Für Berthold Rüth (MdL) steht fest, dass die Personen, die 1923 den MVE gegründet haben, Sehnsucht nach Heimat, Gemeinschaft und Geborgenheit hatten. Mit dem Ende der Spaßgesellschaft suchten die Menschen nun wieder diese Werte, unter anderem im Musikverein. Als Beispiel nannte er die Jugendkapelle des MVE. »Hier gibt es Selbständigkeit, Selbstverwirklichung und Erfolg - rundum eine gute Zukunft!«

    Als Zeichen des Dankes und des Respekts überreichte der Vorsitzende des französischen Partnermusikvereins »Zarpei Banda«, Vincent Cabantous, dem MVE-Vorsitzenden Hermann Seitz einen Thunfischfänger, ein stattliches Schiffsmodell, und lud zu einem Gegenbesuch nach Frankreich ein.

Helmut Gesierich

Einen weiteren Bericht zum Ehrenabend finden Sie nachfolgend... [einen weiteren Bericht zum Ehrenabend finden Sie nachfolgend]
Einen weiteren Bericht zum Ehrenabend finden Sie im auch Pressespiegel 2004... [einen weiteren Bericht zum Ehrenabend finden Sie auch im Pressespiegel 2004]
Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Burkhard Grein seit 1945 vielfach im Verein aktiv
Musikverein »Edelweiß« und Musikbund ehrte Mitglieder

Main-Echo, 28. Oktober 2003

Zu Ehrenmitgliedern des Musikvereins »Edelweiß« ernannte Vorsitzender Hermann Seitz (rechts) Ulrich Prentner, Edgar Bohlender, Ewald Fries und Alois Rohe (von links). Ehrendirigent wurde Guillermo Ruiz vom Partnermusikverein »Zarpai Banda« aus Hendaye/Frankreich. Auf dem Bild fehlt der neue Ehrenvorsitzende Burkhard Grein.  
Zu Ehrenmitgliedern des Musikvereins »Edelweiß« ernannte Vorsitzender Hermann Seitz (rechts) Ulrich Prentner, Edgar Bohlender, Ewald Fries und Alois Rohe (von links). Ehrendirigent wurde Guillermo Ruiz vom Partnermusikverein »Zarpai Banda« aus Hendaye/Frankreich. Auf dem Bild fehlt der neue Ehrenvorsitzende Burkhard Grein.
Foto: Helmut Gesierich
 
  

Sulzbach. Im Rahmen des Ehrenabends zum 80-jährigen Bestehen des Musikvereins ehrten der Bezirksdirigent des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB), Jürgen Weyer, und Kreisvorsitzender Walter Zöller viele Mitglieder.

    Für zehn Jahre aktive Musiktätigkeit gab's die NBMB-Ehrennadel in Bronze für Karin Siegmund (Anm. des Webmasters: Karins Nachname lautet korrekt "Siemund"), Stefan Gatz, Stefanie Gado, Maria Rehse, Alexandra Schäfer, Johannes Sommer und Christopher Naun.

    Für 20 Jahre (Silber) Wolfgang Gado und Winfried Rehse sowie für 30 Jahre (Gold) Albert Hein, Peter Roos und Hermann Seitz.

    Mit dem Ehrenzeichen des Bundes Deutscher Musikverbände in Gold wurden für 40 Jahre Robert Bohn, Alfred Sommer, Hans Woller und Reinhold Hohm ausgezeichnet sowie Adolf Eisenträger und Alois Rohe für 50 Jahre aktives Musikerleben.

    Für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft zeichnete Vorsitzender Hermann Seitz aus: Edwin Rüd, Werner Arnold, Günter Becker, Dr. Hubert Prentner, Norbert Durschang, Karl Kempf, Alfred Kipplinger, Erhard Kuhn, Ernst Kunkel, Leo Prentner, Armin Scharf, Walter Scharf, Richard Schüssler, Hermann Schwarzkopf, Manfred Winter, Engelbert Zahn, Rainer Zahn, Alfred Ziemlich, Karl Doleysch, Ulrich Prentner, Ewald Fries, Robert Bohn, Alfred Sommer, Hans Woller und Reinhold Hohm.

    Aufgrund besonderer Verdienste um den Musikverein Edelweiß wurden Ulrich Prentner, Ewald Fries, Edgar Bohlender, Alois Rohe sowie Reinhold Hohm zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ehrenvorsitzender wurde das bisherige Ehrenmitglied Burkhard Grein, der sich seit 1945 vielfach ehrenamtlich um den Verein verdient gemacht hat.

    Zum Ehrendirigenten ernannt wurde Guillermo Ruiz, Dirigent des französischen Partnermusikvereins »Zarpai Banda« aus Hendaye/Frankreich, der seit 1980 fast jährlich nach Sulzbach kommt und schon oft im Musikvereins mitgewirkt hat.

helge

Einen weiteren Bericht zum Ehrenabend finden Sie oben... [einen weiteren Bericht zum Ehrenabend finden Sie oben]
Einen weiteren Bericht zum Ehrenabend finden Sie auch im Pressespiegel 2004... [einen weiteren Bericht zum Ehrenabend finden Sie auch im Pressespiegel 2004]
Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Markt hat seine »Hausaufgaben gemacht«
Floriansjünger als »27. Baufirma«
Das neue Sulzbacher Feuerwehrhaus wurde seiner Bestimmung übergeben

Main-Echo, 22. September 2003

Sulzbach. 1,5 Millionen Euro hat die Marktgemeinde investiert, die Floriansjünger beteiligten sich mit 5853 unentgeltlich geleisteten Arbeitsstunden: Nach langem Planen und Warten wurde das neue Sulzbacher Feuerwehrhaus in der Spessartstraße am Samstag offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Bauzeit betrug zwei Jahre.

[Hier folgt eine Beschreibung der Einweihungsfeier, bis zum Ende das Jugendblasorchester des Musikvereins Erwähnung findet...]

    Schließlich übergab der 75-jährige Friedl Schmitt - langjähriger Feuerwehrmann - ein großes aus Holz geschnitztes Wappen. Nach dem offiziellen Teil wurden die Ehrengäste durch die Anlage geführt. Für die musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgte das Jugendblasorchester des Musikvereins »Edelweiß« unter Leitung von Winfried Rehse.

helge

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Sommernachts-Serenade mit Finale im Fackelschein

Main-Echo, 02. September 2003

Bild von der Serenade 2003

Sulzbach. Bei einem guten Tropfen Wein genossen die Besucher der Sommernachts-Serenade am Samstag auf dem Kirchplatz »gehobene Unterhaltungsmusik«, dargeboten von den Edelweiß-Musikern unter Winfried Rehse. Gründe für den musikalischen Abend hatten die Musiker mit ihrem 80-jährigen Bestehen und dem 50. Weihetag der Kirche St. Margareta. Durchs Programm führte Dietmar Rehse. Der erste Teil war dem Singspiel gewidmet. Die Musiker brachten Stücke wie »Jesus Christ - Superstar« von Andrew Lloyd Webber, den »Figaro-Marsch« (W. A. Mozart), »Beauty and the Beast« (Alan Menken), »Moment for Morricone« (Johan de Meij) zu Gehör. Solist am Xylophon bei »Erinnerungen an Zirkus Renz« war Markus Hein. Ein Umbau in der Pause ließ Größeres erahnen: Angelehnt an die Formation des Großen Zapfenstreichs zogen die Musiker, flankiert von Floriansjüngern mit Fackeln, zum »Großen Finale« auf den Kirchplatz. Auf dem Überraschungsprogramm standen Armee-Märsche wie »Mein Regiment« von Hermann Ludwig Blankenburg sowie der »Coburger Marsch« (Michael Haydn) und der »Mussinan-Marsch« (Carl Carl).

Foto: Helmut Gesierich.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Galakonzert voll Spielfreude und Präzision
Nordbayerisches Jugendblasorchester in Sulzbach

Bayerische Blasmusik, Juli 2003

Anm. des Webmasters: Es folgt ein Bericht über das am 22. Juni 2003 in Sulzbach stattgefundene Konzert des Nordbayerische Jugendblasorchester. Dieses wurde vom Musikverein Sulzbach anlässlich seines 80-jährigen Jubiläums initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Kulturausschuss des Marktgemeinde Sulzbach veranstaltet. Der Musikverein Sulzbach ist besonders stolz auf die Tatsache, dass seit Gründung dieser Formation immer auch Musiker aus unseren eigenen Reihen in diesem Orchester vertreten waren (bei diesem Konzert nahm z. B. unsere Maria Rehse an der Klarinette teil). Der nachfolgende Bericht erschien auch in einer modifizierten Version am 24.06.2003 im Main-Echo.

Titelseite der Zeitschrift "Bayerische Blasmusik"In der Sulzbacher Main/Spessart-Halle stimmte einfach alles: Die Halle war gut besucht, festlich geschmückt und die über 60 jungen Musiker/innen des Nordbayerischen Jugendblasorchesters (NBJBO) ließen von Anfang an erkennen, dass sie mit großer Spielfreude und in beeindruckender Harmonie ihr Programm in Angriff nehmen wollten. 

Erstaunlich, dass fast die Hälfte des großen Orchesters aus jungen Frauen besteht - ein Beleg für die gute Nachwuchsarbeit, die seit Jahren in den Musikvereinen betrieben wird. Der Jubilar des Abends, der Musikverein Edelweiß Sulzbach, ist ein gutes Beispiel und auch ein Beweis dafür, dass der NBMB mit seinem Ausbildungskonzept auf dem richtigen Weg ist. Orchesterleiter Ernst Oestreicher verkörpert diesen guten Ansatz geradezu. Als Bundesdirigent gehörte er vor 15 Jahren zu den Gründern des Orchesters und leitet unter anderem die zur staatlichen Anerkennung führenden Dirigentenlehrgänge. 

Flüssige ÜbergängeDas Nordbayerische Jugendblasorchester

Die Harmonie im Orchester der jungen Künstler in den Trachten ihrer Heimatvereine zwischen Oberpfalz und Unterfranken ließ auf ein langes Zusammenspiel schließen, so stimmig waren die Einsätze, so flüssig die Übergänge und so exakt die Reaktionen auf das zwar temperamentvolle, aber immer klare und nie der Selbstdarstellung verpflichtete Dirigieren Oestreichers. 

Anspruchsvoll auch für die Zuhörer das Programm des ersten Teils: Sehr differenziert, mit kraftvollen Akzenten und einer fast sieghaften Aufgipfelung am Ende erklang Hindemiths Marsch aus den »Symphonischen Metamorphosen«. Ein Höhepunkt: Das »Concertino für Marimbaphon und Blasorchester«, ein dreisätziges Werk, das ganz temperamentvoll beginnt, meditativ im zweiten Satz wird und rasant und beeindruckend virtuos endet - eine wirklich schweißtreibende Angelegenheit für den technisch perfekten und ausdrucksstarken Solisten Wolfgang Schniske, der zu Recht vom ganzen Orchester Beifall erhielt.

Filigrane Instrumentierung

Mit »Pauken und Trompeten« begann Bertold Hummels »Finale Concertante«, der letzte Satz mit einem eher rauen Ton. Nicht von ungefähr verarbeitete der Würzburger Komponist in diesem Satz ein altes Landsknechtlied. Vor der Pause dann noch anspruchsvolle Programmmusik und Stimmungsmalerei mit »Stormworks« von Stephen Melillo. Die Musiker beherrschten die filigrane Instrumentierung perfekt, zeigten große Präzision bei den oft schwierigen Einsätzen und gestalteten die Dynamik stimmig aus.

Nie pathetisch oder süß

Nach der Pause zeigten die jungen Künstler, was man aus eher populären Kompositionen machen kann. In Johan de Meijs 1. Satz aus seiner Sinfonie »Der Herr der Ringe« hörte man Gandalfs Schimmel leibhaftig über die Bühne galoppieren, das »Nessun dorma« von Giacomo Puccini aus »Turandot« begeisterte mit seinem feierlichen Ton, der nie pathetisch oder süßlich wirkte, und Dmitrij Schostakowitschs »Jazz Suite Nr. 2« riss die Zuhörer mit ihrem überschäumenden Temperament und der technischen Brillanz des Vortrags zu wahren Beifallsstürmen hin. 

Das Paradestück

Als Höhepunkt, von Oestreicher zu Recht als »Paradestück des Orchesters« angekündigt, erklang ein gut 15-minütiges Medley aus dem Musical »Phantom der Oper« in der genialen Bearbeitung von Johan de Meij. Die Themen wanderten elegant durch die verschiedenen Register, und die Übergänge wiesen keine einzige Bruchstelle auf. Mit »Hard to say I'm sorry« und einem schönen Saxophon-Solo endete das offizielle Programm, dem noch eine Reihe von Zugaben folgte, die das begeisterte Publikum in Sulzbach erklatschte.

Nach gut zwei Stunden war ein Galakonzert zu Ende, nach dem sich - wie nicht nur Bürgermeister Hermann Spinnler feststellte - das Nordbayerische Jugendblasorchester mit besten Aussichten an weitere Aufgaben heranwagen darf. Wer die jungen Künstler und ihren Leiter Ernst Oestreicher in Sulzbach gehört hat, traut ihnen wirklich alles zu!

Dr. Heinz Linduschka 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Beim 1. Wertungsspiel »sehr gut« erreicht

Main-Echo, 09. Juli 2003

Sulzbach. Das Jugendblasorchester Sulzbach nahm am Bundesbezirksmusikfest in Volkach erstmals an einem Wertungsspielen in der Anfängerstufe teil und erreichte auf Anhieb das Prädikat »mit sehr gutem Erfolg teilgenommen«. Das ist für ein Orchester, das erst seit eineinhalb Jahren zusammenspielt und zum ersten Mal an solch einem Wertungsspielen teilnahm, eine beachtliche Leistung. Das fand auch der Bayerische Rundfunk: Am Sonntag gab es in der Frankenschau einen Beitrag über das Musikfest, wobei das Sulzbacher Jugendblasorchester als Beispiel für die großartige Jugendarbeit im Nordbayerischen Musikbund gezeigt wurde.

    Auch das Symphonische Blasorchester des Musikvereins Sulzbach trat beim Wertungsspielen in der Oberstufe an und erreichte ebenfalls das Prädikat »mit sehr gutem Erfolg teilgenommen«.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Voller Spielfreude, Präzision und Brillanz
Nordbayerisches Jugendblasorchester bot Musik vom Feinsten

Main-Echo, 24. Juni 2003

Anm. des Webmasters: Es folgt ein Bericht über das am 22. Juni 2003 in Sulzbach stattgefundene Konzert des Nordbayerische Jugendblasorchester. Dieses wurde vom Musikverein Sulzbach anlässlich seines 80-jährigen Jubiläums initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Kulturausschuss des Marktgemeinde Sulzbach veranstaltet. Der Musikverein Sulzbach ist besonders stolz auf die Tatsache, dass seit Gründung dieser Formation immer auch Musiker aus unseren eigenen Reihen in diesem Orchester vertreten waren (bei diesem Konzert nahm z. B. unsere Maria Rehse an der Klarinette teil). Der nachfolgende Bericht erschien auch in einer modifizierten Version in der Juli-Ausgabe der Bayerischen Blasmusik.

Hinweis von der ersten Seite des Main-Echos:

Voller Spielfreude
Sulzbach. Eine gute Nach­wuchs­arbeit und ein enga­gierter Di­ri­gent sind zwei der Vor­aus­setzungen, mit de­nen das Nord­bayerische Jugend­blas­orchester an den Start ge­gangen war. Am Ziel stand ein be­geistertes Pu­bli­kum.

Sulzbach. Am Sonntagabend stimmte einfach alles in der Main-Spessart-Halle in Sulzbach. Die mehr als 60 jungen Musiker des Nordbayerischen Jugendblasorchesters ließen von Anfang an erkennen, dass sie mit großer Spielfreude und beeindruckender Harmonie ihr Programm in Angriff nehmen wollten. Erstaunlich, dass fast die Hälfte des Orchesters aus jungen Frauen besteht, zugleich ein Beleg für die gute Nachwuchsarbeit in den Musikvereinen und dass der Nordbayerische Musikbund mit seinem Ausbildungskonzept auf dem richtigen Weg ist. Der Dirigent und Leiter des Orchesters, Ernst Oestreicher, verkörpert diesen guten Ansatz geradezu.

    Dass die jungen Künstler aus zahlreichen Musikvereinen zwischen der Oberpfalz und dem Untermain kommen, war nur an der Kleidung zu erkennen, die Harmonie im Orchester ließ auf ein langes Zusammenspiel schließen, so stimmig waren die Einsätze, so flüssig die Übergänge und so exakt die Reaktionen auf das zwar temperamentvolle, aber immer klare und nie der Selbstdarstellung verpflichtete Dirigieren Oestreichers. 

    Anspruchsvoll - auch für die Zuhörer - das Programm des ersten Teils: Sehr differenziert, mit kraftvollen Akzenten und einer fast sieghaften Aufgipfelung am Ende Hindemiths Marsch aus den »Symphonischen Metamorphosen« aus dem Jahr 1944. Ein Höhepunkt: Das Concertino für Marimbaphon und Blasorchester, ein dreisätziges Werk, das temperamentvoll begann und in dem das Marimbaphon - brillant gespielt von Wolfgang Schniske - mal dominierte, mal eine eher dienende Funktion einnahm. Eingeleitet von Querflöte und Oboe folgte der eher meditative zweite Satz, in dem Schniske einen eleganten Klangteppich ausbreitete, auf dem sich die Instrumente entfalten konnten. Ganz rasant und beeindruckend virtuos dann der dritte Satz, eine wirklich schweißtreibende Angelegenheit für den technisch perfekten und ausdrucksstarken Solisten, der zu Recht vom ganzen Orchester Beifall erhielt. 

Landsknecht-Klänge

    Mit »Pauken und Trompeten« begann Bertold Hummels »Finale Concertante«, der letzte Satz mit einem eher rauen Ton. Nicht von ungefähr verarbeitete der Würzburger Komponist in diesem Satz ein altes Landsknechtlied. Vor der Pause dann noch anspruchsvolle Programmmusik und Stimmungsmalerei: »Stormworks« des Italoamerikaners Stephen Melillo. Die Musiker beherrschten die filigrane Instrumentierung perfekt, zeigten große Präzision bei den oft schwierigen Einsätzen und gestalteten die Dynamik stimmig aus. 

    Nach der Pause bewiesen die jungen Künstler, was man aus eher populären Kompositionen machen kann. In Johan des Meijs Satz aus der Sinfonie »Der Herr der Ringe« hörte man Gandalfs Schimmel leibhaftig über die Bühne galoppieren. Das »Nessun dorma« (Keiner schlafe!) von Giacomo Puccini aus »Turandot« begeisterte mit seinem feierlichen Ton, der nie pathetisch oder süßlich wirkte, und Dimitri Schostakowitschs »Jazz suite 2« riss die Zuhörer mit ihrem überschäumenden Temperament und der technischen Brillanz des Vortrags zu wahren Beifallsstürmen hin. 

    Dann folgte der Höhepunkt: ein gut 15-minütiges Medley aus dem Musical »Phantom der Oper« in der genialen Bearbeitung von Johan de Meij. Die Themen wanderten elegant durch die Instrumente, und die Übergänge wiesen keine Bruchstelle auf. Mit »Hard to say I'm sorry« und einem schönen Saxofon-Solo endete das Programm. Wer die jungen Künstler und ihren Leiter Ernst Oestreicher gehört hat, traut ihnen noch eine Menge mehr zu!

Heinz Linduschka 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Aschenputtel mit dem besonderen Reiz 
Jugendblasorchester von Sulzbach und Unterpleichfeld begeisterten die Zuhörer

Main-Echo, 06. Mai 2003

Sulzbach. Die Aula der Volksschule wurde am Sonntagnachmittag gleichermaßen kleine Konzerthalle und Märchenstube. In einer »konzertierten Aktion« legten das Jugendblasorchester Sulzbach sowie das Jugendblasorchester Unterpleichfeld (bei Würzburg) Zeugnis ihrer musikalischen Vielfalt und Fertigkeiten ab. 

  Hermann Seitz (rechts auf der Bühne), »Märchenonkel« und zugleich Vorsitzender des Musikvereins Edelweiß, erzählt am Sonntagnachmittag in der Aula der Volksschule die Geschichte vom armen Aschenputtel bis hin zur Gemahlin des jungen Königssohnes, musikalisch untermalt vom Jugendblasorchester Sulzbach.
  

Hermann Seitz (rechts auf der Bühne), »Märchenonkel« und zugleich Vorsitzender des Musikvereins Edelweiß, erzählt am Sonntagnachmittag in der Aula der Volksschule die Geschichte vom armen Aschenputtel bis hin zur Gemahlin des jungen Königssohnes, musikalisch untermalt vom Jugendblasorchester Sulzbach.  
Foto: Gesierich
 

    Eingebettet in den ersten Abschnitt, den die Sulzbacher Jungmusiker bestritten, war die musikalische Darbietung des Märchens »Cinderella«, frei nach dem Grimm'schen Klassiker »Aschenputtel« mit der Musik von Kees Vlak. Hermann Seitz, Vorsitzender des Musikvereins Edelweiß, schlüpfte in die Rolle des »Märchenonkels«. In seine Erzählung ließ er lokale Sulzbacher Gegebenheiten einfließen, die der Geschichte einen zusätzlichen Reiz verliehen. Um die Musik »anschaulicher« zu gestalten, hatten Anna-Lena Höcker und Steffi Ullrich die wichtigsten Stationen des Märchens in großen Bildern festgehalten. Eröffnet wurde der musikalische Märchen-Nachmittag mit der Ballade »Irish Dream« von Kurt Gäble, in der die sanfte und idyllische Stimmung auf der grünen Insel dargestellt wurde. Es folgte »Das Phantom der Oper« von Andrew Lloyd Webber, eine Liebesgeschichte zwischen einem entstellten Mann, dem Phantom, und der hübschen Sängerin Christine.

    Den Sulzbacher Jungmusikern auf den Leib geschneidert hatte Winfried Rehse in einer Bearbeitung das traditionelle Gospel »Oh, when the Saints«. »Star Wars« von John Williams war unter Leitung der Nachwuchsdirigentin Anna-Lena Höcker zu hören. Es folgten »The Final Countdown« von Joey Tempest - an der Trompete Caroline Fries, Julian Höcker, Annika Richter, Alexander Sommer und Adrian Streun - sowie »Sun Calypso« von Luigi di Ghisallo.

    Die Gäste aus Unterpleichfeld übernahmen die Gestaltung des weiteren Nachmittags. Begonnen wurde mit »Slovenia«, einer symphonischen Ouvertüre von Alfred Bösendorfer. Mit den Klangfarben des symphonischen Blasorchesters wurde im Stück »Emotionen« von Kurt Gäble Gefühlen wie Geborgenheit, Glück, Liebe und Hoffnung Ausdruck verliehen. Um die Zirkusgäste zu erheitern, spielte der Clown schwungvolle »Erinnerungen an Zirkus Renz« (Solist am Xylophon Christian Hornschuh). »Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man bekommt!« Dieses Zitat ist wie der Film Forrest Gump innerhalb kurzer Zeit zum Klassiker geworden. Mit der »Forrest Gump Suite« von Alan Silvestri klang ein musikalisch vielseitiger Nachmittag aus. 

-helge- 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Grandioses Konzert zum 80. Jubiläum

Bayerische Blasmusik, April 2003

Titelseite der Zeitschrift "Bayerische Blasmusik"Musikverein Sulzbach: Ein grandioses Jubiläumskonzert gaben die Musiker/innen aus Sulzbach im 80. Jahr des Bestehens ihres Vereins »Edelweiß«. Einen gelungenen Einstieg erwischten die 31 jungen Leute des Jugendblasorchesters unter Winfried Rehse mit »The Final Countdown« und »Irish Dream« von Kurt Gäble.

    Das sinfonische Blasorchester stellte Originalwerke aus Europa in den Mittelpunkt. Der Marsch »Seventeen come Sunday« des Briten Ralph Vaughan Williams lief locker und leicht durch die verschiedenen Register des Orchesters. Bereits hier war es deutlich zu hören, was den Reiz der sinfonischen Sulzbacher Blasmusik ausmacht: ein variabel besetzter Holzsatz, der erheblichen Anteil am weichen Gesamtklang hat, unterstützt von Blechbläsern, die effektvoll in den Stücken hervortreten, und ein Schlagwerk, das nicht nur mit Pauken und Stabspiel interessante Akzente setzen kann.

    Weiter ging es mit der »Casual Suite in Es« des Sarden Lorenzo Pusceddu, dem »Mährischen Tanz Nr. 7« von František Mañas, »Greek Folk Song Suite« von Franco Cesarini und »Brookshire Suite« von James Barnes.

    Aus der Unterhaltungsmusik erklangen mit »James Bond 007« und »Moment for Morricone« Bearbeitungen von Johan de Meij sowie das Medley »The Beauty and the Beast« und die Ballade »The Circle of Life« aus dem Film »König der Löwen« mit der Musik von Elton John. Den Abschluss bildete das Solo »Drei fidele Klarinetten« (Walter Franz) mit Lisa Mühleck, Maria Rehse und Anke Waßmer.

tg 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Musiker verwöhnten ihre 500 Zuhörer
Jubiläumskonzert ein schönes Geschenk zum 80-jährigen Vereinsbestehen

Main-Echo, 02. April 2003

Sulzbach. Die Blasmusik am Untermain hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Ein Beispiel dafür: der Musikverein »Edelweiß« Sulzbach, der am Sonntag ein grandioses Jubiläumskonzert in der Main-Spessart-Halle geboten hat. Hier stimmte einfach alles: Ein ausverkauftes Haus, die farbenfrohe Dekoration, und die Musik der Nachwuchsbläser sowie des Symphonischen Blasorchesters begeisterten die rund 500 Konzertfreunde mehr als zwei Stunden lang.

    Einen gelungenen Auftakt erwischten die 31 jungen Leute des Jugendblasorchesters. Dirigent Winfried Rehse hatte - dem Leistungsstand entsprechend - zwei nicht allzu schwierige Stücke mit den Kindern einstudiert. Es war schon beachtlich, wie dynamisch und schwungvoll der Rock-Titel »The Final Countdown« der Gruppe »Europe« dargeboten wurde und wie das originale Blasmusikwerk »Irish Dream« (Kurt Gäble) den Reiz der grünen Insel in ruhigen, sinnlichen Tönen beschrieb.

    Mit einer solch begeisterungsfähigen Jugend ist es möglich, ein Symphonisches Blasorchester aufzubauen, das dann an der Reihe war. Im ersten Teil standen Originalwerke aus verschiedenen Ländern Europas auf dem Programm. Es waren allesamt schöne Beispiele für Folklore-Musik, die den hohen Leistungsstand des Sulzbacher Orchesters belegen sollten.

    Zunächst war da der Marsch »Seventeen come Sunday« aus der Feder des Briten Ralph Vaughan Williams. Das Stück stammt aus der »English Folk Song Suite«, die mittlerweile zu den Standardwerken großer Blasorchester geworden ist. Zum Freispielen war der Marsch genau richtig: Mit flottem Tempo ausgestattet, mit einer schönen Melodie versehen, lief das Stück locker und leicht durch die verschiedenen Register des Orchesters. Bereits hier war es deutlich zu hören, was den Reiz der Symphonischen Sulzbacher Blasmusik ausmacht: ein variabel besetzter Holzsatz, der erheblichen Anteil am weichen Gesamtklang hat, unterstützt von Blechbläsern, die effektvoll in den Stücken hervortreten und ein Schlagwerk, das nicht nur mit Pauken und Stabspiel interessante Akzente setzen kann.

    Weiter ging die musikalische Rundreise mit der »Casual Suite in Es« des Südtirolers Lorenzo Pusceddu (Anm. des Webmasters: Hier hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen, denn Herr Pusceddu kommt von Sardinien). Das Werk belegt mit seiner Vielfältigkeit von kraftvoll über lieblich bis hin zu tänzerisch, dass Symphonische Musik auf keinen Fall langatmig und schwer durchschaubar sein muss. Genauso galt dies für den »Mährischen Tanz Nr. 7« von Frantisek Manas, den die Sulzbacher originalgetreu mit effektvollen Wechseln in Rhythmik, Dynamik und Tempo intonierten.

    Ins Schwärmen kam Moderator Dietmar Rehse, als er die »Greek Folk Song Suite« von Franco Cesarini ankündigte. Er hatte Recht: Es war das wohl eindrucksvollste Werk des gesamten Abends - nahezu zehn Minuten spannungsgeladene Musik, hervorragend vorbereitet vom Dirigenten Winfried Rehse. Äußerst konzentriert wurde der diffizile 7/8-Takt im Eingangssatz gemeistert, fast geheimnisvoll das »Stu Psiloriti« mit interessantem Xylophon und schließlich der mitreißende Teil »Vasilikos tha jino«, der im Stile eines Sirtaki komponiert war. Wiederum gelungen, allerdings nicht so gehaltvoll wie die Werke davor: die »Brookshire Suite« von James Barnes.

    Dann waren schöne Beispiele aus der Unterhaltungsmusik an der Reihe. Hier sind zunächst einmal die prächtigen Bearbeitungen von Johan de Meij zu nennen. »James Bond 007« und »Moment for Morricone« gehören wegen ihrer faszinierenden Melodien und des gelungenen Arrangements bei vielen Blaskapellen zu den Lieblingswerken. In Sulzbach wurden die Stücke nicht nur einfach »heruntergespielt«; Winfried Rehse hat mit seinen Musikern die gegensätzlichen Stimmungslagen der Stücke vorbildlich herausgearbeitet. Aggressive Töne werden so im Stück über den Geheimagenten mit den ruhigen Passsagen kontrastvoll verbunden, bei den Westernmelodien wird besonderer Wert auf die Gegensätzlichkeit von rasant und bedrohlich zu leise und geruhsam gelegt. Dies galt auch für das Medley »The Beauty and the Beast« und der Ballade »The Circle of Life« aus dem Film »König der Löwen« mit der Musik von Elton John.

    Die Sulzbacher schafften stets den gekonnten Wechsel zwischen Spannung und Entspannung - schließlich auch beim Solo »Drei fidele Klarinetten« (Walter Franz) mit Lisa Mühleck, Maria Rehse und Anke Waßmer. Das Publikum bedankte sich mit nicht enden wollendem Applaus für die brillante Leistung, mit der sich die Musiker wohl das schönste Geschenk zum 80. Geburtstag des Vereins bereitet haben.

Thomas Grein 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Neuer Vorstand unter Hermann Seitz

Bayerische Blasmusik, Februar 2003

Titelseite der Zeitschrift "Bayerische Blasmusik"Musikverein Edelweiß Sulzbach: Bei der Jahresversammlung des Musikvereins Edelweiß Sulzbach haben sich personelle Veränderungen im Vorstand ergeben. Vorstand und Ausschuss des Musikvereins Edelweiß Sulzbach setzen sich nun wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender ist Hermann Seitz, 2. Vorsitzender Werner Dölger, 3. Vorsitzender Markus Rehse, Kassierer Markus Kinz, Schriftführerin Maria Rehse, Dirigent Winfried Rehse. Ausschussmitglieder sind Bernhard Baron (Anm. des Webmasters: Hier handelt es sich natürlich um unseren "Bernward" und nicht "Bernhard"), Herbert Brauner, Christiane Fries, Wolfgang Gado, Albert Hein, Dietmar Rehse, Edwin Rüd und Alfred Sommer.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Neues Führungsteam gibt den Ton an
Jahresversammlung des Musikvereins »Edelweiß« - Hermann Seitz Vorsitzender

Main-Echo, 21. Januar 2003

    Sulzbach. Der Musikverein »Edelweiß« Sulzbach hat für die nächsten drei Jahre ein neues Führungsteam. Das Ergebnis der Wahl während der Jahresversammlung am Samstag: 1.Vorsitzender Hermann Seitz, Vertreter Werner Dölger und Markus Rehse.

    Als Kassenwart fungiert Markus Kinz; Schriftführerin ist Maria Rehse; Ausschussmitglieder: Bernward Baron, Herbert Brauner, Wolfgang Gado, Albert Hein, Dietmar Rehse, Edwin Rüth, Alfred Sommer und Christiane Fries (für den neu geschaffenen Elternbeirat); zu Kassenprüfern wurden Harald Höcker und Werner Schwarzkopf bestellt. Der neue Vorsitzende Seitz hielt für scheidende Vorstandsmitglieder Präsente bereit.

    Im vergangenen Jahr hat der Verein nach Worten des bisherigen Vorsitzenden Andreas Reis 20 Mitglieder aufgenommen; es habe zwei Austritte gegeben. Im November habe sich ein Elternbeirat formiert, der bei der Organisation von Terminen hilft.

    Reis nannte Zahlen: 2002 gab es 48 Proben, 21 Ständchen, acht Kirchen- und zwei Gemeindetermine sowie 16 musikalische Auftritte. Insgesamt sei man auf 118 musikalische Einsätze sowie auf 13 Ausschusssitzungen gekommen. Die aktuell 334 Mitglieder teilen sich laut Reis auf in 219 fördernde sowie 115 aktive Mitglieder, wovon 52 im Stamm-, 29 im Jugend- und acht im Schülerorchester mitwirken; 26 Jugendliche befinden sich in Ausbildung. 38 der 334 Mitglieder hatten an der Jahresversammlung teilgenommen.

    Als besonderen Höhepunkt stellte Reis den Besuch des französischen Patenvereins »Zarpai Banda« im April heraus. Für 2004 liege eine Einladung nach Frankreich vor.

    Mit Blick auf die Dirigenten- und Jugendarbeit hob der Vorsitzende neben Dietmar besonders Winfried Rehse hervor. Ein besonderer Dank ging an Florian Bieber mit der Blechbläserjugend, an Anna-Lena Höcker (Holzbläserjugend) sowie an Christian Kipplinger, der drei Gruppen leitet, und an Stephanie Ullrich mit dem Blockflötenensemble.

    Heuer feiert der Verein sein 80-jähriges Bestehen. Unter anderem gibt es am 30. März in der Main-Spessart-Halle ein Jubiläumskonzert.

Mehr Organisieren als dirigieren

    »Der Schwerpunkt liegt weniger im Dirigieren als im Organisieren«. Mit diesen Worten leitete Winfried Rehse seinen Dirigentenbericht ein. Er stellte heraus, dass alle zurzeit im Musikverein unterrichteten 88 Jugendlichen termin- und leistungsgerecht gefördert werden müssten. Das schlage mit 61 Wochenstunden an Instrumentalunterricht zu Buche. Hinzu kämen Teilnahmen an Fortbildungskursen. So nehmen laut Dirigent zum Beispiel Anna-Lena Höcker und Maria Rehse an einem Dirigentenlehrgang teil.

    Die Leistungsprüfung »D1« (Bronze) haben abgeschlossen: Sabine Eisenträger, Fabian und Lukas Kunkel, Alexander und Michael Sommer sowie David Seitz; »D2« (Silber) schafften Vera Kloss und Lisa Mühleck. Auf des Dirigenten Wunschliste steht zu besetzendes »Edelholz« wie Fagott, Oboe oder Bassklarinette. 

EDV erleichtert Buchhaltung

    Der Bericht des Kassenwarts Werner Dölger gab zu keinen Misstönen Anlass. Er verwies unter anderem auf die EDV-gestützte Buchhaltung als wesentliche Erleichterung. Jugendvertreterin Alexandra Schäfer sprach von vielfältigen Aktionen während des vergangenen Jahres.

    »Der Musikverein Edelweiß gehört als einer der Kulturträger zu den stärksten Vereinen unserer Gemeinde«, sagte Bürgermeister Hermann Spinnler. Besonderen Dank richtete er an den Dirigenten für dessen Bemühungen im Rahmen der Jugendausbildung. Spinnler hob das gute Verhältnis zwischen Verein und Gemeinde heraus und sicherte die Unterstützung durch den Markt Sulzbach zu. Adolf Eisenträger stellte den Antrag »auf einen schönen Vereinsausflug ohne musikalische Verpflichtungen«. Damit fand er großen Anklang.

helge 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Der sportliche Erfolg hat viele Väter: Fleiß, Talent, Teamgeist und Siegeswillen
17. Ehrenabend: Langjährige Vereinsaktive und treue Blutspender ausgezeichnet

Main-Echo, 13. Januar 2003

    Sulzbach. 34 erfolgreiche Sportler wurden beim Ehrenabend der Marktgemeinde am Freitag im Saal der Braunwarthsmühle ausgezeichnet. Bürgermeister Hermann Spinnler würdigte in diesem Rahmen auch die Verdienste von acht über 65 Jahre alten Vereinsaktiven. Geehrt wurden zudem 14 Blutspender die bereits zwischen 25 und 100 Mal zum Aderlass gingen und so Mitmenschen in Not halfen.

[Hier folgt eine Beschreibung des Ehrenabends, bis zum Ende das »Stundenquartett« des Musikvereins Erwähnung findet...]

    Musikalisch umrahmt wurde die Ehrungsfeier vom »Stundenquartett« (weil sie erst wenige Stunden zuvor von ihrem Einsatz erfuhren) des Musikvereins Edelweiß Sulzbach unter Leitung von Winfried Rehse, mit Alexander und Maximilian Sommer sowie Maximilian Höcker. Für das leibliche Wohl sorgten Anni Dolansky und die Mitglieder des Kulturausschusses im Gemeinderat.

helge 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]


 

Kai Steigerwald wird neuer Kreisjugendleiter

Bayerische Blasmusik, Januar 2003

Titelseite der Zeitschrift "Bayerische Blasmusik"Bei der Jahresversammlung des Kreisverbandes Miltenberg im Trennfurter Musikerheim erklärte Bürgermeister Reinhard Simon, wie begeistert er vom Kreismusikfest in Trennfurt und vom Auftritt des Heeresmusikkorps 12 Veitshöchheim als krönendem Abschluss des Jubiläums des Musikvereins Trennfurt gewesen sei.

Kreisvorsitzender Walter Zöller sagte, 2002 sei ein turbulentes Jahr gewesen, das mit dem Austritt des Musikvereins Laudenbach aus dem Kreisverband gipfelte. Er zeigte sich froh, dass nun wieder Ruhe eingekehrt sei und der Kreisverband mit dem »Young Symphonic Orchestra« Wörth ein neues Mitglied gewonnen habe. Als Höhepunkt des Jahres nannte er das Landesmusikfest in Bamberg, an dem die Kapellen aus Bürgstadt, Sulzbach und Mömlingen teilgenommen und sehr gute Ergebnisse beim Wertungsspielen erzielt hätten, sowie das Kreismusikfest in Trennfurt. Als Termine für 2003 kündigte er den Solo/Duo-Wettbewerb und das Kreismusikfest von 3. bis 7. Juli in Mömlingen an. Kreisdirigent Jürgen Spall berichtete von den D1/D2-Kursen in Wörth. 20 Jungmusiker haben die D1- und vier die D2-Prüfung bestanden. Besonders stolz war er über den Erfolg des Klarinettentrios vom »Young Symphonic Orchestra« Wörth, das beim Wettbewerb »Spiel in kleinen Gruppen« den Landessieg errungen hat. Der scheidende Kreisjugendleiter Peter Gernhard berichtete vom Volleyballturnier der Kreismusikjugend, das mit neuen Mannschaften gut besucht war, und von den Sitzungen des Kreisjugendrings.

Bezirksvorsitzender Werner Höhn leitete auch die Neuwahlen, bei denen Walter Zöller als Kreisvorsitzender, Siegfried Postel als sein Stellvertreter und Jürgen Spall als Kreisdirigent bestätigt wurden. Neu ins Amt des Kreisjugendleiters wurde Kai Steigerwald und als Jugend-Schriftführerin Melanie Häfner für den nicht mehr kandidierenden Christian Lieb gewählt. Stellvertretender Kreisjugendleiter bleibt Marcus Rehset (Anm. des Webmasters: Hier handelt es sich natürlich um den 3. Vorsitzenden des Musikvereins Edelweiß Sulzbach Markus Rehse).

Zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite... [zurück zum Inhaltsverzeichnis dieser Seite]